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feels
06.05.2019
um 11:18 Uhr
Zu paar Usern habe ich ja noch etwas Kontakt, aber die Aktivit├Ąten im Forum vor 10 Jahren sind leider mit heute nicht vergleichbar. Eigentlich sehr schade :(
 
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von Karina86

Laurali

Anf├Ąnger

Beitr├Ąge: 3

Wohnort: Frankfurt

1

Sonntag, 24. Mai 2015, 13:53

Alleine Schwanger trifft es

Hallo ihr Lieben,

ich bin noch ganz am Anfang der Schwangerschaft und bin mit der Situation ├╝berfordert.

Meine Geschichte fing damit an, dass ich Anfang des Jahres einen Mann kennenlernte, den ich auf den ersten Blick richtig super fand. Er mich wohl auch. Wir haben uns sehr gut verstanden und haben versucht uns n├Ąher kennenzulernen. Er ist selbstst├Ąndig (Familienunternehmen) und daher immer busy. Wir haben uns daher einmal w├Âchentlich nach seinen Terminen in Frankfurt getroffen. So lange bis ich ihm sagte, dass ich es sch├Ân finden w├╝rde, wenn unsere "Beziehung" nicht mehr oberfl├Ąchlich bliebe und wir uns ├Âfter sehen k├Ânnten. Da ich aber wei├č, dass das zeitlich nicht m├Âglich ist wollte ich mich aus Schutz zur├╝ckziehen. Er verstand das glaube ich als KORB. Jedenfalls waren von diesem Tag an seine "Gef├╝hle" weg.
Einige Wochen sp├Ąter einigten wir uns auf eine Aff├Ąre (der Klassiker)! Wir hatten EINMAL Sex und nun bin ich schwanger. F├╝r ihn ist es die H├Âlle. Er steht nun unter Medikamenten (!) und w├╝nscht sich nat├╝rlich eine Abtreibung. Er fleht mich regelrecht an. Ich kann keinen klaren Gedanken fassen und keine Entscheidung treffen.
Ich befinde mich mitten im Studium (Soziale Arbeit), wohne in einer WG, habe kein Einkommen und keine R├╝cklagen. Aber was noch viel wichtiger ist, was w├Ąre das beste f├╝r das potenzielle Kind. Ich nehme schon erste k├Ârperliche Ver├Ąnderungen wahr (!) aber ich m├Âchte nicht egoistisch entscheiden.

H├Ątte es psychische Folgen f├╝r ein Kind ohne Vater aufzuwachsen? Ich wei├č vom Studium, dass es nat├╝rlich alles individuell ist. Jedes Kind anders ist usw, aber das ist die Theorie. Wie sind eure Erfahrungen?

Was w├╝rdet ihr mir raten? Nat├╝rlich ist es am Ende des Tages meine Entscheidung, aber ich bin ma├člos ├╝berfordert :-(

Ich freue mich von euch zu lesen.

Herzlichen Dank.
Eure Laura

feels

Meister

Beitr├Ąge: 1 174

Danksagungen: 685

Wohnort: Leipzig

Beruf: Projektleiter Facility Management

2

Sonntag, 24. Mai 2015, 23:35

Hallo Laura,
erst einmal herzlich Willkommen bei uns und Respekt f├╝r Deine offenen Worte in Deinem Beitrag. Ehrlich gesagt ist es ganz schwer, Dir einen Rat zu geben. Meine pers├Ânliche Meinung ist aber, dass ein Kind, was ohne Vater aufw├Ąchst nicht zwangsl├Ąufig einen Schaden nehmen muss. Auch der Vater muss sich ├╝ber die Verantwortung bewusst sein. Auch wenn ihr nicht zusammen leben solltet, hei├čt das nicht, das er kein Elternteil ist. Ich kenne Beispiele da l├Ąuft das super. Und wenn sich der Vater seiner Erziehungsverantwortung nicht stellt, kann die m├Ąnnliche Rolle auch ein Familienmitglied bzw. ein guter Freund aus Deinem Kreis sein. Ich denke, so wie Du schreibst, steht die Entscheidung f├╝r oder gegen das Kind? Es ist nicht immer eine wirtschaftliche Entscheidung, es ist in erster Linie eine Entscheidung des Herzens. Auf jeden Fall w├╝rde ich mir eine Beratung geben lassen. Im zweiten Schritt w├╝rde ich mir einen oder zwei Vertrauenspersonen aus Deinem Freundes- oder Familienkreis suchen, wo Du genau wei├čt, diese Menschen sind ehrlich zu Dir. Als mein Sohn damals unterwegs war, vertraute ich mich einer ├Ąlteren Dame an, die ich mal im Urlaub kennen gelernt hatte und die f├╝r mich eine Art Ersatzomi geworden ist. Eines ist aber klar, wie Du das schon richtig bemerkt hast. Die Entscheidung musst am Ende Du allein treffen. W├Ąge ab, h├Âre in Dich hinein und Du wirst die Antwort haben. Viel Gl├╝ck.
LG der Feels ;)

"...Es gibt nur einen Grund, warum Menschen nicht haben, was sie wollen: weil sie mehr an das denken, was sie nicht wollen. Achte auf Deine Gedanken, und achte auf die Worte, die Du aussprichst. Die meisten Menschen denken an das, was sie nicht wollen, und wundern sich, warum es ihnen wieder und wieder begegnet."(The Secret-Das Geheimnis)

Laurali

Anf├Ąnger

Beitr├Ąge: 3

Wohnort: Frankfurt

3

Montag, 25. Mai 2015, 20:06

Hab vielen Dank f├╝r deine Antwort.

Sicherlich hast du Recht mit allem was du sagst. Ich habe einfach nur Angst eine Entscheidung zu treffen und zu wissen, dass der "Vater" mich tats├Ąchlich alleine l├Ąsst macht die Sache nicht besser.
Ich bin mir dessen bewusst, dass es mehr als wichtig ist in mich hinein zu h├Âren, aber das ist gar nicht so einfach. Ich habe wirklich das Gef├╝hl ihm das Leben zu versauen...obwohl meines auch davon mehr als betroffen ist. aber insgeheim glaube ich tendiere ich mehr zu dem Kind. Denn so verr├╝ckt es klingt, aber ich glaube es hat sich nicht umsonst mich ausgesucht. WIr hatten nur einmal verkehr und jetzt bin ich schwanger. Ich wei├č nicht wie oft sowas vorkommt, aber vielleicht soll es jetzt eben einfach so sein....Ich hoffe, das klingt nicht zu abgedreht :-D

feels

Meister

Beitr├Ąge: 1 174

Danksagungen: 685

Wohnort: Leipzig

Beruf: Projektleiter Facility Management

4

Montag, 25. Mai 2015, 20:20

Hallo Laura,
keine Bange, f├╝r mich klingt das keineswegs abgedreht. Gestatte mir Dir noch eine Sache sagen zu d├╝rfen, die ich mir pers├Ânlich vor einigen Jahren zu eigen gemacht habe. Ich beziehe mich auf deinen Satz: " Ich habe wirklich das Gef├╝hl ihm das Leben zu versauen...obwohl meines auch davon mehr als betroffen ist."

"Du kannst Menschen nicht ├Ąndern bzw. es erwarten, dass sie sich ├Ąndern, so wie Du Dir das w├╝nschst. Du kannst nur an Dir selbst was ├Ąndern und darauf kannst Du Dich dann auch verlassen." Versuche einfach nur daran zu denken, was Deine Entscheidung f├╝r Dich und Dein ungeborenes Kind bedeutet. Nur darum geht es.

Ganz viel Gl├╝ck und lass mal was von Dir h├Âren.
LG der Feels ;)

"...Es gibt nur einen Grund, warum Menschen nicht haben, was sie wollen: weil sie mehr an das denken, was sie nicht wollen. Achte auf Deine Gedanken, und achte auf die Worte, die Du aussprichst. Die meisten Menschen denken an das, was sie nicht wollen, und wundern sich, warum es ihnen wieder und wieder begegnet."(The Secret-Das Geheimnis)

Viola

Anf├Ąnger

Beitr├Ąge: 15

Wohnort: Deutschland

5

Mittwoch, 3. Juni 2015, 12:30

wenn der KV jetzt schon dagegen ist, dann wird er an der Erziehung auch nicht teilnehmen. Du kannst den Unterhalt von ihm gerichtlich erzwingen, das wird die Situation aber nicht besser machen. Da du selber das Kind nicht durchbringen kannst, keinen Beruf erlernst hast, und mitten im Studium stehst, sieht die Zukunft f├╝r dein Kind nicht besonders rosig aus. Ich tippe auf Sozialhilfe.
Entscheiden muss du!
(Es ist aber kein "Ja" zur Abtreibung)

NadineL

Anf├Ąnger

Beitr├Ąge: 1

Wohnort: Uhingen

6

Mittwoch, 8. Juli 2015, 09:30

Hallo Laurali,

wie gehts dir denn? Hast du schon eine Entscheidung getroffen?

Ich war auch alleine schwanger. Von einem Mann, mit dem ich eigentlich nichts mehr zu tun haben wollte. Beim letzten Mal als wir leider ziemlich betrunken zusammen waren, ist es dann passiert. Ich habs erst 6 Wochen sp├Ąter erfahren... als ich den Kerl endlich los war. Dann stand ich vor einer sehr schweren Entscheidung. Wobei mir eigentlich schon von Anfang an klar war, dass ich das Kind bekommen werde. Ich war mir sicher, dass ich das auch alleine schaffe
Ich war gerade mitten in meiner Promotion, was die Sache nicht einfacher machte. Aber mein Chef gab mir eine Auszeit und meine Familie war f├╝r mich da...
Hast du Familie in der N├Ąhe, die dir helfen kann? Oder gute Freunde?
Dem Vater hab ich erst im 6. Monat bescheid gesagt, ich hab lange ├╝berlegt, ob ichs ihm ├╝berhaupt sagen soll. Er war geschockt. Ich hab ihm von Anfang an klar gemacht, dass ich ihn eigentlich nicht mehr in meinem Leben haben m├Âchte, aber ich musste meinem Sohn die M├Âglichkeit geben seinen Vater kennenzulernen. Also musste ich lernen damit umzugehen.
Und mittlerweile klappt das ganz gut. Der Vater ist zwar nicht eingetragen (das konnte ich einfach nicht), aber er kommt immer mal wieder vorbei.
Alles andere mache ich alleine. Es war meine Entscheidung und ich bin froh, dass ich das so gemacht habe!
Mein Sohn ist jetzt 3 Jahre alt und das Beste was mir je passiert ist!!

Wenn du dir Sorgen machst, ob ein Kind, dass ohne Vater aufw├Ąchst Schaden nimmt, dann denk mal an die vielen Paare, die sich nach einigen Jahren wieder Trennen. Es ist weitaus schlimmer einen Elternteil zu "Verlieren" als nie einen gehabt zu haben. Ich bin selbst Scheidungskind und ich litt so viele Jahre unterbewusst an dieser Trennung, daran, meinen Vater verloren zu haben (auch wenn ich ihn alle 2 Wohen sah).
Ich wollte den Kontakt des Vaters zu meinem Sohn, aber ich m├Âchte nicht, dass die Bindung zu eng wird. Mein Sohn soll wissen, wer sein Vater ist, aber den Schmerz, wenn der Vater mal nicht mehr da ist m├Âchte ich ihm ersparen.

Und was du ihm, dem Vater, "zumutest" sollte dir egal sein. Denn es ist dein K├Ârper in dem das Kind w├Ąchst und du musst mit den untertr├Ąglichen Schmerz leben ein Kind get├Âtet zu haben, solltest du abtreiben. Ich bin zwar nicht prinzipiell dagegen, aber ich denke, dass einen eine solche Entscheidung das Leben lang begleitet. Das sollte man sich wirklich gut ├╝berlegen! Wenn keine gro├čen Bedenken gegen das Kind sprechen (S├╝chte, Krankheiten), w├╝rde ich es lieber lassen. Oder das Kind abgeben. Dann darf es weiterleben...

Meld dich mal wieder!!!

Shasha

Anf├Ąnger

Beitr├Ąge: 4

Wohnort: BERLIN

7

Samstag, 5. M├Ąrz 2016, 13:18

Annie Baby├╝berwachung App

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