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Umfrage

5%

manchmal

93%

nein

2%

ja

Insgesamt 59 Stimmen
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von jujoma

Gast

unregistriert

1

Montag, 12. Dezember 2005, 22:36

Ein zweites mal schwanger

Hallo zusammen.

Ich muss mir mal einiges von der Seele schreiben und vielleicht hat die ein oder andere auch einen guten Rat für mich.

Ich versuch mal von vorne anzufangen. Ich bin mit meinen Freund jetzt fast ein Jahr zusammen. Ich weiß es ist nicht viel dafür war es aber sehr intensiv. Positiv wie negativ. Habe meinen Freund durch meine Schwester kennengelernt und zwar in einer Beratungsstelle für Drogensüchtige. Meine Schwester ist abhängig. Mein Freund war oder ist (wie man will) auch drogenabhängig. Macht aber in einem Programm mit und lebt schon 2 Jahre ohne Drogen. Er hat auch keine Krankheiten oder so. Nicht das ihr jetzt was falsches von mir denkt. Ich bin nicht drogenabhängig. Hab so nen Zeug noch nie angefasst. Keine Ahnung hab mich halt trotzdem in ihm verliebt.

Mein Sohn ist jetzt 5 Jahre alt. Bin bei meinem Exmann ausgezogen als er ein halbes Jahr alt war. Die zwei verstehen sich aber super.

Leider ist meine Familie alles andere als begeistert gewesen als sie von meinem Freund erfuhren. Meine nette Schwester hat ihnen erzählt das er ein EXJunkie ist.
Danach fing der Streß an. Meine Oma hat angefange im Beisein meises Sohnes übelst über ihn zu sprechen. Sie hat meinen Sohn regelrecht gegen ihn aufgehetzt. So hat sich mein Sohn ihm auch gegenüber verhalten. War nicht einfach und die beiden kommen immer noch nicht miteinander klar.

Naja im März hab ich erfahren das ich schwanger war. Habs nur meinem Freund erzählt und musste überlegen was ich jetzt mache. Als ich meiner Mutter und meiner Oma von meiner Schwangerschaft erzählt habe sind sie ausgeflippt.
Meine Mutter sagte wenn ich das Kind bekomme dasnn will sie nichts mehr mit mir zu tun haben. Meine Oma sagte ich wäre für sie gestorben. Ich hab ein sehr enges Verhältnis zu meiner Familie und ich liebe meine Mutter sehr. Sie hat uns auch alleine großgezogen. Ich hab das Kind dann nach reichlich Überlegungen und Druck wegmachen lassen.

Wirklich besser geworden ist es danach aber nicht. Sie hassen meinen Feund immer noch und ich habe beschlossen (um meinen Sohn nicht noch mehr zu belasten) das mein Freund nur noch abends kommt wenn der Kleine im Bett ist und morgends bevor er in den Kindergarten geht wieder fährt. So geht das jetzt schon seit 3 Monaten. Wenigsten läst meine Familie jetzt meinen Kleinen in Ruhe.
Ihr müsst wissen wir wohnen direkt nebeneinander. Es ist nicht immer leicht es zu "Verheimlichen" das mein Freund noch vorbei kommt. Aber so habe auch ich ein bisschen Ruhe vor meiner Familie.

Jetzt bin ich wieder schwanger. Habe zwar die Pille genommen aber ich musste einige Tage Tabletten nehmen. In der Zeit haben wir zwar auch mit Kondom verhütet aber anscheinend nicht lang genug.

Jetzt weiß ich nicht was ich machen soll. Da mein Sohn meinen Freund gar nicht mehr ab kann (wofür ich alleine meiner Oma die Schuld gebe) wie soll ich da mit ihm zusammen ziehen und eine Familie werden?

Wenn sie jetzt wieder erfahren das ich schwanger bin ist bestimmt alles vorbei.
Selbst wenn ich das Kind bekomme und den "Mann" abschieße.

Im Moment bin ich richtig verzweifelt. Noch einmal einen Abbruch möchte ich eigentlich nicht. Das erstemal war schon schlimm genug und mir gehts desewegen immer noch nicht wieder gut.

So jetzt hab ich mir das nötigste runtergeschrieben.

Bin gespann auf eure Ansichten.

Danke

Vanessa

frank

Projektinitiator

Beiträge: 806

Danksagungen: 201

Wohnort: Herborn

Beruf: Medizinpädagoge

2

Montag, 12. Dezember 2005, 23:06

RE: Ein zweites mal schwanger

Hallo Vanessa,

ich will Dich lediglich mal auf das Webangebot des Vereins DasLeuchtfeuer e.V. aufmerksam machen:
<a href="http://www.dasleuchtfeuer.de" target="_blank">www.dasleuchtfeuer.de</a>
Diese ursprünglich ebenfalls von einem alleinerziehenden Vater
innitierte Website bietet ein fachlich sehr gut moderiertes Forum zu Schwangerschaftskonflikten und Situationen nach Schwangerschaftsabbrüchen.

Grüße

Frank[addsig]

Gast

unregistriert

3

Dienstag, 13. Dezember 2005, 07:28

RE: Ein zweites mal schwanger

Dan kündige deiner Familie, schick deinen sohn so wie er wohl mag zum Vater und ziehe zu deinem Freund. ( und zahl Unterhalt für deinen Sohn)

<fieldset style="border: 3px solid red; background-color: rgb(115, 159, 196); text-align: left;"><legend style="font-weight: bold;">Stop</legend>
<img src="http://www.alleinerziehend.net/images/stophand.jpg" align=left>Bitte keine anonymen Postings, ohne einen Namen drunter zu setzen. Das ist schon deshalb wichtig, damit andere Euch ansprechen können!
Bitte haltet Euch doch an diese einfachen Regeln!<p><a href="user.php?op=userinfo&uname=Frank">Frank</a></fieldset>

Anna

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Baden Würtemberg

Beruf: Familienfrau

4

Dienstag, 13. Dezember 2005, 11:32

RE: Ein zweites mal schwanger

Hallo Vanessa,

deine Situation scheint ja ganz schön verfahren zu sein... und deine Verzweiflung kann ich gut nachvollziehen.

Ich habe mir deinen Beitrag mehrmals durchgelesen. Und ich glaube, deine Mutter und deine Großmutter üben soviel Druck aus, weil sie u.a. angst haben, du könntest auch drogenabhängig werden.

Vielleicht können Gespräche bei einer Beratungsstelle, z. B. Pro Familia, helfen, die Ängste und Vorurteile deinem Freund gegenüber abzubauen und dazu beitragen, dass dein Sohn ein konfliktfreieres Verhältnis zu deinem Freund aufbauen kann.

Ich wünsche dir viel Kraft und Zuversicht!

Anna

Sessin

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Bayern

5

Donnerstag, 15. Dezember 2005, 13:30

RE: Ein zweites mal schwanger

Hallo Vanessa,

Deine Oma..... diese Frau würde bei mir keinen Fuß in meine Wohnung setzten und eines muß klipp und klar auf den Tisch: Die Entscheidung wer Dein Partner geht sie nichts an ! Es geht auch Deine Mutter nichts an. Ich liebe meine Mutter auch wirklich sehr aber wenn die von mir verlangen würde das ich mein Kind abtreiben soll, würde ich ihr "Lebe wohl" sagen. Genauso ist es mit meinem Umfeld. Jeder der gegen mich spricht (bin im 4.Monat schwanger und "Papi" will nichts von uns wissen.... sorry, ist besch... aber ich werde kämpfen zwar mit vielen Tränen die ich täglich loswerde aber ich gebe nicht auf und wenn es noch so hart ist und ich bereits jetzt schon oft an meine Grenzen stoße und meine ich schaffe es nicht) dem wende ich ebenfalls den Rücken zu. Hier werden ganz klar viele Freunde aussortiert die nie Freunde waren und genauso wäre es mit meiner Familie. Du wirst es nie jedem Recht machen können und Dich werden nie alle Menschen (auch Teile Deiner Familie) mögen und Deine Entscheidungen für gut befinden werden. Versuche Dir klar zu werden wer ist Dir wichtiger: Dein Partner, Deine Kinder oder Deine Oma ??? Und so hart es klingt, was ist wenn es Deine Oma oder sogar Deine Mutter mal nicht mehr gibt? Sagst Du dann "Danke Oma, ich bin zwar unglücklich weil ich alleine bin und kämpfe mein Leben lang noch mit den Gedanken der Abtreibung aber hauptsache Du hast Deine Meinung durchgesetzt!? "

Tut einfach das was für Dich und Deine Kinder das beste ist und wenn nötig wirst Du auch den Schritt gehen müssen Dich klipp und klar zwischen diesen Personen entscheiden zu müssen.
Habe keine Angst vor der Zukunft. Drücke Dir die Daumen und ich glaube fest daran das Du die Kraft hast die richtige Entscheidung zu treffen! Und wenn wir Frauen was können dann ist es kämpfen !!

ES GIBT NUR EINEN EINZIGEN RICHTIGEN WEG: DEINEN EIGENEN !!

VLG Sessin

meine Mail: sessin1703@freenet.de

[addsig]

Gast

unregistriert

6

Donnerstag, 15. Dezember 2005, 13:47

RE: Ein zweites mal schwanger

1. Irrtum! Der "eigene Weg" kann, ist aber längst nicht immer der richtige Weg.
2. Zur sozialen Familie für Kinder gehören auch, nicht nur!, Großeltern, also nicht aus Sturheit diesen kündigen.
3. Beurteilungen durch Menschen mit viel Lebenserfahrung sind nicht von vornherein falsch, vielleicht ist es kein Vorurteil betreff des Freundes sondern berechtigtes Urteil.
4. Es gibt humanere weitere Lösungen auch ohne Abtreibung.
5. Als geschiedene Frau mit Kind hat man genügend Probleme, als "Hobby-Drogentherapeut" kann man sich dabei überfordern.


werner

Andreas

unregistriert

7

Freitag, 16. Dezember 2005, 05:52

RE: Ein zweites mal schwanger

Hallo Leute

Ich finde man sollte dem jungen Mann eine Chance geben, das Verhalten der Verwandschaft ist typisch, wenn ein anderer suchtkrank ist, wird er all zu oft abgestempelt und vorverurteilt, betrifft es aber die eigene Familie wird das Thema tabuisiert.
Wenn ich mich nicht irre hat die Schwester auch ein Drogenproblem und wird nicht so aussätzig behandelt. Man sollte vor jedem Menschen den Hut ziehen der seine Suchtkrankheit erkannt hat und diese bekämpft.
Auch sollte man Ratschläge von älteren beherzigen, aber man sollte sie für sein eigenes Leben auslegen, denn viele Ratschläge sind nicht mehr Zeitgemäß.

und zu 1. von werner: Ja, der eigene Weg muss nicht immer der richtige sein, aber der Weg den man sich diktiren lässt ist auf keinen Fall der richtige.

Vanessa sollte ihre eigenen Erfahrungen sammeln. Sie sollte sich um eine Lösung bemühen die diplomatisch allen gegenüber ist, und wenn das nicht geht muss sie erst mal Abstand gewinnen um sich selber zu finden.
Wenn man Tag ein Tag aus mit Vorhaltungen bombadiert wird belastet das die Seele

Liebe Grüsse Andreas

<br /><br /><!-- editby --><br /><br /><em>editiert von: Andreas, 16.12.2005, 06:13 Uhr</em><!-- end editby --> [addsig]

Gast

unregistriert

8

Donnerstag, 19. Januar 2006, 18:23

RE: Ein zweites mal schwanger

Liebe Vanessa

dein Beitrag ist von letztem Monat und seitdem hast du dich auch nicht mehr hier im Forum geäußert.

das Verhalten von deiner Mutter/Großmutter finde ich unmöglich.

ich hoffe das du diese Schwangerschaft austragen wirst denn du hast selber geschrieben das du noch nicht mal die erste Abtreibung verarbeitet hast.

dein Freund war drogenabhängig aber er ist seit zwei Jahren clean und das ist die Hauptsache.

das deine Familie schlecht in Gegenwart deines Sohnes über dein Freund gesprochen hat finde ich nicht akzeptabel.

deine Familie sollte dich unterstützen und dir nicht das Leben schwer machen.

wünsche dir alles Liebe und meine besten Wünsche für deine/Eure Zukunft.

Sim

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Bayern

Beruf: Kauffrau im EH

9

Samstag, 28. Januar 2006, 17:04

RE: Ein zweites mal schwanger

Hallo Vanessa!

Ich denke deine Familie macht sich deshalb so große Sorgen, weil ihr innerhalb der Familie schon "dieses" Problem habt/hattet. Somit wissen sie wie schwer es ist.

Ich denke sie möchten dich und deine Kind schützen, weil es ja schon schwer ist allein ein Kind groß zu ziehen. So hättest du 2 Kinder und einen Freund mit einem "Problem".

Du solltest deine Fam. um ein RUHIGES und SACHLICHES Gespräch bitten, indem alle ihre Gründe und Ängste auf den Tisch legen - ohne Vorhaltungen.
Beleidigungen und Drohungen helfen dabei niemandem weiter. Hör dir aber an was sie zu sagen haben, gerade wenn man verliebt ist verschließt man die Augen und es mangelt an Objektivität.

Hol dir Rat von einer Institution und gehe in dich und setzte dabei dich und die Kinder in den Vordergrund... was kannst du bewältigen... was wäre gut für dich und die Kinder... etc.. Erstelle also sozusagen eine Liste wo eine Tabelle entsteht mit PRO und CONTRA.
Vielleicht hilft dir das einen Schritt weiter, vielleicht bringt es dich aus dieser hilflosen Situation raus, vielleicht zeigt es dir einen Weg.

Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft - sieh aber auch mit einen kritischen Auge hin und wäge sorgfältig ab.

Du schaffst das Richtige zu tun... [addsig]

Sim

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Bayern

Beruf: Kauffrau im EH

10

Samstag, 28. Januar 2006, 17:06

RE: Ein zweites mal schwanger

Hallo Vanessa!

Ich denke deine Familie macht sich deshalb so große Sorgen, weil ihr innerhalb der Familie schon "dieses" Problem habt/hattet. Somit wissen sie wie schwer es ist.

Ich denke sie möchten dich und deine Kind schützen, weil es ja schon schwer ist allein ein Kind groß zu ziehen. So hättest du 2 Kinder und einen Freund mit einem "Problem".

Du solltest deine Fam. um ein RUHIGES und SACHLICHES Gespräch bitten, indem alle ihre Gründe und Ängste auf den Tisch legen - ohne Vorhaltungen.
Beleidigungen und Drohungen helfen dabei niemandem weiter. Hör dir aber an was sie zu sagen haben, gerade wenn man verliebt ist verschließt man die Augen und es mangelt an Objektivität.

Hol dir Rat von einer Institution und gehe in dich und setzte dabei dich und die Kinder in den Vordergrund... was kannst du bewältigen... was wäre gut für dich und die Kinder... etc.. Erstelle also sozusagen eine Liste wo eine Tabelle entsteht mit PRO und CONTRA.
Vielleicht hilft dir das einen Schritt weiter, vielleicht bringt es dich aus dieser hilflosen Situation raus, vielleicht zeigt es dir einen Weg.

Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft - sieh aber auch mit einem kritischen Auge hin und wäge sorgfältig ab.

Du schaffst das Richtige zu tun... [addsig]

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