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17.05.2012
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Morgenstund hat .... ?...? na auf jeden Fall kein Gold im Mund... ggg
 
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Umfrage

5%

manchmal

93%

nein

2%

ja

Insgesamt 59 Stimmen
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von jujoma

Gast

unregistriert

1

Samstag, 11. November 2006, 19:09

Was tun? Ich habe meine Grenzen entgültig erreicht...

Hallo,

ich kann nur noch weinen...

Ich bn Mutter von 3 Kindern, nein von 4 Kindern, heute wäre meine Tochter 3 Jahre alt geworden. Meine anderen Kinder sind 10, fast 6 und 2 Jahre alt. Mein Sohn hat einen Hirntumor und wir sind gerade mit der Chemo durch, wobei der Tumor unverändert groß ist. Wie es weitergeht, ich weiß es nicht und niemand kann mir das sagen.

Schon vor längeren hatte ich meine Familienplanung abgeschlossen und mich nur damit beschäftigt meinen Weg für uns alle zu gehen. Um die Betreuung für meine Kids zu finanzieren, war ich auf der Suche nach einem Nebenjob, denn ich relativ schnell fand. Nicht nur das schnell machte man mir klar, das es nicht dabei bleiben würde, sondern es doch um einiges mehr an Stunden werden könnten. Allerdings hatt dies einen kleinen Haken, man bot mir das Geld mehr oder weniger auf die Hand an. Das wollte ich so nicht hinnehmen und machte einen Gegenvorschlag, der mich auch absichern würde. Es folgte ein Gespräch am Abend, das dann allerdings anders endete als gedacht.

Wer bitte ist so dämlich sich auf seinen Chef einzulassen. Ich muß zugeben, dieser Mann hat mein Herz getroffen und ich habe bisher noch keine Antwort, wie er das geschafft habe. Noch bevor ich meinen Persona wieder aus dem Schrank holen konnte war es schon geschehen und ich inzwischen in der 25. Woche schwanger. Ich habe seit wochen nicht gearbeitet und bin finanziell am Ende. Er ist Katholik und ich bin davon ausgegangen das es nur einen gemeinsamen Weg gibt, er hat mir auch keinen Grund gegeben etwas anderes zu glauben. Nun ist er umgezogen, 2 seiner Kinder leben bei ihm (die laut seiner Ausage absolut nicht mit so kleinen Kindern zusammenleben wollen) und wie es aussieht wird sich das so schnell nicht ändern.

Ich kann nicht mehr und ich habe auch keine Kraft mehr, alleinerziehend von 4 Kindern, eines davon behindert - wo bitte bleibe ich denn, geschweige denn auch jedes meiner Kinder. Niemals hätte ich dieses Kind bekommen, wenn ich sowas nur geahnt hätte. Jetzt überlege ich in die Stadt zurückzuziehen, aber ob dies der richtige Weg ist? Ok, was Arbeit betrifft bestimmt...

Soll ich hier gedultig abwarten? Seine Töchter sind 16 und 17, eine davon hat allerdings schon angekündigt mindestens bis 1 Jahr nach dem Abi bleiben zu wollen. Es ist einfach nur unfähr, ist das Baby weniger wert als seine anderen kinder? Kann man sich sowas nicht früher überlegen. Die ganze Situation ist so verfahren und sein Leben ist ja nicht betroffen.

Oder in die Stadt gehen und mein Ding machen. Ich würde in eine WG ziehen, ebenfalls mit einer Mutter mit 4 Kindern und man kann sich wenigstens gegenseitig unterstützen.

Liebe Grüße und Danke fürs lesen...


Sany

Anfänger

Beiträge:

2

Samstag, 11. November 2006, 21:17

RE: Was tun? Ich habe meine Grenzen entgültig erreicht...

Hallo Gast !
Ich habe mir Deine Geschichte mehrmals durchgelesen und kann leider nur immer wieder den Kopf schütteln ....über Dich.Ich meine es nicht böse.....aber Deine Situation war auch vor Deiner jetzigen Schwangerschaft bestimmt nicht einfach....
und die Familie zu vergrössern hätte doch wohl überlegt sein MÜSSEN !!!
Du bist für Deine Kinder und Dich selbst verantwortlich..also steck den KOPF NICHT IN DEN SAND !Es bringt Dir nichts auf den vater des Ungeborenen zu schimpfen oder auf dessen Kinder!!!Dadurch werden die Probleme nicht kleiner!
1.)Wie willst Du denn arbeiten gehen ????DU BIST M U T T E R von 4 Kindern !!!
Stell Dich bitte deiner Situation und deiner Verantwortung !
2.) WG ???Lebe Deinen Kindern ein vernünftiges Leben vor,so gut es geht.....aber bitte keine WG....aus dem Studentenalter sind wir doch raus.Sorry,ich meine es nicht böse und möchte Dich auch nicht verletzen!
L.G
sany
[addsig]

Suppengrün

Anfänger

Beiträge:

3

Samstag, 11. November 2006, 23:32

RE: Was tun? Ich habe meine Grenzen entgültig erreicht...

Hallo Gast,

das ist wirklich eine sehr schwierige Situation in der Du Dich da befindest.

Ich habe mir Dein Posting jetzt, ich glaube, 6 mal durchgelesen. Verstehe mich jetzt bitte auch nicht falsch, denn über andere urteilen, liegt mir fern. Mir scheint so, als ob Du Dein Leben nicht eigenständig und mit voller Überzeugung im Griff hast. Den Mann kannste vergessen, das steht von meiner Seite aus von mal fest. Ich als Mutter eines Sohnes schlafe nie mit einem Mann ohne Kondom. Nicht nur wegen ansteckende Krankheiten, sondern auch, weil ich weiß, dass ich als alleinerziehende Mutter nicht nochmal schwanger werden möchte. Selbst beim Sex schaltet mein Kopf da.

Mir scheint, die Idee von der WG, eine Lösung zu sein, weil Du offenbar im Leben rumirrst und nicht genau weißt, was Du möchtest. Da besteht allerdings die Gefahr, dass Du ausgenutzt wirst. So gegenseitig ist das manchmal gar nicht.

So, nun habe ich aber genug auf Dich "rumgehackt". Es ist ja nunmal so, wie es im Moment ist und ich wünsche Dir viel Kraft. Einfach hast Du es wirklich nicht.

Gruß Geli[addsig]

UteH

Moderator

Beiträge: 11

Danksagungen: 23

Wohnort: Bremerhaven

Beruf: Multitasking den ganzen Tag

4

Sonntag, 12. November 2006, 09:55

RE: Was tun? Ich habe meine Grenzen entgültig erreicht...

Hallo Gast,

gehe den Weg den du für dich für richtig hälst auf den Mann zu warten macht in meinen Augen keinen Sinn.
WG oder Hausgemeinschaft finde ich keine schlechte Idee wobei mir Hausgemeinschaft persönlich mehr zu sagt.
WG`s oder Hausgemeinschaften gibt es immer öfters nicht nur unter Studenten sondern Senioren bilden auch immmer öfters WG`s oder Hausgemeinschaften.
Wünsche dir viel Kraft und das du deinen Weg findest.

Liebe Grüsse

Ute
[addsig]

Gast

unregistriert

5

Sonntag, 12. November 2006, 16:46

RE: Was tun? Ich habe meine Grenzen entgültig erreicht...

Hallo,

stimmt, hier habe ich erstmal Frust losgelassen, den ich mir im Alltag nicht leisten kann. Rumgehackt auf mir fühle ich mich übrigens nicht, denn mir ist leider auch noch bewußt das ich es alleine geschafft habe mich in diese Situation zu bringen.

Was eine Wohngemeinschaft betrifft hat das für mich nichts mit Studentenleben zu tun, gut da kann man anderer Meinung sein, aber ich sehe da durchaus Vorteile. Weniger Miete, aber auch mal jemand da, der mal kurz guckt, bevor man 2 Kinder angezogen hat um schnell mal noch Milch zu holen. Mal mit einem Erwachenen quatschen oder abends zusammen zu sitzen. Klar Stress kann auch vorprogrammiert sein, aber ich habe jahrelang in einer WG mit Kind gewohnt und bisher lagen die Vorteile immer vorne.

Dieses Dorfleben geht mir gelinde gesagt inzwischen auf die Nerven, davon mal abgesehen, das man sich für jeden Mist ins Auto setzen muß (ich bin innerhalb von 10Monaten 40.000 km gefahren und frage mich schon ob es das wert ist). Gleichzeitig kommen natürlich noch die Kosten hinzu.

Was ich möche weiß ich selbstverständlich ganz genau, aber das schließt garantiert nicht mit ein mich zum Freizeitvergnügen eines Mannes zu machen, der meint er könnte ab und zu oder gar ständig abends um 10 Uhr auftauchen und ich solle dann noch dankbar sein. O-Ton: nicht das trennende, sondern das verbindende ist wichtig für mich. für mich gilt: Entweder oder... (wegen mir auch mit Kompromissen, dann bitte aber auf beiden Seiten.

Was Arbeiten betrifft zeichnet sich gerade wieder ein Weg ab, da denke ich sollte ich meine Sorgen etwas zurückschrauben und bin schon dabei. Gut da wäre noch die fehlende Betreuungsmöglichkeit, die wäre in der Stadt aber gegeben.

Was ich aber defenitiv nicht wollte ein Kind ohne seinen Vater aufwachsen zu lassen und da frage ich mich schon ob ich nicht hierbleiben müsste, um das zu gewährleisten. Ich habe völligstes verständnis für seine beiden Töchter, die wirklich lieb sind (wenn dies anderes rübergekommen ist, bitte ichdas zu entschuldigen), hier sind soviele unterschiedliche Intressen zu wahren, das ich mir schon schäbig vorkomme auch noch meine geltend zu machen. Und doch regt sich bei mir da der Widerstand, ich bin 24h täglich wie jede andere Mutter für ihre Kids da und kann nicht gerade behaupten viele Freiräume zu haben, tagsüber ist das auch kein Problem, aber irgendwann schläft meine Rasselbande...

Liebe Grüße

Madi

Gabriela

Anfänger

Beiträge: 16

Danksagungen: 44

6

Sonntag, 12. November 2006, 18:41

RE: Was tun? Ich habe meine Grenzen entgültig erreicht...

Hallo Madi,

Du hast es mit drei Kindern geschafft, also wirst Du es auch mit vier Kindern schaffen.
Ich denke auch, dass es sinnvoll wäre ersteinmal nicht arbeiten zu gehen.
Wie Du schreibst hast Du einen krebskranken Sohn.
Das ist schon harter Tobak an sich.
Dann erwartest Du ein Kind von einem Mann, der Dich offensichtlich nicht wirklich liebt. Mehr oder weniger wirst Du wohl auch dieses Kind ohne ihn großziehen müssen, das heißt die ersten Monate nachts aufstehen und unchristliche Zeiten in Kauf nehmen ;-)
Dann hast Du noch zwei Kinder im Kleinstalter, die auch dringend Deiner Beachtung und Sorge bedürfen.
Ich kann sehr gut verstehen, dass Deine Akkus leergelaufen sind.
Alleine gegen den Rest der Welt, so kommt man sich manchmal vor.
Jeder Tag ist wieder anstrengend, da man fast alles alleine bewältigen muss.
Doch liegt darin auch eine Chance, die man für sich nur erkennen muss.
Du kannst vier Lebenswesen zeigen, wie das Leben sein kann, ihnen eine Lebensanschauung weitergeben, die sie zu starken Persönlichkeiten machen kann.
Ich habe selber vier Kinder und möchte keines von ihnen missen :-)
Mit jedem stirbst Du ein Stück, aber mit jedem wird Dein Herz auch weiter und das Leben "schöner".
Ich wünsche Dir für Deine weitere Zukunft wirkliche Freunde und viel Kraft, Mut und Selbstvertrauen und denke daran nichts ist so wie es scheint, sondern was Du daraus machst ;-)
Liebe Grüße
Gabriela

Gast

unregistriert

7

Montag, 13. November 2006, 21:27

RE: Was tun? Ich habe meine Grenzen entgültig erreicht...

Liebe Gabriela,

ich danke Dir für Deine Worte!

Madi

Beiträge:

8

Dienstag, 9. Oktober 2007, 12:48

RE: Was tun? Ich habe meine Grenzen entgültig erreicht...

Hi Gast,
es ist jetzt schon eine Weile her, dass du dein Posting geschrieben hast. Ich habe Respekt fuer das, was du leistest und hoffe, dass du echte Freunde hast, die dich unterstuetzen!!!!!
An die Adresse von Sany + Suppengruen kann ich nur sagen: Schuldige zu finden und sich moralisch ueber andere zu erheben, hat nie jemandem geholfen; ist also nutzlos.

Jules

Chaosprinzessin

Senior Mitglied

Beiträge: 6

Danksagungen: 5

Wohnort: Barrien

9

Dienstag, 9. Oktober 2007, 15:49

RE: Was tun? Ich habe meine Grenzen entgültig erreicht...

:-?

Hallo Jules,

wozu gräbst du uralte Postings aus, und kommentierst sie? Gerade als Neuling solltest du vielleicht erstmal den Ball flachhalten und Aussagen von älteren Mitgliedern, deren anderen Postings du wahrscheinlich noch nicht mal kennst, nicht bewerten.
Ich kann gerade von Suppengrün sagen, dass sie sicher die letzte ist, die sich moralisch über andere erhebt.
Wenn du von nutzlos sprichst, das war so ziemlich eins der nutzlosesten Postings, die ich hier je gelesen habe.
Ansonsten freu ich mich über eine Vorstellung von dir und bin gespannt, was du sonst noch zu erzählen hast.

Liebe Grüße von der Chaosprinzessin[addsig]

Beiträge:

10

Dienstag, 9. Oktober 2007, 17:22

RE: Was tun? Ich habe meine Grenzen entgültig erreicht...

Hi Chaosprinzessin,

Trage das Herz auf der Zunge und habe das genauso auch kommentiert. Vielleicht spielt da moeglicherweise auch ein bisschen persoenliche Erfahrung meinerseits mit rein :).

Ich dachte, dass diese Webseite und Foren fuer alle sind, egal wie lange sie schon Mitglied sind.

:-?

Gruss
Jules[addsig]

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