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von Elune

Gast

unregistriert

1

Freitag, 1. Dezember 2006, 21:27

Vater unbekannt

Ich bin in einer ziemlich blöden Situation. Ich habe mich auf einer Party betrunken zu einem One-night-stand hinreißen lassen. Nun ist das passiert, was nicht passieren sollte. Ich bin schwanger und will dieses Kind auch behalten. Den Vater des Kindes kenne ich nicht, habe weder Name, noch sonst etwas von ihm, wüßte auch nicht, wie ich es in Erfahrung bringen sollte.
Wie geht es denn nun weiter? Das Kind wird keinen Vater haben. Schlimm genug. Gibt es irgendeine Möglichkeit auch finanzielle Unterstützung zu bekommen? Wo muß ich mich denn hinwenden? Ich werde das erste Jahr ja nicht arbeiten können und von irgendetwas müßen wir ja leben. Über Antworten, die mich weiter bringen würde ich mich sehr freuen.
Andrea

Gast

unregistriert

2

Samstag, 2. Dezember 2006, 00:20

RE: Vater unbekannt

Zitat von »Anonymous«

Den Vater des Kindes kenne ich nicht, habe weder Name, noch sonst etwas von ihm, wüßte auch nicht, wie ich es in Erfahrung bringen sollte.

Andrea


Hallo Andrea....

es war eine Party....irgendwer auf dieser Party wird ihn doch wohl kennen?

Nachfragen, überlegen, mit wem er vorher an der Theke stand etc.

Ansonsten...sorry, schon mal über Aids etc. nachgedacht?

Wobei.....will hier nicht den Moralapostel spielen, steht mir auch nicht zu.

Zitat von »Anonymous«


Wie geht es denn nun weiter? Das Kind wird keinen Vater haben. Schlimm genug.
Andrea


Stimmt nicht. Denn eigentlich hat das Kind einen Vater. Und bevor Du es schlimm findest, das es scheinbar keinen hat, solltest Du Dich reinknien, und den Vater, egal wie, ausfindig machen. Denn das Kind hat ein Recht auf seinen biologischen Vater.


Zitat von »Anonymous«


Ich werde das erste Jahr ja nicht arbeiten können und von irgendetwas müßen wir ja leben. Über Antworten, die mich weiter bringen würde ich mich sehr freuen.
Andrea


Natürlich werdet Ihr vom Staat unterstützt, der die eigentlich finanziellen Verpflichtungen des Vaters dann übernimmt.

Du bist derzeit am arbeiten? Wirst Elternzeit beantragen?

Dann mußt Du zur finanziellen Unterstützung erst mal den Vater ran ziehen (sorry. mag Dir nun unrecht tun, aber ich nehme Dir die oben erzählte Geschichte nicht wirklich ab, deshalb nun knallhart formuliert).

Heißt: Der Vater des Kindes ist Dir (bis derzeit) zum 3. Lebensjahr des Kindes zu Unterhalt verpdlichtet, wenn Du wegen dem Kind nicht arbeiten kannst.

Der Vater ist Eurem gemeinsamen Kind zu Unterhalt verpflichtet.

Da Vater scheinbar /angeblich unbekannt....wirst Du an den Staat rantreten müssen, sobald Dein Mutterschaftsgeld beendet ist.

Hartz 4 Antrag für Dich, Unterhaltsvorschuss für das Baby ab Geburt beim Jugendamt.

Egal welches der beiden GelderDu beantragst....Du verpflichtest Dich mit der Unterschrift, mitzuwirken an Feststellung der Vaterschaft etc.

Du wirst keinesfalls ohne Geld da stehen.......aber wenn Du auch nur einen deut an Vermutung hast, wer der Vater sein könnte, machst Du Dich mit keder >Unterschrift, für Beantraung oben genannter Gelder, strafbar.

Nur so nebenbei angemerkt.[addsig]

Sany

Anfänger

Beiträge:

3

Samstag, 2. Dezember 2006, 06:03

RE: Vater unbekannt

Hallo Andrea..,
...ich habe keine Ahnung wie alt Du bist....aber in der heutigen Zeit wird man doch früh genug aufgeklärt...,auch über solche Dinge und *DEM DANACH*....sprich Krankheiten die beim ungeschützen Geschlechtsverkehr übertragen werden können!
Ich schliesse mich den Worten von Aninjha an...so betrunken kann man nicht sein,das man den Mann ,den man so nah an sich ran lässt nicht erkennt!!!!!
Also,steh zu Deinem *unfall* und kümmer Dich!Belüge Dich doch nicht selber....meine ich nicht böse....aber möchtest Du Dein Leben und das leben Deines Ungeborenen auf einer Lüge aufbauen???
Denke nochmal über Deine Äusserungen nach....wenn Du doch nicht weiter weisst,kannst Du in öffentlichen Einrichtungen (Diakonie) kostenlose Beratungsgespräche bekommen.
sany[addsig]

aniella44

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Mannheim

Beruf: Lehrerin

4

Samstag, 2. Dezember 2006, 13:54

RE: Vater unbekannt

liebe andrea,

herzlichen glückwunsch zur schwangerschaft!
schließe mich den beiden oben an.
gründe dein glück mit deinem kind nicht auf einer lüge. sei grundsätzlich ehrlich, was diese vaterschaftsgeschichte angeht. kein geld der welt wäre es wert, etwas zu verheimlichen. es wird irgendwann IMMER auf dein kind zurückfallen und auf das seelenleben deines kindes.


alles gute für dich
angela[addsig]

Gast

unregistriert

5

Montag, 4. Dezember 2006, 12:53

RE: Vater unbekannt

Hallo,

was ihr alle schreibt ist zwar absolut richtig aber ich geb jetzt auch mal meinen Senf dazu. Es gibt doch auch sicherlich Situationen wo es einfach nciht anders geht als den Vater unbekannt anzugeben. Aus welchen Gründen auch immer. Man muß doch dann nicht direkt denen unterstellen sie würden sich ihre Situation nicht wirklich überlegen etc. Und wenn man eure Antworten liest ist es doch auch kein Wunder das die Autorin sich eventuel die Geschichte ausgedahct hat. Denn nehmen wir mal an sie hätte gesagt es geht nciht den Vater anzugeben. Dann wäre doch keine Antwort gekommen wie ihr zu helfen ist oder??? Ich bin selbt in so einer Situation und ich tu alles dafür das ich es allein hin bekomme und mir kein Geld vom Statt hole denn ich hab so oder so ein schlechtes Gewissen und will allein die Konsequenz und Verantwortung tragen. Auch wenn es nicht leicht wird aber es gibt keinen anderen Weg. :=(

Gast

unregistriert

6

Montag, 4. Dezember 2006, 13:02

RE: Vater unbekannt

@Gast.....

Ihr wurde doch Antwort gegeben, die ihr weiterhilft, oder?


Zitat von »Aninjha«



Natürlich werdet Ihr vom Staat unterstützt, der die eigentlich finanziellen Verpflichtungen des Vaters dann übernimmt.

Du bist derzeit am arbeiten? Wirst Elternzeit beantragen?

Dann mußt Du zur finanziellen Unterstützung erst mal den Vater ran ziehen (sorry. mag Dir nun unrecht tun, aber ich nehme Dir die oben erzählte Geschichte nicht wirklich ab, deshalb nun knallhart formuliert).

Heißt: Der Vater des Kindes ist Dir (bis derzeit) zum 3. Lebensjahr des Kindes zu Unterhalt verpdlichtet, wenn Du wegen dem Kind nicht arbeiten kannst.

Der Vater ist Eurem gemeinsamen Kind zu Unterhalt verpflichtet.

Da Vater scheinbar /angeblich unbekannt....wirst Du an den Staat rantreten müssen, sobald Dein Mutterschaftsgeld beendet ist.

Hartz 4 Antrag für Dich, Unterhaltsvorschuss für das Baby ab Geburt beim Jugendamt.

Egal welches der beiden GelderDu beantragst....Du verpflichtest Dich mit der Unterschrift, mitzuwirken an Feststellung der Vaterschaft etc.

Du wirst keinesfalls ohne Geld da stehen.......aber wenn Du auch nur einen deut an Vermutung hast, wer der Vater sein könnte, machst Du Dich mit keder >Unterschrift, für Beantraung oben genannter Gelder, strafbar.

Nur so nebenbei angemerkt.

Gast

unregistriert

7

Montag, 4. Dezember 2006, 13:38

RE: Vater unbekannt

@ "unbekannter" Gast

Es gibt keinen Grund den Vater wider besseres Wissen ( wollen ) als unbekannt anzugeben!

Und auch die Statistik spricht dagegen dass soviele Väter tatsächlich unbekannt sind!

a) Vergewaltigungen durch Unbekannte sind sehr selten.

b) Die biologische Statistik der Wahrscheinlichkeit einer erfolfgreichen Schwängerung mit "Volltreffer" beim ersten Versuch ist auch nicht besonders hoch! Psychologen, Verhaltensforscher und Mediziner mögen ihren Beitrag bennenen betreff "Mann halb unbewußt angeln" an besonders fruchtbaren Tagen.

c) Frauen die nicht ihrer Philosophie oder Glauben nach keusch leben dürften Routine mit Hormonpräperaten von Schering haben....

d) Folgerung: Wenn es passierte dann wollte mindestens einer doch ein Kind, wenn auch unbewußt. Männer wollen aber in der Situation nicht nur Erzeuger sein sondern auch Väter! Und ich glaube nicht dass sich Frauen den potentiellen Vater NICHT sehr genau anschauen, prüfen und mehr von ihm wissen wollen.

e) die Geschichte, so verknallt dass der Verstand weg ist , die glaube ich nicht!


werner

aniella44

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Mannheim

Beruf: Lehrerin

8

Montag, 4. Dezember 2006, 15:09

RE: Vater unbekannt


Gast

unregistriert

9

Montag, 4. Dezember 2006, 19:48

RE: Vater unbekannt

Hallo Werner,

Du weißt doch, dass die Statistik lügt! ;-)

Also, wenn die Wahrscheinlichkeit beim ersten Mal einen "Treffer" zu landen, gleich null ist, dann bin ich wohl besonders fruchtbar. Drei Schwangerschaften, alle innerhalb von vierzehn Tagen nach Absetzen der Verhütungsmittel, sprich: beim ersten Eisprung! Auch dass man angeblich nach jahrelanger Pilleneinnahme lange braucht, um schwanger zu werden, ist ein Ammenmärchen, siehe oben!

Natürlich kann man von einmaligem Geschlechtsverkehr schwanger werden! Nur sollte man bei einem ONS eben deshalb an Verhütung denken, und zwar unbedingt.


Gast

unregistriert

10

Montag, 4. Dezember 2006, 21:43

RE: Vater unbekannt

hallo andrea!

ich denke ähnlich wie die anderen, dass du wenigstens versuchen solltest wer heraus zufinden wer der vater denn nun ist, denn wie schon erwähnt es waren ja wohl noch andere auf der party...
allerdings möchte ich auch nicht den moral apostel spielen denn immerhin hab ich den vater auch nicht angegeben,aber aus anderen gründen.
ich hatte damals über vier jahre meinen ersten festen freund!als wir uns getrennt hatten hatte ich noch viel mit unseren gemeinsamen freunden zu tun, unteranderem mit dem besten freund meines ex-freundes!
ich gab dann irgendwann mal eine party, da umgezogen war, und christoph, der beste freund, half mir aufräumen...aschließend haben wir dann nch einen film angemacht. plötzlich fing er an mich überall zu berühren,ich wollte das nicht,hab ihn versucht aufzuhalten,aber er war plötzlich ganz anderes, er hat gar nicht auf meine bitten und tränen geachtet....als es dann um war ist er auf toilette und ich hab mich in meinem schlafzimmer eingeschlossen, bis er weg war! die zeit danach war der reinste horror für mich, ich hab versucht alles zu verdrängen, hab nichts gegessen kaum mit wem überhaupt gesprochen....plötzlich nach zwei monaten war mir morgens immer total schlecht(meine peride ist zwar ausgeblieben hatte mir bis dato aber darum keinen kopf gemacht, da ich immer einen sehr unregelmäßigen zyklus hatte)nach weiteren zwei wochen voller übelkeit habe ich mich damals doch jemanden(meiner freundin) anvertraut, und wir haben zusammen einen test gemacht......dann der totale schock(obwohl ich eigentlich damit hätte rechnen können-----SCHWANGER----es folgten wieder schlaflose nächte ...in meinem kpf drehten sich immer wieder die gleichen gedanken " warum ich" "warum konnte ich mich nicht vehementer wehren?"
ich entschloss mich zunächst zu einer abtreibung, was dank pro familia,die noch nicht einmal den wahren grund für meine entscheidung wissen wollten, mir wirklich leicht gemacht worden ist....also hatte ich meinen termin für den schwangerschaftsabbruch!!!!.....vor diesen termin hat man gewöhnlicherweise noch eine voruntersuchung ,da zeigte mir die ärztin (die ja nicht wusste aus welchen grund ich mich für diesen schritt entschlossen hatte) das herz des wesens in meinem bauch! wieder ein schock, plötzlich wurde dieser zellklumpen in meinem leib zu etwas doch menschlichen----ja in ironischerweise ein teil von mir! wieder tausend gedanken in meinen kopf " warum ich?" "hab ich das recht,trotz was alles passiert ist über leben und tod zu entscheiden?""ist es nicht auch ein teil von mir????!"

ich brachte es nicht übers herz,ich behielt das kind,mein mädchen!!!
der erzeuger ist mittlerweile in einer Psychatrie, es hat sich herausgestellt, dass er schizophren ist,krank...ich habs ihn erzählt(meine freundin begleitete mich an diesem tag)---er reagierte nicht, es schien fast so als kenne er mich nicht....

mittlerweile ist mein kind fast zwei,ich habe mein studium begonnen und dank einer therapie und menschen die mchr bzw. uns unterstützen geht es uns gut,dazu sollte ich auch erwähnen,dass ich glücklicherweise finanziell gut abgesichert und nicht vom staat abhängig bin,da meine eltern recht wolhabend sind.....


nun nocheinmal zu dir liebe andrea, ich wünsche dir alles gute und hoffe das du wenigstens versuchst den leiblichen vater zufinden, denn immerhin gibt es bei dir eine reelle chance, dass dein kind ohne bedenken seinen leiblichen vater kennenlernen kann!wenn du ihn nicht finden kannst bzw. er einfach nicht auffindbar ist,dann kannst du deinem kind wenigstens später sagen,dass du alles probiert hast seinen vater zu finden!

also alles gute!

anne