Dienstag, 15. Oktober 2019, 08:24 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

Gruppen

Gruppen und soziale Netzwerke nach Regionen und Themen
Regionale Gruppen

Chat für Alleinerziehende

Wer macht was?

feels
06.05.2019
um 11:18 Uhr
Zu paar Usern habe ich ja noch etwas Kontakt, aber die Aktivitäten im Forum vor 10 Jahren sind leider mit heute nicht vergleichbar. Eigentlich sehr schade :(
 
Was machen Andere?

Kontrollzentrum
Neue Benutzer

Freddy2010 (11. Oktober 2019, 21:27)

AnnaBur (11. Oktober 2019, 17:54)

Jessk (4. Oktober 2019, 09:45)

summer77 (27. September 2019, 07:37)

Bella 33 (25. September 2019, 14:26)

Zur Zeit sind keine Benutzer aktiv.

Umfrage

Keine Umfrage vorhanden.

Neu in der Galerie
von Karina86

leasMama

unregistriert

1

Samstag, 23. Juli 2011, 15:01

Bin ich unnormal, nur weil ich mir einen Vater für meinen Krümmel wünsche?

Ihr Lieben,

ich hab das Gefühl, ich gehöre zu einer ausgestorbenen Sorte Mensch - der Sorte, die sich für ihr ungeborenes Kind einen Vater wünschen. Ich weiß, dass es einen Vater hat, aber der hat sich in den letzten 4 Monaten nicht gemeldet, ich darf also annehmen, dass er sich nicht sehr für sein Kind interessiert. Gut so, von mir aus kann er das gerne so beibehalten!
Ich bin jetzt in der 23. Woche (Wochenwechsel hab ich morgen) und ich steh ganz alleine da. Ich werde häufig wach und denke drüber nach, dass ich mal wieder geträumt habe, dass ich beim nächsten US-Termin nicht meine Mama sondern meinen Freund dabei habe. Oder wie wir zusammen Kindersachen aussuchen. Ich bin jemand, der nicht gut alleine sein kann, aber darum geht es in meinem Fall gar nicht. Ich wünsche mir für meine Tochter eine väterliche Hand, die sie nehmen kann, wenn sie Probleme hat. Meine Mum ist geschieden, mit meinem Vater besteht kein Kontakt mehr. Meine Maus hat prinzipiell keine männliche Bezugsperson. Mein Bruder wohnt in Berlin, also knapp 600 km von uns entfernt, er wird auch keinen großen Einfluss nehmen können. Der Freund meiner Mama ist mehr so ein on-off-freund, aber ich möchte ehrlich gesagt auch gar nicht, dass er meine Tochter irgendwie mehr beeinflusst als nötig, denn er hat so seine Ansichten, die ich nicht unbedingt teile. Und der Freund meiner Oma ist für mich eben das, der Freund meiner Oma, mehr nicht. Ich muss ihn nicht mögen und seine Ansichten und Erziehungsmethoden schon gar nicht.

Warum ist es so merkwürdig, warum wird man dafür mit Blicken bestraft, wenn man sich im schwangeren Zustand einen Mann an seiner Seite wünscht, wenn man sich für die Tochter eine starke Hand wünscht, die sie beschützt, wenn sie da ist, wenn man sich selbst auch mal eine Umarmung wünscht oder einen Ansprechpartner, der nicht die Mutter oder eine fremde Person diverser Beratungsstellen ist?

Ich hab irgendwie das Gefühl, dass ich nirgens reinpasse: ich bin alleine schwanger, das alleine scheint schon ein Manko vielerorts zu sein und dann war ich mit dem KV nur 3 Wochen zusammen! Das bringt dann bei vielen im Kopf das Fass zum überlaufen!!! Deswegen stehe ich gerade ziemlich alleine da und habe nur o. g. Personen, die mir helfen!

Gestern habe ich noch einen Artikel gelesen, es ging um das Verhalten im Wochenbett. Ich soll mich entspannen, genießen, meine Tochter kennenlernen, einfach nix machen! Ja, sehr guter Rat, lese ich in letzter Zeit häufiger - selbst die Magazine und Internetauftritte scheinen lediglich für schwangere Paare gemacht zu sein! Wie soll ich all diese Räte beherzigen, wenn sich nach ein paar Tagen meine Wohnungstür nicht mehr öffnen lässt, weil sich von innen der Müll dagegenstapelt?! Also kann ich mich nicht ausruhen. Im Artikel steht, dass der KV oder Verwandte das ja auch übernehmen können. Ja, die haben aber, sofern vorhanden, auch ein eigenes Leben und einen eigenen Haushalt. Meine Mutter wohnt direkt neben mir, sicher kann sie mir mal aushelfen, aber sie ist Nachtschwester, sie kann nicht nachts malochen und tagsüber meine Wohnung aufräumen :(

Ich habe wirklich das Gefühl, dass die Gesellschaft noch nicht bereit für allein schwangere Frauen ist. Leider, denn im Grunde wollen wir doch nix anderes, als schwangere Partner, oder???

sorry, das musste ich einfach mal loswerden... :D

Es hat sich bereits 1 Gast bedankt.

pandora

unregistriert

2

Samstag, 23. Juli 2011, 15:15

Hallo leasmama,

warum soll das unnormal sein, wenn du dir für dein Kind Familie wünschst? Ich finde das ganz normal und nachvollziehbar. Deine Beobachtungen bezüglich deiner Situation sind bestimmt nicht falsch, viele Leute sind ganz schnell mit irgendwelchen pauschalen Urteilen zur Hand. Und wenn es einem selber nicht so gut geht, nimmt man jede Bemerkung sehr persönlich.
Die erste Hälfte der Schwangerschaft liegt hinter dir, das Kind wächst und wächst. Ich fand das immer schön, zu merken, wie meine Kinder immer größer wurden. Ich war damals zwar verheiratet, aber der KV sehr distanziert, auch nach der Geburt. Ich habe damals in meinem Geburtsvorbereitungskurs nette Frauen kennengelernt. Für dich bestimmt auch eine Möglichkeit. Oder vielleicht über deine Hebamme, um die du dich ja langsam kümmern musst. Vielleicht betreut sie ja noch eine alleinstehende junge Mutter?

Vielleicht kann deine Mutter ja tatsächlich im November eien oder zwei Wochen für dich da sein. Dann klappt das auch mit dem Ausruhen. Oder eben die Hebamme mal fragen.

Ich wünsch dir sehr, dass du für dich eine Lösung findest.

Liebe Grüße,
Birgit

Es hat sich bereits 1 Gast bedankt.

leasMama

unregistriert

3

Samstag, 23. Juli 2011, 15:21

Hi Birgit,

ich glaube, du hast recht... ;) ich nehme im Moment sehr vieles persönlich, ich denke, das ist diese Phase, wo man Zukunftsängste bekommt. Im Grunde genommen bin ich nicht schlecht dran, ich habe meine Mutter sowie meine Oma, die mir nicht nur emotional sondern auch finanziell unter die Arme helfen und die eigentlich da sind. Mama hat im Moment einen Krankenschein, sodass sie noch mehr Zeit hat als ohnehin schon. Im Moment habe ich einfach das Gefühl, dass ich als Mutter schon versagt habe, weil ich meiner Tochter keine intakte Familie bieten kann. Ich nehme an, dass sich das in der nächsten Zeit wieder gibt, aber traurig macht mich das schon... :( aber manchmal tut es auch einfach mal ganz gut, das ganze aufzuschreiben und dann antworten von völlig fremden Leuten zu erhalten, die mich aufbauen. Manchmal muss man sich einfach mal selbst bemitleiden.. :)

Ich danke dir dafür... jetzt gehts mir schon ein wenig besser... ;) ich meine, wie viele Frauen haben meine Situation schon vor mir geschafft und werden es noch nach mir hinbekommen? kann man die überhaupt noch zählen?? :)

Es hat sich bereits 1 Gast bedankt.

mama_wonni

Stoibi's Ex ;-)

Beiträge: 1 367

Danksagungen: 1218

Wohnort: Essen

Beruf: Altenpflegerin

4

Samstag, 23. Juli 2011, 15:48

Hallo leasmama,
ich möchte sie auch nicht zählen. ;)
Jedes Schicksal ist auch anders, jede Schwangerschaft und jede Empfindung ist anders. Ich finde es nicht verwerflich, das Du Dir eine intakte Familie wünscht.Deine Kleine wird dich sicher ausfüllen. Dennoch wird Dir etwas fehlen. Und das ist völlig normal. Ich wünschte mir, der Vater unserer Kleinen wäre für sie da, wie ein Vater es sein sollte. Ich wünsche es mir für sie. Sie hat diese Sehnsüchte und ich merke, es fehlt was..Bestärke auch immer wieder Mütter und Väter hier, die daran zweifeln. Darum kann ich Dich gut verstehen....Ich denke aber nicht, das Du mit Blicken gestraft wirst. Ich denke das wird ein Produkt Deiner Gedanken sein...Man kennt doch das Gefühl..irgendetwas ist kaputt -ein Loch in der Hose z.B.- es ist kaum zu sehen. Aber man meint jeder starrt einen an.... Doch ist es nicht so. Und ich denke Du wirst es auch nicht auf den Bauch geschrieben haben: Ich werde Alleinerziehend sein. :) Du solltest Dir darüber nicht so viele Gedanken machen und Dich auf das was da kommt freuen.....

Vielleicht ist der Vater der kleinen Lea dann wenn sie da ist, doch bereit für Euch da zu sein..Das wäre sicher schön.. Und Du bin ich mir sicher, wirst wieder einen neuen Partner an der Seite haben, der Dich unterstützt und Euch gern hat..

Nur noch ne Frage. Was ist ein on-off-Freund??? :D

LG Wonni
"Es ist leichter einen Atomkern zu zertrümmern, als ein Vorurteil"

-Albert Einstein

Es hat sich bereits 1 Gast bedankt.

supermuddi

unregistriert

5

Samstag, 23. Juli 2011, 15:55

Es gibt viel Hilfe!

Als erstes Herzlichen Glückwunsch zum bald-Mama-sein und ganz viel Kraft für Dich :)

Ich kann dich sehr gut verstehen! Ich war zwar in der Schwangerschaft nicht alleine aber bin es jetzt und das was ich mir wirklich am allermeisten von ganzem Herzen wünsche, ist eine komplette Familie mit väterlicher Figur für meinen Zwerg und Partner für mich!

Was allerdings für dich zur Zeitam Wichtigsten ist: Du solltest dich auf diese Sehnsucht und den Wunsch nach einem Vater für dein Kind nicht versteifen (ich weiss, die Hormone machen es einem nicht gerade leichter) sondern die Situation so annehmen (wirklich innerlich akzeptieren) wie sie ist, dann wird es dir viel viel besser gehen und du leidest nicht mehr so sehr darunter!

Zum Wochenbett kann ich dir ein paar Tipps geben:
- du kannst jetzt schon vorkochen und portionen einfrieren. dann hast du den stress mit dem kochen nicht und musst kein fastfood essen. auftauen geht auch schneller als frisch kochen :) (hab ich auch gemacht, obwohl der mann da war)
- als alleinstehende kannst du dir (direkt nach der geburt von der hebamme und später vom arzt) eine haushaltshilfe über die krankenkasse verschreiben lassen. die anträge kriegst du von der krankenkasse zugeschickt und du solltest dich rechtzeitig darum kümmern, da die bearbeitungszeit manchmal 2 wochen oder länger dauert. (bei einer verlängerung meistens nicht so lange)
- zum ende der schwangerschaft geht das auch über den arzt. es muss halt klar hervorgehen, dass du die sachen nicht mehr alleine schaffst! (meine schwester hat das auch so gemacht)
- wenn du besuch bekommen solltest, lass die leute für dich was gekochtes mitbringen oder einkaufen wenn sie sowieso unterwegs sind....anstelle von blumen oder anderem schnickschnack den man nicht gebrauchen kann... (machen die meisten auch sehr gerne!)
- ich gehe mal davon aus, dass du eine hebamme hast, die dich auch im Wochenbett betreuen wird. Sie kann für die ersten 2 wochen täglich zu dir kommen und auch mal nach dem baby gucken wenn du duschen gehen willst o. ä.
- für die zeit, wenn es für euch keine ärztlich verordnete betreuung mehr gibt, gibt es noch viele andere möglichkeiten, die du evtl. jetzt schon organisieren könntest:
z.b. www.wellcome-online.de
- und das jugendamt kann dir bestimmt auch noch weitere stellen nennen, die dich unterstützen würden!
ausruhen ist das wichtigste nach der geburt, für dich und das baby!! nimm die hilfe in anspruch!

ich hoffe, dass du etwas von meinem post gebrauchen kannst und wünsche euch alles alles gute und liebe!
kathi

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer und 4 Gäste bedankt.

Benutzer die sich bedankten:

airam (23.07.2011), baby2011 (31.07.2011), Maliphoenix (25.03.2012)

lexy

Fortgeschrittener

Beiträge: 114

Danksagungen: 78

Wohnort: Nordfriesland

Beruf: kaufmännische Angestellte

6

Samstag, 23. Juli 2011, 18:27

Du wirst Deinen Weg gehen

Hallo...
ich kann Deine Gedanken so nachempfinden. Ich bin zwar zum Zeitpunkt der Geburten meiner Kinder nicht alleine gewesen. Auch in den ersten Jahren meiner Kinder war ich nicht alleine. Wobei, zu zweit in dem Sinne waren wir auch nicht immer, denn mein Mann war beruflich immer schon viel unterwegs. Daher habe ich viel wie eine alleinerziehende geregelt. Ich habe 3 Jungs. Diese sind zwar mittlerweile um einiges größer, 14, 16 und 18. Aber wir sind gerade verlassen worden. Und auch ich bin eine Frau, die nicht zum Alleinsein geboren ist. Auch ich suche wieder Halt. Gerade jetzt mehr denn je. Einen liebevollen Mann! Einen Partner für mein Glück. Und auch einen Mann an meiner Seite, der ab und zu mal ein offenes Ohr für meine Jungs hat. Denn gerade in dem Alter, in dem meine Söhne sich jetzt befinden, ist eine männliche starke Hand so wichtig.
Sehnsucht nach genau dieser männlichen Hand ist vollkommen normal. Egal, ob man gerade schwanger ist oder ob die Kinder schon größer sind. Auch die Tatsache, dass man als Frau einfach mal eine starke Schulter zum Anlehnen benötigt ist doch vollkommen normal. Zumindest empfinde ich das als vollkommen normal. Mann und Frau wurden schließlich dafür geschaffen, um sich gegenseitig zu ergänzen und nicht, um alleine für sich zu leben.
Ich wünsche uns allen, die wir diese Sehnsucht haben, dass wir unser Glück finden und in Zukunft nicht mehr alleine sind...
Halt die Ohren steif und denke immer daran, dass Du hier viele Freunde finden kannst.
Alles Gute wünscht Dir Lexy
:thumbup: :thumbup: :thumbup:

Es hat sich bereits 1 Gast bedankt.

pandora

unregistriert

7

Samstag, 23. Juli 2011, 18:32

Hallo Jasmin,

freut mich, wenn ich dir ein bisschen helfen konnte! Probier mal den Chat ab21 Uhr aus. Da kann man sich auch gfut unterhalten.

Alles Liebe Birgit :D :D

Es haben sich bereits 1 registrierter Benutzer und 1 Gast bedankt.

Benutzer die sich bedankten:

(23.07.2011)

chrissi81

unregistriert

8

Samstag, 23. Juli 2011, 19:23

Hallo Jasmin,

kann Dich nur zu gut verstehen, mir kam es in der Schwangerschaft auch so vor, als hätte sich die ganze Welt gegen mich verschworen, überall glückliche schwangere Paare...irgendwelche Ratgeber oder der Geburtsvorbereitungskurs waren echt die Hölle. Aber glaub mir, das wird besser, und spätestens wenn die Kleine da ist kommt Du gar nicht mehr dazu, Dich alleine zu fühlen! Gelegentlich bin ich sogar recht froh, dass hier niemand rumgeistert, der auch noch Aufmerksamkeit einfordert. ;) Will es nicht schön reden, man muss irgendwie Abschied nehmen von dem Bild der kleinen, klassischen Familie, das tut weh, aber es geht immer irgendwie weiter. Dass eine Schulter zum Anlehnen fehlt kann ich nur zu gut nachvollziehen aber irgendwie ist man doch viel stärker, als man immer dachte, für so einen kleinen Knopf kann man wirklich Berge versetzen.
Hab das Wochenbett ja gerade hinter mich gebracht und kann mich den Tipps meiner Vorrednerinnen nur anschließen. Was mich wirklich gerettet hat waren die Essenslieferung meiner Mutter und die Besuche der Hebamme, auch weil man dann nicht das Gefühl hat, mit der ganzen Verantwortung alleine dazustehen. Sinnvoll für die erste Zeit ist auch eine Bauchtrage oder ein Tragetuch, da hat man mal die Hände frei und kann was machen. Musste auch erst einmal lernen, Hilfe anzunehmen und mir mit fast 30 von meiner Mutter die Fenster putzen zu lassen... :rolleyes:
Einen Vater hat Deine Kleine ja (die Kröte musste ich auch schlucken... und inzwischen bemühen wir uns zumindest um einen vernünftigen Umgang miteinander), vielleicht kannst Du Dich ja doch noch überwinden, ohne Anwalt mit ihm Kontakt aufzunehmen?

Wenn Du magst, einfach mal Dampf ablassen willst und über die Alleine-schwanger-Zeit reden magst kannst Du mir gerne eine PN schicken - oder schau einfach mal im Chat vorbei!
Alles Liebe noch mal für Dich und Deine Bauchzwergin
Chrissi

Es hat sich bereits 1 Gast bedankt.

Beiträge: 456

Danksagungen: 610

Wohnort: Kreis Altenkirchen

Beruf: Verwaltungsangestellte

9

Samstag, 23. Juli 2011, 20:28

Ich war vor nicht allzulanger Zeit in der gleichen Situation und versteht wie blöd es sich anfühlt in manchen Situationen. Aber du mußt lernen darüber zu stehen. Mir hats geholfen das ich nie ein Geheimnis raus gemacht habe das der Vater nichts mehr von mir wissen will seit er von der Schwangerschaft weiß. Ich habe fast nie was blödes gehört, im Gegenteil. Alle fanden es mutig das ich mich für mein Kind enetschieden habe und haben mir mut zugesprochen.

Den Wunsch einen anderen Mann an meiner Seite zu haben hatte ich allerdings nie und hab ihn bis heute nicht. Mein Kind hat einen Vater und daran wird sich nichts ändern, egal ob er da will oder nicht (er hat sie bis heute nicht gesehen).

Es gab eine Sitation in der es mir mal richtig schwer fiel und das war im Krankenhaus nach der Entbindung. Ich hatte einen Kaiserschnitt und konnte entsprechend wenig die ersten Tage. Im Zimmer hatte ich ne gaaanz nette junge Frau, die war superlieb und hilfsbereit, aber auch total verliebt, glücklich verheiratet und hatte ne riesen Familie die alle total happy waren und die Bude einrannten. Das war ein soo krasser Unterschied, das ich mich das erstemal richtig mies fühlte.

Aber alles andere wirst du lernen, du wirst reinwachsen und auch eine meine Beziehung wird sich sicher irgnedwann finden wenn du das willst.

Lass dich nicht runterziehen und mein Tip, geh offen mit der Sache um und gibt dem Vater die Chance Vater zu werden, wenn er es dann will.

Es hat sich bereits 1 Gast bedankt.

leasMama

unregistriert

10

Sonntag, 24. Juli 2011, 00:33

ihr seid alle so lieb, vielen dank, ihr habt mir sehr geholfen. Ich denke, ihr habt recht, ich übertreibe im Moment etwas, weil ich das Gefühl habe, überalle sind irgendwelche Paare. Zum "Hosen-Beispiel" noch eines: Als ich noch nicht schwanger war, hab ich kaum kinderwagen gesehen, jetzt wo ich schwanger bin, denke ich, meine ganze Stadt hat gerade ein Kind bekommen *lach*

Naja, bei mir ist es ja nicht nur die Tatsache, dass ich für mich und meine Tochter jemanden suche, der zum eine die starke Hand macht, aber zum anderen auch samtweich ist. Sondern durch meinen Ex Freund habe ich sehr viele Kontakte schleifen lassen, sodass viele Freunde und Bekannte jetzt natürlich zu recht sagen "Wer damals nicht wollte braucht auch jetzt nicht zu kommen!" Ich glaube, das kommt erschwerend hinzu, dass ich kaum noch soziale Kontakte habe. Ich geh kaum aus der Wohnung raus, bin kaum unterwegs, meist nur in Foren und ähnliches... und durch den KV, zu dem ich ja auch nur einen seeeehr kurze Beziehung hatte, bin ich sehr vorsichtig geworden, was Bekanntschaften (egal welchen Geschlechts, einfach Bekanntschaften halt) angeht. Das ist natürlich ein Rattenschwanz... und es gibt so Momente, in denen ich denke, ich bekomme die Kurve aus diesem Teufelskreis nicht raus... Auch hier geht es eigentlich mehr um meine Kleine, denn ich will, dass sie von Anfang an viel Kontakt zu anderen Kindern und Erwachsenen bekommt, damit sie halt nicht so "endet" wie ich (wobei "endet" hier ein Platzfüller ist, ich bin 25, nicht 85 *lach*)

naja, ich glaube ich hatte das schonmal kurz gesagt (ss-demenz lässt grüßen), manchmal braucht man einen Platz, wo man sich in Ruhe die Wunden lecken kann und sich mal über die Situation auskotzen kann... ihr helft mich schon sehr damit, dass ihr mir sagt, dass ich nicht alleine mit dem Wunsch dastehe..... :D Merci dafür nochmal :thumbsup:

Es hat sich bereits 1 Gast bedankt.