Hallo,
bin in der 39. Woche und seit dem 4. Monat von dem KV getrennt. Die Trennung verlief nicht wirklich harmonisch.
Erst wollte der KV überhaupt nichts mit dem Kind zu tun haben. Dies habe ich respektiert und ihm dementsprechend keine Informationen zu kommen lassen.
Mit einem Mal hat er sich gemeldet und sich beschwert, dass er keine Informationen bekommen würde. Daraufhin habe ich ihm dann wieder geschrieben zum Beispiel wenn ich beim FA war oder ähnliches. In einer seiner Nachrichten schrieb er dann, dass er das gemeinsame Sorgerecht haben möchte (Ich bin erstmal in Panik verfallen und sofort zum JA um mich zu informieren, ich bin zwar der Meinung, dass ein Kind seinen Vater braucht aber mit dem KV gibt es doch einige Schwierigkeiten) Vom JA bekam ich die Information, dass das gemeinsame Sorgerecht ohne meine Zustimmung nur über das Gericht einklagbar ist und der KV eher geringe Chancen hat dieses zu bekommen) Hab dem KV dann erstmal geschrieben, dass ich dem gemeinsamen Sorgerecht nicht zustimmen werde. Nach einigen sehr "netten" E-Mails meinte er dann er könnte das nicht und es würde ihm zu weh tun wenn ich ihm was übers Kind schreiben würde. Hatte ihm dann geschrieben, dass er sich bitte melden möchte wenn er wieder was wissen möchte.
Von einer gemeinsamen bekannten hab ich dann erfahren, dass er gerne wieder Informationen haben möchte. Hab ihm dann geschrieben und er hat mir Vorwürfe gemacht, dass ich ihm nicht geschrieben habe und ihm das Kind vorenthalten wollte. Er wollte auch wieder das gemeinsame Sorgerecht und den kleinen jedes Wochenende haben.
Bin immer noch gegen das gemeinsame Sorgerecht. Ich will gar nicht alle Entscheidungen alleine treffen. Ich möchte nur die Möglichkeit haben etwas alleine zu entscheiden, da er immer wieder seine Meinung ändert und ich ihm einfach nicht vertrauen kann, dass er sich wirklich kümmern würde. Hätte Angst in die Situation zu kommen, dass eine wichtige Entscheidung getroffen werden muss, er aber grade kein Interesse hat und ich steh dann da... dann müsste ja alles vor Gericht oder?
Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie das funktionieren soll, dass er den kleinen jedes Wochenende bei sich hat. Ich möchte gerne stillen (bevor wir uns getrennt haben kam für ihn überhaupt nichts anderes in frage auch wenn ich mir zu Anfang noch gar nicht so sicher war) Jetzt meint er ich könnte ja abpumpen (will mir gar nicht vorstellen welche Mengen ich für ein Wochenende bräuchte) Aber selbst wenn ich die Flasche geben würde kann ich mir nicht vorstellen, den kleinen für ein ganzes Wochenende abzugeben. Zumal er auch ca 150 km entfernt wohnt. Hab ihm dann vorgeschlagen, dass er zu mir kommen könnte oder ich mit dem kleinen zu ihm (er hat keinen Führerschein) und wir was zusammen machen. Erst war er komplett dagegen, jetzt meinte er wir könnten das ja mal so machen aber als dauerhafte Lösung will er jedes Wochenende alleine mit dem kleinen. Hat einer von euch Erfahrung mit dem Umgangsrecht / Sorgerecht bei den ganz kleinen? Könnte er den kleinen wirklich jedes Wochenende haben? Wie wäre dass, wenn wir das gemeinsame Sorgerecht hätten und uns nicht einigen könnten wegen der Wochenenden? Würde das dann vom Gericht festgelegt werden? Weiß jemand was da die Regelbesuchszeit wäre? Wenn ich bedenken habe wegen dem gemeinsamen Sorgerecht hat er da vor Gericht überhaupt eine Chance? Gibt es eventuell lösungen auf die ich noch gar nicht gekommen bin? Vielleicht die Möglichkeit in 2-3 Jahren das gemeinsame Sorgerecht zu beantragen wenn er sich wirklich um den kleinen kümmert?
Viele viele Fragen

ich hoffe auf ganz viele Antworten, in der Hoffnung, dass ich eine Lösung für den KV und mich aber vor allem für den kleinen Wurm finde.
Ganz liebe Grüße
P.S. Ist bissl lang geworden hoffe aber einigermaßen verständlich