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Urlaub Single mit Kind

Silvester 2011
30.12. bis 2.1.2012

Chat für Alleinerziehende

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Wer macht was?

DieMudda
20.05.2012
um 16:50 Uhr
Pöh, die Sonne scheint - und mein Haushalt ruft. Endlich wieder alle Klamotten in den Schränken. Die morgendliche Suche im Wäschekorb hat vorerst ein Ende
 
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Umfrage

5%

manchmal

94%

nein

2%

ja

Insgesamt 62 Stimmen
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von mona84

pimboli

Administrator

Beiträge: 2 465

Danksagungen: 2167

Wohnort: Münsterland

Beruf: It-Systemkauffrau

1

Sonntag, 24. Oktober 2010, 15:39

Junge Alleinerziehende ...

Umfrage

Haben es gerade *Junge Alleinerziehende* schwerer mit ihrer Situation?

51%

ja (29)

49%

nein (28)

Insgesamt 57 Stimmen
... nachdem ich seit einigen Wochen viel mit jüngeren Alleinerziehenden schreibe ... denk ich drüber nach ... ob die Problematik Alleinerziehung zwischen z.b. 20-jährigen und 35-40-jährigen nicht doch sehr unterschiedlich ist ... man wird in eine Lebensform gestoßen ... auf die man in keinem Alter vorbereitet ist ... aber man wächst rein ... in jungen Jahren vielleicht noch ein bisschen schwerer ...


...die meisten Jungen Alleinerziehenden machen parallel zur Kindererziehung noch ihre Schule, Studium oder Berufsausbildung fertig ... ihre sozialen Kontakte leiden ... die Interessen verändern sich, der Alltag ist komplett anders ... während die einen Party machen, muss man sich selbst ums Kind kümmern ... man ist nicht mehr flexibel und spontan genug für den Freundeskreis ... kommt vielleicht auch selbst an den Punkt, wo man denkt, man verpasst was ...

... junge Männer sind vielleicht nicht so begeistert, wenn die Frau schon ein Kind hat ... jungen Frauen geht’s mit AE-Papas genauso ... wenige sehen alleinerziehende Väter als das an, was sie wirklich sind ... etwas ganz Normales ... und gerade bei jungen Papas, fragt man sich, ob der Mann tatsächlich in der Lage sein wird, auf lange Sicht sein Kind/seine Kinder zu versorgen ... und der Kontakt zur Mutter ist häufig noch seltener als im umgekehrten Fall ... von Unterhaltszahlungen mal ganz zu schweigen ... der Zugang in Kiga und Schule ist ebenfalls schwieriger ... weil man häufig als Exot betrachtet wird, da das Gros Mütter sind ...

ich meine ... da sich hier die letzten Wochen reichlich junge Alleinerziehende angemeldet haben ... ist ein Austausch mit Gleichgesinnten, wie wir alle hier ... aber auch Gleichaltrigen sinnvoll ... darum hoffe ich, dass hier einige ihre persönlichen Erfahrungen und Empfindungen mal äußern und würde ich mich freuen, wenn eine/r bereit wäre ... das Forum Junge Alleinerziehende zu moderieren und gezielter Themen und Events, die gerade euch interessieren ansprechen oder auch mal was altersgruppenspezifisch anbieten würde ... ich stehe gern als Ansprechpartner zur Verfügung und wer Interesse an einer Mitarbeit hat ...erreicht mich per pn oder mail waltraud@alleinerziehend.net

lg
Waltraud ;)
... irgendwie ... irgendwann ... irgendwo ... ;)

... nur 50% der Eltern sind Mütter ... :rolleyes:

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selenchens_mami (05.02.2011)

thomas0123

Administrator

Beiträge: 833

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Wohnort: Neuwied

Beruf: vorhanden und wird ausgeübt

2

Sonntag, 24. Oktober 2010, 23:12

hallo,



da ich ja auch zu dieser genannten gruppe zähle,werde ich auch mal was dazu sagen:



- zu der "problematik" mit dem freundeskreis: ist natürlich in einem alter von z.b. 30 einfacher, weil dann oft auch viele anderegleichaltrige kinder haben. vom alleinerziehend mal ganz abgesehen. ich für mich denke nicht das ich was verpasse. kann ich ja "zur not" auch nachholen wenn die anderen damit anfangen ;)



- junge männer die eine ae-frau kennenlernen müssen nicht die verantwortung übernehmen. das erwartet keiner. umgekehrt sieht das oft anders aus. da haben die frauen oft das gefühl eine ersatzmama sein zu müssen. das man als ae-elternteil immer auch schaut das der partner/die partnerin mit dem kind zurecht kommt ist klar.



- das als exot betrachtet zu werden kenne ich nur zu gut. eine junge mutter die ae ist ist ganz normal. aber umgekehrt eben immer noch ein komisches bild in vielen köpfen, was ich aber nicht verstehen kann. werde oft gefragt was mit der mutter ist. umgekehrt fragen aber wohl nur wenige nach dem verbleib des vaters.



- mit dem zugang zu schulen usw, auch das kann ich bestätigen. selbst wenn man an einem we mit den kleinen auf einem spielplatz ist. man wird angeschaut und als der rabenvater abgestempelt der das kind ja nur ab und zu hat und die frau mit kind wohl verlassen hat. in ein gespräch zu kommen und es richtig zu stellen ist leider so gut wie nie möglich. sind leider zu oft viele vorurteile da.



- ich würde nicht soweit gehen und sagen das junge ae-eltern es generell schwerer haben. sie haben nur teilweise andere probleme. und sie werden mehr "beäugt" ob sie das auch alles so schaffen. von wegen fehlender erfahrung usw. und ein erfahrungsaustausch ist unter gleichaltrigen nicht so einfach wie z.b. ü30, viele hilfsangebote werden nicht wahrgenommen weil man nichts darüber weiß oder sich scheut, und es eben doch ne abgrenzung gibt durch den altersunterschied. also vielleicht doch schwerer?



lg thomas
Was keiner wagt,das sollt ihr wagen,Was keiner sagt,das sagt heraus
Was keiner denkt,das wagt zudenken,Was keiner anfängt,das führt aus
Wenn keiner ja sagt,sollt Ihrs sagen,Wenn keiner nein sagt,dann sagt doch nein
Wenn alle zweifeln,dann wagt zu glauben,Wenn alle mittun,dann steht allein
Wo alle loben,habt Bedenken,Wo alle spotten,spottet nicht
Wo alle geizen,da wagt zu schenken,Wo alles dunkel ist,da macht Licht!!!


Lothar Zenetti

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »thomas0123« (25. Oktober 2010, 00:22)


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Moni42

Senior Mitglied

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3

Montag, 25. Oktober 2010, 08:11

Ob es junge Alleinerziehende schwerer haben, dass weiß ich nicht...........

wie schwer es ist, ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig, nicht allein vom Alter. Auch in höherem Alter kann es schwierig sein.

Beäugt werden ist zum einen eine Empfindungssache des Einzelnen, zum anderen auch Umstandsabhängig.

Plötzlich getrennt, Ende 30, in einem Wohn- und Lebensumfeld von gut situierten sogenannten heilen Familien,........ habe ich damals auch das Gefühl gehabt beäugt zu werden. Das hätte mich auch sicher nicht verlassen, wenn ich nicht nach außen getreten wäre und mir durch neue Kontakte das Wissen geholt hätte: nicht ich alleine steh nach 20 gemeinsamen Jahren plötzlich, wirklich plötzlich alleine da.

Warum muss ein Vater am WE auf dem Spielplatz ohne Frau zwangsläufig alleinerziehend oder Umgangsvater sein; die Frau kann doch auch backen, putzen, schlafen, lesen, krank sein oder oder oder.

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ginger521 (18.08.2011)

mama_wonni

Senior Mitglied

Beiträge: 1 232

Danksagungen: 1190

Wohnort: Essen

Beruf: Altenpflegerin

4

Montag, 25. Oktober 2010, 12:41

Na mal ehrlich. Bis vor ein paar jahren, waren doch sogar alleinerziehende Männer für mich Exoten...Ich wäre nicht auf die Idee gekommen, das es sowas gibt...Nicht weil ich ihnen das nicht zutraue, sondern weil es immer noch nicht in dieses Weltbild gepasst hat."Ein Kind gehört zu seiner Mutter." Mit dieser Einstellung und Auffassung bin ich groß geworden, so bin ich als Trennungskind auch erzogen geworden " Und dann noch so ein junges Ding...Das geht ja gar nicht, das weiß doch gar nicht wiedas geht, kennt sich in der Welt doch gar nicht aus." Diese Worte kenne ich.Ich bin froh, das ich meinen Horizont diesbetreffend erweitern durfte . Ich kenne jetzt einige sehr bodenständige Väter und auch junge Alleinerziehende Frauen wie Männer.( OK..Mann nur einen ;) ) Ich durfte mein Weltbild positiv erweitern und bin froh darüber :thumbsup:

Die meisten jungen Leute sind heute aufgeklärter als das vor 20 Jahren war, taffer und reifer. Ich denke viele meistern das alles mit viel jugendlichen Sinn. Reifere Alleinerziehende haben dann mehr Augenmerk auf andere Dinge. Gibt es auch reife Alleinerziehende die sich beruflich umorientieren, aber auch reife Alleinerziehnde, denen der Boden unter den Füßen weg gezogen wird und erst mal desorientiert sind. Meine Meinung nach haben beide Gruppen ähnliche Probleme.Oftmals fragen Männer auch mich:" Wie du hast noch ein kleines Kind ? " Viele sind dann eben schon fertig mit der Famileinplanung, bei jüngeren AE´s haben sie noch nicht angefangen darüber nachzudenken. Es gibt sicher viele Parallelen..

Ja Moni finde es auch anmaßend zu urteilen über einen Vater mit Kind auf dem Spielplatz. Ich habe noch andere Dinge zu tun, als mir den Kopf über solche Sachen zu zerbrechen... :whistling:

LG Wonni :ger :ger
"Es ist leichter einen Atomkern zu zertrümmern, als ein Vorurteil"

-Albert Einstein

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selenchens_mami (03.02.2011)

lilie90

Anfänger

Beiträge: 4

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Wohnort: hannover

5

Freitag, 29. Oktober 2010, 13:06

also ich finde es momentan sehr schwer ich bin 20 jahre und ae meine freundinnen wollen lieber party machen und wenn sie mich fragen sag ich immer nein werde deswegen auch schon gar nicht mehr gefragt und mein alter freundeskreis zerbricht so langsam weil sie nicht verstehen das ich mich lieber um mein kind kümmere anstatt weg zugehen ich denke bin da schon weiter im kopf wie die!! aber ich baue mir geade einen neuen auf die meisten mamas sind zwar älter habe ich verstehe mich trotzdem sehr gut mit ihnen noch kenn ich keine ae mama oder papa in meiner nähe aber hoffe das wierd sich noch ändern!!! ich bin gerade in baby pause aber bei uns in hannover gibt es die stiftung sina und dort kann ich meine ausbildung weiterführen halbtags die haben dort eine kita wo ich meine tochter hinbringen kann das ist echt klasse!! lg
ich bin ein ich und das wierd auch immmer soo bleiben

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feels

Meister

Beiträge: 960

Danksagungen: 650

Wohnort: Leipzig

Beruf: Ingenieur für Technische Gebäudeausrüstung

6

Freitag, 29. Oktober 2010, 17:34

Super Thema Waltraud! Ich möchte mal nur schnell auf lili's Antwort eingehen! Da fällt mir spontan einiges ein, was das "zerbrechen" des Freundeskreises angeht! Von auflösen oder gar zerbrechen würde ich nicht mal sprechen wollen! Es ist nun mal der Lauf der Zeit, dass jeder Mensch irgendwann der Meinung ist oder das Gefühl hat, er müsse sich „paaren“! Bei dem Einen geht das sehr früh los, bei Anderen kommt der Punkt erst Jahre später. Die Unterschiede zwischen Single sein und in einer Partnerschaft oder Familie zu leben, sind manchmal sehr groß! Das geht schon bei der freien Zeiteinteilung des Singles los! Es wartet zu Hause niemand und man kann kommen und gehen, je nach Belieben! Logischerweise sind es Gleichgesinnte, die in so einem Freundeskreis integriert sind! Einer oder Eine wird immer den Anfang machen und „ausbrechen“! Personen wie der eigene Freund, dessen Eltern und die eigenen bzw. alle die anderen Verwandten und Bekannten die da einfach dazugehören, sind nun die Menschen mit denen man mehr Zeit verbringt! Aber die bisherigen Freunde verliert man nicht ganz aus den Augen! Nicht selten kommt es vor, dass der Eine oder Andere nun auch die „Paarungsphase“ erreicht und plötzlich ist man wieder zwar auf einer anderen Ebene befreundet, aber die Freundschaft geht jetzt als Paar weiter! Und so weiter… ihr wisst schon wie es weiter geht ;-)! Ausnahmen gibt es auch, logisch!Einen Punkt finde ich als junge AE-Mami oder AE-Papi ganz wichtig! Man ist nicht nur Mutter oder Vater! Nein, man ist auch noch Frau bzw. Mann, mit den entsprechenden natürlichen Verhaltensweisen und Bedürfnissen! Kurz gesagt, man sollte nie sein eigenes Seelenheil aus den Augen verlieren! Sicher kann man als AE nicht die Woche dreimal auf die Piste gehen, aber man sollte sich Freiräume schaffen und sich selbst ab und zu was Gutes tun! Du wirst ausgeglichener und glücklicher, obwohl Du alleinerziehend bist! Lass Dir von niemanden ein schlechtes Gewissen einreden, wenn Beispielsweise Oma sagt: „Du, ich würde die Kleine mal nehmen?“ Genieße die Zeit, die Du für Dich nutzen kannst! Einen Tipp noch! Den Fehler habe ich damals gemacht! Wenn ich kindfrei hatte, habe ich diese Zeit genutzt, um Großputz in der Wohnung zu machen bzw. andere Sachen zu erledigen, zu denen ich sonst wenig Zeit habe! Habe ich mir ganz schnell abgewöhnt! Wenn mein Kind am Freitag 17:00Uhr abgeholt wird, ist für mich auch frei! Ich habe gelernt, die Dinge anders zu erledigen bzw. neue Prioritäten gesetzt! Das Lili ihre Ausbildung durchzieht finde ich total klasse und verdient höchsten Respekt! Wie sie schreibt, versucht sie ihr Leben in eigene Hände zu nehmen! Das das manchmal nicht einfach und oft auch ein Kraftakt ist, ist klar! Das ging mir vor 5 Jahren auch so! Aber man wächst daran ungemein und es verleiht Dir Selbstbewusstsein und mentale Stärke!So, ich höre an dieser Stelle erst einmal auf! Ich melde mich später noch einmal!LG der Feels
LG der Feels ;)

"...Es gibt nur einen Grund, warum Menschen nicht haben, was sie wollen: weil sie mehr an das denken, was sie nicht wollen. Achte auf Deine Gedanken, und achte auf die Worte, die Du aussprichst. Die meisten Menschen denken an das, was sie nicht wollen, und wundern sich, warum es ihnen wieder und wieder begegnet."(The Secret-Das Geheimnis)

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animus

Moderator

Beiträge: 81

Danksagungen: 115

7

Freitag, 29. Oktober 2010, 21:08

Hallo Feels,

in Deinen Posting steckt sehr viel Wahrheit.
Leider ist man als U30iger besser noch U25iger von den Paaren die sich paaren meist noch weit entfernt.
So dass die Freunde tatsächlich beginnen sich zurückzuziehen (bei mir ist es so), ich sehe es etwas differenzierter: Ich hab erkannt wer meine wirklichen Freunde sind.

Ich habe auch nicht in dieser Form die Backupmöglichkeiten für den Kleinen. Ich nutze die Zeit wenn Oma und Opa mal da sind und geh mal ausgiebig aus.

Das lilie90 die Ausbildung bis zum ende durchziehen will ist sehr bemerkenswert. In meiner Bekanntschaft gibt es viele komplett Abbrecher.
Seinen Zielen sollte man treu bleiben solange Sie dem Kinderwohl entsprechen.
LG animus
Ton knetend, formt man Gefäße. Doch erst ihr Hohlraum, das Nichts, ermöglicht die Füllung.
Aus Mauern, durchbrochen von Türen und Fenstern, baut man ein Haus. Doch erst sein Leerraum, das Nichts, gibt ihm den Wert.
Das Sichtbare, das Seiende, gibt dem Werk die Form. Das Unsichtbare, das
Nichts, gibt ihm Wesen und Sinn.

Lao-Tse

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lilie90

Anfänger

Beiträge: 4

Danksagungen: 19

Wohnort: hannover

8

Freitag, 29. Oktober 2010, 21:34

ich habe das problem das ich nicht oft baby frei habe und wenn ich baby frei habe dann muss ich meine wohnung machen das ist bei mir soo muss auch zugeben das putzen für mich irgendwie total entspannend ist. ich habe heute ne freundin wieder getroffen sie hat mich gefragt wie ich damit umgehe das ich alleine bin mit kind ich habe nur gemeint ändern kann man es grad nicht und man wächst mit seinen aufgaben worauf sie sagte das sie es nicht könnte !habe ihr gesagt wir sprechen in 5 jahren noch mal wenn siie vileicht eigene kinder hat finde es halt schade das man dachte man hat freunde aber wenn es hart auf hart kommt sich abwenden weil sie mit der situation sich nicht identiefizieren können ich meine wär sie zu mir gekommen und hätte gesagt duu ich gehöre jetz ner sekte an dan würde ich sagen ok ist nicht mein ding aber ich respektiere es aber viele konnten nichts mit meiner neuen situation anfangen und haben kein kontakt mehr gesucht bzw entgegengenommen man kann den leuten ja nicht sagen was sie machen sollen aber man sollte doch die situation des anderen zumindest akzeptieren finde ich lg
ich bin ein ich und das wierd auch immmer soo bleiben

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JuSi

Anfänger

Beiträge: 10

Danksagungen: 14

Wohnort: NRW

9

Freitag, 12. November 2010, 09:47

Hallo,

ich war auch mit 23/24 Jahren ae, habe mich aber auch dazu entschlossen. Ich denke, dass das auch noch mal ein wichtiger Punkt ist wie man mit der Situation, zumindest anfänglich umgeht. Ob man es in jüngeren Jahren schwerer hat als später, könnte ich jetzt so nicht beantworten - glaube aber eher nicht. Ich denke, das Leben ist da eben noch an einem ganz anderen Punkt, meistens ist man noch nicht so sortiert und gefestigt. Allerdings gibt es auch ältere Alleinerziehende die evtl. auch noch nicht wirklich gefestigt sind. Ich denke auch da gibt es wieder die Ausnahmen.
Ich selber habe erst noch als Tagesmutter gearbeitet um viel bei meinem Sohn zu sein und habe später dann eine Ausbildung nachgezogen - mit Hilfe der Arge. Es gab damals ein Projekt für junge Mütter und Migrantinnen um in Arbeit zu kommen bzw. eine Ausbildung zu absolvieren. Da habe ich die Möglichkeit einfach am Schopf gepackt und habe es durchgezogen.
Der Freundeskreis hat sich auch in der Zeit komplett verändert, denke aber das auch das normal ist wenn man in einem Alter zwischen 20 und 30 Jahren sein Leben (nochmal) komplett neu aufbaut. Die Interessen sind einfach völlig unterschiedlich wenn man als Familie mit Kind lebt oder nur für sich selber sorgt. (Diejenigen die nicht jung Eltern werden, fangen da ja meist erst an das Leben für sich selbst aufzubauen)
Sicher ist das nicht immer einfach, aber egal wann man denn alleinerziehend wird, ist es sicher immer erstmal eine schwierige Zeit - man darf nur seinen Weg nicht aus den Augen verlieren!

LG
JuSi

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paulchen33

Fortgeschrittener

Beiträge: 94

Danksagungen: 132

Wohnort: bei Mainz

Beruf: Angestellte

10

Sonntag, 14. November 2010, 20:55

Hallo,



aaalso..ich hab ja quasi BEIDES gehabt...bekam mit 19 mein erstes Kind, trennte mich vom Vater als Sohnemann ein halbes Jahr alt war, hatten dann 3 Jahre ne on/off beziehung (er kam und ging wie es ihm passte, war teilweise monatelang unauffindbar, junges Trottelchen wie ich war hab das alles mitgemacht), 2 jahre nach Sohn Nr.1 kam Sohn Nr.2 zur Welt (komplette Schwangerschaft verlassen und einsam gewesen mit dem hinweis es wäre nicht sein Kind !!)..danach dann der komplette Bruch.

Vor 5 Jahren dann (nach einigen kürzeren Beziehungen ohne wirklich adäquaten "Vaterersatz") gedacht das große Los gezogen zu haben, geheiratet, Sohn Nr. 3 vor 3 Jahren. Seit mittlerweile 14 Monaten wieder glücklich alleine, nach endlosen Lügen und anderem Mist....



So..nun zu den Vergleichen...

"Damals" in einer Spielgruppe zum Beispiel war ich die Jüngste Mama...wurde von allen blöd angeschaut und niemand nahm mich ernst, ich traute mich kaum den Mund aufzumachen, geschweige denn Kontakte zu knüpfen..nach 3maligem Besuch derselben haben sie mich nie wieder gesehen...

Da ist heute natürlich anders, ich stehe zum AE-Dasein, ich bin selbstbewußt und gefestigt, kenne meinen Wert und gehe meinen Weg.

Damals war ich mit Haushalt und Kind(ern) total überfordert und da bei mir das bespaßen, bzw. der Umgang mit meinen Kindern immer wichtiger war als alles andre, kam der Haushalt eben meist zu kurz, kurzum, es sah aus wie Sau....

Heutzutage bespaße ich meinen Kurzen immer noch, gehe arbeiten, habe ja noch die beiden Großen (die sich selbst bespaßen ;-) ), bei mir zu Hause ist es sauber...das alles ist anstrengend bis zum geht nicht mehr...aber der Anspruch an mich hat sich geändert. Wenn jemand unangemeldet kommt, soll ja keiner sagen..guck mal die ist alleinerziehend und total überfordert... Weiß jetzt nicht wirklich was da besser ist..damals war ich diesbezüglich relaxter und ausgeglichener, heute dauerkrank wg dem Irrglauben (ich weiß das, kann es aber nicht ändern) alles perfekt hinzubekommen !

Beim Freundeskreis ist es definitiv einfacher geworden, da nunmal die meisten andern in dem Alter auch Kinder haben...zumindest hypothetisch..

Tatsächlich ist es so..dass ich gar nicht viele Freunde habe, weil ich keine Zeit dafür habe, keine Gelegenheit welche kennenzulernen...die paar male an denen der Kurze bei Daddy ist bin ich dann so fertig dass ich lieber mit'm A... daheim bleibe als wegzugehen...wohin auch alleine..hmpf.

früher, als coole, relaxte Mama nahm ich mir eher mal nen Babysitter und ging auch in die Disco...ließ zwischendrin die Sau raus... das fehlt schon irgendwie...

Fazit..es hat alles vor und Nachteile..aber im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass es mit 20 einfacher war als nun mit Mitte 30...zumindest in meinem Kopf...



Aaaber, egal in welchem Alter ist AE zu sein für alle Beteiligten immer noch die bessere Alternative als eine nichtfunktionierende Ehe/Partnerschaft unter der alle leiden !!

Liebe Grüße

Pauli
Wenn du nichts hast, für das es sich zu sterben lohnt, lebst du nicht wirklich.

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(24.01.2011), selenchens_mami (03.02.2011)

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