Montag, 21. Mai 2012, 17:32 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren
Gruppen

Gruppen und soziale Netzwerke nach Regionen und Themen
Regionale Gruppen

Urlaub Single mit Kind

Silvester 2011
30.12. bis 2.1.2012

Chat für Alleinerziehende

Einladung zum Chat.
Zur Zeit sind folgende User im Chat, die sich gerne mit Dir unterhalten würden:
   Raum Lobby: jea(User)

Wer macht was?

DieMudda
20.05.2012
um 16:50 Uhr
Pöh, die Sonne scheint - und mein Haushalt ruft. Endlich wieder alle Klamotten in den Schränken. Die morgendliche Suche im Wäschekorb hat vorerst ein Ende
 
Was machen Andere?

Kontrollzentrum
Neue Benutzer

Heidelbeere12 (Heute, 13:33)

Launi (Heute, 13:08)

Kitti1973 (Heute, 09:15)

Leonies_mum2 (Heute, 06:23)

leonies_mum (Heute, 06:14)

Umfrage

5%

manchmal

94%

nein

2%

ja

Insgesamt 62 Stimmen
Neu in der Galerie
von mona84

Gast

unregistriert

1

Freitag, 9. Februar 2007, 21:22

2 in 1 - ist das überhapt nötig oder auch möglich?

Hallo zusammen, ich bin 23 Jahre alt und mein Sohn wird bald 12 Monate. Wir sind sehr glücklich zusammen ich gebe meinem Kind all meine Liebe, Aufmerksamkeit und Zuwendung. Vom Vater habe ich mich bereits in der Schwangerschatf getrennt (ca. 9 Monat) er hat den Kleien zweimal im Krankenhaus gesehen und nun haben wir keinen Kontakt mehr. Ich bin froh darüber, weil ich so meinen Sohn in Ruhe - ohne Streit und Ärger (den gäbe es nämlich sicher) großziehen kann. Ich würde ihm auch jetzt freiwilig keine Gelegenheit mehr geben sich in unser Leben zu mischen , viele werden jetzt sagen, das sei falsch, aber ich würde so handeln, um mein Kind zu schützen (vor Enttäuschung, Verwirrung usw kenne genug bei denen sowas Folgen hatte)
Trotallem frage ich mich manchmal, ob ich meinem Sohn alles geben kann, also ob ich für ihn Mutter und auch ein Bißchen Vater sein kann. Ich denke stark genug bin ich dafür nur geht das überhaupt und wie bringt man seinem Kind die Situation am Besten bei? Ich würde mich wirklich über eure Meinung und Erfahrungen freuen.

Gast

unregistriert

2

Samstag, 10. Februar 2007, 00:13

RE: 2 in 1 - ist das überhapt nötig oder auch möglich?

Hallo Gast,

wäre schön gewesen, wenn Du Deinem Posting, wenn auch einen fiktiven Namen druntergesetzt hättest. Wäre netter in der Ansprache, und auch in Folge vielleicht vieler Gastpostings einer Verwirrung umgänglich.

Du fragst nach anderer Meinung, und Erfahrung?

Also meine Meinung ist: Kein Elternteil kann ein anderes ersetzen, und sollte auch gar nicht versuchen, sich diesem Wagnis selber auszusetzen.

Wenn ein Elternteil es muß, weil das andere es erzwingt (weil Umgang abwehrt , oder schlimmer noch, weil ein Elternteil verstirbt....) dann fände ich es schon schlimm genug. Aber freiwillig diesen Tanz auf dem Hochseil würde ich mich persönlich nicht begeben.

In einer Konstellation, wo ein Kind (gewollt oder ungewollt )gezeugt wird, gibt es 2 Menschen, die für das Kind und dessen Entwicklung wichtig sind. Und das sind die Eltern. Vater und auch Mutter.

Als ae Mum sollte man(meine Meinung) auch keinesfalls den Pfad gehen: Kind und ich.

Denn: Kinder werden groß, reifen ran, werden erwachsen, bekommen Flügel.....aber doch nicht, wenn in Kleinstkindalter schon für ein Kind nur zählt: Mama und ich.



Persönlich finde ich einige Aussagen Deinerseits "verwerflich" wie:

Zitat


Ich würde ihm auch jetzt freiwilig keine Gelegenheit mehr geben sich in unser Leben zu mischen ,

Zitat


viele werden jetzt sagen, das sei falsch, aber ich würde so handeln, um mein Kind zu schützen

Zitat



, aber ich würde so handeln, um mein Kind zu schützen


Diese aAssagen, ohne Dich zu kennen, lassen den ersten Eindruck auf mich ab........das es Dir erst nur darum geht Ruhe zu haben (was vielleicht, man kennt die Umstände nicht) auch erstmalig zu verstehen wäre. Soll also nun nicht abwertend gelten meinerseits.

Aber mit Abstand betrachtet:

Euer gemeinsames Kind hat ein Recht auf beide Elternteile. Nicht das Kind wollte geboren worden, es wurde nie gefragt. Es wurde gezeugt und (wird) geboren. Als eigenständiges Wesen, was noch nicht eigenstndig leben kann, und die nächsten 20 Jahre Hilfe erfordert,mal mehr mal weniger. Aber sofern nur alles erdenkliche machbar ist.......seht zu, das ihr diesem Euren Kind eine möglichst normale Elternebene bietet.

[addsig]

tinchen_g

Anfänger

Beiträge:

3

Samstag, 10. Februar 2007, 09:34

RE: 2 in 1 - ist das überhapt nötig oder auch möglich?

Hallo Gast,

also ich bin auch der Meinung, dass Vater und Mutter wichtig sind für die Entwicklung. Aber ich finde auch, dass das ja nicht der leibliche Vater sein muss.

Mein Kleiner ist jetzt 8 Monate jung und ich war auch schon in der Schwangerschaft alleine. Mit dem KV gab es fast immer nur Ärger und mittlerweile veranstaltet er den reinsten Psycho-Terror nur um uns zu schaden. Es gibt erdenklich viele Gründe, warum man mit dem Ex nicht kann. In manchen Fällen muss man sich selbst an die Nase fassen und fragen ob man da noch irgendwas machen kann um auf einer vernünftigen Ebene zu kommunizieren. Wenn man aber sein Bestes gegeben hat und nix oder nur Ärger zurückkommt, darf man es ruhigen Gewissens auch sein lassen. Ich werde mich nämlich daran nicht kaputt machen lassen. Unsere Würmchen sollen schließlich behütet aufwachsen und nicht im Dauerstress.

Ich habe seit wenigen Wochen einen neuen Partner *freu*, der mich und meinen Kleinen über alles liebt. Er wird derjenige sein, zu dem mein Sohn vielleicht mal Papa sagt und dann hat er seine männliche Bezugsperson, die mit ihm Fussball spielt oder ähnliches ;-)

Ich werde weiter versuchen, mit dem KV in Kontakt zu bleiben und hoffe dass er eines Tages zur Vernunft kommt, obwohl das in meinem Falle wirklich kaum möglich ist (ist aber ne andere und ziemlich lange Geschichte).

Dein Kind ist ja auch noch sehr jung, da kann noch viel passieren. Wenn der Vater sich dann doch mal meldet und Interesse zeigt, solltest du aber nicht zu sehr auf alten Wunden rumreiten, sondern versuchen, auf ihn zuzugehen. Denn das ist doch das Schönste was deinem Kind passieren kann: Da ist nochmal jemand, von dem man geliebt wird. Ich weiß, das ist nicht einfach, aber ich habe es auch versucht, weil ich mir nie im Leben vorwerfen lassen möchte, ich hätte meinem Kind die Beziehung zum Vater nicht ermöglicht.

Und was das Kind angeht, ich werde einfach immer versuchen ehrlich zu sein, ohne den anderen schlecht zu machen. Ich werde ihm einfach mal sagen, dass er auch einen Papi hat, der aber weit weg wohnt, weil wir uns nicht mehr verstanden haben. Ich werd ihm aber auch sagen, dass er ihn jederzeit sehen oder anrugen darf wenn er mag.

Lieben Gruß
Tina[addsig]

tinchen_g

Anfänger

Beiträge:

4

Samstag, 10. Februar 2007, 09:36

RE: 2 in 1 - ist das überhapt nötig oder auch möglich?

Sorry, ich leide noch unter Stilldemenz: "anrugen" soll natürlich "anrufen" heißen. :roll: [addsig]

Gast

unregistriert

5

Sonntag, 11. Februar 2007, 23:57

RE: 2 in 1 - ist das überhapt nötig oder auch möglich?

Danke erstmal für eure Postings @ Tinchen: ich kenne viele, die mit einem neuen Mann glücklich geworden sind und denke auch, dass es so besser ist, als nur mit Ärger und Streit. Hoffe ich habe auch das Glück einen netten Mann zu finden, der mich und meinen Sohn so liebt, wie wir es verdienen :) alles Gute für euch Drei...

@Moderator: ich glaube ich bin total falsch rübergekommen will noch kurz ein paar Dinge richtig stellen...mein Ex ist durch eine total verstörte Vater Sohn Beziehung gezeichnet. Ich habe die erste Zeit energisch versucht eine Beziehung aufzubauen, nach und nach...ohne Druck usw es kam nichts von seiner Seite. Das kein Kontakt besteht ist auch von ihm ausgegangen. DEs ist richtig, dass ich mich auch nicht dort melde, aber ich finde WENN muss von ihm kommen aus freien Stücken. Meinen Sohn beschützen hatte ich geschrieben...ich möchte ihn beschützen vor Enttäuschung ich kenne schließlich meinen Ex und sage sowas nicht ohne Grund oder weil ich meine Ruhe möchte...
Abschließend möchte ich aber auf alle fälle noch loswerden, dass Kinder, die nur mit der Mama großwerden auch glückliche Kinder sind und dass auch diese Kinder Flügel kriegen werden und zu guten Menschen ranwachsen können. Ich habe eine ganz tolle Familie und ganz liebe Freunde, die immer für uns da sind also gibt es auch noch andere Menschen außer Mama.
Ich würde meinen Sohn später nie verbieten Kontakt aufzunehmen aber das sollte er selbst entscheiden.
Ich denke du hast Recht, wenn du sagst, man kann ein anderes Elternteil nicht ersetzen...aber ich bin davon überzeugt, dass mein Sohn glücklich aufwächst und dass er zu einem ganz tollen Mann heranwachsen wird.

Gruss p7

Gast

unregistriert

6

Montag, 12. Februar 2007, 09:25

RE: 2 in 1 - ist das überhapt nötig oder auch möglich?

Hallo P7.
Ich glaube nicht, dass ich den Spagat schaffen würde, die Aufgaben beider Elternteile zu übernehmen. Ich glaube, dass es generell nicht machbar ist.
Aber ich weiß, dass ich unserer Tochter etwas Schönes nehmen würde, dürfte sie nicht mehr zu ihrem Papa. Es ist meistens etwas besonderes, wenn sie jedes 2. WE beim Papa sein darf. Und ich muß dazu sagen, dass ich keine gute Beziehung (Streit, keine Kommunikation, aber es wird langsam besser) zu meinem Noch-Mann habe. Das heißt aber nicht, dass unsere Tochter ihren Papa nicht liebt. Denn, was hat unsere Trennung und unser Streit mit der Liebe unserer Tochter zu ihrem Papa zu tun??? Ich führe seit kurzem eine WE-Beziehung. Und unsereTochter versteht sich sehr gut mit meinem Freund und sie sagt auch, dass sie sich darüber freut, nun 2 Papas zu haben. Diese Aussage zeigt mir, dass es richtig ist, dass sie zu ihrem Papa darf und werde versuchen, dass dies auch so bleibt, auch wenn ich mich jedes Mal auf Streit und vieles mehr einrichten muß und ich ihm am liebsten den Hals umdrehen würde (reines Wunschdenken).
Ach ja, was die gestörte Vater-Sohn-Beziehung angeht. Du wächst als werdende Mama in die Rolle der Mutter automatisch rein. Die Väter werden ins kalte Wasser gestoßen. Laß ihm doch die Chance, in die Rolle des Vater (vielleicht nicht perfekten, aber wer ist das schon) zu wachsen. Biete es ihm immer wieder an. Ich kann mir gut vorstellen. dass MANN ganz schön überfordert ist.
Wie Männer nun mal so sind, HIHIHIHIHI GRINS. (Jetzt alle AE-MÄNNER auf mich drauf!!!)
Glückspilz[addsig]

tinchen_g

Anfänger

Beiträge:

7

Dienstag, 13. Februar 2007, 20:33

RE: 2 in 1 - ist das überhapt nötig oder auch möglich?

Da mein Beitrag leider gelöscht wurde oder wahrscheinlich den Serverproblemen zur Last gefallen ist, schreibe ich ihn halt nochmal.

Ich finde, man muss schon unterscheiden, ob sich Vater und Kind bei der Trennung schon kannten oder nicht. Bei Trennung in der Schwangerschaft besteht ja absolut kein Bezug zum Vater (ist bei mir jedenfalls so). Wieso sollte es also für mein Kind ne Freude sein, den Vater zu sehen? Einen Fremden, der mit Mama schimpft und vor dem Mama sogar Angst hat? Ne, also es gibt einfach Fälle, in denen ein Kind behüteter, geliebter, sicherer, einfach besser ohne den leiblichen Vater aufwächst. Ob das bei P7 der Fall ist, kann sie nur selbst entscheiden. In meinem Fall ist das sicher so. Und wieso sollte man im Extremfall denn nicht beide Rollen schaffen können? Ich kann mir jedenfalls nichts vorstellen, was mein KV dem Kind bieten könnte und ich nicht.
Abgesehen davon, wären dann ja Kinder von Lesben oder Kinder, deren Vater tragischerweise stirbt schon mal von vornherein als absolute Versager abgestempelt aus denen nix werden kann, oder wie?

Man muss einfach zum Wohle des Kindes handeln und das bedeutet in meinem Fall auch, mein Kind vor dem KV zu schützen. Bei Babysittern und Tagesmüttern macht man tausende von Tests bevor man ihnen vertraut und sie mit seinem Schützling alleine lässt, und nur weil er der KV ist, genießt er Sonderstatus und darf sich alles erlauben??? Nee, da bin ich einfach anderer Meinung und weiß mit Sicherheit dass mein Kind trotzdem ein tolles und erfülltes (Kinder-)Leben haben wird.

LG, Tina[addsig]

Gast

unregistriert

8

Freitag, 23. Februar 2007, 11:13

RE: 2 in 1 - ist das überhapt nötig oder auch möglich?

Hallo Gast,

wollte nur sagen, dass es absolut nicht verwerflich ist, ein Kind alleine aufzuziehen. Habe das mit meiner ersten Tochter auch gemacht. Habe inzwischen alleine noch eine Tochter. Mein Freund ist alleinerziehender Vater mit 2 Soehnen..... er kummert sich ein bisschen um meine maedels und ich mich um seine soehne....

ja, es ist wichtig dass kinder bezugspersonen haben.... maennliche und weibliche... das muessen aber nicht unbedingt die leiblichen eltern sein......

Und alle die dir "moralische Verwerflichkeit" vorwerfen und dir Schuldgefuehle machen, solltest du schlicht und ergreifend ignorieren. du siehst ja was dein kind braucht. Solange du entsprechend handelst, bist du auf der ziemlichen sicheren seite....

es wird immer diskutiert dass kinder ohne vater schlechter aufwachsen. Es sollte mal diskutiert werden, wie es kindern geht, die mit einem elternteil (z. b. vater) aufwachsen, der ihnen nicht die noetige aufmerksamkeit etc gibt.

Kein Vater ist besser als ein schlechter Vater ...... oder eine Beziehung in der immer nur gestritten wird.....

Jules

Gast

unregistriert

9

Dienstag, 17. April 2007, 14:04

RE: 2 in 1 - ist das überhapt nötig oder auch möglich?

Hallo,
ich möchte auch mal was zu dem Thema loswerden......bin selbst auch alleinerziehend, habe mich in der Schwangerschaft von dem Vater meines Sohnes getrennt, und "leider" keinen wirklichen Kontakt zu dem Vater.

Ich denke nicht, dass man als Frau auch die Paparolle bzw. umgekehrt als Mann die Mamarolle übernehmen kann. Sicher kann sich jeder bemühen seine Rolle möglichst gut zu erfüllen, aber die Rolle des anderen Geschlechts.....das geht wirklich nicht. Männer und Frauen sind nunmal verschieden.....das liegt in den Genen und kann auch nicht überwunden werden. Männer und Frauen denken und fühlen auch anders.

Sicherlich müssen nicht unbedingt die leiblichen Eltern die jeweilige Rolle übernehmen, aber zumindest eine männliche und eine weibliche Bezugsperson muss jedes Kind haben. Wie soll sich sonst z.B. ein Junge in seine eigene Männerrolle hineinfinden, wenn er keine männlichen Vorbilder hat?

Lieben Gruss, Marianne

Gast

unregistriert

10

Mittwoch, 25. April 2007, 20:27

RE: 2 in 1 - ist das überhapt nötig oder auch möglich?

Hallo, \\r\\nMeiner Meinung nach: lieber gute \\\\\"Ersatz\\\\\"-Bezugspersonen als einen schlechten leiblichen Vater!\\r\\nP.S: viele Kinder sollten sogar vor ihren Vätern beschützt werden, als sie in ihre Arme zu treiben. \\r\\nIch denke die Mutter kennt den Vater so gut, um entscheiden zu können, ob er für das Kind Verantwortung übernehmen kann.\\r\\n\\r\\nLg P.

Zur Zeit sind neben Ihnen 254 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

10 Mitglieder und 244 Besucher

airam, aufdemland, Hannafee, jea, Launi, Lijana, Mila79, Mondaugenpiratin, robeki, warlord0