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Urlaub Single mit Kind

Silvester 2011
30.12. bis 2.1.2012

Chat für Alleinerziehende

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   Raum Lobby: jea(User) leonies_mum2(User) (robeki)(User)

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robeki
21.05.2012
um 18:36 Uhr
\"Wahre Worte, sind selten schöne Worte\" Laotse ohmmmm
 
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5%

manchmal

94%

nein

2%

ja

Insgesamt 62 Stimmen
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von mona84

feels

Meister

Beiträge: 961

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Wohnort: Leipzig

Beruf: Ingenieur für Technische Gebäudeausrüstung

1

Mittwoch, 10. Februar 2010, 13:11

Pro und Kontra!

Mir ist da gerade ein Gedanke gekommen, welcher in dieses Forum gut paßt! Man sagt immer so schnell daher: "Das Verhältnis Mutter-Tochter ist ein anderes als das von Vater-Tochter!" Okay, erstrebenswert ist natürlich ein respektvolles und liebes Miteinander mit beiden Elternteilen im Rahmen einer Familie! Trotzdem! Mich würden Erfahrungen und vielleicht die Eine oder andere Konfliktlösungsvariante (lach, was für ein Wort!) interessieren! Freue mich auf eine rege Diskussion!



LG Euer Feels

pimboli

Administrator

Beiträge: 2 465

Danksagungen: 2167

Wohnort: Münsterland

Beruf: It-Systemkauffrau

2

Donnerstag, 11. Februar 2010, 08:21

Hallo feels,

stimme Dir da zu, Mutter-Tochter und Vater-Tochter sind komplett unterschiedliche Verhältnisse...als Mutter mit einem mitlerweile 16-jährigen Teenie, kann ich Dir sagen, es wird nicht einfacher...ich glaube Väter (v)erziehen anders, sind konsequenter in ihren Entscheidungen, ich handel da eher intuitiv und bin konsequent inkonsequent, trotzdem ist sie, meiner unbescheidenen Meinung nach... ganz gut gelungen ... sehen wir mal von den Faulenzia-Phasen der Pubertät ab 8) ... ich diskutier auch nicht stundenlang rum, es gibt Dinge, da besteht einfach kein Diskussionsbedarf, auch wenn Kind das anders sieht, aber sie kennt meine "Tonfälle" - die wirken :D ... wo Väter "wahrscheinlich" Probleme bekommen, das wird die Zeit, wenn Kind "erwachsen" wird - Sex, Drugs, Rock'n Roll ... ein Beispiel: Lauras Dad hat ne viel ältere Tochter - als sie ihren ersten Freund hatte, der zum ersten Mal bei ihr schlief, fragte er sich - was die wohl tun - ich hab ihm gesagt "nix andres als Du" :D ... er hatte nicht den Spaßfaktor wie ich :D

lg
Waltraud ;)
... irgendwie ... irgendwann ... irgendwo ... ;)

... nur 50% der Eltern sind Mütter ... :rolleyes:

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3

Donnerstag, 11. Februar 2010, 10:50

Selber habe ich keine Kinder, aber immerhin mußte ich daaaamlas meinen jüngsten Bruder mit groß ziehen. ;(

Was ich so bei anderen sehe, ist das Mutter-Kind und Vater-Kind Verhältnis immer unterschiedlich. Wobei die dominante Rolle da nicht wirklich geschlechterspezifisch ist. Es ist ja schon wichtig, daß die Eltern einer Meinung sind und an einem Strang ziehen. Ist bei getrennt lebenden Eltern nicht immer einfach. Aber man sollte bedenken, daß man es für das/die Kind/er tut und nicht für den (nicht mehr geliebten) Partner. Kleinere Differenzen der Eltern in der Kindererziehung finde ich nicht verkehrt. Denn was beim einen fehlt, hat vielleicht der andere.

greets Birgit
greets vom Mädel jenseits der Strassen
... zahme Vögel singen von Freiheit, freie Vögel fliegen :huh:

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Wohnort: Deutschland

4

Donnerstag, 11. Februar 2010, 22:13

Gibt's auch gleich noch einen Tip für mich?

Wo sind die Mütter mit Söhnen?

Mein Zwölfjähriger freut sich wie irre auf die Pupertät und fiebert jeder körperlichen Veränderung entgegen.

Ich sehe das mit gemischten Gefühlen.

Es kommen so langsam die ersten Reaktionen seinerseits, wie - sich total im Ton vergreifen, als Antwort sofort brüllen.

Und ich hasse das Gebrüll!

Wie begegnet man dem? Einfach rausgehen sieht mir so nach Kapitulation
aus, Kind hat gesiegt...Und macht dann doch nicht, was man ihm gesagt
hat...

Könnt Ihr mir Bücher empfehlen? Hab schon in einige reingesehen, aber
die Wahl fällt schwer. Vieles scheint mir so weltfremd. Habe vielleicht
noch nicht die richtigen gefunden....

LG

Lijana

Fortgeschrittener

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5

Freitag, 12. Februar 2010, 09:03

ich habe zwar noch nicht wirklich Teenies, die Große ist 12, wobei sie genausogut auch 10 sein könnte, vom Kopf her, kommt wohl daher, daß sie kleine Schwester( 8 ) hat. Aber so wie es bei uns abläuft, sieht es genauso aus wie es Pimboli geschrieben hat. Bin auch in vielen Dingen, die meiner Meinung nach nicht lebenswichtig sind, konsequent inkonsequent, aber es gibt Sachen, die doch sehr gerne von den Beiden immer wieder angesprochen werden, aber meinerseits kein Grund zum diskutieren haben. Regeln muss es geben, aber man muss sie auch ab und zu überdenken. Das Leben ändert sich wie die Kinder groß werden. Ich denke immer bei Problemen, das sehen wir dann, wenn es soweit ist. Bin riesen Angsthase, aber auch spontan Entscheider :) . Kann ja nicht alles verbieten ...denn dann schalten sie auf stur... oder immer mit dem Kissen hinterher rennen, geht auch nicht...Erfahrungen müssen sie selber machen, ich kann ja nur helfen die richtigen Entscheidungen zu treffen, damit sie nicht so hart auf die Nase fallen :huh: wenn es denn sein muss.
Beim Vater wissen sie beide wo und wie der Hase zu laufen hat und Punkt und aus und keine Diskussionen. Er hat es gleich nach der Geburt drauf gehabt (z.B. das Kind hat jetzt zu schlafen, Punkt aus)und es bleibt dabei. Er ist ja auch immer noch beim Fernseh Verbot fixiert, obwohl den Beiden das schon lange nix mehr ausmacht. Bin gespannt wie es wird, wenn die ersten Discos losgehen und dann irgendwelche männliche Freunde auf einmal auftauchen. Ich fand es damals sau komisch, als meine Mutter mir erzählte, mein Vater wäre sehr entrüstet gewesen, daß ich und mein ex noch vor der Hochzeit(2 Tage vorher) aus einem 2Bettzimmer ein Doppelzimmer gemacht haben. Ich denke mal, es ist immer wieder das gleiche, von Generation zu Generation :D und sehr komisch :D

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Lijana« (12. Februar 2010, 09:56)


Annemie

Schüler

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6

Freitag, 12. Februar 2010, 11:39

RE: Gibt's auch gleich noch einen Tip für mich?


Es kommen so langsam die ersten Reaktionen seinerseits, wie - sich total im Ton vergreifen, als Antwort sofort brüllen.

Und ich hasse das Gebrüll!

Wie begegnet man dem? Einfach rausgehen sieht mir so nach Kapitulation
aus, Kind hat gesiegt...Und macht dann doch nicht, was man ihm gesagt
hat...
Das kenne ich auch.Meine Tochter ist gerade 12 Jahre alt geworden und zieht "das Programm" schon einige Zeit durch :huh:
Findige Wissenschaftler haben herausgefunden,das Teenies oftmals gar nicht anders können,als laut zu werden weil sich zu Beginn der Pubertät im Gehirn ständig neue Verknüpfungen aufbauen,die eben benötigt werden um ein erwachsener Mensch zu werden.Dadurch kommt es öfter tatsächlich zu einer Art Kurzschlüssen im Hirn.(Habe ich auch manchmal 8) )
Das Ganze wurde mit MRT-Untersuchungen und ähnlichem unterlegt.
Wichtig ist,nicht den Raum zu verlassen,wenn es los geht.Immer (zumindest versuchen) ruhig zu bleiben.Sie "wollen ja oftmals gar nicht schreien.
Meine Tochter sagt mir manchmal,dass sie gar nicht weiß warum sie dies oder das macht.
Dann ist sie ganz klein mit Hut :)
Ich habe die Erfahrung gemacht,dass solche Situationen sich sehr viel schneller auflösen,wenn man tatsächlich ruhig bleibt.Was zugegebenermaßen nicht immer einfach ist...
Besonders "nervt" mich,dass jetzt alles wichtiger ist als die Schule..Nicht,dass es bei mir anders gewesen wäre-aber eben erst viel später.Sie hat jetzt entdeckt(besser: sie wurde entdeckt),dass sie fürs andere Geschlecht interessant wird.. ;( ...
Das macht die Sache nicht unbedingt einfacher.Wenn das so weitergeht,brauche ich einen Schützengraben ums Haus und Schießscharten! :D
Grüße

Annemie

Mycket ska man höra,innan öronen faller av

(Man muß viel hören,eher einem die Ohren abfallen-schwed. Weisheit)

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7

Sonntag, 14. Februar 2010, 17:05

Danke, Annemie,

gut zu wissen, dass es anderen auch so geht.

Also, Augen zu und durch. Die paar Jahre....



LG

Moni42

Senior Mitglied

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8

Sonntag, 14. Februar 2010, 17:25

Mein großer ist nun 22 Jahre und wir haben ein sehr gutes Verhältnis Sprechen offen über alles und es ist sehr schön.

Aber in der Pubertät gab es Phasen, da wurde seinerseits gebrüllt, ein Stuhl gegen eine Türe geschmissen und ein Schlüssel extra von innen stecken gelassen.

Ich bin recht konsequent, lasse mit mir reden und mich auch überzeugen, aber nicht veräppeln.

Zurückgebrüllt.........bin eher rausgegangen und habe vorher gesagt: so nicht, wenn du dich in der Lage fühlst zu reden, dann komm.
Kosten für Stuhl und Türöffnung mussten vom Taschengeld bezahlt werden und so waren solche Aktionen rasch unterbunden.

In der Pubertät ist er sogar für ein halbes Jahr zum VAter gezogen, wenn aus einem Nichtpubertären Grund.......er kam mit wehenden Fahnen trotz Ansage: hier ist es wie früher zurück.

Wir haben es gut überstanden und ihr schafft es auch.

Es gibt ein gutes Buch für die Jugendlichen, in das Eltern auch mal reinsehen können:

Alles, was Jungen wissen wollen: Infos & Tipps für die aufregendsten Jahre im Leben (Broschiert)
von Trude Ausfelder (Autor)
aber sicher auch noch andere...

Annemie

Schüler

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9

Sonntag, 14. Februar 2010, 18:27

Ich bin der Meinung,dass es einige ,wenige "Vorteile" hat gleichgeschlechtlicher Elternteil zu sein.
Zumindest in der Pubertät.
Der wirklich nahe Kontakt bleibt wohl doch länger bestehen(Mutter/Tochter).Denn allein schon die vielen Fragen rund um z.B. körperliche Hygiene,verliebt sein usw.
Meine ist ja erst 12 Jahre alt,aber ich bin sehr froh,dass trotz des ganzen "Zickenterrors" sie immer noch meine Nähe und sogar (manchmal) meine Meinung sucht.
Ich glaube nicht,dass ein Mädchen damit eher gerne zum Papa geht (jedenfalls meistens nicht).
Und Jungen? Die gehen mit ihrem "Jungenkram" doch wohl eher lieber zum Papa.Wenn es geht.
Grüße

Annemie

Mycket ska man höra,innan öronen faller av

(Man muß viel hören,eher einem die Ohren abfallen-schwed. Weisheit)

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10

Sonntag, 14. Februar 2010, 21:56

Ich kann nur über Mutter-Sohn - Varianten reden.

Ich stelle mir das gar nicht so unterschiedlich vor. Wir sind immer
sehr offen miteinander umgegangen, so dass es nie Barrieren gab und ich
mit den Jungs über alles geredet habe. Papa kam frühestens zum
Abendbrot und am WE hatte er mit sich zu tun. Also haben wir von klein
auf geschwatzt.

Ob das nun das Verliebtsein war, der dazugehörige Liebeskummer, körperliche Veränderungen.

Vielleicht sind Jungs da auch unbefangener. Kann sein.

Bei uns gibt es immer noch das Bett-bring-Ritual. Und spätestens dann kommen die letzten Fragen, Probleme, Ängste zur Sprache.

Bei wichtigen Dingen haben wir ein Mama-Sohn-Gespräch. Wenn er mit
irgendwas gar nicht zurecht kommt, kuscheln wir uns auf's Sofa und
reden. Dann fordert er dieses Gespräch für sich ein.

Der Kleine wartet absolut gespannt auf pupertäre Veränderungen, dem
Großen war das damals völlig egal. Der musste mit 14 mit der
Trennung seiner Eltern klar kommen, was die Situation nicht gerade
erleichtert hat. Ich denke, er ist ein bisschen hinten runtergefallen.
Die Ausbrüche zu ertragen, wenn Du gar nicht weißt, wie's weiter geht,
war ein harter Kampf. Und den hab ich verloren. War eine richtige
Ausnahmesituation.

Heute kann ich anders an die Sache herangehen. Auch, weil ich weiß, dass es für meinen jüngeren Sohn ein wichtiges Thema ist.

Hoffentlich geht's gut....

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