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Chat für Alleinerziehende

Einladung zum Chat.
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   Raum Lobby: jea(User) leonies_mum2(User) robeki(User)

Wer macht was?

robeki
21.05.2012
um 18:36 Uhr
\"Wahre Worte, sind selten schöne Worte\" Laotse ohmmmm
 
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leonies_mum (Heute, 06:14)

Umfrage

5%

manchmal

94%

nein

2%

ja

Insgesamt 62 Stimmen
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von mona84

pimboli

Administrator

Beiträge: 2 465

Danksagungen: 2167

Wohnort: Münsterland

Beruf: It-Systemkauffrau

1

Sonntag, 7. März 2010, 14:30

Ist Jungenarbeit notwendig?...

Umfrage

Gender Mainstreaming - Werden Jungs benachteiligt???

50%

ja (14)

39%

nein (11)

11%

vielleicht (3)

Insgesamt 28 Stimmen
...ausgelöst durch den 1. Männerkongress und einer abendlichen Diskussion im Chat, in der es darum ging, dass die Ex-Partner durch die Erziehung der Mama entweder zu Machos oder hilflosem Muttersöhnchen mutierten, stell ich’s hier mal zur Diskussion...wie schwer haben es Männer/Jungs in unserer Gesellschaft...und mit uns Frauen... ;)

...Männer sterben fünf Jahre früher, Jungs schneiden in der Bildung schlechter ab, die Suizidrate bei männlichen Jugendlichen ist 10mal höher, in den Medien taucht der Mann entweder Macho oder Trottel auf, Kommunikationsfähigkeit ist stärker gefragt als Körperkraft...

Gender Mainstreaming...bei allen gesellschaftlichen Vorhaben die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig zu berücksichtigen, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt...

...wir Frauen haben mittlerweile unsere Rolle gefunden und „ersetzen“ Männer in vielen Bereichen...viele Mütter sind alleinerziehend, dadurch haben Jungs selten Kontakt zu männlichen Bezugspersonen, da viele Väter nicht zur Verfügung stehen können, dürfen oder wollen...und auch in Kindergärten und Grundschulen treffen Jungs überwiegend auf Frauen...

...verschiedene Organisationen fordern mittlerweile vermehrte Jungenarbeit und einige Schulen bieten diese auch schon an...wäre doch mal interessant zu wissen, was in der Richtung regional angeboten wird...Bsp. Delmenhorst

...Jungs sind von Natur aus weder Machos noch Softis... doch sie entwickeln sich ja nicht von selbst zu verantwortungsbewussten, einfühlsamen Männern...und immer noch, wird von Jungen erwartet, dass sie durchsetzungsfähig, tapfer und cool sind...

...also sind wir nicht losgelöst vom überholten Männlichkeitsideal und Geschlechterrollendenken....können wir Frauen nun Jungs so erziehen, dass sie ein eigenes Leben führen können, unabhängig von unseren Wünschen und Projektionen...oder beeinflussen wir doch indirekt...Fragen über Fragen... :rolleyes:

...wir suchen nach Männern, die uns ebenbürtig sind... gleichzeitig sollen sie uns das Gefühl geben Frau zu sein, einfühlsam und doch bestimmend, erfolgreich, verständnisvoll, belastungsfähig, spontan, intelligent, geduldig, eigenständig, selbstbewusst, charmant, ehrlich, zuverlässig, tolerant, humorvoll, liebevoll, kinderfreundlich, unanständig, spannend... usw ... wir könnten ja mal einige Adjektive sammeln :D ....
...eine gute Partnerschaft besteht aus Spannung und Vertrauen und eine harmonische Beziehung ohne genügend Gemeinsamkeiten ist nicht möglich ... hohe Erwartungshaltung 8) ...ist wohl doch nicht so einfach ein Traummann zu sein ...

...und die Meinung, dass Jungs dringend männliche Unterstützung brauchen gar nicht so abwägig......denn anspruchsvolle Frauen brauchen ebenbürtige Partner...und wenn mich nicht alles täuscht sang Grönemeyer in 1984 schon...Männer habens schwer, nicht leicht...

lg
Waltraud ;)
... irgendwie ... irgendwann ... irgendwo ... ;)

... nur 50% der Eltern sind Mütter ... :rolleyes:

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jule68

unregistriert

2

Sonntag, 7. März 2010, 21:50

Ich habe die Aufgabe, drei Jungs zu erziehen aber ich sehe mich darin nicht auf einer "Insel" - KInder, selbst die von Alleinerziehenden, wachsen in einer Welt auf, in der sie zum Glück automatisch in Berührung mit vielen Menschen kommen. Sei es durch die Schule, Eltern von Freunden, der Vater natürlich, andere Verwandte und ja, auch die Medien. Ich bin sehr froh, dass das so ist aber ich freue mich insbesondere darüber, dass mein jüngster Sohn einen Grundschullehrer hat und meine Großen auf dem Gymnasium auch männliche Lehrer haben. Alles Lehrer, die ich respektiere aufgrund der Arbeit, die sie tun und der Art und Weise, wie sie mit den Kindern umgehen.

Man hat ja keinen Plan um Kopf im Umgang mit seinen Kindern, der sagt, das und das muss ich tun, damit sie so und so werden. Ich bemühe mich, sie zu selbstständigen Menschen zu erziehen, die auf andere Rücksicht nehmen. Bis jetzt habe ich das Gefühl, es läuft ganz gut. Aber wenn ich Probleme habe, denke ich nicht, dass ich alles alleine lösen muss - ich kann mit den Lehrern reden, mit dem Vater und ich nehme auch Ratschläge an...Manchmal ist man vielleicht zu "gluckig" als Mutter von Jungen - da lasse ich mich gerne auch mal korrigieren...

Auch denke ich, dass sich die Jungs ihre Vorbilder selber suchen - macht das nicht jeder Heranwachsende? Wenn das so völlig in die falsche Richtung gehen würde, was ich nicht hoffe ;( , wäre ich gefragt, da einzugreifen und auch dabei würde ich mir Hilfe holen.

Ich sehe die nächsten Jahre, in denen meinen beiden Großen Teenies werden, auch ein bisschen mit Spannung. Klar, wird es nicht immer einfach sein aber trotzdem finde ich es aufregend, irgendwie, wenn aus dem Kind ein Mann wird - als kommunikativer Mensch der ich bin ;) , werde ich mich sicher auch mit anderen über die Entwicklung austauschen und dabei bestimmt auch wertvolle Tips mitkriegen ;)

LG

Jule

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Rick

m-admin a.D.

Beiträge: 262

Danksagungen: 521

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Beruf: Ausfüllend ;-)

3

Sonntag, 7. März 2010, 22:13

tja,

rollen wirs von hinten auf - bitte adjektive net mit utopischen attributen verwechseln. 8) ich verrat ma auch einiges von mir an dieser stelle :)

jaja, die damenwelt, da bin ich dankbar für die gnade der frühen geburt. heut wollt ich net mehr 7 sein :thumbdown: . höchstens bei der fremdenlegion, wenn die grundschulen haben würden, beim vatikan wärs ja net so gut, was man so heutzutage hört.

echt jetzt: klare rollenverteilung bei uns damals, ich war/bin ja lieblingssohn. meine schwestern warn anders und ich auch :rolleyes: . und es war gut so.

getreu dem alten motto: wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein ... kam ich während meiner sozialisation nie in den "genuss", in einen rollenkonflikt zu kommen :D - dank meines grundschullehrers und meiner mutter, übrigens!

die weichen warn also gestellt ... auch wurde ich auch zunehmend standhaft während meiner schulzeit, erst weniger, dann immer mehr :rolleyes: .

die echte härte, die dann folgte, nach erholsamer zeit beim wehrdienst - damals nur männers, war das studium mit 85%-damens-anteil. :S ich wurde ein echter frauenversteher :thumbsup: , der ich bis heute bin.

im job schließlich, hab ich ob meines introvertierten, dennoch eloquenten und durchaus charmanten wesens sowie mit zunehmenden alter die gelassenheit gewonnen, die es mir erlaubt, vollends diesbezüglich überlebensstrategien zu entwickelt zu haben. 8)

abschließend wird niemand es fürderhin ernsthaft bestreiten können, das die gnade des frühen todes von uns männern eher eine erleichterung, denn strafe ist. es muss ja ein lichtblick am ende des tunnels geben. :rolleyes:

aber selbst post mortem, so habe ich vernommen, soll die frauenlastige kinder- und jugendarbeit sowie gerichtsbarkeit uns männern darüberhinaus für unterhalt und ähnliches in anspruch nehmen wollen.

der dino ist auch ausgestorben - durch eine kosmische katastrophe wohl, die brauchen wir net unbedingt mehr, wir haben ja gender-mainstreaming. kleine jungs ahnen durchaus, warum sie gern mit dinos spielen ;( , die mädels ebenso 8) , ist das gut so?

Rick

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Annemie

Schüler

Beiträge: 72

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Wohnort: Aurich

Beruf: BTA

4

Sonntag, 7. März 2010, 22:38

Eigentlich bin ich ja eher nicht so der Typ für's nur-smilie-posten..aber jetzt kann ich nicht anders,weil es mich gerade unter den Tisch gehauen hat

Grüße

Annemie

Mycket ska man höra,innan öronen faller av

(Man muß viel hören,eher einem die Ohren abfallen-schwed. Weisheit)

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pimboli

Administrator

Beiträge: 2 465

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Wohnort: Münsterland

Beruf: It-Systemkauffrau

5

Montag, 8. März 2010, 18:51

…erstmal...

…ich hoffe Ricks Posting ist nicht für alle „sinnfrei“ geblieben, denn im Kern der Aussagen steckt tatsächlich alles zur Thematik ... und wie wichtig und notwendig es ist, sich darüber Gedanken zu machen, zeigen u.a. die Aktionen der Schulen deutlich ... der Weg den Gruppen einschlagen, die sich der Thematik voll verschrieben haben, ich nenn sie nicht :D, macht zwar aufmerksam, aber die Umkehrforderung in „klassische Rollen“ ist nicht die Lösung ...

...dann noch mal zu Dir mein lieber Ricki...ich habe bewusst die Wortart „Adjektive“ gewählt, da diese u.a. abstrakte Dinge beschreibt… ich Attribute nicht als abstrakt betrachte und mir deshalb die Zuordnung schwer fällt ... :rolleyes:

…zu Deinem familiären „Werdegang“ sage ich nur ...in den Rollenkonflikt gerätst Du ja auch heut noch nicht … :rolleyes: :D

…Pubertät und Jugendzeit…frei nach Maffay… Und es war Sommer, das erste Mal im Leben, Und es war Sommer, das allererste Mal…doch als ein Mann sah ich die Sonne aufgeh'n.... :D

nach erholsamer zeit beim wehrdienst ... mir wurde es untersagt, mich dazu zu äußern :( ... und da fall ich mal ins Rollenklischee und schweige ... ;)

ich wurde ein echter frauenversteher , der ich bis heute bin … Du versagst gnadenlos beim shoppen ... aber *LOB*... manchmal bist Du erstaunlich aufmerksam - für einen Mann ... :P ...wobei Du doch so manche Theorie überdenken solltest :P

...Job... da gibts nix anzumerken, aber darf ich das Wort delegieren erwähnen ... no comment :S

.... es muss ja ein lichtblick am ende des tunnels geben
... Frage ist – für WEN ... X(

...zu Deinem letzten Absatz ... ich kenn da ein Kind, mit dem würde ich zu gern mal Barbie spielen ...denn - die Dinos sind ja ausgestorben ... :rolleyes:

...ein Großteil von uns sieht es nicht als Problematik, denn wir betrachten es als selbstverständlich, dass Männer und Frauen die gleichen Rechte, gleichen Pflichten und Verantwortungen haben ... doch in vielen Fällen ists nun mal nicht so ... so wird es auch heute noch als „fast“ selbstverständlich betrachtet, dass die Kids bei Trennung bei den Müttern bleiben, es wird vorausgesetzt, dass Männer nach der Scheidung Unterhalt zahlen, dass Mütter das Recht haben bei ihren Kids zu hause zu bleiben ... alles in allem doch eher frauenlastig unsere Gesellschaft ...

... als letzte Domäne bleibt den Männern nur das *Pi..* im Stehen ... wenn’s Frau nicht untersagt ... :D ... oder gibts hier eine Mutter, die ihren Jungs nicht beigebracht hat ... setz Dich hin 8)


lg
Waltraud ;)
... irgendwie ... irgendwann ... irgendwo ... ;)

... nur 50% der Eltern sind Mütter ... :rolleyes:

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Benghee

Senior Mitglied

Beiträge: 1 831

Danksagungen: 554

Wohnort: Rhein Main Gebiet

Beruf: abwechslungsreich

6

Montag, 8. März 2010, 19:42

Hallo Pimbo,

eine wirklich gute Umfrage muss ich mal ganz deutlich sagen!!!

Damit beschäftige ich mich schon lange. In diversen Vollmondnächten kann ich mir wegen „Nichtschlafenkönnens“ sogar so meine Gedanken dazu machen. 8)

Und ich bin zu dem Entschluss gekommen das es nicht nur an der Erziehung der Müttern liegt sondern vor allem auch daran dass Männer heutzutage immer noch nicht ihre Rolle (wie sie auch immer aussehen mag) in einer sich stetig wandelnden Gesellschaft gefunden haben.

Wie bitte schön sollen dann die Jungs wissen wo sie hingehören wenn ihre männlichen Vorbilder unschlüssig sind wo ihr Platz ist?

Emanzipation, mir ist unbehaglich bei diesem Wort weil unsere Gesellschaft noch weit entfernt davon ist.

Was heißt Emanzipation eigentlich?
Nun emanzipiert zu sein heißt für mich als Mensch mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Ich selbst bin für mich und mein Leben verantwortlich. Und natürlich auch für alles Leben das ich in die Welt gesetzt habe bis es sich von mir „emanzipiert“ hat.

Verschiedene Definitionen:
Wikipedia  Emanzipation stammt von dem lateinischen emancipare: einen „Sklaven oder erwachsenen Sohn“ aus dem mancipium, der „feierlichen Eigentumserwerbung durch Handauflegen“, in die Eigenständigkeit zu entlassen.

Lexikon  Emanzipation [lateinisch »Freilassung«] die, die Befreiung von Individuen oder Gruppen aus rechtlicher, politisch-sozialer, geistiger oder psychischer Abhängigkeit"

Wörterbuchdefinition:  "Befreiung aus gesellschaftlichen Abhängigkeiten und der Gewinn von Selbständigkeit"

Obwohl die Emanzipation mit dem Thema zu tun hat will ich nicht abschweifen.


Meine Schlussfolgerung ist schlicht und ergreifend die Jungs unserer Gesellschaft sollen Jungs sein dürfen, egal wie sie es ausleben wollen. Es war höchste Zeit die Mädchen zu stärken aber bei all dem „Mädchen stärken“ hat man die Jungs vergessen und Jungs sind auch wichtig!

In kleinen Ansätzen ist ein Wandel in der Gesellschaft zu merken. Der „Girls Day“ wurde inzwischen auch für Jungs entdeckt, es gibt nun auch den „Boys Day“.

Ich wünsche mir eine Gesellschaft in der Jungs und Mädchen gleichermaßen und individuell ihren Stärken und Schwächen entsprechend gefördert werden.

Dazu ein paar Schlagwörter: „ Tunnelblick“ – „Multitasking“

In diesem Sinne, ich habe noch lange nicht fertig gedacht …………………… und wünsche mir insgeheim das Junior noch vom Wandel profitieren kann.

Liebe Grüße
Benghee

@ Pimbo
Junior sitzt beim pinkeln aber nur weil er hinterher nicht die Toilette sauber machen will.
Wenn es ihm gelüstet im stehen zu Pinkeln gibt es genügend Bäume in der Flora. ;)
" Die Realität ist nur eine Illusion,
wenn auch eine sehr hatnäckige."
Albert Einstein


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Annemie

Schüler

Beiträge: 72

Danksagungen: 135

Wohnort: Aurich

Beruf: BTA

7

Montag, 8. März 2010, 22:22

…erstmal...

…ich hoffe Ricks Posting ist nicht für alle „sinnfrei“ geblieben, denn im Kern der Aussagen steckt tatsächlich alles zur Thematik ...
Mein Posting sollte naürlich nicht bedeuten,dass ich Rick's Antwort sinnfrei fand!
Ich habe gelacht über die Formulierungen,die zu lesen wirklich Spaß gemacht haben! ;)
Bald ist ja der "Girls Day"(wobei ich sagen muß,dass es bei uns keinen "Boys-Day gibt!)...
Aus welchem Grunde eigentlich nicht?
Ist diese Aufteilung für Jungen und Mädchen überhaupt nötig?
Warum gibt es nicht einen "Kids-Day"??
Die Evulotion zeigt doch,das es sich irgendwann aufheben wird.
Niemand braucht mehr den Fleischbeschaffer mit der Keule.
Ich habe mir mal durch den Kopf gehen lassen,wie es an unserer Schule ist:

Geschlechtsspezifische Sachen gibt es dort,Gott sei Dank, überhaupt nicht.
Mädels spielen in der Fußball- AG mit den Jungen,die Jungen tanzen in der Tanz-AG mit den Mädels
Der Lehrkörper ist ziemlich ausgeglichen.
Was ich von der Grundschule leider nicht sagen konnte.
Beim Sexualkundeunterricht haben die Kinder auch den jeweils gegengeschlechtlichen Teil in einzelnen Tests durchgekaut.
Ich bin eigentlich ganz zufrieden.Für mich ist die klassische Rollenverteilung ein Auslaufmodell,dass wirlich nicht mehr lange nach hat.
Allerdings glaube ich auch,dass allein erziehende Väter immer weit in der Unterzahl bleiben,denn:
auch wenn niemand mehr keulenschwingende Fleischbeschaffer braucht - die Mutter/Kind-Beziehung ist nun einmal etwas,was die Frau "mehr" hat,weil Männer(noch?) nicht Kinder bekommen können.
Allein diese Tatsache stellt eben ein unsichtbares Band her.
Abgesehen davon sind Väter natürlich ebenso gut oder schlecht in der Lage sich um ihre Kinder allein zu kümmern.
Nur sollte Frau ihnen aus die Gelegenheit dazu geben und Mann sie auch einfordern.
Grüße

Annemie

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jule68

unregistriert

8

Mittwoch, 10. März 2010, 21:35

Hallo nochmal,

Zitat

... als letzte Domäne bleibt den Männern nur das *Pi..* im Stehen ... wenn’s Frau nicht untersagt ... :D ... oder gibts hier eine Mutter, die ihren Jungs nicht beigebracht hat ... setz Dich hin 8)



Ja, ich. Ich habe gesagt, es ist schön, wenn Ihr Euch setzt, weil ich dann weniger Arbeit habe aber ich kontrolliere das nicht. Putzen muss ich sowieso ständig bei vier Personen...

Ich weiß, dass ich damit in der heutigen Zeit, in der sogar Männer, die irgendwo zu Besuch sind oft per Schild dazu aufgefordert werden, sich zu setzen..... eher eine Ausnahme bin - aus Prinzip!

Jungen sollten Jungen bleiben dürfen und Männer auch Männer. Nicht nur was diesen Bereich der Intimsphäre betrifft (!), sondern auch in anderen Bereichen. Wenn sie damit nicht die Grenzen anderer übertreten...
Klar ist es "nett" der Hausfrau gegenüber aber das einzufordern finde ich falsch.


Ich finde das ganze Thema arg klischeehaft - interpretiert nicht jeder Mann anders, wie er "ein Mann" sein will und hat nicht jede Frau andere Vorstellungen davon, wie "ein Mann" sein soll, der ihr gefällt?


LG
Jule

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jule68« (10. März 2010, 22:15)


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bsmaster

Senior Mitglied

Beiträge: 18

Danksagungen: 60

Wohnort: Braunschweig

9

Donnerstag, 11. März 2010, 08:44

Hi @all,

es geht hier doch nicht um das P****** im Stehen, sondern darum, dass immer mehr Jungen ohne männliche Bezugsperson, also den Vater und weniger den "Lebensgefährten" (grrrrrr), aufwachsen (müssen).

Sehr häufig übernehmen AE-Mütter die Erziehung von Jungen und wissen nicht, wie man Jungen erzieht. Also erziehen sie die Jungen halt wie sie selbst erzogen wurden, eben wie Mädchen. Dass ein Junge, der wie ein Mädchen erzogen wird, damit nicht zufrieden sein kann, ist irgendwie klar.

Ich habe ja auch zwei Jungen, die unter dem nicht unerheblichen Einfluss der Mutter stehen. Ich versuche sie seit Jahren für das Thema Fußball zu begeistern.
Leider wird von der Mutter Fußball grundsätzlich schlecht gemacht (Pöbelei, Sauferei und weitere schreckliche Dinge), so dass ich mit meinem Ansinnen wenig Erfolg habe.
Aus männlicher Sicht ist Fußball eben "nicht das wichtigste im Leben, es ist das Einzige" (Ben Redelings). Eine Frau/Mutter kann diese richtungsweisende Lebensweisheit kaum vermitteln.

Mir würde bestimmt noch mehr einfallen, aber meine Hausarbeit ist noch nicht geschafft und ich muss gleich ins Büro. :)

Viele Grüße
_Thomas

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jule68

unregistriert

10

Donnerstag, 11. März 2010, 09:23

Hallo Thomas,

Zitat

Aus männlicher Sicht ist Fußball eben "nicht das wichtigste im Leben, es ist das Einzige" (Ben Redelings). Eine Frau/Mutter kann diese richtungsweisende Lebensweisheit kaum vermitteln.


Ich hab ja mehr das Gefühl, die Liebe zum Fußball ist angeboren....

Von meinen drei Jungs sind 2 fußballbegeistert, der dritte gar nicht. Da habe ich und auch sonst niemand nicht viel zu beigetragen....

Ich bin der Meinung, Interessen zu unterstützen und wenn ich mir dabei meine Zeit auf Fußballplätzen um die Ohren schlagen muss... Ich gebe aber schon zu, für die Jungs wäre es schöner, mit jemandem zu kicken, der das auch "lustvoll" tut, als mit ner Mutter spielen zu müssen, die schlechter ist als ein 7-jähriger... ;) , wobei der allerdings wirklich gut ist!!!



Muss auch los, Lehrergespräch...



Liebe Grüße

Jule

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