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Silvester 2011
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Umfrage

5%

manchmal

94%

nein

2%

ja

Insgesamt 62 Stimmen
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von mona84

Sunny 32

AnfÀnger

BeitrÀge: 17

Danksagungen: 28

Wohnort: Görlitz

1

Donnerstag, 11. MĂ€rz 2010, 21:58

Mein Kind will nicht schlafen

Hallo an alle :)



Ich hab mal ne Frage zum Thema Schlafenszeit! Mein Sohn(3Jahre) will abends nicht im Bett bleiben! Sobald ich ihn hingelegt hab und aus dem Zimmer raus bin, kommt er hinterher. Ich weiß, so eine Phase macht wahrscheinlich jedes Kind durch, aber ich hab schon alles probiert und nix scheint so recht zu klappen :(



Ich hab es mit liebsein probiert, mit schimpfen, mit ignorieren, nix hilft! Wie haben andere das gemacht????? ?(



Liebe GrĂŒĂŸe von der Sunny

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mama_wonni

Senior Mitglied

BeitrĂ€ge: 1 232

Danksagungen: 1190

Wohnort: Essen

Beruf: Altenpflegerin

2

Donnerstag, 11. MĂ€rz 2010, 22:27

Hallo Sunny,

ich will mal versuchen zu antworten. Miene Tochter glaube ich, war in dem gleichen Alter wie Dein Sohn als sie nicht schlafen wollte.

Ich sage klar Rituale helfen und HartnÀckigkeit. Sicher wirst Du schon viel davon gehört haben und jetzt denken..was die wieder schreibt ;)

Sucht Euch ein Abendritual aus...meintwegen kuschelt gemeinsam, oder lies ihm was vor. Kinder können die selbe Geschichte 100 mal hören, wĂ€hrend sie uns schon zum Hals raus hĂ€ngt. Macht jeden Abend das gleiche....manch ein Kind möchte einfach nur etwas vom Tag erzĂ€hlen..ein anderes Kind möchte vielleicht das Du noch 5 Minuten einfach nur kuschlen kommst...ErklĂ€re ihm das Du im Wohnzimmer sitzt und fern schaust und er schlafen soll....Am Anfang bringst Du ihn ins Bett, erklĂ€rst ihm das und gehts. Irgendwann legst Du ihm kommentarlos einfach wieder hin und gehst. Du muss sicher sein dabei, ihn nicht Deine Unsicherheit spĂŒren lassen.Ich weiß, Konsequenz ist auch nicht unbedingt meine StĂ€rke..aber es hat geklappt bei meiner Tochter...Wenn er wieder raus kommt abends: er ist auch unsicher...er will Dich nicht Ă€rgern oder so..Zeige ihm das DU da bist, fĂŒr ihn da bist und bringe Ruhe und Konsequenz in das Thema. Du wirst sehen, es wird sich wieder Ă€ndern.

Das ist nun mein Tipp. Vielleicht hat jemand anderes auch noch einen fĂŒr dich...

Viel GlĂŒck

Liebe GrĂŒĂŸe Wonni :thumbsup:
"Es ist leichter einen Atomkern zu zertrĂŒmmern, als ein Vorurteil"

-Albert Einstein

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FrMĂŒllerSchulz

unregistriert

3

Donnerstag, 11. MĂ€rz 2010, 22:46

Hallo!

Ich finde, dass hier eine pauschale Antwort nicht möglich ist. Ich denke, es ist wichtig herauszufinden, warum er schlecht einschlÀft/nicht alleine einschlafen mag. Gab es VerÀnderungen in seinem Leben? Vielleicht Beginn Kindergarten? Schwierige neue Lebensituation? Neue Wohnung?

Ich hatte mit meinem Sohn eine Ă€hnliche Situation - allerdings war er zu dem Zeitpunkt noch viel jĂŒnger (ca. 1,5 Jahre). Sobald ich ihm auch nur den RĂŒcken zum Gehen zuwandte, fing er an zu weinen / schreien. Das war nach der Trennung von seinem Vater und nach Umzug in die neue Wohnung. Nichts half. Er schlief auch nachts unruhig, wurde jede Nacht mehrfach wach. Ich habe mich dann an unseren Kinderarzt gewandt. Er riet mir zum Familienbett, nach dem Motto: Wir rĂŒcken jetzt noch nĂ€her zusammen!
Und was soll ich sagen? Es wirkte Wunder... :D Wir haben das Familienbett bis heute beibehalten und ich bin damit zufrieden. Allerdings gehen die Meinungen ĂŒber das Familienbett weit auseinander... Nun ja, evtl. ist es auch fĂŒr Euch eine Alternative.

Ich denke, es ist wichtig zu sehen, was ihn so beschÀftigt, dass es ihm so schwer fÀllt, allein einzuschlafen. Dann kann man auch nach einer Lösung suchen.

Gruß
P.

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Benutzer die sich bedankten:

zweifachmami74 (12.03.2010)

Rick

m-admin a.D.

BeitrÀge: 262

Danksagungen: 521

Wohnort: MĂŒnsterland

Beruf: AusfĂŒllend ;-)

4

Donnerstag, 11. MĂ€rz 2010, 23:20

Hi,

jaja, da gehen die meinungen auseinander. auch die der fachleute :) hier gehts um urvertrauen 8)

das mit dem familienbett praktizieren einige auch noch bei 16 - jĂ€hrigen :rolleyes: ich rate radikal davon ab! mĂŒtter und söhne sind eh eine sache fĂŒr sich, bei uns is es ja umgekehrt :D

mama wonni hat den weg aufgezeigt: respekt und rituale, aber auch grenzen! respekt muss hier nicht nĂ€her erklĂ€rt werden, der kleine ist in dem alter, wo er einerseits flĂŒgge wird, andererseits sicherheit und vertrauen braucht. ganz normal, also.

lÀsst man kinder immer den willen, hat man die "prÀchtigsten" kiddies ;( sie mal stehen und heulen zu lassen ist echt nicht leicht in dem alter.

es ist eine sache der abwĂ€gung. so ein kleiner mensch hat nun mal die bedĂŒrfnisse, muss und will aber auch wachsen, das geht nur ĂŒber ein wechselspiel von liebe geben und grenzen aufzeigen, nach beiden verlangen sie, ja und brauchen es. also den "terror" auch stoisch aushalten können.

alle von uns haben es anfangs mitgemacht: weinen wegen zahnen, pampers voll oder was auch immer. spÀter: obligatorische trotzphase, da wirds interessant :rolleyes: aus meiner sicht, können die blagen da auch mal heulen ... auch mal ne woche lang jeden abend... wichtig ist ruhig und konsequent zu bleiben ;(

lg rick

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FrMĂŒllerSchulz

unregistriert

5

Donnerstag, 11. MĂ€rz 2010, 23:49

Hi,

jaja, da gehen die meinungen auseinander. auch die der fachleute :) hier gehts um urvertrauen 8)
das mit dem familienbett praktizieren einige auch noch bei 16 - jÀhrigen :rolleyes: ich rate radikal davon ab!

oh bitte... NaĂŒrlich will niemand, dass ein/e 16jĂ€hrige/r noch im Elternbett pennt... :rolleyes: Und keine Sorge: ich habe noch nie von einem 16jĂ€hrigen gehört, der das noch will....

Wenn es sich um Trotz handelt, dann sollte man m.E. auch schauen: ist es ein Manipulationsversuch des Kindes oder echte Verzweiflung? Einfach heulen lassen... hm. Ich gebe Rick Recht bzgl. Grenzen setzen. Manchmal / Oft muss man das Heulen / Protestieren tatsĂ€chlich aushalten. Aber: in so einer Situation - behaupte ich - geht es vermutlich nicht um Grenzen setzen, sondern um mangelnde BedĂŒrfnisbefriedigung - ich vermute mal nach Sicherheit. Aber das sind alles Spekulationen. Deshalb mein Rat: forsche nach den Ursachen... ;)

Und: Rituale sind immer gut - nicht nur zur Abendstund... :)

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pimboli

Administrator

BeitrĂ€ge: 2 465

Danksagungen: 2167

Wohnort: MĂŒnsterland

Beruf: It-Systemkauffrau

6

Freitag, 12. MĂ€rz 2010, 07:38

Zitat von »Rick« Hi,

jaja, da gehen die meinungen auseinander. auch die der fachleute hier gehts um urvertrauen
das mit dem familienbett praktizieren einige auch noch bei 16 - jÀhrigen ich rate radikal davon ab!


oh bitte... NaĂŒrlich will niemand, dass ein/e 16jĂ€hrige/r noch im Elternbett pennt... Und keine Sorge: ich habe noch nie von einem 16jĂ€hrigen gehört, der das noch will....



...natĂŒrlich will das jemand ;) und zwar mein braves Töchterlein...sie schlĂ€ft aber auch in ihrem Bett, bei ihrem Freund und phasenweise sehr lange bei mir...aber nicht weil sie Schlafstörungen oder Einschlafprobleme hat ;) sondern weils ihr -ich zitiere- "zu langweilig" ist allein im Bett :rolleyes: ...mich störts nur manchmal :rolleyes: und Schaden haben weder sie noch ich bisher dabei genommen...

lg
Waltraud ;)
... irgendwie ... irgendwann ... irgendwo ... ;)

... nur 50% der Eltern sind MĂŒtter ... :rolleyes:

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zweifachmami74

AnfÀnger

BeitrÀge: 27

Danksagungen: 55

Wohnort: Essen

Beruf: Tagesmutter

7

Freitag, 12. MĂ€rz 2010, 07:41

Also mein Sohn ist auch 3 Jahre alt, sein Vater ist im November ausgezogen seither schlĂ€ft er bei mir ich bekomme ihn auch nicht raus aus meinem Bett.Ich leg mich mit ihm hin und wenn er eingeschlafen ist steh ich wieder auf und guck fernsehen und schleich mich spĂ€ter wieder rein. Ich hab da keine Probleme mit, meinem Sohn geht es damit auch gut, jeder sagt mir was anderes....die einen geh zum Psych mit ihm da stimmt was nicht, andere finden es gut und sagen er geht irgendwann von alleine. Letzteres denke ich auch und falls nicht werde ich irgendwann, wenn ich denke das die Zeit da ist, ihn langsam wieder an sein Bett gewöhnen. Hör auf deine innere Stimme und guck was deinem Kind fehlen könnte, probier alles aus was möglich/unmöglich ist. Ich hab mir bei meiner Großen so viel reinreden lassen von wegen pĂ€dagogisch wertvoll etc und hab zum Teil Sachen ausprobiert wo ich nicht hinter stand. Den Fehler mache ich nicht nochmal als Mama weiß man instinktiv was sein Kind braucht....schalte deine innere Stimme ein und vertrau ihr...das ist mein Tip
Stark sein bedeutet nicht, nie zu fallen. Stark sein bedeutet, immer wieder aufzustehen!

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BeitrÀge: 65

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Wohnort: Görlitz

Beruf: Kauffrau BĂŒrokommunikation im Heimurlaub ;)

8

Freitag, 12. MĂ€rz 2010, 14:46

Hallo Sunny,

ich denke wirklich das so eine Phase fast alle Kinder durchmachen.

Meine kl. Große war ca. 2 Jahre alt, als sie von heut auf morgen Abends nicht mehr ins Bett wollte. Sie fing schrecklich an zu weinen, sobald ich das Zimmer verlassen wollte. Ich habs mit gut zureden versucht. Half nix. Ich hab versucht ihr weinen zu ignorieren (tat in der Seele weh) und bekam dafĂŒr auch direkt die Quittung. Mein Kind sass frierend im Bettchen weil sie sich alles auszog und am Ende sogar das Bettzeugs rausschmiß. Schimpfen brachte gar nix.

Ich habs mit viel Geduld versucht und hatte Erfolg. Ich hab unser abendliches Ritual wie immer gemacht und mich anschließend an ihr Bettchen gesetzt und noch ein Weilchen ihre Hand gehalten und ihre Wange gestreichelt. Wenn ich aufstehen wollte um zu gehen und sie fing wieder an zu weinen, hab ich leise mit ihr gesprochen und ihr gesagt das ich noch ein Weilchen bleibe. Hab dann aber nicht weiter gestreichelt sondern einfach nur dagesessen und sie angeschaut. Wieder ein Weilchen danach bin ich wieder aufgestanden. Wenn sie dann immer noch weinte, hab ich mich ein StĂŒck weg vom Bettchen gesetzt usw. Irgendwann hat sie von ganz allein nicht mehr darauf bestanden, das ich so lang da bleibe.. sondern sie wollte nur, das ich die TĂŒr ein StĂŒck offen lasse.
Das tue ich heute noch und finde es gar nicht schlimm. :)
Bei manchen Kindern hilft beispielsweise auch ein Nachtlicht.

Wichtig ist, das Du fĂŒr Deinen Kleinen auschließen kannst, das ihm etwas fehlt. Also, das er z.B. krank ist oder es Ereignisse gab, die er nicht verarbeitet hat usw.
Ich denke auch, Rituale, Geduld und Dein GespĂŒhr als Mama werden Euch helfen.

LG Yvonne


Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglĂŒckliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein

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Gluckenmama

SchĂŒler

BeitrÀge: 76

Danksagungen: 88

Wohnort: Hannover

Beruf: exam. Altenpflegerin , Familienmanagerin

9

Freitag, 12. MĂ€rz 2010, 17:41

Als mein Exmann damals knall auf Fall ausgezogen ist wo ich meine Tochter leider alles mitbekommen hat, wollte sie nicht mehr in Ihrem Bettchen schlafen. Sie ist sofort in mein Bett gekrabbelt. Da es fĂŒr Sie eine ziemlich harte Sache war mit Ihren damals 1,5 Jahren zu sehen wir Ihr Vater weggeht hatte ich es auch damals so gelassen das Sie in meinem Bett geschlafen hat.
Ich hatte es damals mehrmals probiert sie in Ihr Bettchen zu legen, was in einer Riesenkrise ;( endete. Habe mich dann viel informiert und auch mit Ihrer KinderĂ€rztin gesprochen. Sie hat mir auch damals zum Familienbett geraten und wir fahren bis heute damit. Sie schlĂ€ft zwischenzeitlich auch mal in Ihrem Bett aber wenn nur fĂŒr ein paar Stunden. Das Familienbett ist und bleibt fĂŒr Sie im Vordergrund und ich finde es auch in Ordnung. :D Sie weint nicht und schlĂ€ft komplett durch. Wir beide sind entspannt und stehen beide stressfrei auf. :thumbsup:
Lache, wenn es nicht zum weinen reicht!

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Sunny 32

AnfÀnger

BeitrÀge: 17

Danksagungen: 28

Wohnort: Görlitz

10

Freitag, 12. MĂ€rz 2010, 21:20

Hallo alle miteinander

...und danke fĂŒr eure vielen guten Tips :)

Also ich muß noch bissel was dazu schreiben! Bei uns ist das so, seit unserem Umzug(vor einem Jahr) schlĂ€ft mein Kleiner ohne Probleme in seinem Bett. Seit ungefĂ€hr 3 - 4 Wochen aber kommt er jeden Abend bis zu 20mal rausgewackelt! Ich weiß, das viele Kinder solch eine Phase haben und dachte, ich bin drauf eingestellt! Habe es am Anfang natĂŒrlich auch mit viel Liebe und Geduld probiert, ihn zurĂŒckzubringen. Half nix. Bin dann strenger geworden, hab Konsequenzen angedroht usw. Half nix. Hab es mit Ignorieren verscht, d.h. wenn er kam, hab ich ihn nur angeschaut, nix gesagt und er ging gleich wieder. Das war noch das beste Mittel, denn dabei gab es wenigstens kein Weinen. Aber ob das so richtig ist? Ich bin sehr oft so unsicher! Versuche, auf meine innere Stimme zu hören, aber ... Dass ihm etwas fehlt, glaube ich nicht. Er ist nicht krank und eine neue Situation gibt es auch nicht. Es macht ihm, glaub ich einfach Spass, rauszukommen. Er sagt mir schon frĂŒh, dass er abends wieder rauskommt. Manchmal schickt er mich sogar aus dem zimmer, um dann gleich auf der Matte zu stehen. Ist das bedenklich? Wir haben natĂŒrlich unser Abendritual mit Geschichte und kuscheln usw. Das ist immer schön und sobald das beendet ist, geht es los. Nachtlicht haben wir auch. Ich glaube, wenn ich jeden Abend eine andere Taktik versuche, das ist sicher auch nicht gut. Wahrscheinlich ist es eine Art Kampf um Aufmerksamkeit, obwohl er die von mir bekommt!!!! Oder er ist einfach nur gespannt, was Mama sich wieder einfallen lĂ€sst, um ihn ins Bett zu bringen? Ich finde es einfach ganz schlimm, wenn es jeden Abend TrĂ€nen zum Einschlafen gibt! Das tut mir selber so weh :(

Also ich danke fĂŒr eure Meinungen und hoffe, mir gelingt es, die Situation zu entspannen



Viele liebe GrĂŒĂŸe von Sunny :)

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