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Silvester 2011
30.12. bis 2.1.2012

Chat für Alleinerziehende

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Wer macht was?

jea
22.05.2012
um 11:01 Uhr
och @robeki die haben einen extrem vorteil........................ kannste glauben
 
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Umfrage

6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

pimboli

Administrator

Beiträge: 2 466

Danksagungen: 2168

Wohnort: Münsterland

Beruf: It-Systemkauffrau

1

Samstag, 29. Mai 2010, 13:14

...ist zu viel Liebe oder Fürsorge schädlich?

Umfrage

Behüten wir unsere Kids zu sehr??

41%

ja (18)

59%

nein (26)

Insgesamt 44 Stimmen
…ich bin ja eher dieser Typ … zu ängstlich, emotional, inkonsequent … und , ach einfach … und … :rolleyes: ...vielleicht liegts einfach daran, ich bin Frau ... ich kenne Männer, die sehen da vieles entspannter 8)

…eigentlich kann man den Kids nicht zuviel Liebe geben :) ... aber *ersticken* wir unsere Kids nicht manchmal mit zuviel Fürsorge??? … bewahren sie vor allen Unannehmlichkeiten und Gefahren … was übrigens selbstverständlich ist, in einem gesunden Maß …
... das Leben unserer Kids ist nicht ohne Gefahren ... aber ich z.b. neige schon immer dazu, Gefahren zu sehen, wo andere sie (noch) nicht sehen 8) … das Erklimmen eines Klettergerüsts oder den Schulweg … Aufgaben, die Kids durchaus selbst meistern können … aber unsere Ängste hervorbringen … doch wir können sie nicht vor allem schützen ;(

…nun ist meins schon groß und es entstehen andere Ängste … :D :rolleyes: ;(

…die Frage, die sich daraus ergibt … schätzt man selbst die Gefahren realistisch ein oder schränkt man das Kind in der Entwicklung zur Selbständigkeit unnötig ein …

… Kinder müssen nun mal ihre eigenen Erfahrungen sammeln und dazu gehören auch die Schlechten :( …man kann sie nicht von allem fernhalten, denn sie müssen lernen, mit Gefahrensituationen und auch Misserfolgen umzugehen …

…ein überbehütetes Kind kann sich nun entweder zu einem sehr ängstlichen Menschen entwickeln oder aber auch das Gegenteil … es traut sich zu viel zu, da es nicht gelernt hat, Gefahren einzuschätzen … die Realität ist fürs Kind auf jeden Fall verzerrt …

… andere Arten der Überfürsorge sind … das aus dem Weg räumen aller Unannehmlichkeiten, so dass die Kinder ihre Probleme nicht aus eigener Kraft lösen lernen … keine Konsequenzen bei Fehlverhalten, da den Kids keine Strafen zugemutet werden können… :rolleyes:

…wichtig ists einfach, ein gesundes Mittelmaß zu finden und loslassen lernen … so dass das Kind allmählich Selbstbewusstsein und Stärke entwickeln kann und wir das Vertrauen in die Fähigkeiten des Kindes haben … ich arbeite da heut noch daran :rolleyes:

lg
Waltraud ;)
... irgendwie ... irgendwann ... irgendwo ... ;)

... nur 50% der Eltern sind Mütter ... :rolleyes:

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Benutzer die sich bedankten:

sonnenkinder62 (30.05.2010)

Resa

Schüler

Beiträge: 52

Danksagungen: 73

Wohnort: Neuss

2

Samstag, 29. Mai 2010, 20:04

Hallo Pimbo und alle Mitleser,

meine Erfahrung mit dem Thema ist, dass die Kinder, die jeden Morgen mit dem Auto zur Schule gebracht und mittags geholt werden (auch wenn sie die Strecke auch locker zu Fuß schaffen könnten), diejenigen sind, die bei nem Ausflug nicht wissen, wie man sich im Straßenverkehr verhalten soll... Nur als Beispiel!

Zuviel Liebe gibt es nicht, man kann ein Kind mit Liebe nicht erdrücken. Die Sache ist nur, man sollte sich als Eltern darüber bewusst sein, welche Aufgaben man hat: Liebe dein Kind, denn es braucht unter anderem Geborgenheit! Aber auch: Erziehe dein Kind dazu, dass es lebensfähig wird! Setze es nicht unnötig gewissen Gefahren aus, aber bewahre es nicht vor Gefahren des alltäglichen Lebens! Dabei ist das gesunde Mittelmaß sicherlich richtig. Aber was ist das Mittelmaß? - Kläre dein Kind über mögliche Gefahren auf, ohne ihm Angst zu machen! Zeige richtiges Verhalten in gefährlichen Situationen! Bestärke es positiv und wehre nicht alles ab, mit den Worten: Dafür bist du noch zu klein! (Ich schrieb "nicht alles"!!! Es gibt Situationen, da würde mir kein besseres Argument einfallen ;( ) ...und das schreibe ich, nachdem ich heute einen ErsteHilfeKurs beim Kind mitgemacht habe und mir mehrfach vor Augen geführt wurde, was so alles passieren kann (mir ist zwischendurch schlecht geworden...)

Ein weiterer Fehler, den wir in unserer modernen Erziehung meines Erachtens machen, ist, dass wir die Kinder zu gerne zu häufig mitentscheiden lassen. Ich finde Selbstbestimmung extrem wichtig, versteht mich nicht falsch! Und es geht auch nicht um die Frage, welcher Belag auf's Schulbrot soll. Aber wenn's um Entscheidungen geht, bei denen wir Erwachsene schon Probleme haben, da sollten wir diese nicht noch auf die Kinder abwelzen... Hab leider kein Beispiel parat, fällt mir nur gerne auf... wenn ich mit Kindern zu tun habe... und Erwachsenen und Erziehung an sich... Wir dürfen dann unsere Kinder nicht überfordern oder die Verantwortung für die Entscheidung den Kindern zu sprechen. Auch hier ist mal wieder das gesunde Mittelmaß gefragt, obwohl es dafür auch keine feste Maßeinheit gibt (außer die, die unser gesunde Menschenverstand vorgibt... und wer kann noch behaupten, dass dieser bei ihm gesund ist :D )

In diesem Sinne, allen ein schönes RestWE,


Sonnige Grüße 8)

Teresa

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Bluesbrother

Anfänger

Beiträge: 20

Danksagungen: 31

Wohnort: Heppenheim

Beruf: Systemanalytiker

3

Samstag, 29. Mai 2010, 21:03

Kinder brauchen fürsorgliche Demokratur ;-)

Hallo,

In vielen dingen schließe ich mich meiner vorschreiberin an ! Nun, unsere Elterngeneration hat ein "anderes" Kindsein erlebt wie Wir, und wie die unseren Kinder, wichtig ist daß gerade in der Konfrontation was wir von aussen sehen, das Thema "nähe,liebe,zuneigung" eine erhebliche Rolle spielt wie sich ein Mensch, im konkreten unsere Kinder entwickeln. Ich halte nichts von der "sozialen"-beziehungsrelativierung wie wir sie aus den 68érn kennen sondern eben viel davon daß ein Kind die möglichkeit hat einen festen "Hafen" emotional wie rational findet. Wie hat schon Grönemeyer einmal gesagt, die beste und "einfachste" erziehung ist unserem Kind einfach ein gutes Vorbild zu sein. Ich sehe bei vielen Kindern in dem umfeld meiner Tochter soetwas was man emotionale"verwüstung" nennen könnte schon beinahe eine entwickelte "unfähigkeit" Menschen noch zu vertrauen... es gibt gottseidank auch viele ausnahmen, aber dort sind wenn man genau hinschaut die Eltern wirklich sehr bemüht Ihre Kinder ebenso einen "emotionalen/liebevollen" Bezug zu schenken.

Im Aspekt AE ist das ganze nochmal ein wenig anderst, ich glaube das ein Kind im Einzelbezug bzw. in der Wechselwirkung mit dem "KV/KM" einen festen "Emotionalen" hafen braucht, das bedeutet aber nicht, das wir uns alles mit uns machen lassen können und dürfen, wenn wir sie nicht kontrollieren, kontrollieren sie uns... also ein Kind braucht in gewisser Form Führung/Leitung... aber nicht Patriarchich geprägt sondern eher auf "Mentorischer" ebene, und das in einer Form bei dem beide Elemente "Emotional/Rational" eine gute Balance finden ! Es hat keinen Sinn wenn wir unsere Kinder übermuttern, überkontrollieren etc. das Kind muss vertrauen zu uns behalten... letztendlich recht sich "zu viel liebe" dem "everybody´s Darling" Syndrom und bringt uns später selbst in die bedrängnis emotional erpressbar zu werden,... während Kälte/Distance ebenso schwerwiegende folgen haben kann, in der Form daß das Kind immer weniger sich traut uns als "ElternTeil" etwas anzuvertrauen bzw. sogar angstzustände entwickelt sich nicht zu äußern wie es ihm wirklich geht,...

Demokratur ? Ein Interessanter Aspekt, wieviel Mitbestimmung können wir unseren Kindern gewähren. Kinder haben in vielen Dingen noch wenig erfahrungswerte, aber wenn wir unseren Kindern, vielleicht die eine oder Andere "Entscheidung" plausibel erklären warum wir dies und jenes tun, was im ersten Augenblick "unlogisch" aus der Perspektive eines Kindes erscheint, kann das Kind nach und nach auch selber nachvollziehen warum gewisse dinge "wie" und "warum" laufen... Wobei wir aufpassen müssen, wieviel "Realität" wir unseren noch verhältnismässig "unbescholtenen" Kindern zumuten können. Aber konkrete Fragen wie was gibbets nun aufs "Butterbrot" mit tausend alternativen zu versehen, oder den Kindern immer und ewig die Wahl lassen ob sie nun Doch bei Oma/Opa schlafen dürfen führt letztendlich dazu das unsere Kinder dazu neigen zu verwöhnten "Rosinen/Erdbeer" Sammlern werden zu lassen... das hat später katastrophale auswirkungen im "realen" leben... Kinder müssen lernen und einsehen daß es nicht nur rosinen gibt, und eben auch sehen und lernen daß manchmal andere unbebqueme Wege nachhaltig zu besseren Ergebnissen führen, aber sie können das letztendlich auch nur nachvollziehen indem wir sie zumindest "passiv" in einige "Entscheidungsprozesse" miteinbinden" und sie Fragen "wie würdest Du entscheiden"....

Ring frei... freue mich auf Kommentare...

Gruss Bluessbrother

Zitat

Was morgen mit der Welt passiert, hängt davon ab, was wir heute für unsere Kinder tun. (Frank Sinatra)

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Benghee

Senior Mitglied

Beiträge: 1 831

Danksagungen: 554

Wohnort: Rhein Main Gebiet

Beruf: abwechslungsreich

4

Sonntag, 30. Mai 2010, 00:24

:D
ich sach immer ............. Diktokratie ................ ;)
" Die Realität ist nur eine Illusion,
wenn auch eine sehr hatnäckige."
Albert Einstein


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bsmaster

Senior Mitglied

Beiträge: 18

Danksagungen: 60

Wohnort: Braunschweig

5

Montag, 31. Mai 2010, 16:31

Κανόνας των γονέων

Ich versuche es auch einmal und schreibe einfach drauflos.

Zunächst einmal: Vier Kinder und 20 Jahre später haben sich meine Einstellungen grundlegend verändert.
Das erste Kind wurde ohne Ende verwöhnt und umsorgt.
Kind weint, Papa kommt sofort gerannt. Kind will klettern, vorsicht - Papa hilft.

Beim vierten Kind sah das schon anders aus: Kind futtert Sand - na und - und ringsherum die verständlichlosen Blicke der Mamas.

Jetzt als Patchworker mit noch mehr Distanz hat sich noch mehr geändert.
Mein Großer hat alle Freiheiten. Er ist häufig unterwegs, ohne dass ich genau weiß, wo er ist und was er macht.
Er erzählt mir viel, aber bestimmt nicht alles. Es bleibt aber alles im Rahmen, das merke ich schon.
Ich weiß natürlich nicht, ob ich bei einem Mädel genauso locker wäre?
Obwohl - meine Große studiert außerhalb, zieht mit ihrem Freund zusammen (soweit jedenfalls der letzte Stand), der Rest bleibt mir weitesgehend verschlossen.

Bei meinen Kleinen, die bedauernswerterweise bei Ihrer Mutter leben müssen, sieht das schon anders aus.
Sie werden total auf die Mutter fixiert und aus meiner Sicht total überversorgt.
Mir geht das entschieden zu weit, mein Einfluss ist allerdings arg beschränkt.
Ich könnte mich (aus Zeitgründen) und wollte mich (aus Erziehungsgründen) nicht so verhalten.

Mitbestimmen? Das artet schnell in *****kratie des Kindes aus. Z. B. beim Essen, bei Unternehmungen, bei ...
Ich empfehle allen, die sich damit auseinander setzen müssen, ein striktes Vorgehen.
Meinungsäußerung ja, bestimmen nein!

Ich halte Erziehung zur Selbstständigkeit für sehr wichtig.
Kinder müssen gewisse Dinge einfach ausprobieren, Irrtümer nicht ausgeschlossen.
Man kann sein Kind lieben und es gleichzeitig loslassen.
Als "Fallback Option" steht man sowieso immer zur Verfügung - bis sich die Vorzeichen irgendwann umkehren.

Grüße_aus_BS
Thomas

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Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 176

Danksagungen: 2016

6

Freitag, 4. Juni 2010, 18:38

Hilf mir es selber zu tun.

Das war mir für meine Kinder immer sehr wichtig. Sie sind zum Selbermachen erzogen worden, durften und mussten ausprobieren, ob sie es schaffen. Natürlich mit liebevoller Bereitschaft sie auch aufzufangen bei Nichtgelingen. Motivation: beim nächsten Male klappt es schon besser ect. ect.

Den Schulweg lernten sie von Anfang alleine zu gehen, andere wurde gefahren mit dem Argument: ich habe nur ein Kind, dem könnte etwas passieren. Wir klärten auf, sorgten für eigenständiges vorsichtiges und umsichtiges Verhalten Straßenverkehr.

Wir wohnten stadtnah, aber mitten in der Natur. Sie hatten viele Möglichkeiten Buden zu bauen, Naturwippen im Wald zu erfinden, Erdlöcher zu graben, Crossfahrradtouren, die auch mal mit Stürzen in den Wald endeten. Dank Schutzkleidung nie mit Folgen. Beim Hausumbau konnten sie ihre handwerklichen Fähigkeiten ausprobieren.

In der Pubertät war es durch die alleinige Verantwortung manchmal schwer gelassen zu bleiben und darauf zu vertrauen, den Jgdl. weiterhin so loszulassen wie bisher. Aber im Nachhinein aus Sicht von Mutter und Kind gelang es trotzdem gut.
Ich genieße es, dass meine Kinder mittlerweile beide (auch mein spez. Sorgenkind) ein großes Vertrauen zu mir beweisen indem sie mit allen Sorgen, Nöten und vielen positiven Dingen bei mir Rat suchen.

Von der heute so häufig vorkommenenden Art und Weise, die Kinder in nicht kindgerechte Entscheidungsfindungen einzubeziehen halte ich nichts. Kinder und Eltern sollten schon Kinder und Eltern bleiben und nicht auf gleichberechtigter Stufe stehen. Auch können Kinder vieles gar nicht entscheiden, man überfordert sie mit Erwachsenendingen, damit meine ich nicht einen Wochenspeiseplan mit Ideen von allen Familienmitgliedern.
Hier habe ich den Eindruck, dass es nicht nur alleinerziehende Elternteile sind, die Kinder wie Erwachsene behandeln. Was mit dem fehlenden Erwachsenen erklärbar wäre, sondern auch in Komplettfamilien zeigt sich das Gleichberechtigungsphänomen.
Ich halte es für nicht gut!

Liebe und Fürsorge sind wichtig, aber immer mit einer Portion Mut das Kind auch loszulassen. Denn Lieben bedeutet auch loslassen.

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sunny2012

Schüler

Beiträge: 50

Danksagungen: 83

Wohnort: Dortmund

7

Freitag, 4. Juni 2010, 20:26

Hallo!

Ich glaube nicht, dass man sein Kind zu sehr lieben kann. Ich denke mal, es kommt darauf an, wie man es ausführt. Wenn man sein Kind aus lauter Vergötterung und Übervorsicht z.B.nicht an Klassenfahrten oder Schulausflügen teilnehmen läßt, hat das meiner Meinung nix mit Liebe zu tun. Sondern mit Unterdrückung und "In-den-Vordergrundstellen" seiner eigenen Interessen. Wenn mein Kind immer zur Schule gebracht wird, obwohl es mühelos selber laufen könnte, wird es vielleicht irgendwann zum Außenseiter und ausgelacht. Wenn ich meinem Kind immer fertige Butterbrote vor die Nase stelle und die Pizza kleinschneide, lernt es nie selbst mit dem Messer umzugehen und blamiert sich spätestens beim Besuch des Freundes oder auf dem Kindergeburtstag.
So gibt es viele Beispiele, wie ich meinem Kind helfen möchte, aber nur das Gegenteil erreiche.

Was ich allerdings etwas problematisch ansehe, ist die Tatsache, dass das "Draußenspielen" nicht mehr so ist, wie es früher mal war. Wir gingen damals bei Wind und Wetter raus, buddelten in der Matsche, kletterten auf Bäume oder zogen einfach so umher mit Freunden.
Heute gibt es vielerorts kaum noch freie Stellen zum Rumstöbern, dort wo früher Kletterbäume standen, sind nun Wohngebiete. Komische Nachbarn verscheuchen "verdächtige" Kinder sofort mit den Worten:Könnt ihr nicht auf dem Spielplatz spielen?". Was für Kinder ab ca. 8 Jahren auch nicht mehr wirklich interessant ist. In Jugendtreffs sind meistens die Älteren. Also bleiben viele Kinder frustriert drinnen und hocken vor PC oder TV.
Da würde ich den Kindern oft etwas mehr Herausforderungen und Abenteuer gönnen.

Leider bleibt in der heutigen Zeit die Grobmotorik vieler Kinder auf der Strecke. Fahrradfahren wird später gelernt ("zu gefährlich", "komm, ich bring dich schnell mit dem Auto",...). Sportvereine werden vernachlässigt, da wahnsinnig viel Zeit für Schule und Hausaufgaben benötigt wird. Nachmittags mit Freunden treffen: oft schwierig, da z.B. bei uns viele Kinder in der Schulbetreuung bis 16 Uhr sind.
Aber die Feinmotorik, die wird trainiert: PC-Tastaturen werden perfekt bedient, Spielekonsolen ebenso.

Es ist schön, wenn die Kinder Kind sein dürfen, wenn sie sich auf uns verlassen können, wenn wir mit Rat und Tat zur Seite stehen (wenn gewünscht) und wenn wir sie auf ihre Zukunft verbereiten können, so dass aus ihnen verantwortungsbewusste, selbständige Menschen werden, die Ihre Fähigkeiten dann wieder an ihre Kinder weitergeben können.

Also: zuviel Liebe geht nicht
aber: zuviel falschangesetzte Fürsorge gibt´s leider oft

Ruhig mal die Augen zumachen, wenn das Kind auf einem Klettergerüst balanciert oder von einer hohen Mauer springt. Meistens kann es selber am besten einschätzen, was es sich zu traut. Nicht bremsen, sondern Mut zusprechen und loben, wenn´s dann geklappt hat ;)

Euch noch ein schönes sonniges WE,

Sylvia

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hello1

Anfänger

Beiträge: 4

Danksagungen: 4

Wohnort: han.münden

8

Samstag, 6. November 2010, 01:40

Hallo

Kann man zuviel Liebe geben?Eigentlich steht in der Frage genau das in was jedem verantwortungsbewussten und liebenden Elternteil vor sich geht.Gerade in der ersten Zeit ist viel Zuneigung , Kontakt , und 'Sicherheit bieten' extrem wichtig damit sich das Urvertrauen bilden kann...zu viel Liebe gibt es nicht-zu wenig leider schon.Ich glaube wenn man auf seinen natürlichen Instinkt hört kann man nicht viel falsch machen.Die vielen Informationen die man so rund um Erziehung usw aus so vielen Richtungen bekommt-Kinderarzt,Krankenhaus,Bekannte,Internet.....kann einen auch schon mal verunsichern.

Hätte ich immer auf die Dinge gehört die mir ( damals uns ) z.B. eine Schwester in der Klinik sagte wär meine kleine Maus vielleicht nicht so zufrieden und ausgeglichen..-Kind nur alle 4-5 Stunden füttern auch wenns schreit-Hallooo??Wenn mein Kind Hunger hat bekommt es was..-da kommt der natürlche Instinkt bei mir durch.Man muss auch nicht alles machen was einem so gesagt wird...

Wie gesagt,wenn man sich auf sein Gefühl verlässt kann man eigentlich nicht viel falsch machen..

Lg

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Nicemama

Schüler

Beiträge: 66

Danksagungen: 89

Wohnort: Kaisheim

9

Samstag, 6. November 2010, 09:21

Ein gesundes Mittelmaß an Fürsorge und Liebe, ist bestimmt schwierig zu finden. Ich liebe meinen Sohn, ich knuddel ihn gerne, ich tröste ihn gerne, ich mache ihm super gerne sein Lieblingsessen. Ich helfe ihm bei Kletter auf dem Spielplatz und ich umsorge ihn wo es nur geht.

Eine Handvoll Sand, man bin ich am Anfang gerannt um ihn davon abzuhalten. Ich weiß dass ich ihn manchmal zu sehr umsorge, denn er ist jetzt 2,5 Jahre alt. Er kann sovieles selber dass ich ihm abnehme, was nicht immer richtig ist. Er ist sehr selbständig und das muss man auch fördern. Jetzt wenn er mal den Sand probiert, na und? Es kräftig das Imunsystem. Er hält das schon aus. Ich denke man lernt jeden Tag etwas, was sein Kind kann oder auch nicht. Funktioniert etwas, was mein Sohn selber ausprobiert, nicht. Dann tröste ich selbstverständlich, aber er wird es wieder und wieder versuchen und irgendwann funktioniert das auch. Und dann freue ich mich mit ihm, auch wenn ich so merke dass mein Kind wenn es irgendwann mal viel älter ist, nicht mehr so viel Hilfe von mir braucht.

Ich vertraue nun auf mein Gefühl, was ich meinem Kind zutrauen kann oder auch nicht.
Keine Bücher oder schlaue Omi´s mehr die denken sie wissen alles besser. Kinder sind verschieden, alle zusammen und nach einiger Zeit weiß man auch wie verschieden. Kinder kann man nicht verallgemeinern, sie sind so individuell, dass man nicht pauschal sagen kann wie und was Kinder in einem bestimmen Alter können.

Mein Sohn will noch nicht aufs Klo gehen und wen interessiert es. Er wird schon irgendwann wollen und ich frage ihn halt immer und immer wieder und irgendwann klappt das schon. Egal ob die Omi sagt, jetzt wirds dann aber langsam Zeit, meine Kinder konnten in dem alter schon... Bla, bla bla.

Klar brauche ich Hilfe, hole ich Hilfe oder ich frage nach einem Rat, ob ich ihn dann für mein Kind annehme oder nicht, dass sehe ich ja dann. Liebe und Fürsorge ist sehr sehr wichtig, aber auch andere Sachen wie Selbstständigkeit, Kontrolle (aber auch hier nicht zu viel) Soziales Verhalten lernen uvm. ist auch wichtig.
Man muss eben nur das Gesunde Mittelmaß finden.

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