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jea
22.05.2012
um 11:01 Uhr
och @robeki die haben einen extrem vorteil........................ kannste glauben
 
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von mona84

Rick

m-admin a.D.

Beiträge: 262

Danksagungen: 523

Wohnort: Münsterland

Beruf: Ausfüllend ;-)

1

Donnerstag, 18. November 2010, 21:55

Das Leben nach ...

der AE-Zeit :huh: ...

heute war meine haushälterin, eine junge alleinerziehende Frau von bereits Pubi- Zwillis und einer 8-jährigen, bei uns noch am Chaos lichten :rolleyes:, als ich außerplanmässig zur Mittagspause nach Hause kam (sie sucht sich die Stunden der Woche frei aus, so dass wir uns recht selten sehen).

Wir haben dann schön Kaffee getrunken, und uns unterhalten. Sie ist unbeschreiblich engagiert, gewissenhaft und tut alles, um den Kindern mit mehreren Stellen etwas bieten zu können. Irgendwann kamen wir im Gespräch auf das Thema: was wenn die Kinder aus dem Haus sind?

Sie hat keine Vorstellung, und das find ich schlimm!

Für meinen Teil hab ich das klar, mit 18+ fliegt mein Zicklein incl. papis flankierender massnahmen raus :rolleyes: , mein Wunsch-Ziel für mich ist dann in den internationalen Bereich meiner Firma zu wechseln, 8 1/2 Jahre bis dahin find´ich recht überschaubar :D

Andererseits keine Vorstellung ihrerseits. Sie wird gerade mal 40 sein, wenn dann auch die Kleine flügge wird! Sicher sind aktuell ihre Kräfte gebunden, Alltags- und Schulstress usw., als ich sie fragte, was ist nach den Kindern? sie ja noch jung sei und auch an die eigene Zukunft denken sollte, merkte ich, einen Punkt getroffen zu haben, über den sie sich bei all dem Stress noch nicht wirklich Gedanken gemacht hat! ;(

Deshalb die Frage: was habt ihr geplant, wenn irgendwann die kiddies auf eigenen Füssen stehen?

Lg Rick

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Benutzer die sich bedankten:

Frank (23.11.2010)

Marion67

Anfänger

Beiträge: 24

Danksagungen: 21

2

Freitag, 19. November 2010, 18:26

Hallo Rick,

...planen kann man alles - aber morgen kann alles wieder anders sein :P .

Ich wollte schon immer auswandern - als mein damaliger Mann seine Stelle wechseln musste, hätte ich am liebsten sofort die Papiere für Australien geordert. Meine Firma hat dort ein Tochterunternehmen. Leider lernte mein Jetzt-Ex seine Kollegin näher kennen ;). Jetzt darf ich nicht mehr auswandern - ok, wäre ja auch nicht gut für die Kinder. Australien ade ;( - nach meinem 45 Lebensjahr kann ich nicht mehr einwandern. Sobald die Kinder selbst entscheiden können, bin ich älter....

Sobald meine Kinder älter sind, werde ich meine Arbeitszeit wieder ausweiten (hoffe, dass dies meine Firma unterstützt). Wenn die Kinder das Haus verlassen, werde ich ein Ehrenamt annehmen. Mal schauen, welcher Bereich mich interessiert. Sollte ich aber irgendwann "Oma" werden, möchte ich meine Kinder genauso unterstützen wie meine Eltern es jetzt tun.

Soweit die Planung...

LG
Marion67

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airam

*AE.net -Wetterfee*

Beiträge: 1 552

Danksagungen: 918

3

Freitag, 19. November 2010, 20:57

Was habe ich geplant wenn irgendwann das Kind auf eigenen Füßen steht ... Wünsche hät ich viele, aber was davon realisierbar ist steht auf einem anderen Blatt.

Leider kostet das Studium inzwischen ja Gebühren, :( so daß zumindest in näherer Zukunft die Studiengänge die ich bis vor kurzem noch ausersehen hatte, (um sie nebenher zu betreiben, um meine Zukunft flexibler gestalten zu können ... (u.a. Pflegepädagogik) ) wegfallen werden. ;(

Ich werde vorher versuchen soviel wie möglich an Weiterbildung mitzunehmen um entweder in den Überprüfungsbereich oder aber in den Bereich der mir von jeher sehr viel gegeben hat. In den Behindertenbetreuungsbereich zu gelangen. :)

Ich werde weiter die Augen offen halten, und hoffe mich in die Richtung irgendwann verwirklichen zu können ... ich denke aber das dafür das Kind definitv FLügger sein muss, also stecke ich meine Kraft erst mal darin Töchterlein eine gute Begleitung zu geben, damit sie ihre Möglichkeiten ausleben kann. :bier

Und wenn gar nix geht ... werd ich Fahrlehrer (sag ich seit ich 18 bin und meinen Fahrlehrer einfach schrecklich fand, weil er Theorie nicht vermitteln konnte). :hajduk
:rot "Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut." (Laotse)
... : iwn ...

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animus

Moderator

Beiträge: 81

Danksagungen: 115

4

Samstag, 20. November 2010, 01:51

Öhm ich hab da noch 15,75 Jahre Zeit mir dass zuüberlegen.

Ich bin dann um die 40. Vielleicht hab ich dann noch weitere Kinder also wirds bei mir
schwer was konkretes Vorzuhaben. Obwohl ein Trekkingtour zum Himalaya und vielleicht auch darüber
könnte schon ne Möglichkeit oder ein Traum sein. Oder doch lieber in den Anden rumkrackseln?
Ein Haus möchte ich dann schon haben.

Wer weis was die Zukunft bringt.

LG
Animus
Ton knetend, formt man Gefäße. Doch erst ihr Hohlraum, das Nichts, ermöglicht die Füllung.
Aus Mauern, durchbrochen von Türen und Fenstern, baut man ein Haus. Doch erst sein Leerraum, das Nichts, gibt ihm den Wert.
Das Sichtbare, das Seiende, gibt dem Werk die Form. Das Unsichtbare, das
Nichts, gibt ihm Wesen und Sinn.

Lao-Tse

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Neugierig

Fortgeschrittener

Beiträge: 107

Danksagungen: 61

Wohnort: Nienburg

Beruf: Floristin

5

Samstag, 20. November 2010, 07:05

im besten fall wäre es bei mir dann in 12 jahren soweit, wo ich denke das ich mindestens einen nesthocker habe.

wr weiß was dann ist :rolleyes:

nachher habe ich dann schon enkelkinder zum auspassen .heulw oder nie welche

auf jeden fall bekomme ich dann einen hund für den ich jetzt keine zeit habe und der ist nur MEINER
oder ich bin so schlank das ich mir wieder ein pferd kaufe oder nachher habe ich noch einen mann oder so ein anderes exemplar was selbst noch kelien kinder hat

oder ich übernehme doch mal die firma....alles in ferner zukunft...
Ist Ihnen schon mal der Gedanke gekommen, dass Sie nicht kriegen, was
Sie suchen, weil Sie gar nicht wollen, was Sie finden würden?...ja schon öfter :huh: ....

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Lijana

Fortgeschrittener

Beiträge: 120

Danksagungen: 135

6

Samstag, 20. November 2010, 08:48

wie sagt man das so schön: der Mensch plant und der Gott lacht ;)

meine Kleine ist erst 9, und wenn es soweit ist, bin ich kurz vor 50 (oh Gott) :rolleyes: und ich würde sagen, was dann ist, hängt voll davon ab was die nächsten Jahre so alles passieren wird... bin schon gespannt 8)

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Beiträge: 452

Danksagungen: 609

Wohnort: Kreis Altenkirchen

Beruf: Verwaltungsangestellte

7

Samstag, 20. November 2010, 16:01

Ich plans nicht. Bei mir sind es ja noch mind. 18 Jahre bis alle Erwachsen sind. Bis dahin kann noch sooooviel passieren ....

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heyho

Anfänger

Beiträge: 13

Danksagungen: 15

Wohnort: Schleswig-Holstein

8

Sonntag, 21. November 2010, 19:41

ich plan schon... hab aber noch ca. 8 Jahre vor mir! Naja, die sind wohl auch schnell rum und planen (träumen) kann man ja schon mal, gell?

Also ich möchte auf jedenfall ganz viel reisen ( und endlich mal wieder zu Preisen die man bezahlen kann, weil man nicht auf die Ferien der Kinder angewiesen ist!). Ich verplane jetzt schon die Zimmer der Kinder wenn sie weg sind... Hab aber noch keine wirklich guten Ideen dafür... Naja, beleibt ja noch Zeit :).

Ansonsten finde ich den Gedanken richtig toll mal wieder alleine zu sein und machen zu können was man will. Man muss nicht zu bestimmten Zeiten das Essen auf dem Tisch haben und ich hab mal wieder Zeit für mich. Ist nen toller Gedanke.

Trotzdem liebe ich meine beiden und werde mir die nächsten Jahre mit ihnen schön machen :).

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FrMüllerSchulz

unregistriert

9

Donnerstag, 6. Januar 2011, 21:47

Warum so lange warten??? Ich denke, man sollte versuchen, sein Leben - auch mit Kindern - auch nach seinen eigenen Wünschen zu gestalten und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse nicht zu sehr hinten anzustellen. Was lebt man seinen Kindern damit vor, sollte man sich doch fragen. Wir wollen doch alle, dass unsere Kinder glücklich sind/werden. Ich finde, wir müssen Ihnen vorleben, wie man glücklich - zumindest zufrieden - werden kann... :) Ich weiß, dass erste Priorität natürlich die Existenzsicherung sein muss. Aber sein Leben komplett von den Kindern abhängig zu machen kann nicht gesund sein. Ich denke, kleine Schritte sind besser als gar keine Schritte in die gewünschte Richtung.... ;) Wie traurig muss es sein, später rückblickend auf seinen Lebensweg zu schauen und sich sagen zu müssen: "Hätte ich doch..."

Und noch etwas: sicher kann man planen, was man machen möchte, wenn die Kids "raus" sind... Aber wie heisst es so schön: erstens kommt es anders als man zweitens denkt... Wer weiß heute schon, was später sein wird?

Warum nicht heute starten, wenn es morgen schon zu spät sein könnte?
Leben ist das, was geschieht, während Du damit beschäftigt bist, Pläne zu machen.

Für den einen oder anderen möglicherweise hochtrabende Gedanken. Aber ich weiß aus Erfahrung, dass es morgen völlig unerwartet schon zu Ende sein kann - auch, wenn man jung ist...

Lieben Gruß


@airam:

Zitat

Leider kostet das Studium inzwischen ja Gebühren, :( so daß zumindest in näherer Zukunft die Studiengänge die ich bis vor kurzem noch ausersehen hatte, (um sie nebenher zu betreiben, um meine Zukunft flexibler gestalten zu können ... (u.a. Pflegepädagogik) ) wegfallen werden. ;(
Bestimmt hast Du Dir schon viele Möglichkeiten durch den Kopf gehen lassen. Käme evtl. ein Fernstudium für Dich in Betracht (z.B. SGD, ILS, etc.)? Einfach mal googlen. Es gibt auch diverse Weiterbildungsangebote
vom Arbeitsamt - auch im sozialen Bereich... Das ist dann vielleicht nicht 100%ig die Ausbildung, die Du Dir vorgestellt hast, aber evtl. geht es ja schon in die richtige Richtung... :)

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bantam

Profi

Beiträge: 222

Danksagungen: 258

10

Donnerstag, 6. Januar 2011, 22:25


Und noch etwas: sicher kann man planen, was man machen möchte, wenn die Kids "raus" sind... Aber wie heisst es so schön: erstens kommt es anders als man zweitens denkt... Wer weiß heute schon, was später sein wird?

Warum nicht heute starten, wenn es morgen schon zu spät sein könnte?
Leben ist das, was geschieht, während Du damit beschäftigt bist, Pläne zu machen.

Für den einen oder anderen möglicherweise hochtrabende Gedanken. Aber ich weiß aus Erfahrung, dass es morgen völlig unerwartet schon zu Ende sein kann - auch, wenn man jung ist...

Lieben Gruß

Vielleicht, weil ein heute schon gestern war ?
Und ich nie gedacht habe, das ich solch Wrack werde, um ein normales Leben / Arbeitsleben weiterzuführen, weil mich die alleinerziehenden Jahre mit allem drum und dran so kaputt gemacht haben ?

Das genannte "allem drum und dran" begann mit der Trennung zum Kindsvater, danach Abneigungen der Umwelt zu meinem Kind, kämpfe mit der Arge, Kämpfe um Probearbeiten als AE, Kämpfe um Kigas mit unterschriebenen Arbeitsvertrag, Kämpfe um Gutachten für das Kind, Kämpfe für geeignete Ärzte für das Kind, Kämpfe um Theraphieplätze für das Kind, Kämpfe um des Kindsvatersaters Mithilfe - die ihn 6 Jahre nicht interessierte, Kämpfe mit Gerichten um Unterhalt - den das Kind noch heute nicht erhält, Kämpfe um den eigenen Erhalt und Hilfe für / als Mutter...nein mich als Person gab es viele Jahre nicht.

Jeder erfolgreiche Kampf für das Kind beinhaltete wieder einen neuen Schlag - wofür ich kämpfte.
Ich selbst habe mich abgelenkt und mich für andere sozial schwächere oder hilfebedürftige eingesetzt und mich später durch und mit Musik abgelenkt.

Aber selbst jetzt, wo mein Sohn 8 Jahre alt ist, muss ich täglich kämpfen...kämpfen mit ihm, kämpfen für ihn mit seinen Lehrern - die mit ihm nicht klarkommen, kämpfen für seine geschlossenen Freundschaften, Kämpfen um einen Hortplatz, kämpfen um seinen Schulwechsel, kämpfen mit dem 1 € Job...und ich habe echt keinen Plan, was auch nur dieses Jahr alles passiert.

Zu planen was SPÄTER aus mir werden soll oder wird, ist mir echt nicht möglich.
Meine alte Firma würde mich auch sofort wieder einstellen, sofern Bedarf besteht ( und das tut es öfters im Jahr ) aber es geht nicht, weil kein geeigneter Hortplatz für ihn frei ist und seine Anmeldung für die Ganztagsschule bis 3 Jahre Wartezeit hat...

All diese Zeit hat mich körperlich und seelisch gezeichnet und wahrlich "defekt" gemacht.
Aber ich kämpfe für etwas, was es Wert ist...meinen Sohn ...und ich sehe jeden Tag, das sich jeder Kampf auch gelohnt hat. Und dafür danke ich einzig und allein seinem Kinderarzt, Psychologen und seinen Therapeuten, die nicht nur ihm halfen, sondern auch mir und mir immer wieder Stärke gaben und geben, um für den nächsten Kampf gerüstet zu sein.

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Benutzer die sich bedankten:

Trio-lujo (06.01.2011)

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