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jea
22.05.2012
um 11:01 Uhr
och @robeki die haben einen extrem vorteil........................ kannste glauben
 
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6%

manchmal

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nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

FrMüllerSchulz

unregistriert

1

Donnerstag, 27. Januar 2011, 13:32

Kinder brauchen Väter!

Hallo alle miteinander!

Ich muss leider mit Bestürzung feststellen, dass vielen Frauen die Wichtigkeit und Bedeutung der Beziehung des Kindes zum Vater offensichtlich nicht bekannt ist bzw. einfach ignoriert wird. Daher wende ich mich mit diesem Threat an alle Mütter, die annehmen, dass der Vater für das Kind wenig oder keine Bedeutung hat und den Kontakt zum Vater absichtlich verhindern!

Studien belegen, dass die Vater-Kind-Beziehung für die Entwicklung des Kindes eine herausragende Bedeutung hat! Dies gilt für Töchter und insbesondere für Söhne. Es kann zu Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsstörungen bei dem Kind kommen, sollte es keine Beziehung zum Vater haben (dürfen).

"Die therapeutische Praxis zeigt, daß etwa 85% der Kinder mit gröberen Störungen Kinder sind, die entweder keinen Vater haben, oder einen Vater haben, der in der Familie keine Rolle spielt. Eine deutsche Langzeitstudie hat ergeben, daß 70% der straffälligen Jugendlichen ohne ihren Vater aufgewachsen sind."
(aus M. Hofer: 'Kinder brauchen Väter')

Hofer bringt es gut auf den Punkt, wie ich finde:

"An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich an die alleinerziehenden Mütter wenden, da ja nicht der Eindruck erweckt werden soll, daß Alleinerzieherinnen ihre Kinder automatisch in ein Chaos führen; Analoges gilt natürlich für alleinerziehende Väter. Einige Punkte scheinen hier ganz wesentlich zu sein. Einmal muß uns klar sein, daß wir nur eine Partnerschaft scheiden können, nie aber eine Elternschaft. Mann und Frau bleiben vom Zeitpunkt der Zeugung an Vater und Mutter dieses Kindes bis an sein Lebensende, ganz egal, was zwischen diesen beiden auch sein mag. Dies ist wie eine Art Naturtatsache, die nicht hintergangen werden kann. Entscheidend ist also, daß sich eine Alleinerzieherin bewußt ist, daß das Kind, egal, was zwischen ihr und dem Ex-Gatten geschehen ist, auch den Vater braucht. Es muß sehr viel passiert sein, damit ein Vater bei seinem Kind seine Rechte verliert. Es scheint so zu sein, als hätten die Kinder zwei Seelen in ihrer Brust, eine väterliche und eine mütterliche. Wenn ein geschiedener Elternteil gegenüber dem Kind den anderen Elternteil schlecht macht, so wird sich das rächen, weil ein Teil im Kinde selbst schlecht gemacht wird. Das Kind wird sich intuitiv innerlich mit dem schlecht gemachten Teil verbinden. Wenn also eine geschiedene Frau bei allen Verletzungen, die mit einer Scheidung verbunden sind, sich bemüht, daß das Kind weiterhin Kontakt zum Vater haben kann und mit einem gewissen Respekt von seinem Vater redet, ist das Wesentlichste bereits geleistet."

Ich möchte hier allen ans Herz legen, den gesamten Text einmal zu lesen:
Markus Hofer: Kinder brauchen Väter

Es gibt sicherlich viele Gründe, wenn kein oder selten Kontakt zum Vater besteht. Es geht mir nicht darum, Schuld zuzuweisen, sondern um Aufklärung.

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Comfort (28.01.2011)

mira71

Profi

Beiträge: 380

Danksagungen: 42

Wohnort: Leipzig

2

Donnerstag, 27. Januar 2011, 14:53

Liebe FrMüllerSchultz, es ist absolut richtig was du schreibst. Es ist aber auch richtig, daß es im Leben nicht so läuft, wie man möchte. Und jede Frau, die der Kontakt verbietet hat ihre Gründe. Und die Kinder ohne Kontakt laufen trotzdem nicht verstört durchs Leben. Und es ist (ärgerlich) so, Mann kann auch vor Gericht Besuch erstreiten, eine Frau kann nix tun. Oder wo ist der Text zum nachlesen ?

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selenchens_mami (06.02.2011)

Beiträge: 206

Danksagungen: 157

Wohnort: zwischen Bremen und Oldenburg; in Niedersachsen

Beruf: ja, den habe ich

3

Donnerstag, 27. Januar 2011, 15:40

FrMüllerSchulz.....

und was macht man, wenn Mutter und Kind den Kontakt zum Vater wollen aber dieser den ablehnt???
:(

Ein Freund ist ein Mensch, der dein Lächeln sieht und trotzdem spürt, dass deine Seele weint.

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fluxxx (14.06.2011), selenchens_mami (06.02.2011)

FrMüllerSchulz

unregistriert

4

Donnerstag, 27. Januar 2011, 21:13

@schneckenmaus:
Ich habe mit diesem Threat zwar diesen "Fall" zwar nicht gemeint, aber ja, Du hast Recht, das ist tatsächlich eine schwierige Situation. Ich weiß ja nicht, was Du bereits alles in die Wege geleitet hast und kenne Eure Situation nicht (z.B. räumliche Nähe etc.). Generell hast Du die Möglichkeit, das Jugendamt einzuschalten. Zwar kann man den Vater nicht zum Umgang "zwingen", doch in vielen Fällen bringt es schon viel, wenn der Vater offiziell vom Jugendamt eingeladen wird. Bei uns hat es damals Wunder bewirkt... :D Es findet dann ein Gespräch im JA statt. Bei uns war es so, dass die Dame des JA noch einmal deutlich auf die Rechte des Kindes auf Umgang hingewiesen hat. Es wurde eine Umgangsregelung vereinbart. Hält der Vater sich nicht an die, gehst Du wieder zum JA. Steter Tropfen hölt den Stein... ;) Wenn es ganz hart auf hart kommt, könntest Du zum Familiengericht gehen und das Umgangsrecht Deines Kindes einklagen. Zugegebener Maßen stehen die Chancen nicht gerade gut, aber das muss der Vater ja nicht unbedingt wissen... 8)
Wie schon geschrieben, kann ich Eure Situation nicht beurteilen. Doch oftmals mangelt es den Vätern (und manchmal auch den Müttern) schlicht und ergreifend an Kenntnis der Rechtslage. Sie wissen oft nicht, dass das Kind ein Recht auf Umgang mit ihnen hat und das sie dazu sogar verpflichtet sind - mit oder ohne Sorgerecht. Das JA kann bei der Aufklärung helfen. Die Kommunikation zwischen Mutter und Vater ist ja oft emotional negativ aufgeladen. Der eine will nicht auf den anderen hören. Auf eine "neutrale" Person wird dann viel eher gehört - auch wenn sie genau das gleiche sagt...

@mira71:
Natürlich haben die Frauen ihre Gründe, dass habe ich ja auch geschrieben. Und es gibt Gründe, die durchaus berechtigt erscheinen, den Kontakt zu verbieten. Gewalt zum Beispiel. Diese Frauen wollte ich zwar auch nicht damit ansprechen, aber offensichtlich fühlst Du Dich angesprochen.
Wenn es berechtigten Grund gibt, dass der Umgang mit dem Vater das Wohl des Kindes gefährdet, gibt es z.B. die Möglichkeit eines betreuten Umgangs. Das gilt übrigens auch, wenn das Kind dem Vater aufgrund fehlenden Kontaktes bereits entfremdet ist. Das kann man hier nachlesen: Kindeswohlgefährdung / Betreuter Umgang / etc.
Außerdem habe ich geschrieben, dass es zu Verhaltensaufälligkeiten oder Entwicklungsstörungen kommen kann. Natürlich sind nicht alle Kinder, die ohne Kontakt zum Vater aufwachsen gestört. Aber die Wahrscheinlichkeit ist eben deutlich erhöht.


Wenn ein regelmäßiger Kontakt zum Vater partout - aus welchen Gründen auch immer - nicht möglich ist, sollten männliche Bezugspersonen vorhanden sein. Das kann z.B. ein väterlicher Freund sein; der Großvater, der das Kind regelmäßig betreut; oder auch ein Trainer in einem Verein.
Ich wollte mit diesem Threat besonders Frauen ansprechen, die den Kontakt verhindern, weil sie sich z.B. durch das Verhalten des Vaters gekrängt fühlen. Eine etwaige Wut ist dann sicherlich verständlich, darf aber nicht auf den Rücken des Kindes ausgetragen werden. Frauen rächen sich gerne damit, dass sie die Kinder vorenthalten. Nur leider sind dann die Kinder die Leidtragenden und nicht unbedingt die Väter.

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Comfort (06.02.2011)

leonies_mum

unregistriert

5

Donnerstag, 27. Januar 2011, 21:38

Nabend
Wenn es ganz hart auf hart kommt, könntest Du zum Familiengericht gehen und das Umgangsrecht Deines Kindes einklagen. Zugegebener Maßen stehen die Chancen nicht gerade gut, aber das muss der Vater ja nicht unbedingt wissen... 8)
Doch oftmals mangelt es den Vätern (und manchmal auch den Müttern) schlicht und ergreifend an Kenntnis der Rechtslage. Sie wissen oft nicht, dass das Kind ein Recht auf Umgang mit ihnen hat und das sie dazu sogar verpflichtet sind -

Also diesen Quark kannst du direkt und mit sofortiger Wirkung vergessen. Lies mal dieses Urteil hier und das ist mitlerweile zumleitwolf aller gerichte geworden, wer nicht will , will nicht .... Auch wenns schade ist, aber zwang fällt aus wegen is nich.

lg

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mira71

Profi

Beiträge: 380

Danksagungen: 42

Wohnort: Leipzig

6

Donnerstag, 27. Januar 2011, 21:38

Ich kann ihn nicht zu Umgang zwingen. Das Ist der Punkt. Danke, daß du noch so viel bla bla dazu geschrieben hast.

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bantam

Profi

Beiträge: 222

Danksagungen: 258

7

Freitag, 28. Januar 2011, 06:03


Wenn ein regelmäßiger Kontakt zum Vater partout - aus welchen Gründen auch immer - nicht möglich ist, sollten männliche Bezugspersonen vorhanden sein. Das kann z.B. ein väterlicher Freund sein; der Großvater, der das Kind regelmäßig betreut; oder auch ein Trainer in einem Verein.

Ich verstehe ja den Sinn deines Treads, aber als AE ist man nicht beim Wunschkonzert.
Wo soll man männl. Bezugspersonen hernehmen, wenn keiner vorhanden ist ?

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selenchens_mami (06.02.2011)

Jousy85

Anfänger

Beiträge: 10

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Wohnort: Mayen-Koblenz

8

Freitag, 28. Januar 2011, 09:26

Und nicht nur dass, was ist wenn du einen besten Freund hast den vielleicht schon Jahrelang, das Kind hat sich daran gewöhnt und dann ist der weg weil egal... und nuh??? Ich halte doch keine Freundschaften nur wegen der männlichen Rolle oder der männlichen Bezugsperson. Meine Mutter hat mich auch ohne Vater groß gezogen bekommen und ich bin nicht neben der Spur oder so. Also hmmm. Ich bin auch dafür dass wenn es möglich ist und es dem Kind nicht schadet, dass das Kind mit seinem leiblichen Vater kontakt hält aber wenn es ihm schadet dann sind bei mir die Alarmglocken an. Ganz früher haben die Frauen in der Regel 5 bis 8 Kinder bekommen waren zuhause für den Haushalt und für die Kinder da. Der Vater ging fast rund um die Uhr arbeiten und wo war da der Vater oder das Vater-Kind BIld????

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selenchens_mami (06.02.2011)

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 177

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9

Freitag, 28. Januar 2011, 11:27


Wenn ein regelmäßiger Kontakt zum Vater partout - aus welchen Gründen auch immer - nicht möglich ist, sollten männliche Bezugspersonen vorhanden sein. Das kann z.B. ein väterlicher Freund sein; der Großvater, der das Kind regelmäßig betreut; oder auch ein Trainer in einem Verein.

Ich verstehe ja den Sinn deines Treads, aber als AE ist man nicht beim Wunschkonzert.
Wo soll man männl. Bezugspersonen hernehmen, wenn keiner vorhanden ist ?


Ja, aber das ist auch gar nicht der Anspruch, sondern nur ein Hinweis wie wichtig Männer in der Erziehung vo Söhnen sind.

Hier geht es um einen Denkanstoss an alle die, die ohne Gründe oder aus sehr egoistischer Eigenmotivation den Kontakt zum anderen Elternteil unterbinden oder erschweren, belasten.

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Comfort (28.01.2011), steffi1981 (28.01.2011)

FrMüllerSchulz

unregistriert

10

Freitag, 28. Januar 2011, 13:11

Hallo bantam!
Ich verstehe ja den Sinn deines Treads, aber als AE ist man nicht beim Wunschkonzert.
Den Satz, dass "das Leben kein Wunschkonzert sei", habe ich hier schon öfter gelesen.
Lange Jahre war ich derselben Ansicht. Ich möchte dazu eine kleine Geschichte erzählen:

Vor einiger Zeit traf ich eine sehr lebenserfahrene, kluge - ja schon weise - Frau. Wir unterhielten uns und ich erzählte ihr, wie anstrengend doch mein Leben sei. All die vielen kleinen und großen Kämpfe jeden Tag zerrten an meinen Nerven und meiner Kraft. Die Frau sagte daraufhin folgendes zu mir: "Wer auch immer es Dir um den Hals gehängt hat: Du solltest endlich das unsichtbare Schild, auf dem OPFER steht, abnehmen!"
Es hat einige Zeit gedauert, bis ich verstand, was sie meinte. Zuerst war ich ganz schön sauer. Aber letztendlich musste ich einsehen, dass sie recht hat. Das Leben ist das, was Du daraus machst.

Zitat

Wo soll man männl. Bezugspersonen hernehmen, wenn keiner vorhanden ist ?
Ich nannte ja schon ein paar Beispiele. Vielleicht hat Dein Sohn Interesse an Sport und es gibt einen Sportverein mit männlichem Trainer? Möglicherweise habt Ihr einen netten, väterlichen Nachbarn, der Lust und Zeit hat, öfters mal mit dem Jungen was zu unternehmen? Bestimmt ergibt sich mal der eine oder andere Kontakt - vielleicht nicht morgen, aber sicher übermorgen.... ;)

Nur einfach zu sagen: "Das geht nicht!" bringt ja niemandem was. I.d.R. findet sich immer eine Lösung.

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