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jea
22.05.2012
um 11:01 Uhr
och @robeki die haben einen extrem vorteil........................ kannste glauben
 
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Umfrage

6%

manchmal

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nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

chakyra

Anfänger

Beiträge: 5

Danksagungen: 2

Wohnort: Bochum

1

Samstag, 14. Mai 2011, 15:33

Vollzeit arbeiten....

Hallo,

ich würde so gerne wissen wie ihr Euern Arbeitsaltag mit den Kinder meistert?
Ich habe ein super Angebot für einen Job in Vollzeit bekommen und bin mir so unsicher ob ich es schaffe, Familie, Job und Haushalt allein unter einen Hut zu bekommen.
Meine beiden Mädels sind 5 und 11 Jahre alt. Die kleine kann von 7:30 bis 17:00 Uhr in die Kita und die große ist bis 13:10 Uhr in der Schule.
Bei einer Vollzeitstelle gäbe es in jedem Fall ein paar Stunden, in denen die Große nicht betreut ist.
Darf ich meine Tochter im Alter von 11 Jahren 2-3 Stunden allein zu Hause lassen? Sie hätte die Möglichkeit bis 15:00 Uhr in die Betreuung zu gehen. Weigert sich allerdings im Moment noch. Hab nun mit ihr vereinbart, dass wir es die ersten 6 Wochen ausprobieren. Solltes es nicht klappen muss sie nach den Sommerferien in die Betreuung. In ein Jahr, wenn die Kleine in die Schule kommt, gibt es dort auch nur eine Betreuung bis 16:00 Uhr. Auch dass ist bei einer Vollzeitstelle schlecht zu schaffen.
Wahrscheinlich blickt ihr durch mein Problem gar nicht durch, oder!?
Ich habe einfach Angst, es nicht zu schaffen. Ich habe Angst, dass meine Kinder darunter leiden? Aber auf der einen Seite, will ich auch gut für usn sorgen können. Und dazu müsste ich vollzeit arbeiten gehen.
Wie macht ihr das denn? Hat vielleicht jemand Erfahrungen mir "Ersatz-Omas" oder mit Tagesmüttern?
Auch ne komische Vorstellung! Ich kann mir gar nicht vorstellen, da jemanden zu finden, der nur in der Zeit von 14:00 - 17:00 Uhr einspringt. Oder doch?

Ich würde mich wirklich sehr freuen von Euren Erfahrungen zu lesen und bin für jeden Tip dankbar.

Danke, Danke, Danke !!!

Jonas Mum

Anfänger

Beiträge: 18

Danksagungen: 17

Wohnort: Schwäbisch Gmünd

Beruf: Köchin

2

Samstag, 14. Mai 2011, 21:38

hallo chakyra!
also ich gehe nicht voll aber momentna 50% und ab 1 Juni 80% arbeiten.
mein sohn geht ab 1 Juni in einen kindi der halt bis 17.30 offen hat, allerdings kann ich leider nur 3 von 5 tagen bis 17 uhr arbeiten, die beiden anderen tage gehe ich bis 20 Uhr zur arbeit, ebenso den samstag wo ja keine betreuung ist. momentan nimmt meine mutte ihn noch, aber ab juni werde ich mir eine tagesmutter "zulegen"
ich selber war eine zeitlang tagesmutter und finde diese lösung einfach und besser als eine Leih-oma, denn das problem ist, wenn die kids jeden tag betreut werden sollen, ich kann mir einfach nicht vorstellen das eine leih-oma das machen würde.
bei einer tagesmutter kannst du auch zuschüsse vom jugendamt bekommen, je nach einkommen. ich bekomme die tagesmutter voll bezahlt, da ich unterhalb der grenze bin.
ich hoffe ich hab dir ein wenig helfen können ;)
GLG Gine

Beiträge: 278

Danksagungen: 440

Wohnort: Deutschland

3

Sonntag, 15. Mai 2011, 11:09

Hallo Chakyra,
als sich mein Mann anders orientierte, waren meine Kinder 7 und 14 Jahre alt. Der Kleine war gerade in die Schule gekommen. Da eine Gehaltserhöhung abgelehnt wurde, stockte ich meine Arbeitszeit von 35 auf 40 Stunden auf.
Angst hatte ich wie Du. Ich wollte ja für die Kinder da sein und sie sollten keine Fernseh- und/oder Computerzombies werden, nur weil ich unterwegs war.
Ich habe also sehr früh angefangen zu arbeiten, damit ich nachmittags eher Schluss hatte. Hängt natürlich von Deiner Arbeit und dem Chef ab. Ich konnte dann auch in der Woche etwas weniger arbeiten und habe dafür an den Vater-WE die Zeit nauchgearbeitet. Ist eben chefabhängig und da hatte ich viel Glück
Ich habe früh alles fertig gemacht: Sachen bereit gelegt, Frühstückstisch gedeckt, Pausenbrote bereitgelegt.
Wecker hatten beide, dem Großen hab ich noch für den Notfall das Telefon neben das Bett gelegt.
Sie haben angerufen, wenn sie aufgestanden sind.
Ich hab sie angerufen, wenn es Zeit war, Zähne zu putzen und loszumarschieren.
Zum Glück fuhr bei uns ein Schulbus und der Kleine hatte im Nebenhaus einen Freund, mit dem er zusammen losgezogen ist.
Einmal haben die beiden den Bus verpasst. Da hat sie kurzerhand eine Nachbarin in die Schule gefahren.
Also auch Kamerad Zufall hat uns manchmal geholfen.
Für uns war das so eine gute Lösung Natürlich sind Deine noch ein bisschen jünger und nur Du weisst, was Du Deiner "Großen" schon zutrauen kannst.
Vielleicht findet sich eine Freundin für die Kleine, mit der sie zusammen in den KiGa gehen kann, oder die Eltern können Deine mitnehmen...Wie weit haben sie es denn früh? Können sie die Strecke selber erlaufen oder sind sie auf Bus / Bahn angewiesen?
Ich finde, dass es gut ist, wenn Du Deiner älteren Tochter Vertrauen entgegenbringst und sie ausprobieren lässt, ob es klappt. Damit wächst sie. Gib ihr Regeln, was sie darf und was nicht, sprecht ab, dass sie Dich jederzeit anrufen soll, wenn es ein Problem gibt. Vielleicht gibt es in der Nähe vertrauensvolle Menschen, die oft zu Hause sind (Rentner), die sie kennt und an die sie sich im Notfall wenden kann.

Gibt es bei Euch eine Ganztagsschule? Wäre für die neue Schule auch zu überlegen. (Ist die ältere jetzt in de 4. Klasse?)
Bei uns werden in vielen Schulen nachmittags auch kostenlose oder recht preiswerte Kurse angeboten: verschiedene Sportarten, Schach, Tanzen, Theater, Keramik...Vielleicht kann Deine Tochter so etwas finden?

Bei uns gibt es in verschiedenen Stadtteilen auch so eine Art Kinder- / Jugendclubs (Begegnungszentren der AWO, Diakonie), die Hausaufgabenbetreung nach der Schule anbieten....

Ich denke, dass ihr das schaffen könnt. Deine Große wird stolz sein, wenn Du ihr vertraust und es tut vielleicht sogar ihrer Entwicklung gut. Versucht es, wirf nicht schon vorneweg die Flinte ins Korn.
Ich drück Euch ganz doll die Daumen! Ihr packt das schon!

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Benutzer die sich bedankten:

(15.05.2011)

Lijana

Fortgeschrittener

Beiträge: 120

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4

Sonntag, 15. Mai 2011, 17:15

hallo,
ich arbeite zwar nicht vollzeit, aber das Problem und die Bedenken hatte ich auch.
In der ersten Zeit hat mir meine Schwester geholfen, später habe ich Spätdienst aufgegeben und dennoch ist sehr oft so, daß ich zur Arbeit fahre bevor die Kinder aus dem Haus sind und wieder komme, nachdem sie schon mit Hausaufgaben fertig sind. Ich wohne jetzt fast 2 Jahre getrennt, die Große ist jetzt 13 und die Kleine 9. Die Kleine kommt immer als erstes nach hause, ißt was und macht Hausaufgaben. Ist kein Problem. Ich denke mal jeder muss selber seine Kinder einschätzen können ob und wie das alles funktionieren kann und manchmal wirklich denen was zutrauen. Als ich in der Grundschule war, habe ich sogar schon das Essen für meine Eltern gekocht, auf dem Gasherd, mit Streichhölzer 8| heute kaum denkbar, aber machbar ;)
LG
Lijana

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chakyra

Anfänger

Beiträge: 5

Danksagungen: 2

Wohnort: Bochum

5

Montag, 16. Mai 2011, 20:36

Oh man, dass macht MUT !!!

Ich möchte mich ganz, ganz doll bedanken für Eure Nachrichten. Für Eure Zeit, die Ihr Euch genommen habt um mir zu schreiben. Dass ist ein wunderbares Geschenk und tut echt gut. Vielen Dank !

Grad heute bin ich in so ein blödes Tief gefallen. Wie bekomme ich es hin, dass meine Kinder ihren Sport nicht aufgeben müssen? Wer könnte sie abholen und mitnehmen. Was mache ich wenn sie krank sind?
Ich habe richtig Angst zu versagen. ich würde es soooo gerne dem AG und meinen Kindern recht machen.
Ich werde wohl zunächst einmal schauen, ob es überhaupt möglich ist, eine Tagesmutti zu bekommen, die von 15:00 bis 17:00 Uhr zu uns kommt. Und die dann eventuell auch noch an einem Tag in der Woche die Große zum Fussball fährt und einmal die Woche mit der Kleinen zum schwimmen geht. Ich halte es im Moment zwar noch für ziemlich unwahrscheinlich, aber ich muss es einfach schaffen. Und dann fängt auch die Rechnerei schon wieder an. Macht es dann noch Sinn Vollzeit arbeiten zu gehen, wenn man im Monat 300 € für eine Tagesmutti ausgibt?

Ahhhhh....., es ist einfach manchmal zum verrückt werden.

Und da fällt mir noch was ganz anderes ein. Wie sieht es eigentlich rechtlich aus? Wie lange darf ich meine Große (fast 11 Jahre) denn eigentlich alllein zu Hause lassen?

Ich freue mich, hier gelandet zu sein und hoffe auch weiterhin von Euch zu lesen.
Einen wunderschönen Abend
Kerstin

inesk

Senior Mitglied

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Beruf: Elektromaschinenbauer tätig als Verkäuferin

6

Montag, 16. Mai 2011, 20:52

Als ich alleinerziehend war, hab ich eine Vollzeitweiterbildung mit Praktikum im Handel gemacht. Die Weiterbildung war 27 km von zu hause entfernt. Mein Sohn war 6 Jahre und 1. Klasse und meine Tochter war 9 Jahre alt. Ich habe sie morgens noch geweckt. Die erste Zeit sind sie noch in den Frühhort. Später haben sie sich alleine fertig gemacht und sind zur Schule gegangen. Bis 16 Uhr waren sie dann im Hort. Meine Tochter war aber auch oft schon nach der Schule zu hause.



Handy hatten wir nicht, aber ihr Vater wohnte gleich um die Ecke für Notfälle und nette Nachbarn hatten wir auch. Beim Praktikum (Winter) kam ich auch schon mal erst um 19.30 Uhr nach hause, aber es funktionierte. Meine Tochter war schon frühzeitig sehr selbstständig. Es gab da nie Probleme oder Vorkommnisse. sie wussten wenn sie zum Spielen noch draußen waren, wann sie drin sein mussten und das lief.



Aber das hängt auch immer vom Kind ab, wie selbstständig es ist und was es sich selber zutraut.

inesk

Senior Mitglied

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Wohnort: Berlin

Beruf: Elektromaschinenbauer tätig als Verkäuferin

7

Montag, 16. Mai 2011, 20:58


Und da fällt mir noch was ganz anderes ein. Wie sieht es eigentlich rechtlich aus? Wie lange darf ich meine Große (fast 11 Jahre) denn eigentlich alllein zu Hause lassen?

Noch zum Nachdenken... ab 12 Jahre bekommt man keine Krankschreibung mehr aufs Kind, weil sie dann in der lage sein sollen alleine zu Hause zu sein und sich zu versorgen.



Auch wenn man als Elternteil krank ist bekommt man dann keine haushaltshilfe mehr gestellt über die Krankenkasse.



Also sollten wir doch unseren Kindern mehr zutrauen schenken. Sie können es, wenn sie von Anfang an richtig rangeführt werden.

Moni42

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8

Dienstag, 17. Mai 2011, 07:04

Auch wenn man als Elternteil krank ist bekommt man dann keine haushaltshilfe mehr gestellt über die Krankenkasse.


Das ist nicht generell so, bei der BEK ist die Grenze 14 Jahre. Also immer individuell nachfragen und sich schlau machen.

Steffi83

Fortgeschrittener

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Wohnort: Dortmund

Beruf: Kranke Schwester :-)

9

Dienstag, 17. Mai 2011, 10:47

Chakyra, woher aus Bochum kommst Du? Ich wohne in Lütgendortmund, Stadtgrenze Werne/Langendreer und habe einige Kontakte zu Tagesmüttern...
Zuerst ignorieren sie Dich, dann lachen sie über Dich, dann bekämpfen sie Dich und dann gewinnst Du.

- Mahatma Gandhi -


Deutscher Meister 2011.... Borussia Dortmund

inesk

Senior Mitglied

Beiträge: 69

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Wohnort: Berlin

Beruf: Elektromaschinenbauer tätig als Verkäuferin

10

Dienstag, 17. Mai 2011, 18:15

@ moni42



Mag sein das es auch Ausnahmen bei den Kassen gibt. Ich bin jetzt von den Kassen ausgegangen bei denen ich das im Freundes und Bekanntenkreis erlebt habe.

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