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jea
22.05.2012
um 11:01 Uhr
och @robeki die haben einen extrem vorteil........................ kannste glauben
 
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von mona84

Rick

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Beruf: Ausfüllend ;-)

1

Samstag, 21. Mai 2011, 12:15

Mütter sind die schlechteren Väter ... und umgekehrt?

hallo fories,

hab heut bis 14:00 uhr kinderfrei :rolleyes: und somit etwas zeit. und da habe ich mir einige beiträge hier näher angesehen. eine festellung vorab: ich äh, stelle also fest (hm, keine gelungene formulierung nach der einleitung :rolleyes: ) es ist einiges feststellbar ;( kommen wir zum punkt:

nun, es artet oft in so einigen beiträgen aus, um festzustellen (oh, schon wieder, sollte mir was anderes ausdenken) , wer besser, wichtiger, unersetzbarer, qua geschlecht fähiger (sic!-der war gut ;) , gell?) unbedingter, aber sowas von - und überhaupt äh, für die kinder der bessere elternteil nach der trennung ist. meist gibt es nur eine antwort, die verrat ich aber an dieser stelle noch net :S

ein typisches posting - muster: nach der trennung wird meist dem kindesvater jegliche kompetenz in bezug auf die gemeinsamen kinder abgeschrieben. da wird oft ein ganzer sozialraum bemüht, um für wenige stunden nur ja nicht dem vater die kinder anzuvertrauen.

trotz vorheriger, mehr oder minder intensiver beziehung wird erst dann oft plötzlich festgestellt, er trinkt, schlägt, nimmt drogen, geht fremd - oder teilweise, oft auch nicht, mit dem immergleichen ergebnis aber: nö, er packt das nicht.

oft stelle ich mir dann die frage, nicht nach dem wie? :rolleyes: - sondern: warum da kinder überhaupt entstehen konnten? ;(

aber es soll ja hier um die beiträge gehen. vernachlässigen wir mal den inhaltlichen bereich :rolleyes: : da wird ein also posting gestartet, über die sorgen, ängste und nöte bezüglich des umgangs mit dem vater. und spätestens beim dritten oder vierten wird genau diese vorgenannte feststellung sehr facettenreich aufgeworfen.

meist emotionsgeladen sind - ihr wisst schon, äh grob feststellbar, wie bei einer ampelschaltung, folgende fraktionen: rot=vater völlig unfähig, gelb=so lala, grün=beide elternteile gleich wichtig.

das ergebnis ist: vom ursprungsposting entfernt sich die diskussion immer weiter und grabenkämpfe der fraktionen tun sich auf - habt ihr auch ähnliches, äh, festgestellt? :rolleyes:

exkurs: um meiner zunft gerecht zu werden, ohne hier allzusehr ins detail zu gehen, könnt ihr mehr über bindungstheorie in bezug auf die rolle des vaters erfahren, hier: http://home.arcor.de/stefanuni2/Vaterbindung.pdf - soweit die theorie :D

zusammenfassend lässt sich äh, festellen: väter sind anders, mütter aber auch :rolleyes: = und gleich wichtig, also!

übrigens, nach erfolgter trennung ist es umso wichtiger, sich seiner bleibenden elternschaft bewußt zu sein und diese immer wieder zu erinnern, ebenso über das eigene scheitern als paar, mit dem festen vorsatz, die kinder aus dem paargemetzel der erwachsenen herauszuhalten.

kommen wir nun zur eigentlichen fragestellung zurück: wie sollte also eine für alle seiten fruchtbare, offene diskussion hier gestaltet werden, - ohne als einseitig väter- oder mütterlastig, sondern im Sinne der kinder, aber auch im unserem als ihre elternteile, geführt werden?

bin gespannt und lg Rick

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Jungsmama2010

Schüler

Beiträge: 39

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Wohnort: Hamburg

2

Samstag, 21. Mai 2011, 12:49

ich finde, es kommt auch auf die Väter an

Ich zumindest wäre froh, wenn sich mein Mann ein bisschen mehr einbringen würde.

Mein Mann war in der Ehe ein eher schlechter Vater. Er hat die Kinder nicht angeschnallt, weil es ihm zu fummelig war, kam nie vor 21 Uhr nach Hause, verbrachte die WEs lieber an seinem geliebten Boot als mit seiner Familie und brüllte uns alle regelmäßig an. Er überließ den Kleinen früher mit 2 Jahren alleine im Schwimmbad sich selbst, weil er auch ein paar Bahnen ziehen wollte, setzte ihn allein ins Taxi, damit der Fahrer ihn in die Kita brachte, weil er zu spät war, und war meistens genervt, wenn Unternehmungen geplant werden sollten, die nicht 100% nach seinem Geschmack waren, wie bei Freunden mit Kindern brunchen oder Zoobesuche mit anderen Freunden. Da war er dann den ganzen tag schlecht gelaunt, weil er nicht segeln durfte.

Man kann nicht alle Väter und Mütter über einen Kamm scheren.

Im Moment finde ich den Vater für die Kinder sehr wichtig, aber er kümmert sich herzlich wenig, auch wenn er heute mit den Kindern zum Segeln gefahren ist.
Ausflüge und Kurzurlaube JA - alles andere NEIN.
Unser kleiner Sohn geht jetzt seit 2 Monaten in eine Kita und er war noch kein einziges Mal dort, um sich die Gruppe anzuschauen oder die Erzieher, nicht einmal, um sich vorzustellen.
Er wohnt 5 Autominuten von der Kita entfernt.

Unser großer Sohn spielt nun Tennis und macht seit Februar Karate - auch dazu hat mein Mann die Kinder noch nie begleitet, selbst, wenn er Zeit gehabt hätte, aber das macht ihm wenig Spaß.
Ich habe ihn schon mehrfach gebeten, ob er einmal mit zu Sport gehen könne, da es für mich immer ein Act ist, den Kleinen mit seinen 14 Monaten in Schach zu halten und den Großen umzuziehen. Ist immer ein Geschrei, da der Kleine sehr aktiv ist.
Auch wenn er nur 10min von uns entfernt wohnt, ist es für ihn selbstverständlich, dass ich mich grundsätzlich um alles kümmere: Schulanmeldung, Hortbetreuungsanmeldung für nächstes Jahr, Hobbies der Kinder, Babysitter aussuchen, da ich bald wieder arbeite.
Er muss ja schließlich arbeiten...und dass er mir Unterhalt zahlt, bedeutet für ihn, dass ich damit alles auch organisieren muss.
Bei anderen Vätern sehe ich das anders.
Andere Väter bringen ihre Kinder auch nach der Trennung in die Kita, andere Väter reservieren sich den Papa-tag, um mit den Kindern etwas Kindgerechtes zu unternehmen - mein Mann nimmt die Kinder dann mit in die Autowerkstatt oder so.
Auch habe ich immer Angst um die beiden, weil mein Mann oft abgelenkt ist und v.a., wenn die Kinder am Wasser sind, habe ich eine Höllenangst, dass da mal was passieren könnte - genauso die Sache mit dem Anschnallen. Was habe ich mir da schon den Mund fusselig geredet!

So wie meiner sind einfach viele Männer nicht.

Er ist unpünktlich, lässt uns oft mehrere Stunden warten, um die Kinder abzuholen.
oder sagt kurzfristig ab, dass er doch nur 1 kind nimmt, oder keines.
Wenn er die Kinder abholt, ist es für ihn klar, dass ICH ALLES für die Kinder gepackt habe.
Er hat keinen Schnuller, kein Fläschchen, keine Windeln, keine Sacks, keine Sonnencreme - nix dabei.
Und er fragt auch nicht, ob ich dies und das eingepackt habe - er nimmt dann einfach die tasche + und die Kinder und ist aus dem Haus - gestern hat er nicht einmal die hingelegte Jacke für den Kleinen mitgenommen - da musste ich dann hinterherrennen, weil Schnuller und Jacke liegengelassen wurden.

Er ist Arzt und erkennt trotzdem nicht, wenn sein 1jähriger 40 Grad Fieber hat :S
Wenn er ihn mit Fieber mitnimmt zu einem kleinen Spaziergang, vergisst er das Fläschchen mit Wasser - dabei weiß jeder, dass die Kleinen gerade mit Fieber viel Flüssigkeit brauchen.
Und wenn ich ihm selber sage, nimm dem Kleinen etwas zu trinken mit, bekomme ich Antworten wie:
"Wenn du nichts fertig machst, nehme ich auch nix mit!"

Es gibt tolle Väter und es gibt meinen - er liebt seine Kinder sicher auch und sie sollen ihn lieben, was sie auch tun.
Aber es ist schwierig mit ihm und zur zeit überlege ich mir sogar, weit wegzuziehen zu meiner Familie, weil alles mit ihm so ein Kraftakt ist und ich in seiner Nähe die ewige Bedienstete meines Mannes bleibe.

Aber ich kenne super Väter - auch in meinem Bekanntenkreis und wenn ich einen solchen zum Ex-Mann hätte, müsste ich mir einen Umzug nicht überlegen. Die mögen Fehler in ihrer Beziehung gemacht haben, kümmern sich aber prima um die Belange ihrer Kinder.
Aber dann wäre der Mann in meinem Fall wahrscheinlich auch nicht mein Ex-Mann :D

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airam

*AE.net -Wetterfee*

Beiträge: 1 552

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3

Samstag, 21. Mai 2011, 13:19

@jungsmama ... erste Selbsterkenntnisse sind erkennbar 8) weiter so :)
@rick : Wer jetzt besser oder schlechter ist sei mal vollkommen dahin gestellt ... Wir alle sind Individuen mit eigenem background, Erfahrungen (die laut Oscar Wilde ja nur die positive Berschreibung erlebter Irrtümer sind) und eigener Ressourcen :D

Zitat

wie sollte also eine für alle seiten fruchtbare, offene diskussion hier gestaltet werden, - ohne als einseitig väter- oder mütterlastig, sondern im Sinne der kinder, aber auch im unserem als ihre elternteile, geführt werden?

eine sehr gute Fragestellung ... da es schwierig ist alle Menschen unter einem Hut zu bekommen, und jeder hier auch mit unterschiedlichsten Erwartungshaltungen an dieses Forum herangeht ... vll sollte man für jeden klar ersichtlich eine Art Banner oder wie auch immer installieren ... So ganz spontan fällt mir Comfort´s Signatur ein ....

Zitat

"Jedes Kind hat von Geburt an ein unveräußerliches Recht auf die gelebte Beziehung zu beiden Eltern. Diese Eltern-Kind-Beziehung dauert ein Leben lang und endet nicht mit der Trennung der Eltern"
OLG München

LG airam ... die mit Tochter auf einen hm sagen wir mal etwas sehr verspäteten Papa wartet- wofür er aber sicher seine Gründe haben wird, aber das muß er mit Tochter klar machen :D
:rot "Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut." (Laotse)
... : iwn ...

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thomas0123

Administrator

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Wohnort: Neuwied

Beruf: vorhanden und wird ausgeübt

4

Samstag, 21. Mai 2011, 14:15

RE: ich finde, es kommt auch auf die Väter an

Unser kleiner Sohn geht jetzt seit 2 Monaten in eine Kita und er war noch kein einziges Mal dort, um sich die Gruppe anzuschauen oder die Erzieher, nicht einmal, um sich vorzustellen.
Er wohnt 5 Autominuten von der Kita entfernt.


...da wohnt auch so manche kindesmutter und ist seit jahren nie dort gewesen...


Auch wenn er nur 10min von uns entfernt wohnt, ist es für ihn selbstverständlich, dass ich mich grundsätzlich um alles kümmere: Schulanmeldung, Hortbetreuungsanmeldung für nächstes Jahr, Hobbies der Kinder, Babysitter aussuchen, da ich bald wieder arbeite.


...woran sich mit einem evtl. umzug von 600km gar nichts ändern wird...

Wenn er die Kinder abholt, ist es für ihn klar, dass ICH ALLES für die Kinder gepackt habe.
Er hat keinen Schnuller, kein Fläschchen, keine Windeln, keine Sacks, keine Sonnencreme - nix dabei.
Und er fragt auch nicht, ob ich dies und das eingepackt habe - er nimmt dann einfach die tasche + und die Kinder und ist aus dem Haus - gestern hat er nicht einmal die hingelegte Jacke für den Kleinen mitgenommen - da musste ich dann hinterherrennen, weil Schnuller und Jacke liegengelassen wurden.

Er ist Arzt und erkennt trotzdem nicht, wenn sein 1jähriger 40 Grad Fieber hat :S



...und auch das ist bei manchen ae-papa bekannt, das die mutter sowas nicht hat oder bemerkt...


____________________________________________________________________________________________________________


um aufs augsangsposting zurück zu kommen, ich finde das kann man nicht am geschlecht des elternteils festmachen, wer "besser" ist oder nicht.mal ist es die mutter, mal der vater.

es sind zwar meistens die mütter, bei denen die kinder leben, aber ob das immer die bessere lösung ist, das kann niemand pauschalisierend beantworten...


lg thomas
Was keiner wagt,das sollt ihr wagen,Was keiner sagt,das sagt heraus
Was keiner denkt,das wagt zudenken,Was keiner anfängt,das führt aus
Wenn keiner ja sagt,sollt Ihrs sagen,Wenn keiner nein sagt,dann sagt doch nein
Wenn alle zweifeln,dann wagt zu glauben,Wenn alle mittun,dann steht allein
Wo alle loben,habt Bedenken,Wo alle spotten,spottet nicht
Wo alle geizen,da wagt zu schenken,Wo alles dunkel ist,da macht Licht!!!


Lothar Zenetti

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aufdemland (27.05.2011)

Moni42

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5

Samstag, 21. Mai 2011, 14:18

Jeder hier hat seine Geschichte. Wenn ich alle Männer über einen Kamm geschoren hätte, würde ich heute nicht so leben wie ich lebe.

Ich bin heute froh, dass die Kinder nun groß sind.
Die Zeit in der ich den Kontakt fördern durfte ist vorbei.

Ich weiß, was es bedeutet, wenn die Paarbeziehung gestört ist und nicht zu retten, den Kindern auf Elternebene den Vater positiv darzustellen. Wie oft die Kinder trotz dem Wissen, dass sie durchaus berechtigt sauer sind, darinnen zu bestärken, dass sie mit ihm ihre Beziehung klären müssen.
Wie oft habe ich unseren Sohn darinnen bestärkt, die Vater-Sohn-Beziehung zu bearbeiten. Immer wieder besprochen, ob er nicht trotz seiner Fehler den Vater an seinem Leben teilnehmen lassen sollte.

All das rechtfertigt nicht den Kindern den Vater zu nehmen, denn einen anderen hat man ihnen nicht ausgesucht. Und haben diese sich in der gemeinsamen Zeit wenig um die Knder gekümmert, ihr eigenes Ding gemacht und und und, warum sollte das nach Trennung anders werden?

Und ihre eigenen Meinungen müssen die Kinder sich selber bilden dürfen. Mit etwas Glück erleben sie einen anderen Menschen......
und wenn nicht dann ist es ihre durch eigene Erkenntnisse gebildete Meinung.

Hier sind nicht selten User unterwegs mit keiner neutralen Elternmeinung, da diese durch Paarerfahrung gebildet wurde.
Das hilft den Kinder nicht!

Mann und Frau sind in der Erziehung anders, ja, aber auch Frau und Frau sowie Mann und Mann sind unterschiedlich.

Besser ist immer der oder die, die es schaffen sich selber zurückzunehmen und wirklich das Kind zu sehen.

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Jungsmama2010

Schüler

Beiträge: 39

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Wohnort: Hamburg

6

Samstag, 21. Mai 2011, 14:24

Ich kenne auch eine total chaotische Mutter

die ich zwar echt gerne mag, aber die bis jetzt auch noch nicht so wirklich viel hinbekommt
Und ich kann den Vater total verstehen, dass der ab und zu die Krise bekommt mit ihr trotz Trennung.

...da wohnt auch so manche kindesmutter und ist seit jahren nie dort gewesen...


Zitat von »Jungsmama2010«
Auch wenn er nur 10min von uns entfernt wohnt, ist es für ihn selbstverständlich, dass ich mich grundsätzlich um alles kümmere: Schulanmeldung, Hortbetreuungsanmeldung für nächstes Jahr, Hobbies der Kinder, Babysitter aussuchen, da ich bald wieder arbeite.


...woran sich mit einem evtl. umzug von 600km gar nichts ändern wird...
Ja, bei einem Umzug ändert sich nichts, aber wenn ich dableibe ja auch nicht.
Das habe ich ja nun schon 5 Jahre vergeblich versucht, im Guten, im Bösen, durch Freunde, von "Mann zu Mann" - er lässt auch seine Eltern nahezu "verrecken", verdient Mordsgeld, während seine Mutter am wirklichen Existenzminimum rumkrebst. Sein Vater stirbt fast vor Einsamkeit und seine Tante hat lauter Erkrankungen, um die er sich als Arzt kümmern könnte, weil es sogar in sein Fachgebiet fällt, aber es ist ihm wurscht.
Will nicht auch irgendwann in dieser Riege der Gestrandeten landen...
meiner katapultiert sich selbst ins AUS.

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pandora

unregistriert

7

Samstag, 21. Mai 2011, 15:10

Es ist und bleibt halt ein schwieriges Thema. Wenn ich an meine Wut, meine (durchaus) nachvollziehbaren "Ausraster" denke.... Unser Paarverhältnis warimmer angespannt, und auch wenn Versuche da waren, die den Kindern die Situation erleichtern sollten- gespürt haben sie es trotzdem. Wir waren dann auch, kurz nach der Trennung auf einem guten Weg, tja, und dann tauchte seine Freundin auf. Ende, aus die Maus. Die Kinder haben dann irgendwann nicht mehr wollen, und dank der Unterstützung durchs JA auch nicht mehr müssen- mit dem Erfolg, dass sie sich aktuell langsam wieder mit ihrem Vater auseinander setzen. Bleibt halt abzuwarten, wie seine Neue da reagiert. Und pauschalisieren sollte man echt nicht. :gerw

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Benghee

Senior Mitglied

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Wohnort: Rhein Main Gebiet

Beruf: abwechslungsreich

8

Samstag, 21. Mai 2011, 15:49

Hallo ihr Lieben, ;)

ob nun Väter oder Mütter ..... :rolleyes:

.... wir sind alles nur Menschen. :D

.... jedoch .....

Das Ärgerliche am Ärger ist, dass man sich schadet, ohne anderen zu nützen.

Kurt Tucholsky,



LG Benghee
" Die Realität ist nur eine Illusion,
wenn auch eine sehr hatnäckige."
Albert Einstein


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Cristl (26.06.2011)

FrMüllerSchulz

unregistriert

9

Sonntag, 22. Mai 2011, 12:20

Zitat

kommen wir nun zur eigentlichen fragestellung zurück: wie sollte also eine für alle seiten fruchtbare, offene diskussion hier gestaltet werden,- ohne als einseitig väter- oder mütterlastig, sondern im Sinne der kinder, aber auch im unserem als ihre elternteile, geführt werden?
Ich denke, dieses Forum sollte auch Raum bieten, Dinge loswerden zu können, die eben nicht so erfreulich sind, wie z. B. Wut, Enttäuschung und Verbitterung gegenüber dem anderen Elternteil. Oft sind ja seelische und/oder körperliche Verletzungen vorausgegangen. Dieses Forum kann zwar keine Beratungsstelle ersetzen, aber dennoch findet man hier Menschen, die ähnliches erlebt haben und kann sich austauschen und erfahren, wie andere mit solchen Situationen umgegangen sind. Das kann ungeahnt hilfreich sein. Insbesondere Frauen verarbeiten viel mithilfe von Gesprächen mit anderen. Ich denke, es macht wenig Sinn, jemanden für seine Gefühle zu verurteilen. Man muss aber lernen, diese Gefühle zu überwinden und den richtigen Umgang mit ihnen finden. Das erfordert viel (Selbst)- Reflektion. Und dabei können andere, die in diesem Prozess schon weiter sind, gut helfen.

Fatal finde ich es, wenn es dabei bleibt. Also wenn keine Lösungen gesucht werden, sondern wenn man in seiner feindseligen Position verharrt und die Kinder dazu benutzt, seinen Hass auf den anderen durchzusetzen – die Kinder also instrumentalisiert.

Daher finde ich es wichtig, dass hier verstanden wird, dass diese Wut und Enttäuschung auf den anderen Elternteil zum Ablöseprozess dazugehört. Es ist halt wichtig, einen konstruktiven Umgang damit zu finden. Und ich denke, genau dabei kann dieses Forum eine gute unterstützende Funktion einnehmen – was es ja auch bereits vielfältig tut.... :thumbsup:

Hm...mir geistert schon die ganze Zeit so eine Art „Frustabladeraum“ durch den Kopf... So eine Art „hier-darf-ich-mich-mal-ungestraft-so-richtig-auskotzen-Raum“... 8)

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airam

*AE.net -Wetterfee*

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Danksagungen: 918

10

Sonntag, 22. Mai 2011, 12:27

@FrMüllerSchulz ... oh ja Frustabladeraum ... ich hab schon mal im chat nach nem Wutraum gerufen ... aber die Idee find ich echt nicht schlecht --- manchmal nutzt einem halt alle Vernunft nix ;(
:rot "Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut." (Laotse)
... : iwn ...

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