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jea
22.05.2012
um 11:01 Uhr
och @robeki die haben einen extrem vorteil........................ kannste glauben
 
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von mona84

unaloba

Anfänger

Beiträge: 5

Danksagungen: 8

Wohnort: NRW

1

Samstag, 25. Juni 2011, 09:14

Papi weg...und jetzt?

Hallo liebe Forenmitglieder,

ich bin frisch getrennt und bin gerade ziemlich überfordert mit den neuen Konstellationen in unserer neuen dreier Familie....anscheinend bestand meine Mutterrolle bisher nur darin, die Wutausbrüche meines Mannes aufzufangen und die Kinder zu schützen...
jetzt ist er weg und die Kinder hören nicht mehr auf mich. Also nicht konstant aber ich kann mich unglaublich schwer durchsetzen in bestimmten Situationen...zB wenn meine große immer wieder aus dem Bett kommt und behauptet, nicht schlafen zu können...sie steigert sich rein und macht ein riesen Affentheater, gibt mir das Gefühl, sie im Stich zu lassen, wenn ich nicht bei ihr bleibe oder sie zu mir kommen lasse....
Oder wenn meine kleine etwas tun soll....sie tut es einfach nicht...rennt weg, fordert mich heraus. Bis ich hysterisch werde und rumschreie...dann vertragen wir uns alle wieder und schlafen alle entkräftet ein....aber ernst nehmen tun sie mich glaube ich nicht und ich habe auch keinen blassen schimmer wo ich meine Grenzen setzen möchte, bisher musste ich das wohl nicht....es reichte, die starren Grenzen meines mannes aufzuweichen...aber jetzt bin ich gefragt.
Ich strahle anscheinend aus, dass meine Kinder mich nicht sonderlich ernst nehmen brauchen, wie kann ich das nur ändern?
Gruß unaloba

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pandora

unregistriert

2

Samstag, 25. Juni 2011, 10:09

Hallo unaloba,

erst einmal herzlich willkommen im Forum.
Das, was du da beschreibst, kenn e ich nur zu gut. Bei mir war es einfach schlicht das Gefühl, ich habe es endlich geschafft, aus dieser Ehe rauszukommen. Was ich dann wollte, war einfach meine Ruhe haben, Wunden lecken, durchatmen, ohne weiter als "Mami vom Dienst" 24 Stunden parat zu stehen. Ich hatte in dieser ersten Phase das große Glück, dass ich meine Kinder immer mal wieder über ein WE abgeben konnte. Wenn das bei dir nicht klappt, dann überleg doch, ob du nicht versuchst, eine Mutter-Kind-Kur zu bekommen. Und zwar in einer Kurklinik, die speziell auf Mütter in diesen Ausnahmesituationen eingerichtet ist. Damit ihr alle Drei in einem geschützten Rahmen zur Ruhe kommt. Damit ihr alle einen Ansprechpartner finden könnt, im Idealfall, der die Wut, Angst und Trauer zu bearbeiten weiß.
Es gibt auch über Kinderschutzbund, Diakonie, Jugendamt, usw, Hilfsangebote für Familien in dieser besonderen Situation. Und wenn es sonst irgendwie brennt, dann gibt es hier bestimmt ein offenes Ohr für dich.

Die erste Zeit ist immer schlimm, aber man kommt durch.

Alles Liebe,
Birgit

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Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 177

Danksagungen: 2017

3

Sonntag, 26. Juni 2011, 20:08

Es gibt auch über Kinderschutzbund, Diakonie, Jugendamt, usw, Hilfsangebote für Familien in dieser besonderen Situation. Und wenn es sonst irgendwie brennt, dann gibt es hier bestimmt ein offenes Ohr für dich.


Das es solche Möglichkeiten gab, wusste ich damals nicht und hatte auch irgendwie ....ich nenne es mal "Angst",..........mit meinem Wissen von heute, würde ich den Versuch wagen und hoffen an gute Profis zu geraten.

Ich habe "nur" ein Beratungshelfer gehabt, auch das hat schon geholfen, aber es gibt noch viele andere Möglichkeiten auch direkt für die Kinder.

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FrMüllerSchulz

unregistriert

4

Sonntag, 26. Juni 2011, 21:41

Liebe unaloba!

Ich denke, bei Euch kommt einiges zusammen, was dazu führt, dass es so ist, wie es im Moment ist... Die Trennung ist frisch, schreibst Du. Sie ist nicht nur für Dich frisch, sondern auch für die Kinder. Ihr alle seid in einer Ausnahmesituation, es braucht Zeit und Geduld, um einen eigenen Rhythmus, eigene (neue) Regeln und Wege zu finden, die zu Euch in dieser neuen Konstellation lassen.

Viele Kinder sind nach der Trennung verwirrt, viele haben (unbewusste) Schuldgefühle und sehr viele haben schlicht und ergreifend Angst, dass auch der andere Elternteil sie verlassen könnte.

Zitat

gibt mir das Gefühl, sie im Stich zu lassen, wenn ich nicht bei ihr bleibe oder sie zu mir kommen lasse....
Für mich hört sich das nach Trennungsangst an, die oftmals mit großer Trauer und der starken Sehnsucht nach Wiedervereinigung der Eltern einhergeht. Vielleicht hat sie Angst vor dem Einschlafen, weil sie sich davor fürchtet, dass Du dann auch weg bist, wenn sie wieder aufwacht.
Mein Rat:
Sag nicht: Du brauchst keine Angst haben oder schlimmer noch: Stell Dich nicht so an! Sondern nimm die Ängste Deiner Tochter ernst, rede viel mit ihr, erkläre ihr altersgerecht, was gerade passiert, dass Mama und Papa nicht mehr zusammen leben wollen, aber ihr beide ihre Eltern bleibt. Gib ihr die Sicherheit, die sie braucht. Frag sie, was sie braucht, um beruhigt schlafen zu können.


Die Kleine ist drei und damit im berühmt berüchtigten Autonomiealter... Ich weiß nicht, ob es Dir ein Trost ist, aber es ist völlig normal, dass sie Grenzen testet. Ich denke, es ist wichtig hier zwischen den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder zu unterscheiden. Deine Kleine braucht ebenfalls Sicherheit von Dir, allerdings in anderer Form... 8) Ich denke, hier ist es sehr wichtig, dass Du dieses Verhalten als entwicklungsbedingt erkennst und es nicht persönlich nimmst. Sie fordert Dich heraus, ja... Und das wird sie auch noch eine ganze Weile tun... Hier kann ich immer wieder nur sagen: sei konsequent !!! Sei liebevoll, aber konsequent !!

Hier habe ich mal ausführlich dazu geschrieben (bis nach unten scrollen), vielleicht hilft es Dir...

Ich denke, am Wichtigsten ist, dass Du Deinen eigenen Weg findest. Das dauert etwas, setze Dich da nicht zu sehr selbst unter Druck. Immer schön einen Schritt nach dem nächsten...

Du schaffst das schon!
Lieben Gruß und viel Kraft!

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