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jea
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och @robeki die haben einen extrem vorteil........................ kannste glauben
 
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Umfrage

6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

Moni42

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1

Montag, 11. Juli 2011, 11:56

Unterstützt ihr eure Erziehung durch (Bilder)Bücher?

lustig, da wird mir erzählt, dass man sich mit Freunden unterhalten hat, ob sie "Aufklärungsbücher" schon vor der Schule von den Eltern bekamen:

Der Clown Zwo (Verkehrserziehungspappposter mit Türchen und Geschichten in einem Heft für die Zeit vor der Einschulung, wurde mal in NRW verteilt bei der Schulanmeldung)

Kein Küßchen auf Komando

Geh nie mit einem Fremden

Peter, Ida und Minimum

Das Große und das Kleine Nein

waren so die, die noch präsent waren.

Und völlig überrascht stellte man fest, dass diese Bücher nicht allen bekannt waren, viele haben solche Themen erst in der Grundschule angesprochen. Und man fand das schade, denn Aufklärung sollte zuhause stattfinden, wie man fand.

Ich habe früher zu vielen Alltagsthemen auch Bücher gesucht, immer dem Alter angepasst

Verhalten - Anna und die Wut

Sterben und Tod - Abschied von Rune

siehe oben zu Themen wie

Nicht ansprechen lassen von Fremden
Laut nein sagen
sie müssen sich nicht anfassen, küssen und streicheln lassen
gemeinsam ist man stark
Freunde sind wichtig
Geschwisterchen ist unterwegs

KiGA beginn
Schulbeginn

Pubertätsbücher

und und und.......

Wie haltet ihr das? Gibt es Themen, die euch wichtig sind in der Erziehung? Und wie vermittelt ihr die euren Kindern?

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Cristl

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2

Montag, 11. Juli 2011, 12:12

Hallo Moni,
ich denke wie du. Es ist wichtig Kinder zuhause aufzuklären. KiGa und Schule sind für mich unterstützend. Aber so richtig ein Gefühl fürs Nein-Sagen zum Beispiel... das finde ich kann nur die Familie vermitteln. Ich merke das auch auf der Arbeit ;) .
Viele Kinderbücher haben ja auch diese Thematik sind kindgerecht... und ganz toll!
Dabei suche ich jetzt nicht Lehrplanmäßig nach Büchern um alle Bereiche abzudecken...ich finde es ergibt sich viel aus der Situation heraus, wenn man ein Gespür und offene Augen für seine Kinder hat... Kinder fragen auch oft von sich aus... Wenn ich meine, ein Thema von mir aus anzusprechen und dem Kind die Bedeutung klarzumachen, dann halte ich ein Buch für ein ganz tolles Mittel!
Neulich kam ich mit meiner Großen auf das Thema: "was ist ok für mich an Körperkontakt und bei wem wieviel"...
Ich weiß nicht mehr wie wir drauf kamen... Ich halte es für wichtiges Thema und merkte, dass meine Große grad "offen" dafür war... Buch hatte ich keins griffbereit und hätte an der Stelle auch nicht gepasst. Wir haben miteinander geredet. Ich erklärte ihr, dass es ein "hmmmm" Gefühl und ein "iiiihhh" Gefühl geben kann... usw.
Schön war, als sie zu mir beim Bett bringen sagte "Mama, kraul mir doch noch ein bisschen den Rücken, das ist so ein Hmmmm-Gefühl!" :love: :love: :love:
Ergibt sich so ein Gespräch nicht von sich aus, hält man das Thema aber für wichtig und grad aktuell, ist ein Buch der perfekte Starter!!!
Zum Thema Streit unter Kindern und Empathie hat meine Tochter neulich ein ganz tolles Buch aus der KiGa Bücherei mitgebracht. Es hieß "Dumme Ziege, blöde Gans" (oder so ähnlich?)... Es liest sich von vorn und von hinten (jeweils aus der Perspektive der Gans bzw. der Ziege) und in der Mitte treffen sie sich... 8)
Grüße
Cristl
LG Cristl

Zitat

Auch aus Steinen,
die einem in den Weg gelegt werden,
kann man Schönes bauen.

(Johann Wolfgang von Goethe)
Man gebe mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann!!! 8|

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Steffi83

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3

Montag, 11. Juli 2011, 13:17

Zur Eingangsfrage:

Ja und nein.

Ich finde, vieles sollten Kinder aus der Erfahrung der Eltern heraus lernen. Bücher wie "wir gehen zum Kinderarzt" oder über Verkehrserziehung finde ich schon wichtig, Bücher über nein sagen eher... wie sag ichs... also ich würde es erstmal ohne versuchen.

Ah, ich sehe gerade, Cristl schrieb

Zitat

ich denke wie du. Es ist wichtig Kinder zuhause aufzuklären. KiGa und
Schule sind für mich unterstützend. Aber so richtig ein Gefühl fürs
Nein-Sagen zum Beispiel... das finde ich kann nur die Familie
vermitteln.
Und so sehe ich es mit vielen Dingen... Regeln, soziales Verhalten, Umgang mit Angts, Wut,Trauer usw... das sehe ich als "meine" Aufgabe an, ihr den Umgang damit zu vermitteln.

Neulich hatte ich beim Kinderarzt einen Flyer mit dem Text "Arsch, Geil und Scheisse!" in der Hand, darum ging es um situationsbewusstes fluchen. Ich fand das sehr interessant... warum "darf" man in Gegenwart der Kinder eigentlich nicht fluchen? Was ist daran so schlimm?

Ich stelle mir die bei uns nun oft vorkommende Situiation des Fußball guckens vor... ist ein banales Beispiel, aber da fluche ich auch gelegentlich. Oder ganz einfach aus dem Alltag... wenn mir was runterfällt denke ich über meinen Fluch nicht sonderlich nach.

Ich könnte mich auch nicht erinnern, dass meine Eltern jemals unterstützend Bücher hatten... ausser zur sexuellen Aufklärung und das war mega peinlich *gesteh*

Wenn ich etwas wissen wollte, habe ich meinen "Wunschelternteil" gefragt und stets eine Antwort bekommen. Meine Mutter war stolz und froh darüber, dass sie sich auf uns verlassen konnte, dass wir, wenn wir was wissen wollten auch das Vertrauen hatten und gefragt haben. Und das ist - so denke ich - viel wichtiger als ein Buch...

lg

Steffi (die gerade schallend über die damaligen Aufklärungsversuche lacht...)
Zuerst ignorieren sie Dich, dann lachen sie über Dich, dann bekämpfen sie Dich und dann gewinnst Du.

- Mahatma Gandhi -


Deutscher Meister 2011.... Borussia Dortmund

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Moni42

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4

Montag, 11. Juli 2011, 13:29

Ich könnte mich auch nicht erinnern, dass meine Eltern jemals unterstützend Bücher hatten... ausser zur sexuellen Aufklärung und das war mega peinlich *gesteh*


An Bücher in heranwachsendem Alter kann ich mich nur noch wenig erinnern, dazu fällt mir Wilhelm Busch und Häschenschule ein, Märchenbücher, aber sonst.....

Ja, sicher, es ist wichtig in der Familie zu erklären, vorzuleben, zu antworten. Aber ich finde Unterstützung durch Bücher eine großartige Sache, Kinder lernen aus Büchern zu lernen. Gemeinsam kann man Bücher anschauen, besprechen und sie können sich auch alleine damit beschäftigen, wenn sie denn Wunsch danach haben.
Aufklärung ist deshalb nicht so peinlich, da früh genug darüber erzählt wird und kein Geheimnis gemacht wird. In der Pubertät ist es auch dann eine zeitlang ein schwieriges Thema, aber dass gibt sich dann auch wieder.

Ich erlebe hier zum Beispiel, dass das alte Buch von mir eingeschleppte Peter, Ida und Minimum aus dem Schrank geholt wurde und das es einige Zeit eine Lektüre war, mit der sich trotz dem schon vorhandenem Wissen beschäftigt wurde.

So etwas ist Gold wert, finde ich.

Auch das Wutbuch hatte bei uns in der Trotzphase, eine gute Funktion und ab und an war der Umgang mit der Wut der kleinen Anna, eine Möglichkeit diese abzubauen.

Bilder helfen da manchmal mehr als alles erzählen......

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Cristl

Profi

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5

Montag, 11. Juli 2011, 20:09

Bilder helfen da manchmal mehr als alles erzählen......
Schtümmt ;)
LG Cristl

Zitat

Auch aus Steinen,
die einem in den Weg gelegt werden,
kann man Schönes bauen.

(Johann Wolfgang von Goethe)
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Moni42

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6

Dienstag, 12. Juli 2011, 09:08

Auch durch Kinderlieder haben wir Erziehungsarbeit (persönlichkeitsentfaltung) geleistet.............

Ich schaff das schon, ich schaff das ganz alleine von Rolf Zukowski

war z. B. ein Lied, dass ich sehr wichtig fand

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airam

*AE.net -Wetterfee*

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Danksagungen: 918

7

Dienstag, 12. Juli 2011, 09:36

Ich denke man kann unterstützend tätig werden durch Taten, Lieder, Bücher ... wichtig ist das dem Kind die Werte und Dinge auch vorgelebt werden. ...
Im Elternrat des Kigas haben wir im vergangenen Kiga-jahr daür gesorgt, daß eine unabhängige Person einen "Selbstbehauptungskurs" durchführte, der Kurs sollte für 10 Kinder bei Interesse stattfinden ... es wurde ein Revival-projekt 30 Kinder meldeten sich an (bzw. wurden durch ihre Eltern angemeldet) Wiederauflage mit eingeschlossen ... --- verschiedenster Altersklassen. ... Ich muss sagen, es war ein Super-erfolg ... vor allem die Zusammenarbeit zwischen der Person die diesen durchführte und den Eltern war ein absolutes MUSS ... einige Eltern hatten ein AHA - Erlebnis beim Elterngespräch ... Ein Elternpaar staunte Bauklötze, als sie vorzeitig angesprochen wurden .
Oh ja und ich merkte es auch an unserer Tochter ... sie sagte auf einmal NEIN zu Dingen wo sie vorher nur einen Flunsch zog, sie lehnte das Kuscheln mit einer Person die stets mit ihr kuscheln wollte ab ... vehement sogar, sie kam und sagte zu mir: Mama ich will das nicht, ich habe NEIN gesagt und die O.. sagt, daß es aber normal wäre und sie das wolle ... Ich habe sie dahingehend unterstützt zu sagen: NEIN ich möchte das jetzt nicht, ich hab Dich gern aber ich bin gerade am spielen ...
Unterstützend wird von der Person die diesen Kurs gemacht hat, an einer Bücherliste gearbeitet ... ich denke wenn ich sie in die Hände bekomme, werde ich (sobald es soweit ist) diese Liste gerne hier posten !

LG et airam
:rot "Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut." (Laotse)
... : iwn ...

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Wohnort: Kreis Altenkirchen

Beruf: Verwaltungsangestellte

8

Dienstag, 12. Juli 2011, 12:58

Wir haben auch ein paar Bücher. Einige von Wieso? Weshalb? Warum? z.b. Woher die kleinen Kinder kommen (als das Baby unterwegs war) das hat besonders meine Tochter von vorne nach hinten und von hinten nach vorne gelesen ;)

Unser Körper haben wir auch, dann haben sie zur Einschulung das Buch vom Ernst des Lebens bekommen, das find ich soooo schön ...

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mama_wonni

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Wohnort: Essen

Beruf: Altenpflegerin

9

Dienstag, 12. Juli 2011, 13:17

Nein,bei den Großen hatten wir diese Bücher auch nicht.Sind auch groß geworden und anständige Leute.
Allerdings finde ich die beschriebenen Bücher hilfreich. Einige sind auch durch unser Kinderzimmer geschwebt( bei der Jüngsten).Und ich bin der Meinung, es ist gut das es sie gibt. Sie sollen sich das Leben nicht erlesen, ein aufklärendes Gespräch mit den Eltern wird immer von nöten sein. Aber es unterstützt ungemein, denn ich muss zugeben: Um alles kindgerecht zu erklären, fehlt mir das eine oder ander Wort. :rolleyes:
Schön das es sowas gibt.Es ist ja eine Zumutung für Kiga und Schule Unzulänglichkeiten im Elternhaus wett zu machen. Das sehe ich zum Beispiel in der Klasse meiner Tochter. Die Lehrerin musste nebenbei die Kinder erziehen, bevor sie mit lehren anfangen konnte. Also das muss doch wirklich nicht sein.

LG Wonni
"Es ist leichter einen Atomkern zu zertrümmern, als ein Vorurteil"

-Albert Einstein

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Cristl (12.07.2011)

Cristl

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10

Dienstag, 12. Juli 2011, 13:47

Es ist ja eine Zumutung für Kiga und Schule Unzulänglichkeiten im Elternhaus wett zu machen. Das sehe ich zum Beispiel in der Klasse meiner Tochter. Die Lehrerin musste nebenbei die Kinder erziehen, bevor sie mit lehren anfangen konnte. Also das muss doch wirklich nicht sein.
;( ;( ;(
LG Cristl

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