Taschengeld
Für mich war das ein Thema, welches ich sehr wichtig fand. Ich habe erlebt, dass es kein regelmäßiges Taschengeld gab. Das es benutzt wurde um für Pillepalle zu bestrafen. Es war ein beliebtes Druckmittel. Was für mich die Konsequenz hatte frühzeitig neben der Schule für kleine eigene Einkünfte zu sorgen.
Taschengeld sollte ea ab Einschulung geben. Klar muss besprochen wetrden, was Eltern bezahlen und was nicht. Anfangs ist wöchentliche Auszahlung, später alle 14 Tage, dann monatlich sinnvoll.
So lernen sie mit dem Geld Haushalten.
Zu Beginn der Ferien gab es Feriengeld von Oma und Opa.
Alle anderen Geldzahlungen zum Geburtstag, Konfi, Weihnachten, sofern es sie gibt, sollten auf das Sparbuch eingezahlt werden. Auch müssen Verwandten wissen, dass es unklug ist durch zusätzliche Zahlungen, das Taschengeld unverhältnismässig aufzustocken.
So lernen diese eher mal nachzufragen, was gerade so aktuell ist und bringen etwas anderes mit.
Beispielsweise Hörspielcassetten, Taschenbücher, Spielzeug für draußen, für unterwegs, comics, Lük-hefte, Pixi-hefte klein und groß waren bei uns gern gesehen.
An Geburtstagsgeschenken für Einladungen anderer Kinder finde ich sollten Eltern sich beteiligen in einer abgespochenen Höhe. Sollte das Geschenk teurer sein, können die Kinder es mitfinanzieren.
Geschenke für die Erwachsenen zu Weihnachten, Geburtstag ect. sollten auf keinen Fall viel Geld kosten, sondern eher kreativ sein.
Das können Kinder lernen, indem sie gemeinsam mit uns Erwachsenen für Omas, Opas, ect. gemeinsam welche erstellten.
Hand-, Fußabdruck, Fensterbilder aus Tonkarton, Windowscolor, Textiltaschen bedruckt, Bilderrahmen, lustige Collagen, Tonfiguren, Kalender, Gedichte, gebackene Kekse........
Später kann man als Eltern überlegen, ob die Jugendlichen ihre Kleidung selber finanzieren, dafür erhalten sie Kleidungsgeld mit dem sie auskommen müssen.
Angepasst wird das Taschengeld nach Alter und unserem Gedbeutel, auf keinen Fall nach dem "alle bekommen das, nur ich nicht" - Prinzip.
Und Eltern müssen auf weitgehend darauf verzichten, alles mögliche beim Einkaufen zu bezahlen, was eigentlich zu Taschengeldausgaben gehört.
Völlig unveständlich finde ich, wenn Eltern das Taschengeld schon im Grundschulalter auf ein Konto einzahlen mit dem Argument "du brauchst es ja nicht". Dann aber die Bedürfnisse des Kindes zusätzlich gestillt werden.
Hier geht für mich der Sinn des Taschengeldes verloren.
Und was ist der Sinn?
Für mich, dass man lernt mit einem Budget zu haushalten und zu planen seine Bedürfnisse dem Geldbeutel anzupassen.