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Silvester 2011
30.12. bis 2.1.2012

Chat fĂŒr Alleinerziehende

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Wer macht was?

jea
22.05.2012
um 11:01 Uhr
och @robeki die haben einen extrem vorteil........................ kannste glauben
 
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Umfrage

6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

Cristl

Profi

BeitrÀge: 232

Danksagungen: 232

1

Dienstag, 2. August 2011, 14:11

Das ist normal- sagen alle - Wird es denn mal besser - frage ich?

Hallo in die Runde!
Die Kids kommen vom Papa / der Mama nach Hause...
und fangen an ihre Grenzen zu testen (mehr als sonst)...
Bewusst und unbewusst wird da diskutiert und v.a. nicht mehr gehört...
Bei mir dauert das ganze Spielchen 2-3 Tage bis sie zuhause wieder auf Reihe sind.
Wie wird das erst wenn der Umgang "intensiviert" wird?
Ja, ich weiß, sie mĂŒssen sich versichern, dass zuhause alles beim Alten ist...
Ich weiß, es ist "normal"...höre es immer wieder...
Wird es denn irgendwann mal besser? Oder gar schlimmer?
Wie ist da eure Erfahrung?
LG
Cristl
LG Cristl

Zitat

Auch aus Steinen,
die einem in den Weg gelegt werden,
kann man Schönes bauen.

(Johann Wolfgang von Goethe)
Man gebe mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen die ich nicht Àndern kann!!! 8|

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Benutzer die sich bedankten:

lexy (02.08.2011)

Moni42

Senior Mitglied

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2

Dienstag, 2. August 2011, 15:05

Ich wĂŒrde sagen beide Richtungen sind möglich.

das kommt auch sehr auf das Verhalten der Eltern an. Und auch auf das Alter der Kinder, ihren Charakter und ihre weitere Entwicklung.

Unsere Kinder sind alle vier sehr unterschiedlich, eben durch die oben genannten Dinge.

Du musst akzeptieren, dass es immer wieder mal spannend wird und flexibel reagieren.

Bei uns hört es bis heute nicht auf und das obwohl wir schon sehr große Kinder haben.

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Charite

AnfÀnger

BeitrÀge: 22

Danksagungen: 17

Wohnort: NĂŒrnberg

Beruf: Angestellte

3

Dienstag, 2. August 2011, 16:08

Bei mir ist es auch so, wenn die zwei Kleinen vom Besuchstag zurĂŒckkommen, sind sie anders als sonst. Okay sie loten nicht neu ihre Grenzen aus, sondern sie kleben dann an mir wie zwei sĂŒĂŸe Heftpflaster und jammern bei jeder kleinen Gelegenheit. So 1 oder 2 Tage spĂ€ter lĂ€uft dann alles wieder normal.

Ich hoffe das in Zukunft wieder besser wird, die Trennung war ja erst letztes Jahr im November und sie mussten bzw mĂŒssen ja vieles verarbeiten.

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lexy

Fortgeschrittener

BeitrÀge: 114

Danksagungen: 78

Wohnort: Nordfriesland

Beruf: kaufmÀnnische Angestellte

4

Dienstag, 2. August 2011, 19:39

Danke fĂŒr das Thema

Hallöle,
leider kann ich Dir dazu ĂŒberhaupt keinen Rat geben, denn meine Trennung ist noch ganz frisch und meine Kids seit dem das erste Mal von mir weg. Aber ich finde es toll, das auch das Thema mal angesprochen wird, denn so kann ich gleich fĂŒr mich ausloten, was so in den Wochen, wenn ich meine Jungs wieder habe, alles auf mich zukommen wird. Denn meine Jungs haben ebenfalls zu viel zu verarbeiten gehabt in den letzten 1 1/2 Jahren. Nicht nur unsere Trennung...
Nochmals also vielen lieben Dank fĂŒr das Thema...
Lieben Gruß von Lexy

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BeitrÀge: 257

Danksagungen: 311

Wohnort: Berlin

Beruf: Fremdsprachenkorrespondentin / Arbeitssuchend!

5

Dienstag, 2. August 2011, 22:19

womit muss ich rechnen?

Ich bin froh, dass das mal beim namen genannt wird. ich dachte, nur mein sohn ist so. er ist gerade 20 monate alt aber wenn er bei seinem vater war, geht es bei ihm auch schon so los. er testet mich den ganzen abend und braucht eine menge aufmerksamkeit. meistens ist es am nÀchsten tag schon besser.

leider kann ich zur eigentlichen frage gar nichts sagen, da mir noch die altersbedingten erfahrungen fehlen!

was ich jetzt bei meinen vorschreiber/innen rauslese ist, dass es sich nicht Àndern wird, wenn er Àlter ist bzw wenn er sich an die situation "gewöhnt" hat.
wahrscheinlich versteht er es irgendwann besser, oder was meint ihr? sollte ich mich darauf einstellen, dass der "nachbereitungsstress" eher noch doller wird?

Erst wer aufhört sich um sich selbst zu drehen, ist in der Lage wahre Liebe zu schenken!


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pandora

unregistriert

6

Dienstag, 2. August 2011, 22:55

Nach meiner Erfahrung kann es deutlich besser laufen, wenn die getrennten Eltern es schaffen, den Kindern jeweils eine stabile Umgebung zu schaffen. Bei uns ist es schief gelaufen, als die neue Partnerin meines Ex versucht hat, mich schlecht zu machen. Sie hat versucht, zu manipulieren.

Es kann wirklich besser werden, aber es bedeutet viel Arbeit. Denn immerhin ist die Welt der Kinder zerbrochen. Und diese Wunde bleibt.

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Cristl

Profi

BeitrÀge: 232

Danksagungen: 232

7

Mittwoch, 3. August 2011, 14:05

@ Pandora: Was meinst du mit stabiler Umgebung? Das die Eltern kooperieren und an einem Strang ziehen?
Das wÀre traumhaft! Ein Traum, von dem ich mich langsam verabschiede... denn das bringt mich immer wieder in die Situation: Erwartung- enttÀuschte Erwartung- Wut+Trauer...

Meine MĂ€dels werden leider auch manipuliert, v.a. von den Großeltern... die Große vertraut sich mir immer mehr an und ich höre immer mehr was die Oma so erzĂ€hlt und meint... :cursing: (und sie ist meines Erachtens nicht die Einzige, nur eben die Person die den MĂ€dels deutlich weniger bedeutet als Papa und Opa... vielleicht wĂ€hlt meine Große deshalb sie aus?)

nur hab ich da eben keinen Einfluss ;(

Ich rede dann einfach ruhig mit meinen MĂ€dels (also eigentlich der Großen, die Kleine hört eher zu), zeige zwar VerstĂ€ndnis fĂŒr die Einstellung/ Geschichten der Oma (denn sie hat eben Angst) und Ă€ußere/erklĂ€re das auch, andererseits beziehe ich auch sachlich Stellung und Ă€ußere meine Meinung.

Das Grenzen austesten fĂ€llt einfach extrem auf. Außerdem rennt die Große oft hektisch, fast kopflos durch die Wohnung. Ist aufgekratzt und hört eben nicht mehr.
Die kleine macht ihr viel nach. Am Sonntag haben sie sich mit Essen im Gesicht beschmiert und fanden es total lustig....
Meine Kleine sagte das letzte Mal am Folgetag: " Mama ich will zum Papa und da so viel SĂŒĂŸes essen wie ich will..."
Meine Antwort: "Naja, beim Papa darfst du das eben und hier nicht. Der Papa sieht euch ja auch nur am Wochenende. Du weißt aber wie es bei uns zuhause ist und das werde ich auch nicht Ă€ndern."
Beim Schlafenbringen hÀngen sie dann an meinem Rockzipfel...


Hmmmm...
LG Cristl

Zitat

Auch aus Steinen,
die einem in den Weg gelegt werden,
kann man Schönes bauen.

(Johann Wolfgang von Goethe)
Man gebe mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen die ich nicht Àndern kann!!! 8|

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pandora

unregistriert

8

Mittwoch, 3. August 2011, 15:20

...........tja, genau das meine ich. Das die Eltern kooperieren. Und ich gebe dir recht: genau daran hakt es eben. Auch bei uns. Allerdings sind meine Zwei deutlich Àlter (15, 11). Sie merken dass dann schon eher. Aber es bringt sie aus dem Gleichgewicht. Und solche "Störmanöver " der Kinder kenne ich auch.

Was kann man da tun? Nun, so reagieren, wie du es getan hast. Fest bleiben, Regeln auch durchsetzen, dadurch eben StabilitĂ€t aufbauen. Und betonen, dass das bei dir so ist, und auch bleiben wird. Zahlt sich wirklich auf Dauer aus. Und "nutze" die Bereitschaft deiner Großen, zu erzĂ€hlen. Da kann man ja umgekehrt auch Botschaften an die Oma zurĂŒck schicken.... :D .

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Moni42

Senior Mitglied

BeitrĂ€ge: 2 177

Danksagungen: 2017

9

Mittwoch, 3. August 2011, 16:19

Manipulation der Kinder, ist in jedem Alter ein Problem..........und es ist eine bodenlose UnverschĂ€mtheit, die Kinder so zu benutzen.......aber leider kann einer alleine das wenig gegen machen, außer
nicht mitmachen!

"ich will nicht zu KV/KM"
- es ist dein Vater/deine Mutter und es ist mir wichtig, dass ihr Kontakt habt. Du hast nur eine/einen und ihr mĂŒsst euch arangieren. Und wenn es gar nicht hilft, muss das Kind es mit dem Elternteil selber klĂ€ren, was meistens zum Umdenken fĂŒhrt.

"ich muss immer das oder das machen"; "der/die LebensgefĂ€hrte ist blöd zu mir"; "ich muss immer frĂŒh ins Bett"; ich muss immer machen was die wollen"; ich darf das oder jenes nicht"
- in diesen FĂ€llen kann man sagen, dass man versteht, dass es die Kinder Ă€rgert, aber sie mĂŒssen darĂŒber mit dem betreffenden Elternteil reden

"ich darf am WE nicht meine Termine wahrnehmen"
-auch KlÀrungsbedarf zwischen dem Kind und dem betreffenden Elternteil

"der, die haben gesagt, dass du uns nicht erziehst, dass wir so viel dĂŒrfen, schlechte Kleidung haben, du dich blöd anziehst, du immer so gewesen bist, du nur auf die Rolle gehst, du zu viel Unterhalt bekommst, du uns das oder das kaufen sollst, wir spĂ€ter kommen, das WE tauschen sollen..."
- hier sollten wir deutlich machen, dass dies keine Themen zwischen Erwachsenen und Kindern sind. Vieles davon Themen fĂŒr die Eltern alleine sind. Und höchstens fragen, ob das auch ihre Meinung ist, sofern sie alt genug sind. Denn auch sie können, dass schon beurteilen (wie zieht sich mein Elternteil an; dĂŒrfen wir alles)

"auch Aussagen, welche das frĂŒhere Leben betreffen: ich habe nie einkaufen dĂŒrfen; er/sie wollte nie arbeiten; sie /er hat nie das gemacht, was richtig gewesen wĂ€re; er/sie war faul; er/sie redet nicht mit mir; schreit mich nur an; legt am Telefon einfach auf....."
-all das sind weitere Themen, die nicht fĂŒr die Kinder sind und auch so muss man sie kommentieren. Kurz und knapp. Nicht auf GesprĂ€che einlassen.

"das darf KV / KM aber nicht; Kinder gehören zu mir; Urlaub mit mir ist wichtiger; Weihnachten gehört ihr zu mir"
-alles was das eine Elternteil darf, darf das andere auch; ihr gehört euch nur selber; Urlaub und Weihnachten sind fĂŒr beide Elternteile wichtig

"ich darf das oder das nicht erzÀhlen"
-brauchst du auch nicht, aber Geheimnisse zwischen Elternteilen und Kindern sind selten nötig oder richtig

"ich darf bei KV/KM alles machen, essen oder oder oder"
-ja, dann ist das so, bei mir eben nicht, warum ist auch ausreichend besprochen

"der Papa/die Mama sagt, dass das so und so nicht richtig ist"
-auch nur Thema zwischen den Eltern

"wir sollen dir sagen......"
-hier unterbrechen und auf die Kommunikation zwischen den Eltern bestehen, Kinder sind keine Boten!!!!

"der KV/die KM hat gesagt, dass du alles behalten hast; dass die Aufteilung der Sachen ungerecht ist;
-Papa und Mama haben das gemeinsam besprochen und sich geeinigt. Auch wieder nur ein Elternthema.

Bei allem Frust, sollte man selber ausschließlich zuhören und nicht umgekehrt die Kinder benutzen. Das durchschauen sie schnell, sofern sie alt genug sind.
Sicher ist manchmal schwer die Fassung zu bewahren und wenn das mal nicht geht, darf man ruhig sagen, dass es einen Àrgert, was da passiert und das es falsch ist.

Gut ist es, wenn man auf Kontakt zum Profi hinweisen kann und das man sich ĂŒber das eigene und das andere Verhalten bespricht und nachfragt.

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Benutzer die sich bedankten:

airam (03.08.2011), Charite (05.08.2011), Cristl (03.08.2011)

Cristl

Profi

BeitrÀge: 232

Danksagungen: 232

10

Mittwoch, 3. August 2011, 22:41

Danke Moni!!!!
:thumbup:
LG Cristl

Zitat

Auch aus Steinen,
die einem in den Weg gelegt werden,
kann man Schönes bauen.

(Johann Wolfgang von Goethe)
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