Hallo Chaosnudel,
ohne das gestern im Chat mitbekommen zu haben (anscheinend schlafe ich immer dann, wenn es "spannend" wird

) stimme ich vollkommen mit Deinem Posting überein! Klar soll ein Kind Grenzen haben, die braucht es ja auch zur Orientierung, aber mit einem Jahr sind die doch noch sehr begrenzt auf Dinge, die die Sicherheit betreffen (nein, nicht auf der Treppe spielen!

). Auch wenn mein Zwerglein noch ein wenig kleiner ist, ich denke nicht, dass ich das in ein paar Monaten anders sehen werde: Mein Tagesablauf richtet sich nach dem Kleinen, feste Rituale, klar, aber dann, wenn er signalisiert, dass es an der Zeit ist...heißt für mich, er wird gestillt wenn er Hunger hat und nicht nach der Uhr, darf auch gerne einfach mal so zur Beruhigung nuckeln, geschlafen wird dann, wenn er sich die Augen reibt und nicht, weil er jetzt x Stunden wach ist,...übers das Schreien hatten wir es hier ja schon mal, bis zu einem gewissen Entwicklungsstand ist Schreien-lassen ein "No-Go", wenn dann irgendwann deutlich wird, dass es bewusst eingesetzt wird...dann sieht das vielleicht etwas anders aus, wobei auch "bockiges" Schreien nicht nicht-beachtet werden sollte finde ich, denn auch mit einem Jahr kann ein Baby/Kleinkind sich eben nicht anders ausdrücken und das Bocken kann in "echtes" Schreien umschlagen. Und natürlich richtet sich das alles nicht nach einem festen Schema wie dem Alter, da entwickelt sich eben jedes Kind unterschiedlich. Klar sollten mit 3 Jahren gewisse Regeln eingehalten werden können aber mit einem Jahr ist das eben nur sehr begrenzt möglich.
...Ob das alles in einer Krippe so umgesetzt werden kann ist fraglich, sicherlich muss man da Abstriche machen, aber ich denke, dass Du als Mutter (betreuender Elternteil) Dein Kind da am besten kennst und weiß, was sie wegstecken kann und was nicht und wie weit sie in manchen Dingen ist oder eben nicht. Hast Du denn mal mit den Erzieherinnen gesprochen, sind da irgendwelche Kompromisse möglich?
@moni: Da hast Du sehr Recht, ich denke, es ist ein großes Privileg wenn man die Möglichkeit hat, das Kind möglichst lange zu Hause zu betreuen und eben auch wie oben beschrieben den Tagesablauf mit dem Kind gemeinsam gestalten zu können...bin da gerade in letzter Zeit selber schwer am grübeln wie ich das machbar machen kann.
LG
Chrissi