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Silvester 2011
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jea
22.05.2012
um 11:01 Uhr
och @robeki die haben einen extrem vorteil........................ kannste glauben
 
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6%

manchmal

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2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

pandora

unregistriert

1

Mittwoch, 26. Oktober 2011, 08:24

...wenn Scheidung krank macht

In diesem Forum gibt es ja ungeheuer viele Beiträge zum Thema, was uns Erwachsene im Falle einer Scheidung so belasten kann. Von Depressionen, Zusammenbrüchen, Verlust von Freundschaften ist da die Rede. Klar, auch die Kinder werden angeführt. Wenn sie auf einmal verhaltensauffällig werden, agressiv, nicht mehr "lenkbar" sind.

Was ist aber mit den Kindern, die still leiden? Die nicht wehement ihr Recht auf Beachtung einfordern? Die sich schlicht und ergreifend viel zu viel Verantwortung aufladen? Die bestrebt sind, perfekt zu funktionieren?

Meine Tochter war 8, als ich mich von ihrem Vater getrennt habe, ihr Bruder 12. Der Große ist so ein "typisches" Scheidungskind, rebellisch, fordernd. Seine Schwester nicht. Sie ist eher ruhiger, frisst viel in sich hinein. Jetzt ist sie am Ende ihrer Kraft angekommen, overkill. Sie ist nur noch müde, verzweifelt und voller Angst. Sie gibt sich für alles die Schuld. An meinem eigenen Zusammenbruch am Anfang des Jahres, meine klinische Behandlung deswegen, die noch andauert. Am Scheitern der Ehe ihrer Eltern, das ihr Vater sie nicht wahrnimmt, einfach an allem. Ich habe sie auf eigenen Wunsch in einem Internat angemeldet. Da war sie seit Februar, seit einer Woche ist sie wieder zu Hause. Die Erzieher haben ihre Erschöpfung nicht richtig erkannt, sie als Simulantin dargestellt. Sie ist inzwischen 11 Jahre alt, ehrgeizig, fleißig. Und kann einfach zur Zeit nicht mehr lernen.
Bei uns Erwachsenen heißt es dann gleich: "Oh, das hört sich aber nach einem burnout an!" Kinder haben da keine Lobby, sie werden gerne als schwierig, pubertierend oder schwer erziehbar eingestuft. Ich finde das ganz schrecklich. Denn so eine Kinderseele ist so verletzlich, empfindsam... Ich habe mein Kind für die nächsten Tage aus der Schule genommen, ich lasse sie zur Ruhe kommen. Ich werde sie nicht in eine Klinik geben, sondern mir ambulante Hilfe suchen, mit ihr in Kur fahren, für sie da sein. Ihr versuchen, wieder Sicherheit zu vermitteln. Mir geht es inzwischen auch wieder deutlich besser, ich habe aufgetankt.

Ich habe mein Kind zum Glück nicht aus den Augen verloren, ich kann allerdings hier nicht alle Details erzählen, will ich auch nicht, ist nicht der Platz dafür. Ich stelle einfach nur fest, das die Gesellschaft immer noch nicht begriffen hat, dass auch ein Kind zusammenbrechen kann.

pandora

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Cristl (27.10.2011)

airam

*AE.net -Wetterfee*

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2

Mittwoch, 26. Oktober 2011, 09:29

@pandora:)

Oh ja auch Kinder können zusammenbrechen, nur die wenigsten erkennen dies dann ... die wenigsten erkennen das das nicht nur die üblichen Schematat passen, die manchem Erwachsenem helfen. FÜr die Kinder ist es besonders wichtig, daß jemand da ist ... der ihnen die Ruhe und Sicherheit vermitteln kann, der einfach da ist und nicht verlangt, daß die Leistungsgesellschaft überhand gewinnt.
Erwachsene tun sich schwer damit in den Kindern nicht kleine Erwachsene zu sehen , ich kann Dir nur sagen, die Zeit die Dein Kind braucht, gib ihr die Zeit. ... In Absprache mit allen Dir möglichen Unterstützungsvarianten. Ich denke die ambulante Hilfe (auch wenn Tochter die nicht unbedingt annimmt äußerlich) werden mit Dir und nur durch Deine Haltung und Dich positiv sein.
Ich wünsche Euch beiden (eigenltich drei- denn auch der Bruder ist betroffen) die Kraft die er braucht . In solch einem Fall ist jeden Tag aufs Neue zu schauen, wie der Tag verlaufen wird. ... Jeden Tag ein neues Anpassen und Handeln.
Ich hoffe das dieses stille Leiden irgendwann zu einem Aufschrei der befreiend für Euch alle ist führt, danach wirds dann leichter.

LG airam
:rot "Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut." (Laotse)
... : iwn ...

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Benutzer die sich bedankten:

(26.10.2011), Cristl (27.10.2011)

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 177

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3

Mittwoch, 26. Oktober 2011, 12:39

Ich rate dir, den Versuch Hilfe für deine Tochter und dich zu fidnen nicht aufzugeben. Manchmal dauert es länger bis man den passenden Helfer findet....
bleib dabei, es lohnt sich.

Ja unsere Pädagogen........ein Thema für sich.

Hast du einen guten Kinderarzt?

feels

Meister

Beiträge: 964

Danksagungen: 653

Wohnort: Leipzig

Beruf: Ingenieur für Technische Gebäudeausrüstung

4

Mittwoch, 26. Oktober 2011, 13:52

Hallo pandora!
Dein Beitrag macht mich nachdenklich und wirft ein paar Fragen auf! Vielleicht kannst Du, wenn es für Dich vertretbar ist, etwas näheres Schreiben! Das Trennungs- bzw. Scheidungskinder meistens sich die Schuld am Scheitern der Ehe ihrer Eltern geben, ist nicht selten! Bei uns war es die "Große" (damals 7), die ab und zu solche Gedanken verlauten lies! Das hat sich aber ganz schnell gelegt, weil wir beide (als Eltern) das wehement verneint haben! Ich habe damals auch festgestellt, dass viele es sich leicht gemacht haben, alles auf Trennungs- bzw. Scheidungsprobleme abzuwälzen bzw. bestimmte Vorkommnisse oder auch Entwicklungen bei Kindern damit zu begründen. Wie schnell kann man da eine kindesübliche Entwicklung falsch einschätzen. Was durchaus denkbar und auch nachgewiesen ist, dass Scheidungskinder anderen Kindern in dem Alter etwas voraus sind, was das einschätzen zwischenmenschlicher Beziehungen angeht! Sie sind feinfühliger und betrachten manche Dinge sehr kritisch bzw. aus einem anderen Blickwinkel!
Woran machst Du Deine Einschätzung Deiner Tochter fest? Bei Deiner wird jetzt auch solangsam die Vorpubertäre Phase kommen? Möglicherweise findet sie nicht die richtigen Worte, sich mitzuteile, wie es in ihr aussieht? Denkbar wäre auch, dass sie Dich nicht damit belasten möchten und Angst hat, dass es Dir wieder schlecht geht? Wie trittst Du gegenüber Deiner Tochter auf? Auf welche Art und Weise redet ihr miteinander? Auch da gibt es Unterschiede!
Wie gesagt, wenn es für Dich okay ist, kannste ja ein wenig mehr darüber schreiben?
Lg der Feels
LG der Feels ;)

"...Es gibt nur einen Grund, warum Menschen nicht haben, was sie wollen: weil sie mehr an das denken, was sie nicht wollen. Achte auf Deine Gedanken, und achte auf die Worte, die Du aussprichst. Die meisten Menschen denken an das, was sie nicht wollen, und wundern sich, warum es ihnen wieder und wieder begegnet."(The Secret-Das Geheimnis)

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