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jea
22.05.2012
um 11:01 Uhr
och @robeki die haben einen extrem vorteil........................ kannste glauben
 
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von mona84

Moni42

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1

Samstag, 19. November 2011, 16:29

Bedürnisse der Kinder - Ist Erziehung Manipulation

Da fragt sich sicherlich der eine oder andere: Kann man sein ganzes Leben auf die Bedürfnisse der Kinder abstellen? Was meint Ihr?


Hier stellt sich ja zunächst die Frage:

Wie erkennen Eltern die Bedürfnisse der Kinder?



Ja. Und das scheint vielen Eltern sehr schwer zu fallen...

Es erfordert öfters mal ein paar Schritte zurückzutreten... genaues Hinhören und Hinsehen.... ohne eine Wertung abzugeben... Geduld... Verständnis... Kinder wollen so angenommen werden, wie sie sind...

Aber es geht auch um Vorbildfunktion... wenn ich meine eigenen Bedürfnisse nicht ernst nehme, können meine Kinder es nicht von mir lernen...

Es gibt einen großen Unterschied zwischen den Wünschen und den echten Bedürfnissen von Kindern... Kinder müssen lernen, dass andere Menschen auch Bedürfnisse und Grenzen haben... jede Familie hat bestimmte Werte...



Ich finde, dass Thema ist zu trennen von dem Thema der Manipalation der Eltern in Bezug auf Trennung



Manipuliere ich mein Kind durch meine Erziehung?

Ich denke im engsten Sinne vielleicht, aber Erziehung ist vielleicht auch ein wenig Manipulation.

Teilweise nötig und teilweise unnötig.

Ich setze Grenzen und feste Lebensabläufe - halte ich für notwenig.

Ich wollte Eistanz lernen und mein Kind muss das auch - halte ich für unnötig.

Es hat sich bereits 1 Gast bedankt.

Cristl

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2

Montag, 21. November 2011, 00:09

Nun, Erziehung ist nicht gleich Erziehung. Ich denke das ist der springende Punkt, ob man von Manipulation sprechen können/ muss oder nicht....

Erzieheich mein Kind, indem ich an ihm "ziehe" und es in meine Vorstellungen pressen will, es zu blindem Gehorsam erziehe, meine Übermacht als Erwachsener und wichtige Bezugsperson ausnutze, um mein Kind nach meinen Vorstellungen zu formen.... dann meine ich, kann man durchaus von Manipulation sprechen. Wie erfolgreich diese langfristig ist und welchen Schaden sie anrichtet, lass ich mal dahin gestellt.

Verstehe ich jedoch Erziehung als Begleitung eines eigenständigen Wesens beim Wachsen, Großwerden, Welt kennen lernen und darin zurechtfinden, gebe ich durch meine Erziehung (auch durch Grenzen und meine Bedürfnisse und mein Vorbild!!!) Halt, Orientierung, Wurzeln für einen sicheren Stand, gestehe ich meinem Kind (von Anfang an) zu das es kein leeres Etwas ist, sondern ein Lebewesen mit eigenständigen Charaktereigenschaften und Wesenszügen, das von mir lernt und ich aber auch von ihm....
Dann nenne ich das demokratische (und notwendige) Erziehung.
Die Frage der Bedürfnisse ist doch klar. Auch unter den Erwachsenen in einer Gesellschaft, einem Kollegium, einem Team hat jeder seine Bedürfnisse die er befriedigt braucht um zu leben, und die Grenzen die ihm die Bedürfnisse der Anderen stecken...
So sehe ich es auch im Prinzip in einer Familie, ein ständiges (miteinander!!!) abwägen der Bedürfnisse aller Beteiligten, um einander gerecht zu werden.

Meine Mama hat mir diesen Spruch mitgegeben, den ich sehr liebe und schätze:

Lerne auf eigenen Füßen zu stehen
Lerne mit eigenen Augen zu sehen
Lerne eigene Gedanken im Herzen zu tragen
und mutig den anderen die Wahrheit zu sagen

Beinhaltet nicht all das von mir oben angeschnittene, finde ich jedoch eine gute Einstellung ein Kind zu erziehen...
LG Cristl

Zitat

Auch aus Steinen,
die einem in den Weg gelegt werden,
kann man Schönes bauen.

(Johann Wolfgang von Goethe)
Man gebe mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann!!! 8|

Cristl

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3

Montag, 21. November 2011, 00:23

Ein schönes Märchen

Ich habe eben (da ich an den Vergleich von Erziehung als Gärtner bzw. Bildhauer dachte und googelte)
ein schönes Märchen gefunden:

Es war einmal ein Gärtner...

Autor: Heinz Körner, veröffentlicht in „Die Farben der Wirklichkeit“

Ein Märchenbuch aus dem lucy körner verlag

Hier der Link zum kompletten Märchen: http://www.internet-maerchen.de/maerchen/gaertner.htm
LG Cristl

Zitat

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Moni42

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4

Montag, 21. November 2011, 08:14

Ich konnte vor ein paar Tage einem Gespräch zuhören, dass mich schmunzeln ließ. Es passt prima hierher......

Zwei Jungens so 3 - 4 Jahre alt, fuhren mit ihren Laufrädern im Radius, der ihnen erlaubt war hin un her. Dieser lief genau vor unserer verkehrsberuhigten Haustür her.
Hin und Her.....
du ich mag Hunde total gern....
ich lieber Katzen, ich hätte gern eine / welche......
ja, ich hätte gern einen Hund......
aber die Erwachsenen lassen uns nicht, sie wollen das nicht, dass ist gemein....
aber da können wir nichts machen.......

Cristl

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5

Mittwoch, 23. November 2011, 00:11

Meine Nichte beginnt zu pubertieren und schrieb heute in FB: "Sie haben mich nicht gefragt, ob ich leben will, also dürfen sie mir auch nicht sagen wie ich leben soll ...."
Da musste ich an ein kleines Büchlein das ich in ähnlichem Alter gerne hatte:
Janoschs Wörterbuch der Lebenskunst - griffe

Hier seine Definition zum Thema Erziehung: :whistling:
"Erzwungene Einweisung des zu Erziehenden in die falsche, aber vom Erzieher gewollte Richtung. Ein gesundes und starkes Naturell geht unaufhaltsam in die entgegengesetzte Richtung. Die ist dann auch falsch. Sollte der Erziehende den zu Erziehenden gütig und klug einmal in die richtige Richtung zu lenken versuchen, erreicht er damit, dass der zu Erziehende mit Sicherheit die entgegengesetzte Richtung einschlagen wird. Diese ist dann folgerichtig auch wieder falsch." :D
LG Cristl

Zitat

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Moni42

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6

Mittwoch, 23. November 2011, 08:01

Sie haben mich nicht gefragt, ob ich leben will, also dürfen sie mir auch nicht sagen wie ich leben soll ...."


hier ist die Frage, was ihr nicht gesagt werden darf..............

nicht trinken, nicht rauchen, für die Schule etwas tun, Sport treiben, begrenzte elektronische Gerätezeiten, Ausgangszeiten,..........alles so Dinge, die Kinder und Heranwachsende gern selber entscheiden möchten, aber ..........in die Erziehungsverantwortung fallen

"Ich kaufe Zigaretten/Alkohol legal - mich kontrolliert keiner. Ich mache da keinen Fehler, sondern die Erwachsenen, die nicht kontrollieren."
Seh ich anders, so ein Jgdl. umgeht das Gesetz und das entschuldigt nicht.

Und hier würde ichbeispielsweise immer manipulierend eingreifen, alleine um immer wieder ins Gespräch zu kommen. Verhindern kann ich so etwas nicht, aber einwirken und manchmal auch positiv.

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