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jea
22.05.2012
um 11:01 Uhr
och @robeki die haben einen extrem vorteil........................ kannste glauben
 
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6%

manchmal

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nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

pandora

unregistriert

1

Mittwoch, 23. November 2011, 11:39

Sind Namen "Schall und Rauch"?

Hallo Ihr Lieben,

so ganz zum Schluß möchte ich eine Frage loswerden, die mich schon sehr lange beschäftigt. Und zwar die Frage, wie das mit dem "angeheirateten" Familiennamen bei Euch gehandelt wird. Ich bin immer mal wieder am überlegen, ob ich meinen Mädchennamen wieder annehmen soll. Vorallem in der heißen Phase der Trennung/Scheidung ist mir das durch den Kopf gegangen. Da ich aber damals genug andere Baustellen hatte, habe ich das nicht weiter verfolgt. In der letzten Zeit geistert dieser Gedanke aber wieder verstärkt in meinem Kopf rum. Ich habe damals bewußt den Namen meines Mannes angenommen, da ich dadurch nach Außen das Zeichen gesetzt habe, "wir gehören zusammen!!" Meine Kinder sind mit diesem Familiennamen aufgewachsen. Er ist ein Teil ihrer Identität.

Dazu kämen dann eben auch unendliche bürokratische Details, sei es, dass ich einen neuen Ausweis brauche, das Sorgerechtsurteil, und, und, und. Mir tut der Name nicht "weh", aber manchmal rumort da eben so ein Stimmchen in mir, dass fragt. Als ich meine Kinder mal darauf angesprochen habe, waren die alles andere als begeistert. Sie seien mit diesem Namen geboren und aufgewachsen, und sie wollten weder eine Änderung bei mir, noch bei ihenen.

Welche Erfahrungen habt Ihr denn mit dieser Frage?

pandora 8|

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Moni42

Senior Mitglied

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Danksagungen: 2017

2

Mittwoch, 23. November 2011, 12:00

Hallo,
zum Zeitpunkt der Scheidung war der Name Schall und Rauch........
ich wollte nicht anders heißen als unsere Kinder, keine zwei Namen am Klingelschild....

heute Jahre, viele Verletzungen, Erlebnisse später,...........würde ich anders entscheiden.
Heute würde ich den Namen gerne los..........im letzten Jahr dachte ich: sterben möchte ich mit diesem Namen nicht........
Ich kann mich nicht mehr mit ihm identifizieren..........

Ja, so ist das....

Eva M.

Anfänger

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Wohnort: Hamburg

3

Mittwoch, 23. November 2011, 14:55

ach ja... diese Frage beschäftigt mich ja auch immer mal wieder... allerdings aus der anderen Perspektive...
Sohnemann hat nach der Geburt den Nachnamen des KV erhalten, da wir Eltern eigentlich heiraten wollten... dazu ist es dann ja nicht mehr gekommen... So haben Sohnemann (4 J.) und ich schon immer unterschiedliche Nachnamen... :S

Ich kann ja nur aus meiner Perspektive erzählen: Ich finde das irgendwie seltsam. Ich muss mich dauernd erklären, wenn es um seine Angelegenheiten geht... Außerdem fühlt es sich - hm, mir fällt nicht das rechte Wort ein - an, als würde uns etwas trennen als Familie...

Und was wäre, wenn ich dann doch irgendwann mal heiraten sollte - man soll ja nie nie sagen...?
Zu einer Entscheidung bin ich noch nicht gekommen. Entscheide ich ja auch nicht allein... Ich bräuchte zur Namensänderung von Sohnemann die Einverständniserklärung vom KV... Ob er mir die geben würde? Ich denke eher nicht. Wir haben aber auch noch nie darüber gesprochen.

Ich für meinen Teil bin sehr froh, dass ich meinen Geburtsnamen noch habe. Ich würde jetzt nicht den Nachnamen meines Ex tragen wollen... Es gibt allerdings auch schon eine Frau xxx (sein Nachname), da er vor der Beziehung mit mir bereits geschieden war... Und ich möchte wirklich nicht so heißen wie seine Ex-Frau... :rolleyes:

Viele Grüße
„Wir müssen die Art Mensch sein, die unsere Kinder werden sollen.“Joseph Chilton Pearce

Moni42

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4

Mittwoch, 23. November 2011, 15:39

Und ich möchte wirklich nicht so heißen wie seine Ex-Frau... :rolleyes:


es macht auch keinen Spaß festzustellen, dass man die gleichen Ärzte aufsucht und man entdeckt, dass man für die "falsche" gehalten wurde............. :cursing:

Beiträge: 452

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Wohnort: Kreis Altenkirchen

Beruf: Verwaltungsangestellte

5

Mittwoch, 23. November 2011, 19:48

Das Thema ist mir auch schon oft durch den Kopf gegangen.... Bei der Scheidung wars kein Thema, da war für mich klar, ich behalt den Namen den mein Sohn trägt. Dann kam meine erste Tochter und ich habe gedacht, nee das geht doch nicht das MEIN Kind den Namen meines Exmanns trägt. Aber genauso wenig gings das mein Großer einen anderen namen hat wie ich. Ich habe hin und her überlegt und mich für meinen Ehenamen entschieden. mein ex meinte damals das es ja wohl nicht mein ernst wäre, dass DAS Kind seinen Namen bekäme. Ich habe nur gesagt, nee das siehst du falsch, es bekommt meinen und der ist nunmal seit einigen Jahren der gleiche wieder deiner :D

Als dann die Kleine kam hab ich nochmal drüber nachgedacht und mich dennoch wieder dagegen entschieden. Nun haben wir alle 4 den Namen meines Exmanns und es ist ok!

Beiträge: 278

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Wohnort: Deutschland

6

Mittwoch, 23. November 2011, 20:38

Auch für mich ist das Thema schon lange präsent.

Ich hatte einen recht seltenen Namen und hätte meinen Mann vor der Hochzeit gern überredet, meinen Namen, statt seines Allerweltsnamen, anzunehmen.

Aber "Ein Mann gibt seinen Namen nicht ab!"

Insbesondere, nachdem er seine Langzeitbeziehung geheiratet hat, steht für mich die Frage wieder aktueller, ob ich so heißen möchte, wie die Austauschfigur - oder wie nennen die sich ? - Zweitfrau, hab ich gelernt!

Monis "sterben möchte ich nicht mit dem Namen" hat mich für einen Moment sehr in die Richtung: weg damit! tendieren lassen.

Aber dann hab ich einen Tag weitergedacht: Möchte ich, dass meine Söhne meine Todesanzeige mit einem anderen Namen unterschreiben, als den, den ich trage?

Und, was mich immer wieder zurückschrecken lässt: die Jungs haben sehr viel gelitten, soll ich sie nochmal in Unruhe versetzen? Vielleicht ist ja ein Name wirklich nur Schall und Rauch, und wenn ich alles andere überstanden habe, kann ich vielleicht damit auch leben und....irgendwann mal in vielen Jahren sterben....?

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 177

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7

Mittwoch, 23. November 2011, 21:49

Aber dann hab ich einen Tag weitergedacht: Möchte ich, dass meine Söhne meine Todesanzeige mit einem anderen Namen unterschreiben, als den, den ich trage?


die können formulieren "unsere Mutter"-----------

nein, jetzt ist Schluss, meine/unsere Kinder sind groß und mit diesem Namen gehe ich nicht..........aber ich bleib ja noch ein wenig :D

aufdemland

Schüler

Beiträge: 74

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Wohnort: niedersachsen

8

Mittwoch, 23. November 2011, 22:04

Teil ihrer Identität!

Das ist es.
Ich trage einen Doppelnamen. Würde den "doofen" Teil inzwischen gerne offiziell weglassen.
Aber dann habe ich auch das Gefühl, dass mich mit den Kindern nichts mehr offiziell verbindet. Sie heißen alle nur wie ihr Vater.
Mit dem Herzen ist das keine Frage.
Aber gerade bei dem besonders auffälligen Aussehen des Vaters, von dem er einen Teil an die Kinder vererbt hat, ist es naheliegender, den Namen nicht zu ändern.

Für mich schade. Für die Kinder besser.

Und wenn ich will, lasse ich einen Teil des Doppelnamens einfach weg, so "im Gespräch". Bin halt vielfältig. ;)

LG aufdemland

buwa

Fortgeschrittener

Beiträge: 110

Danksagungen: 72

Wohnort: Amberg

9

Freitag, 25. November 2011, 21:25

Hallo,

da ich bei meiner Scheidung meinen Ehenamen fast schon so lange hatte, wie vorher meinen Geburtsnamen, habe ich es nicht in Erwägung gezogen, diesen wieder abzulegen. Ich habe ihn rechtmäßig erworben und meine Kinder tragen ihn auch (d. h. eine erwachsene Tochter schon nicht mehr). Vor allem die Namesgleichheit mit den noch minderjährigen Kindern halte ich für sehr wichtig.
Dies hat auch meine Chefin schon festgestellt, die zwar in intakter Ehe lebt, aber ihren Mädchennamen bei der Eheschließung behalten hat. Immer wieder muss sie sich erklären und rechtfertigen, dass sie die Mutter der Kinder ist, obwohl sie einen anderen Namen trägt.

Langer Rede kurzer Sinn, eine Namensänderung ist für mich nicht wichtig.

LG Brigitte

Cristl

Profi

Beiträge: 232

Danksagungen: 232

10

Samstag, 26. November 2011, 03:42

Ich bin heilfroh, dass ich wenigstens in dieser Hinsicht "Ruhe" habe.
Meine große Tochter wurde geboren bevor wir überhaupt ans Heiraten gedacht haben und hatte somit meinen Nachnamen. Bei der Hochzeit habe ich meinen Mädchennamen behalten (wohl aus weiser Vorraussicht :whistling: ) und dann war klar, dass die während der Ehe geborene Kleine logischerweise den gleichen Nachnamen erhält.
:P
Ich finde es sehr wichtig und schön, dass wir alle den gleichen Familiennamen haben.
Puuuuuh, noch mal Glück gehabt! :thumbsup:
Denn mit seinem Namen.... NEIN!!!! :schiri Nie und nimmer :pinch:

Aber zur Not - wäre es damals anders gelaufen - ich hätte lieber unterschiedliche Namen als mit seinem täglich unterschreiben zu müssen. In Italien ist es im Übrigen üblich, dass die Frauen nach der Hochzeit ihren Mädchennamen weiterführen - bei Ämtern etc wird immer mit Mädchennamen unterschrieben ...
LG Cristl

Zitat

Auch aus Steinen,
die einem in den Weg gelegt werden,
kann man Schönes bauen.

(Johann Wolfgang von Goethe)
Man gebe mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann!!! 8|

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