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Silvester 2011
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Chat für Alleinerziehende

Einladung zum Chat.
Zur Zeit sind folgende User im Chat, die sich gerne mit Dir unterhalten würden:
   Raum Lobby: airam(Mod) Georg1211(User) leonies_mum2(User) rick robeki(User)

Wer macht was?

jea
22.05.2012
um 11:01 Uhr
och @robeki die haben einen extrem vorteil........................ kannste glauben
 
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von mona84

pandora

unregistriert

1

Samstag, 26. November 2011, 08:28

Abgeschoben oder wirkliche Unterstützung?

Mich beschäftigt der gestrige chat. Es ging um die Frage einer Mutter, die ihre 14 jährige Tochter gerne im Internat anmelden würde, um die häusliche Situation zu entspannen.
Die Mutter ist nicht mit dem KV verheiratet, sondern mit einem neuen Partner, der die zum Zeitpunkt der Hochzeit, wenn ich´s richtig verstanden habe, 12 jährige Tochter quasi "mitgeheiratet" hat. In der letzten Zeit ist das Mädchen wohl in den schulischen Leistungen stark abgesackt, und hat sich sehr aus ihrem Freundeskreis zurückgezogen. Auf Nachfrage erzählte die Mutter dann, dass sowohl sie, als auch ihr Mann beruflich stark engagiert sind, und das Mädchen bis Abends in der Regel alleine ist. Keine einfache Situation also.

Was mich sehr nachdenklich gestimmt hat, war, dass die Internatsunterbringung in diesem Fall wohl die (für mich fehlende) Nestwärme ersetzen soll. Nach Aussage der Mutter will ihre Tochter wohl auch weg.... Ich stelle mir nun die Frage, warum... Wenn ich mir vorstelle, wie wichtig es für meine Kinder ist, dass ich mich in der Zeit, in der ich zuhause bin, ansprechbar und erreichbar bin, dann frage ich mich, ob das Kind nicht deswegen ins Internat will, weil sie sich erhofft, dass dort jemand für sie da ist?

Ich habe meine Tochte auch ins internat geschickt, damals auch auf ihren ausdrücklichen Wunsch. Sie hatte massive Ängste ihren Vater betreffend, und fühlte sich dort sicherer, da ich eben auch arbeiten war. Jetzt hat sich aber herausgestellt, dass sie in keinerweise von den Erziehern aufgefangen wurde, so dass ich sie wieder abgemeldet habe. Ich nehme mir zur eit deutlich mehr Zeit für sie, obwohl wir auch wärend ihrer Internatszeit am WE immer viel exklusive Zeit eingeplant hatten. Und ich bin auch der Meinung, dass das ein neuer Partner zu akzeptieren hat, dass mein Kind Bedürfnisse hat, mich braucht. Ich kannn es doch nicht einfach in die Ecke schieben, weil es mich stört, oder?!

Nachdenkliche Grüße,
pandora 8|

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Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 177

Danksagungen: 2017

2

Samstag, 26. November 2011, 10:12

Eine Familie hatte ein mittleres Kind, dass während der Pubertät (ab 11 Jahre) völlig entgleiste.........
die Mutter sagt selber: meine Tochter hat alles durch, sogar untergetaucht war sie vorübergehend. Ich möchte nicht wissen, was sie alles erlebt hat. Sie hat auf der Straße gelebt, vorher bei Tante und Onkel, in einer KiJu. Während dieser Zeit waren sie auch auf Wunsch der Eltern durch das JA betreut. Diese empfohlen dann ein Internat.....
Gebracht hat es nichts, dort musste das Kind dann auch wieder gehen.

Diese Familie hat Nestwärme und Zeit geboten, aber es lief etwas anderes schief. Hochbegabung stand im Raum, Pädagogen oft überfordert damit. Schullaufbahn ein Desaster....

Heute nach der Pubertät ca. 20 Jahre ist die mittlerweile junge Frau wieder daheim eingezogen, macht Schulabschluss nach.

Ich von außer verstand damals nicht, wieso der Profi so wenig hilfreich war...........was später auch auf unsere Tochter zutraf und ihre persönliche Entwicklung, ihren Weg ins Leben.

In dem von dir beschriebenem Fall scheint Vernachlässigung im Raum zu stehen........Selbstständig werden in einer Familie bedeutet nicht alleine lassen..........dass ist aber häufig der Fall.

Unter dem Deckmantel des Selbstständig werdens oder Sein dürfen werden Kinder häufig alleine gelassen und sind dann überfordert.

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