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jea
22.05.2012
um 11:01 Uhr
och @robeki die haben einen extrem vorteil........................ kannste glauben
 
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von mona84

asya

Anfänger

Beiträge:

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1

Mittwoch, 29. Juni 2005, 15:56

binationale kinder

hallo,
ich wollte mal fragen, ob hier noch andere elternteile sind, deren kinder binational sind. wie geht ihr mit der fremden kultur um - die bei alleinerziehenden ja meist nicht mehr unmittelbar da ist, welche tipps und ideen habt ihr bei der bilingualen erziehung?
sonnige grüße
asya[addsig]

frank

Projektinitiator

Beiträge: 806

Danksagungen: 201

Wohnort: Herborn

Beruf: Medizinpädagoge

2

Mittwoch, 29. Juni 2005, 23:15

RE: binationale kinder

Hallo Asya,

unser Forum ist ja doch sehr schnelllebig und schon ist Dein Beitrag nach unten gerutscht. Na, dann nutze ich mal die Gelegenheit und sende ganz viele Grüsse nach Istanbul.

Ich weiss, dass hier auch mehrere Besucher mitlesen, die sich durch Deinen beitrag angesprochen fühlen müssten, aber vielleicht haben sie es ja bisher nur überlesen.

Magst Du Dich nicht mal in unserer Vorstellungsrunde ein paar Zeilen über Dich und Deine Kleine schreiben?

Liebe Grüße aus Deutschland

Frank[addsig]

Strandfrau

Anfänger

Beiträge:

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3

Samstag, 2. Juli 2005, 14:29

RE: binationale kinder

Hallo Asya,

ich bin Mutter einer binationalen Tochter von 22 Monaten und stelle mir die gleichen Fragen wie Du. Wie bringe ich ihr ihre anderen Kulturen bei? Wann fange ich an? Bilinguale Erziehung alleine halte ich in meinem Fall für unmöglich, sie soll allerdings so früh wie möglich Englisch lernen.
Wenn Du Lust hast mail mich mal an unter Strandfrau@gmx.net

Liebe Grüsse nach Istanbul,

Strandfrau

asya

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Beruf: journalistin, übersetzerin

4

Sonntag, 31. Juli 2005, 18:34

RE: binationale kinder

liebe strandfrau,
jetzt habe ich gerade erst deine antwort gefunden! dachte ich mir doch, dass ich nicht die einzige hier bin :-) . eine mail ist schon an dich unterwegs aber ich würde mich freuen, wenn wir einen teil der diskussion auch öffentlich weiter führen würden.
lg asya[addsig]

Gast

unregistriert

5

Montag, 1. August 2005, 09:26

RE: binationale kinder

oh, das würde mich auch freuen - das mit dem öffentlich weiter diskutieren.

hallo zusammen erst mal :-)
habe den beitrag heute erst entdeckt *schäm*

ich gebe zu, über dieses thema habe ich mir noch nie gedanken gemacht.

meine frage: muss das ? ist auch das wichtig ? der kontakt zum vater besteht nicht, der kontakt zu dem teil der familie besteht nicht. und wenn, wie stellt man das an ?
mein einziger einfall wäre ein märchenbuch aus dem land. und dann ?

meine tochter ist neun, und bis jetzt ist dieses thema noch nicht angesprochen worden.
(ich stelle mir gerade vor, wie ich mit ihr im urlaub bin, und ihr krampfhaft versuche zu erklären, wovon ich keine ahnung habe :-D )
bei kontakt zu der familie des partners kann ich mir schon vorstellen, das die kinder da automatisch rein rutschen, ob sprache oder kultur.

ich warte mal gespannt auf weiteres.
kizim, bei dir rate ich gerne, und eventuell liege ich nicht falsch *ggg*, aber strandfrau, wo liegen bei deinem kind die "zweiten" wurzeln ?

liebe grüsse, andrea

asya

Anfänger

Beiträge:

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Beruf: journalistin, übersetzerin

6

Dienstag, 2. August 2005, 11:14

RE: binationale kinder

hallo andrea,
gut geraten canim!
sicher hast du recht und ab einem gewissen punkt, wenn gar kein kontakt besteht, mag es sinnlos sein zu versuchen die sprache und kultur nahe zu bringen, wenn eben der kontakt dazu absolut künstlich wäre.
eine frage, die mich hierzu allerdings beschäftigt ist, in wie weit die wahrnehmung aussenstehender es nicht notwendig macht, dass zumindest das kind sich zu einem zeitpunkt ausseinandersetzen muss. das hängt sicherlich zu einem großen teil von der fremdartigkeit des "genmaterials" ab. ein kind mit dunkler hautfarbe wird sicherlich immer als mehr oder weniger fremd wahrgenommen. ich habe viele freundinnen, die aus gescheiterten binationalen beziehungen hervorgegangen sind und mit mitte zwanzig versuchen ihre "andere seite" zu entdecken. nicht selten werden sie von beiden kulturen als aussenseiter betrachtet. klar, dem kann man nicht mit trt-int oder sesame street auf englisch entgegenwirken.
willst du eigentlich ein bisschen was über dich und deine familie erzählen? oh, ich sehe gerade, dass ich das auch machen sollte. na ja, im nächsten beitrag dann...
lg asya[addsig]

Gast

unregistriert

7

Mittwoch, 3. August 2005, 00:50

RE: binationale kinder


Gast

unregistriert

8

Mittwoch, 3. August 2005, 00:52

RE: binationale kinder

ach ja, ich wieder - wie immer :-D

strandfrau, ich wäre auch an deiner geschichte interessiert. ;-)
vielleicht gibt mir das noch ein paar gute gedankenanstösse.

*fast vergessen schäm*

gute nacht, andrea *winkt*

Strandfrau

Anfänger

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9

Mittwoch, 3. August 2005, 13:16

RE: binationale kinder

Hallo Andrea,

tja, meine Tochter ist eines der "sichtbaren" binationalen Kinder, ihr Vater ist Afro-Amerikaner, seine Grossmutter wiederum eine amerikanische Ureinwohnerin. Also das, was man in den USA schlicht und einfach als "mixed" bezeichnen würde, hier gilt sowas als nicht politisch korrekt. Sie ist zwar nicht besonders dunkel, hat aber die Afro-Krause und Mokkabohnen-Augen. Viele Leute fragen immer wieder, ob sie soviel Möhren isst :-D .
Wir haben keinen Kontakt zum Vater, aber ich bin sicher, dass es für meine Tochter sehr wichtig sein wird, viel über ihre 3! anderen Kulturen zu wissen. Da ist es mit ein bißchen englischer Sprache sicher nicht getan und ich habe noch nicht wirklich eine Vorstellung, was da auf mich zukommt. So, dass in Kürze, später sicher mehr.

LG
Strandfrau[addsig]

asya

Anfänger

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Beruf: journalistin, übersetzerin

10

Freitag, 5. August 2005, 00:32

RE: binationale kinder

hallo,
ja, schön dass es bunter wird, ich würde ja auch gerne noch ein paar binationale kinder in die welt setzen um die akzeptanz zu steigern...*g*.
mir scheint, dass eure situation tatsächlich anders geartet ist. so ein kleiner ire fällt in der tat kaum auf, zumindest in norddeutschland. wenn familie und freunde nicht aus dem anderen land stammen, dann kann man wohl wirklich nur wenig machen, vielleicht ist der bedarf ja auch nicht so gegeben.
bei unserer strandfrau liegt die sache da sicher anders, weil das kind ja wahrscheinlich auf seine fremdheit angesprochen wird.
meine geschichte ist ja wieder ganz anders, weil wir ja die ausländer sind. ich lebe ja in der türkei mit ihr. sicherlich bekommt sie auf die art wenigstens eine ordentliche portion der anderen kultur und sprache ab. und sie ist auch der renner am spielplatz.entgegen meinen hoffnungen habe ich mich wohl genetisch voll durchgesetzt. ich kann mir hingegen sorgen machen, ob sie jemals deutsch lernen wird. zwar spreche ich mit ihr ausschliesslich deutsch, aber wir leben in einer wohngemeinschaft mit einem amerikaner und mir sind in den letzten jahren sämtliche deutschen bekanntschaften abhanden gekommen. klar bleibt uns noch weihnachten bei oma und backe backe kuchen. aber wie weit trägt das?
und in der tat ist die kulturelle identität für mich einer von vielen gründen, nicht nach deutschland zurück zu gehen. ich hätte das gefühl, ihr etwas vor zu enthalten. wäre sie für die türken eine deutsche, für die deutsche eine türkin? warum stört es mich hier nicht, dass sie für die türken eine deutsche ist?
so, für heute mal das...
lg asya[addsig]

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