RE: binationale kinder
hallo,
ja, schön dass es bunter wird, ich würde ja auch gerne noch ein paar binationale kinder in die welt setzen um die akzeptanz zu steigern...*g*.
mir scheint, dass eure situation tatsächlich anders geartet ist. so ein kleiner ire fällt in der tat kaum auf, zumindest in norddeutschland. wenn familie und freunde nicht aus dem anderen land stammen, dann kann man wohl wirklich nur wenig machen, vielleicht ist der bedarf ja auch nicht so gegeben.
bei unserer strandfrau liegt die sache da sicher anders, weil das kind ja wahrscheinlich auf seine fremdheit angesprochen wird.
meine geschichte ist ja wieder ganz anders, weil wir ja die ausländer sind. ich lebe ja in der türkei mit ihr. sicherlich bekommt sie auf die art wenigstens eine ordentliche portion der anderen kultur und sprache ab. und sie ist auch der renner am spielplatz.entgegen meinen hoffnungen habe ich mich wohl genetisch voll durchgesetzt. ich kann mir hingegen sorgen machen, ob sie jemals deutsch lernen wird. zwar spreche ich mit ihr ausschliesslich deutsch, aber wir leben in einer wohngemeinschaft mit einem amerikaner und mir sind in den letzten jahren sämtliche deutschen bekanntschaften abhanden gekommen. klar bleibt uns noch weihnachten bei oma und backe backe kuchen. aber wie weit trägt das?
und in der tat ist die kulturelle identität für mich einer von vielen gründen, nicht nach deutschland zurück zu gehen. ich hätte das gefühl, ihr etwas vor zu enthalten. wäre sie für die türken eine deutsche, für die deutsche eine türkin? warum stört es mich hier nicht, dass sie für die türken eine deutsche ist?
so, für heute mal das...
lg asya[addsig]