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von mona84

Rick

m-admin a.D.

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Wohnort: Münsterland

Beruf: Ausfüllend ;-)

11

Mittwoch, 27. Januar 2010, 23:04

hallo jule,

können wir :-) man mag den papst angreifen oder die ratspräsidentin der ev. kirche, frau kessmann. ich bin mir sicher, so eine diskussion kann funktionieren. auch mit muslimen, buddhisten, was auch immer ...

glaube ist privatsache, und das ist auch so gut.

totalitären fundamentalisten muss die demokratische gesellschaft aber bekämpfen. scientology beispielsweise hat versucht in deutschland den status einer kirche zu bekommen, und ist zurecht voll auf die fresse gefallen ;-) john travolta hin, tom cruise her - und andere konsorten. da hat doch diese fundi-sekte glatt deutschland für faschistoid erklärt, und verklagt- völlig krank! die sind -als fundamentalisten - genauso schlimm, wie die taliban oder andere menschenverachtenden strömungen! der geistesgedanke ist nämlich derselbe!

ich bleibe dabei: das diese familie asyl erhält, angesichts tausender flüchtlinge, die vor den grenzen der wohlfahrsgesellschaften elendig zugrunde gehen und auch kinder auf der flucht verrecken, sei es im mittelmeer zu europa oder den der usa, ist infam und zum höchsten masse unchristlich!

die amis, die das unterstützen, sollten sich was schämen!

jule68

unregistriert

12

Donnerstag, 28. Januar 2010, 08:31

Hallo Rick,

ja, das ist ein Thema, bei dem mein Adrenalin auch brodelt...;-) Ich bin absolut Deiner Meinung, das mit dem politischen Asyl ist ein Witz, über den man nicht lachen kann. Das wirklich Schlimme ist ja auch dabei, dass diese Leute auch noch davon überzeugt sind, sie handeln "im Namen Gottes" und tun etwas Gutes...Bei der Scientology weiß ich das jetzt nicht, aber fundamentale Christen, Moslems etc. sind ja wirklich davon überzeugt, sie tun uns einen Gefallen (!!!) - das Gewissen oder der gesunde Menschenverstand sind ersetzt worden durch schwachsinnige, versteinerte Überzeugungen, mit denen sie im Extremfall Menschenleben zerstören...

Glaube ist Privatsache, leider bleibt er das nicht immer - ich möchte ja auch die normale Kirche nicht mit Fundamentalisten auf eine Stufe stellen. Nur finde ich, alle, die meinen, sie hätten die Weisheit mit dem Löffel gefressen ;-) (egal welcher Überzeugung) und nichts mehr dazu lernen können, anstrengend bis gar nicht zu ertragen - wir sind doch alle nur Menschen...

Liebe Grüße

Julia

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Gluckenmama

Schüler

Beiträge: 76

Danksagungen: 88

Wohnort: Hannover

Beruf: exam. Altenpflegerin , Familienmanagerin

13

Donnerstag, 28. Januar 2010, 10:27

Oh Julia du sprichst mir echt aus der Seele. Ich habe ja selber das Leben mit einem Moslem am eigenen Leib mitbekommen.....in meinem Fall war es gar nicht schön. Sie verlangen viel Toleranz für " ihre " Religion aber alles andere ist schlicht weg nur falsch. Das passt doch nicht zusammen!
Lache, wenn es nicht zum weinen reicht!

jule68

unregistriert

14

Donnerstag, 28. Januar 2010, 22:09

Die Wahrheit ist, ich war selber ein intoleranter, extrem gläubiger Mensch...das ist eine lange Geschichte, und das möchte ich auch hier nicht (öffentlich) erzählen. Ich weiß, wie verbohrt man sein kann und mich ganz davon zu lösen war ein langer Weg...Meine KInder sind mein Spiegel - sie wollen kein religiöses Leben sondern eine lebensfrohe, fröhliche Mutter, die offen (für sie) ist. Und das bin ich heute und dafür bin ich meinen Kindern dankbar und das ist heute für mich Glaube, wie ich ihn leben möchte.

Meine allerbesten Freunde sind keine gläubigen Christen, aber sie haben mir in vielen Jahren gezeigt, dass sie zu mir stehen, für mich da sind - mir sind heute Taten wichtiger als schöne Worte und ich finde, man sollte jedem Menschen eine Chance geben, zu zeigen, wie er ist, ohne ihn von vorneherein in eine Schublade zu stecken, weil er z.B. etwas anderes glaubt. Ich weiß nicht, so sehe ich das - Glauben sollte doch nicht das Herz enger machen sondern weiter....

LG

Julia

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jule68« (29. Januar 2010, 11:26)


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soistes

unregistriert

15

Samstag, 30. Januar 2010, 09:42

Hallo zusammen.

Auch ich habe mir so meine Gedanken über dieses Anregende Thama gemacht.
Erst mal zu meiner Einstellung. Ich bin Evangelisch getauft worden. Im Christlichem Glauben Aufgewachsen.
Die Taufe habe ich nicht beeinflussen können! 8| Hatte kein Mitspracherecht.
Mit etwa 20 Jahren bin ich dann aus der Kirche Ausgetreten. Schon damals habe ich keinen Sinn gesehen in einer Gemeinde zu sein die ihre Ausschließlichkeit und damit dem ständigen Kampf der Religionen führt.
Und das ist bei allen Religionen so. Jeder will den besseren Glauben vermitteln. Das hat mich schon als jungen Menschen sehr aufgeregt. Ganz tief in mir habe ich immer an Gott geglaubt und tu es nach wie vor. Nur habe ich mir immer die Frage gestellt das es ja nur einen Gott geben kann an den die Menschheit glaubt. Dabei ist es mir ziemlich schnuppe wie er genannt wird.
Ich bin davon überzeugt das es hierbei schlicht um die Werte geht die wir mit dem Glauben eigentlich begründet wissen wollen.
Diese kann ich auch ohne jeglicher anhängigkeit einer Glaubensgruppe leben. Das wiederum sagt mir das ich frei sein will für Gott. Ohne Irdische Verpflichtung.
Wie gesagt konnte ich nicht frei entscheiden . Diese Entscheidung wurde mir von meinen Erziehern auferlegt.
"Normal" Kinder müssen getauft werden! ????
Aber ist das auch richtig? So ist es auch nicht verwunderlich das es Fundamentalisten gibt weil sie so sein sollen. Das aber hat nichts mit dem glauben an Gott zu tun. Das ist Menschlich künstlich .
Darum habe ich mein Kind nicht taufen lassen. Er soll frei entscheiden können . Diese Freiheit hat er als Mensch verdient. Das ist meine Aufgabe. Hör dir alles an mein Kind. Entscheide wenn du selbst diese Entscheidung treffen magst. Erfahre die Welt ganz und nicht eingeschränkt von mir!
Mein Kind darf jeglichen Unterricht besuchen ich mache da keine Ausnahme. Und er fühlt sich gut dabei. Er ist in der Klasse der einzige der nicht getauft ist. Das war am Anfang für ihn sehr komisch. Heute ist er Stolz denn er ist der einzig freie in der Klasse. Ich habe mit den jeweiligen Religionslehrern gesprochen und nun Eifern sie Wett wer ihm den besseren Glauben vermitteln kann. ;)
Ich weiß das mein Sohn sich nicht so leicht überzeugen lässt lernt er doch das es keine einzig Richtige geben kann. So Ihr lieben das ist mein Beitrag dazu. :D :D

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