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von mona84

mama_wonni

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11

Freitag, 12. März 2010, 22:06

Hallo Sunny,
offensichtlich hast du schon Analyse betrieben und ich denke Du schätzt das auch richtig ein.Er sieht das wohl als Spielchen an.Ich denke mit der Konsequenz, habt ihr das Problemchen bald wieder n den Griff..Bedenklich ist es sicher nicht...aber wenn Du nicht einen Schlussstrich ziehst, wird es eine neverending story und er ist doch sicher sonst ein Sonnenschein ;)

LG Wonni
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-Albert Einstein

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12

Samstag, 13. März 2010, 08:20

Huhu Sunny,

kann mich Wonni da nur anschlieĂźen.
Nachdem was Du da schreibst sieht es wirklich mehr nach einer kleinen Kraftprobe aus. ;)
Für bedenklich halte ich das nicht. Es gehört nunmal zur Entwicklung der lieben Kleinen ihre Grenzen auszutesten.

Ich denke auch, das liebevoller Konsequenz der richtige Weg ist.
Du hast ja geschrieben, das Du am besten damit gefahren bist, wenn Du es einfach ignoriert hast. Ist bestimmt nicht leicht, aber wenn sich damit Tränchen vermeiden lassen und er von allein wieder in sein Bettchen krabbelt find ich es vollkommen oki.
Außerdem hast Du ja die Möglichkeit den Kleinen ausgiebig zu loben, wenn er von allein zurück ins Bettchen huscht. Das tut Euch bestimmt allen beiden gut.
:D

Meine kl. GroĂźe geht Abends brav schlafen. Aber irgendwann Nachts wechselt sie dann meist in Mamas Bettchen und das finde ich gar nicht schlimm.
:)


LG
Yvonne
Es gibt keine groĂźen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglĂĽckliches Kind auf Erden gibt.
Albert Einstein

FrMĂĽllerSchulz

unregistriert

13

Dienstag, 16. März 2010, 21:29

Hallo liebe Sunny!

Aufgrund Deiner Ausführungen denke auch ich, dass es hier hauptsächlich um Grenzen testen geht. Du hast schon selbst geschrieben, dass Du den Eindruck hast, dass es für ihn ein Spielchen ist und dass Du Dich bzgl. Deiner Reaktion unsicher fühlst. Also erstmal: das ist völlig normal und überhaupt nicht bedenklich... 8)

Nun, es ist schwierig - wenn nicht gar unmöglich - DEN Weg aufzuzeigen, der nun auf jeden Fall zum erwünschten Resultat führt. Jedes Kind ist anders... Mir fallen zwei, drei Möglichkeiten ein, mit der Situation umzugehen:

1. Ignorieren.
Du hast diese Variante ja schon "ausprobiert". Ich finde sie sinnvoll, wenn Dein Sohn schon sehr viel Aufmerksamkeit für sein Verhalten "geerntet" hat. Auch Schimpfen ist (negative) Aufmerksamkeit, ebenso wie gut zureden, trösten,... etc. Denn vermutlich will er Deine Aufmerksamkeit mit diesem Verhalten erreichen und hat bereits die Erfahrung gemacht, dass das ganz gut funktioniert... ;) Meine Empfehlung, wenn Du Dich für diese Variante entscheidest: Ignoriere das Verhalten 1 bis 2 Wochen lang - und zwar konsequent! Selbst, wenn er um 23 Uhr noch angewackelt kommt....

Ich habe mal ein Aufmerksamkeit-suchendes Verhalten von meinem Sohn (2,5 Jahre) damit beendet. Er hat wochenlang jegliche Lampen ständig ein- und ausgeschaltet, egal wo er war. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich ihn am Tag ermahnt habe, ich war total genervt davon und meine rote Alarmleuchte im Kopf ging sofort an, wenn er den Schalter auch nur ansah... Dann habe ich dieses Verhalten eine Woche komplett ignoriert (d.h. tatsächlich so tun, als wäre es nicht passiert - also null Reaktion, auch kein Augenkontakt), selbst wenn es stockdunkel war. Und siehe da: bereits nach wenigen Tagen hat er es gelassen. :D


2. Grenzen eindeutig setzen und Ausnahmeregelungen
Diese Variante finde ich persönlich für Deine Situation passender - aber das kannst Du besser entscheiden.
Zunächst würde ich Deinen Sohn in einem "guten Moment" - also in einem, in dem ihr beide entspannt miteinander seid, fragen, warum er sich so verhält. Allerdings nicht mit einer klassischen "Warum?"-Frage (denn Kinder in dem Alter können auf "Warum?"-Fragen keine eindeutigen Antworten geben), sondern mit "Erraten". Also z.B. könntest Du fragen: "Könnte es sein, dass..."
- ... Du möchtest, dass ich mich (noch) mehr mit Dir beschäftige?
- ... Du mir zeigen möchtest, dass Du die Situation bestimmen willst?
- ... ich etwas ganz Besonderes fĂĽr Dich tun soll?
- ... Du möchstest, dass wir vor dem Schlafen etwas anderes machen (Ritual evtl. anpassen)? --> Kannst Du mir einen Vorschlag machen?
- ... etc.

Wichtig ist, dass Du ihn "neutral" fragst - also ohne Vorwürfe oder Schuldzuweisungen. I.d.R. reagieren die Kinder auf diese Fragetechnik gut und ihr könnt eine Vereinbarung treffen. Z.B. könnte die so aussehen, dass er - nachdem das Abendritual gelaufen ist - noch eine zeitlang (vielleicht 10 oder 15 Minuten) in seinem Zimmer mit seinem Lieblingsspielzeug spielen darf. Dafür könntest Du einen Wecker stellen und ihm sagen, dass wenn der Wecker klingelt, wirklich Schluss für heute ist. So hat er noch ein bisschen Zeit, sich vom Tag zu verabschieden. Das ist natürlich nur ein Beispiel. Bestimmt fällt Dir noch anderes ein.

Wenn das nicht fruchtet, hat er evtl. wirklich im Moment das starke Bedürfnis bei Dir zu sein?! Dann wäre z.B. eine Ausnahmeregelung denkbar. Ich stelle mir z.B. so etwas vor wie: "Am Wochenende darfst Du abends eine Stunde länger aufbleiben und wir beide machen in dieser Zeit etwas schönes zusammen, aber dafür musst Du ansonsten ohne Gegrummel ins Bett gehen."

Wichtig finde ich, dass Du einen Weg findest, der zu Dir passt! Ich weiß, dass ist nicht einfach, weil Eltern ständig (ungebetene) "Ratschläge" hören. Der eine sagt das, der andere sagt dies...
Nur: Dein Sohn merkt, wenn Du etwas tust, was Du eigentlich gar nicht tun willst. Kinder haben unheimlich feine Antennen und spüren jede Unsicherheit des Erwachsenen. Kinder brauchen Eindeutigkeit und Klarheit, und die kannst Du ihm nur geben, wenn Du selbst hinter Deinem Verhalten stehst. Deshalb mein Rat: denke in Ruhe darüber nach, welcher Weg für Dich richtig ist (evtl ist es ja auch eine Kombination aus den o.g. Vorschlägen oder etwas ganz anderes) - und dann bleib auch dabei. Selbst wenn Du noch ein paar Abende dieses nervige Verhalten ertragen musst - handle erst dann, wenn Du Dir sicher bist, dass Du bei Deiner Entscheidung bleibst, auch wenn es Protest seitens Deines Sohnes gibt.

Puuh, jetzt hab ich viel geschrieben... Ich hoffe, ich konnte Dir ein StĂĽck weit behilflich sein.... :)

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Sunny 32

Anfänger

Beiträge: 17

Danksagungen: 28

Wohnort: Görlitz

14

Donnerstag, 18. März 2010, 20:53

OH Hallo und GROSSES DANKESCHĂ–N fĂĽr die liebe Antwort!



Also das mit dem Ignorieren hatte nur das eine Mal so gut geklappt :( Z.Zt.ist es wirklich sehr unschön abends, um es mal vorsichtig auszudrücken! Es gibt immer Tränen! Ich habe jetzt sein Bett umgedreht, d.h. es steht an der Wand mit der offenen Seite und so kann er von allein nicht raus aus dem Bett. Er fordert mich natürlich immer auf, es wieder umzudrehen, darauf hab ich mich auch mehrfach eingelassen, aber er hält sich nicht an unsere Abmachung, dass er drin bleibt. Heute hab ich das Bett gleich so stehenlassen, dass er nicht rauskommt und es gab kurz Theater, aber dann schlief er ein. Am WE werden wir es erneut versuchen. Mit ihm drüber reden, so wie du es vorgeschlagen hast, werd ich auf alle Fälle machen! Ich denke wirklich, es ist ein grundsätzliches Problem, dass ich einerseits zu unsicher bin und andererseits ihm viel durchgehen lasse bzw. immer versucht habe, dass er nicht weinen muß. Das hat wahrscheinlich dazu geführt, dass er gewöhnt ist, wenn er weint, kommt Mama und macht, was ich will. Ich muß lernen, Grenzen zu setzen und einzuhalten. Also ich halte euch auf dem Laufenden ;)

Es hat sich bereits 1 Gast bedankt.

hummelchen

unregistriert

15

Montag, 22. März 2010, 23:06

Hallo Sunny

Gottlob das ich mit meiner ältesten nie solche "Probleme"hatte.
Bei meiner jüngsten fing das Einschlafproblem schon an als sie 1 1/2 war.Sie weigerte sich regelrecht ins Bett zugehen, hatte immerzu geweint was oft bis in ein brüllen überging.Irgendwann kam ich auf die Idee das es an ihrem Kinderbett liegen könne, das sie sich von den Bettsprossen eingesperrt fühlte.Selbst das entfernen der Bettsprossen half nicht, auch kein Abendritual.Des nächtlichen Friedens wegen schlief sie bei uns mit im Bett,ihr Bett stand oft nächtelang leer.Auf Dauer wollten wir sie aber auch nicht bei uns im Bett haben.Also Kinderbett raus und Jugendbett rein.Sie war dann wie ausgewechselt, lies sich hinlegen und schlief.Sie wachte dann zwar jede Nacht auf und weinte, kam aber zu uns ins Bett gekrabbelt und schlief zufrieden weiter, was dann auch langsam nachließ.Mit knapp 2 Jahren kam sie nur noch gelegentlich am morgen zu uns zum kuscheln.
Wenn sie zu sehr krank war durfte sie gleich bei uns schlafen, was die Kleine aber irgendwann nicht mehr wollte.Schon kurz nach dem Auszug von meinem Freund Anfang Nov.´09 konnte oder wollte sie nicht mehr schlafen.Meine Maus, mittlerweile 4 Jahre, machte täglich regelrechte "Kontrollgänge" oder rief solang nach mir bis ich mich zum kuscheln neben ihr hinlegte.Sobald sie schlief stand ich wieder auf, ging zurück ins Wohnzimmer oder in mein Bett.
Das sie mich noch bei sich haben wollt, leuchtete mir ein.Denn ich schlief 2 Monate bei ihr mit im Bett, als ich mich von ihrem Papa trennte und bis er auszog.
Das Zubett bringen war jeden Abend eine Tortur.Drei Monate lang hielt es an, nichts half.Kein Ermahnen, kein gutes zureden, kein besprechen was man an dem Tag alles erlebt hat, auch nicht die gemeinsame Planung für den nächsten Tag und auch kein gemeinsames spielen am Abend.Nachtlicht mag meine Maus nicht, sie wollt es schon immer ganz dunkel haben beim schlafen und mucksmäuschenstill muß es sein und Einschlaflieder mag sie nicht.Selbst das ignorieren schlug fehl, sie blieb dann einfach im Wohnzimmer und setzte sich auf die Couch.So kam es dazu das sie an vielen abenden nicht nur 1x sondern bis zu 5x ins Bett gebracht wurde und trotzdem nicht schlief.Und ich hatte auch nicht wirklich Lust mich jeden abend zu ihr ins Bett zulegen und zu warten bis sie eingeschlafen ist.Ich wollte das sie wieder lernt allein zu schlafen und zu verstehen das ich trotzdem da bin.
Ich wußte mir bald keinen Rat mehr, was ich noch tun könnte.
Vor fast 2 Monaten kam ich auf die Idee ihr eine Gute-Nacht-Geschichte vorzulesen, machte daraufhin meiner Kleinen den Vorschlag und sie war einverstanden.Es war das einzige was noch nicht ausprobiert wurde.
Das Einschlafen klappte schon mit der ersten Gute-Nacht-Geschichte, das vorlesen beim zubettgehen ist seitdem ein fester Bestandteil geworden und meine Kleine geht wieder gern und freiwillig ins Bett.
Mittlerweile sind fast 4 Bücher durchgelesen, weil sie jeden Abend eine andere Geschichte hören möchte.
Mach deinem Kleinen den Vorschlag einer Gute-Nacht-Geschichte, wichtig ist das er mit ins Buch schauen darf das macht die Geschichte interessanter.Wenn du merkst das dein Kleiner aufmerksam und gespannt zuhört, dann sag ihm das es am nächsten Tag wieder eine Gute-Nacht-Geschichte gibt und das er nach dem vorlesen schlafen soll.
Versuch es einfach mal.

liebe GrĂĽĂźe
das hummelchen

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