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jea
22.05.2012
um 11:01 Uhr
och @robeki die haben einen extrem vorteil........................ kannste glauben
 
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von mona84

Babamama

AnfÀnger

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Wohnort: Wetzlar

Beruf: Floristin, z.Z. leider zu einem Minijob an eine Kasse verdammt....

1

Dienstag, 21. September 2010, 19:40

GEO-Artikel zum Diskutieren

Hallo, ihr Lieben.
Ich stelle auch mal was zum Lesen und Diskutieren ein. Bitte sehr :)
Gruss, Babamama
http://www.geo.de/GEO/mensch/64781.html?p=1

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Moni42

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2

Mittwoch, 22. September 2010, 07:26

Freunde unserer KInder waren schon vor JAhren ĂŒberfordert mit dem Naturangebot und den Spielmöglichkeiten fĂŒr draußen.....anfangs......dann kamen sie begeistert.
Die Einladungen zu Kindergeburtstage wurden gerne angenommen; da es mal nicht zu MAc Donald geht oder ins Kino ging, sondern miteinander gespielt wurde. Je anch Jahreszeit mehr oder weniger draußen........

Diesen Beitrag sollten viele lesen, zumindest alle die die ihre Kinder in Watte packen und oder vor elektronische GerÀte setzen. Leider werden genau die, diesen Artikel eher weniger lesen.

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mama_wonni

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Beruf: Altenpflegerin

3

Mittwoch, 22. September 2010, 08:54

Hallo....

Ja sicher ist es so, das Kinder heut zu Tage weniger draußen spielen.Also ich bin frĂŒher auf BĂ€umen herum geklettert, war ĂŒberall und nirgendwo :rolleyes: Das aber verlagert sich heute auf SpielplĂ€tze.Es gibt einige sehr schöne und dann auch weniger Schöne.Und warum? Ich habe lĂ€ngere Zeit in Bayern gewohnt. Die WĂ€lder und Felder waren privat und die Bauern haben schon sehr geschimpft wenn die Kinder dort gespielt haben. Ihr macht mir die BĂ€ume kaputt oder ihr tretet mit alles runter hieß es. Oder schaut doch mal hier in der Stadt..Wo dĂŒrfen den Kinder noch hin, ohne böse Blicke einzufangen..Oft steht: nicht die Wege verlassen.Ich sage nicht, das das ein Grund ist, nicht draußen zu spielen. Aber es schrĂ€nkt die AktivitĂ€ten ein, die KreativitĂ€t geht einfach verloren.....Kann mir irren, aber das ist meine Beobachtung.... :rolleyes:

LG Wonni
"Es ist leichter einen Atomkern zu zertrĂŒmmern, als ein Vorurteil"

-Albert Einstein

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paulchen33

Fortgeschrittener

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4

Mittwoch, 22. September 2010, 09:30

Ich denke es kommt auf die Ausgewogenheit an. NatĂŒrlich sollte man PC und Fernseher nicht verdammen, da sie ja nunmal zum Leben dazugehören. Genauso sollten Kinder aber auch draußen spielen.

Ich wohne mit meinen Zwergen auf dem Land, in 10meter Entfernung das Feld bzw. die Weinberge, ein schöner Naturspielplatz im Dorf mit Bachlauf, Froschteich und HolzhĂ€usern. Sie sind viel draußen, spielen Fußball, fahren Fahrrad.

Nicht weit von uns haben wir auch einen schönen Wald der uns oft zum spazieren ruft.. allerdings ist es leider ratsam auf den Wegen zu bleiben, da die Jungs jedesmal mit Zecken heimkommen..trotz Impfung eine nicht zu unterschÀtzende Gefahr und eklig sind sie ja auch noch :-(

Kommt das nur mir so vor oder gibt es immer mehr Zecken ? FrĂŒher musste man sich darĂŒber keine Sorgen machen, als Kinder sind wir ĂŒberall rumgeflogen, mein Bruder und ich hatten NIE eine..

Doch trotz allen Vorteilen wenn Jungs halt echte Jungs sind und draußen spielen...ich bin jeden Abend froh wenn alle wieder gesund und heil zu Hause sind... denn die heutige Zeit hat leider viele Gefahren vor denen man die Zwerge nicht immer schĂŒtzen kann...
Wenn du nichts hast, fĂŒr das es sich zu sterben lohnt, lebst du nicht wirklich.

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Moni42

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5

Mittwoch, 22. September 2010, 10:43

Ich denke es kommt auf die Ausgewogenheit an. NatĂŒrlich sollte man PC und Fernseher nicht verdammen, da sie ja nunmal zum Leben dazugehören. Genauso sollten Kinder aber auch draußen spielen.

genau auf die Ausgewogenheit kommt es an und auf bewussten Umgang mit den elektronischen GerÀten, die hÀufig als Kindersitter benutzt werden. Aber das ist ein anderes Thema.

Zu Zecken:
Richtig, die Impfung alleine schĂŒtzt nicht, da die Borreliose ĂŒbertragen werden kann. Gegen die Erkrankung kann man sich bisher nicht impfen lassen. Einzig ein wirklich gutes Nachschauen und eine Sensibilisierung fĂŒr das Thema bringt etwas mehr Sicherheit.

Zecken sind nicht nur im Unterholz zu finden, sie fallen auch von BÀumen und befinden sich auch auf RasenflÀchen.
Interessant ist auch, dass scheinbar manche Menschen mehr Zecken an sich finden und andere gar nicht. Konnte dies ĂŒber Jahre in fĂŒnf am Waldesrand lebenden Familien feststellen.

Hier ist ein wachsames Auge gefragt und geeignete Kleidung.

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Chris29

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Wohnort: Landkreis Giessen

Beruf: Touristikerin

6

Mittwoch, 22. September 2010, 11:11

Ja, ich habe Angst um meine Tochter. Ist einfach so. Aktuell ist das Thema KindesentfĂŒhrung ja leider auch wieder.
Aber ich habe keine Angst das mein Kind sich dreckig macht, auf BĂ€ume klettert, am Lagerfeuer einen Stock zum Fackeln bringt, Risse in der Hose hat und mit Kratzern und blauen Flecken (besonders an den Schienbeinen) rumrennt.
Ich habe das GlĂŒck in der NĂ€he eines Waldes und in einer Sackgasse zu wohnen, wo noch viele andere Kinder sind, die um die HĂ€user auf der Wiese rumtollen und einfach nur spielen können. Ohne Aufsicht. Mit Viehzeug, egal ob groß oder klein, haben wir ein GlĂŒck auch viel BerĂŒhrung.
TV war und ist selten bei uns und wenn, dann eine nette ARD Weihnachtsserie, 3 HaselnĂŒsse fĂŒr Aschenbrödel etc. und zusammen auf der Couch kuscheln. Ein GlĂŒck ist meine Tochter genau so eine Leseratte wie ich und wir greifen eher zum Buch als zur Fernbedienung. (Wowh, habe gerade festgestellt wie oft ich hier von GlĂŒck schreibe)

Was ich immer wieder als sehr positiv wahrnehme ist, das auf den Fahrten mit singlemama.de und alleinerziehend.net zwar der Nintendo mitgenommen wird (ein GlĂŒck von recht wenigen), dann aber beiseite gelegt und zusammen mit den anderen Kids getobt und gespielt wird. Da geht mir immer das Herz auf und manche Eltern staunen nicht schlecht :-)

Zu behĂŒtet, eingeengt, Desinfektionsmittel noch und nöcher, die eigene Angst aufs Kind ĂŒbetragen - schlimm.
Lest den Artikel Leute und dann ab in den Wald zur Schlammschlacht............Das macht auch den Großen noch Spaß :-)

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sunny2012

SchĂŒler

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Wohnort: Dortmund

7

Mittwoch, 22. September 2010, 13:20

Man macht sich zu viele Gedanken

Hallo,
auch ich wollte mal meinen "Senf" dazugeben.
Ich finde es schade, dass Kinder sich viel seltener draußen aufhalten als frĂŒher. Ich habe den direkten Vergleich, da meine Söhne in derselben Umgebung aufwachsen, wie ich von 30 Jahren. Nur mit dem Unterschied, dass dort, wo wir frĂŒher in der Matsche wĂŒhlten, auf BĂ€ume kletterten und BaumhĂ€user bauten, nun HĂ€user stehen.
Die SpielplĂ€tze in der NĂ€he sind eigentlich nur fĂŒr die ganz Kleinen interessant, die noch im Sand buddeln oder fĂŒr die Teenies, die sich dann abends dort treffen und heimlich rauchen oder Bier trinken.
Immerhin haben meine Söhne mit den Nachbarjungs vor einiger Zeit ein Riesenmaisfeld entdeckt, das nun regelmĂ€ĂŸig von ihnen als Labyrinth erkundet wird. Aber leider muss ich auch sehr oft sehen, wie diese 4 Jungs auch oft einfach nur auf einer Bank sitzen und jeder einen Nintendo vor der Nase hat.

Aber so ist die Entwicklung. Die Kinder werden mit Computern groß. Selbst in der Grundschule ist das Internet oft fĂŒr Referate und andere Hausaufgaben Voraussetzung. Wir hatten frĂŒher nur Schwarz-Weiß-Fernsehen mit 3 Programmen. Heute macht man die Kiste an und irgendwo lĂ€uft immer was fĂŒr Kinder. Das verfĂŒhrt natĂŒrlich. Man kann die technischen Spielsachen aber auch nicht verteufeln, denn sie gehören zu unserer Zukunft. Anbei bemerkt hat mein SechsjĂ€hriger sich schon vor Schulanfang mit einem Pokemon-Gameboyspiel selbst das Lesen beigebracht. Also darf ich mich ja nicht beschweren!
Solange sie nicht ganz das freie Spielen vernachlÀssigen, muss man irgendwie auch die Computer akzeptieren.

Leider ist bei vielen Kindern die Freizeit auch sehr eingeschrĂ€nkt. Die lange Zeit, die sie in der Schule verbringen, wird durch Hausaufgaben ergĂ€nzt. Und wenn dann noch Zeit ist, gehtÂŽs zu irgendwelchen Nachmittagsveranstaltungen oder Training. FĂŒr Freunde ist dann wenig Zeit.

Auch habe ich festgestellt, dass man sich als Eltern zu viele Gedanken ĂŒber mögliche Gefahren macht. Da die Kinder kaum noch zu Fuß ihre Wege gehen, sondern oft mit dem Auto gefahren werden, lernen sie nicht von kleinauf die Gefahren selbst einzuschĂ€tzen. Ich kenne eine Mutter, die bringt ihren DrittklĂ€ssler immer noch zur Schule und holt ihn auch wieder ab, obwohl der Weg nur 15 Min. zu Fuß betragen wĂŒrde und relativ ungefĂ€hrlich ist.
Vor einer halben Stunde passierte mir noch ein passendes Beispiel:
Es klingelt an der HaustĂŒr und mein nassgeschwitzter SechsjĂ€hriger steht weinend dort. Wieso er denn jetzt schon kĂ€me, er hĂ€tte doch noch eine Stunde Unterricht, fragte ich. Die letzte Stunde wĂ€re eine Probestunde fĂŒr eine freiwillige RĂŒckenschule, die von der Krankenkasse an seiner Schule angeboten wurde. Er meinte, dass er nicht wusste, wo er hin sollte und die anderen Kinder waren irgendwie schon weg. Na klar, es war ja auch Pause, da sind nun mal alle Kinder weg! Nach der Pause sollten sie sich treffen, mein Kleiner dachte, nach dem Unterricht. Aber anstatt zu fragen, machte er sich auch auf den Heimweg. Nun muss ich dazu sagen, dass ich auch zu den MĂŒttern gehöre, die ihre Kinder ANFANGS zur Schule fahren, da unser Schulweg quer durch den Vorort fĂŒhrt, ĂŒber 2 KM lang ist und mehrere gefĂ€hrliche StraßenĂŒberquerungen und eine S-Bahn-Untertunnelung beinhĂ€lt. Nach den Herbstferien sollte er dann mit dem Linienbus fahren.
Aber siehe da, er hat alles richtig gemacht, ist ĂŒber Ampeln und Zebrastreifen gegangen und heile hier angekommen.
Man muss ihnen nur mehr zutrauen, darf sich nicht so viele Gedanken machen und muss an die StÀrke der Kinder glauben (noch besser wÀre in meinem Fall allerdings gewesen, er hÀtte mich anrufen lassen!)

Noch eine Anmerkung zum Erkunden der Natur:
Neulich habe ich meine Jungs zu einem Erkundungsnachmittag eines neuentstandenen Sees angemeldet. Sie sollten dort Tiere mit einer Lupe beobachten und das Biotop erforschen. Leider wurde die Veranstaltung mangels Interesse abgesagt! Schade!

So nun werde ich meine Raubtiere fĂŒttern und dann gehtÂŽs ab nach Draußen!!!!!

Sonnige GrĂŒĂŸe,
Sylvia

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