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jea
22.05.2012
um 11:01 Uhr
och @robeki die haben einen extrem vorteil........................ kannste glauben
 
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von mona84

Loli

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1

Freitag, 22. Oktober 2010, 00:02

Lesen, Schreiben und Rechnen- Stand 2. Klasse ?

Sagt mal, ich habe ja einen Sohn im Alter von 7 jahren, der in die 2. Klasse geht. Nun kann er noch wirklich schlecht laut vorlesen- er liesst immer Buchstabe für Buchstabe und zieht sie dann zusammen zu einem Wort. Der Text ist also nicht besonders flüssig.
Wie ist es denn bei euern Kindern? Und wie oft übt ihr mit ihnen? macht ihr regelmässig Hausaufgaben?- bei uns gibt es keine Hausaufgaben, da. er an einer gebundenen Ganztagsschule ist.

Was mich ausserdem interessieren würde, wäre wie weit eure Kids in der 2. beim Rechnen sind, und wie schnell. Meiner ist grad im 100er Bereich + und - angekommen. Klappt aber auch nicht so besonders gut. Ich glaub ich mach auch zu wenig mit ihm, aber um das zu ändern, und zu wissen wie viel optimal wäre, würd ich gern eure Rautschläge hören :)

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Beiträge: 452

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2

Freitag, 22. Oktober 2010, 08:32

Meine Tochter ist auch in der 2. klasse und 7 Jahre.

Sie liest recht flüssig und das wird auch hier erwartet. Wir lesen jeden Tag mal ein bißchen.

Schreiben tut sie noch seeehr schlecht für meine Begriffe. Also schlecht im Sinne von fehlerhaft, nicht undeutlich oder so. Druckschrift haben sie komplett durch, Schreibschrift noch nicht komplett.

Rechnen im Zahlenraum bis 100 ist normal in der 2. Klasse. Unsere haben vor einigen Wochen mit dem Einmaleins angefangen.

Hausaufgaben hat sie an 4 Tagen in der Woche auf. Als sie letztes Jahr noch zur Ganztagsschule ging waren die natürlich nachmittags fertig.

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Benutzer die sich bedankten:

Loli (22.10.2010)

sunny2012

Schüler

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3

Freitag, 22. Oktober 2010, 18:06

Lesen üben

Hallo Loli,
man kann jetzt natürlich ganz pauschal sagen:"Jedes Kind hat sein eigenen Tempo. Manchmal muss man eben abwarten!" Aber ich finde, man kann es auch fördern.
Von meinem großen Sohn (5. Klasse) kann ich dir berichten, dass er zwar immer schon gut lesen konnte, aber keine Lust dazu hatte. In der 2. und 3. Klasse hat die Lehrerin immer sehr viel Wert auf regelmäßiges Lesen-Üben gelegt. Jeden Tag mindestens 10 Minuten. Die Eltern mussten protokollieren, wie lange, welches Buch,etc. Nach ca. 14 Tagen war der Protokollbogen voll und es gab eine kleine Belohnung von der Lehrerin.
Freiwillig hat er nie gerne gelesen. Früher. Aber seit ein paar Wochen hat er seine neue Leidenschaft entdeckt. Er liest jetzt Bücher an zwei Tagen mit Begeisterung durch. Ich glaube, gerade Jungen brauchen da etwas länger.

Mein Jüngster wurde gerade eingeschult. Er konnte schon vorher lesen, da er sich soooo dafür interessiert hat und seinem Bruder nacheifern will. Er hat sich das Lesen fast alleine beigebracht, weil ich mich weigerte, ständig die Texte von seinem Pokemon-Gameboyspiel vorzulesen, also hab ich ihm kurz gezeigt, wie man die Buchstaben aneinanderreiht, und siehe da: plötzlich konnte er lesen. Seinen Weihnachtswunschzettel hat er mir gestern fast fehlerfrei vorgelegt. Da war ich erstmal platt! Jeden Abend sitzt er in seinem Zimmer und liest laut. Es interessiert ihn einfach.

Versuche mal, für deinen Sohn ein spannendes Thema zu finden, das ihn animiert, darüber ein Buch zu lesen. Je mehr er übt, umso flüssiger wird´s. Mein Großer fand damals Spinnen, Insekten und giftige Tiere toll. Ok, dann hab ich halt dementsprechend Bücher gekauft. Man muss nur irgendwie das Interesse erwecken. Meistens finden Kinder es auch toll, wenn man mit ihnen zusammen liest, jeder eine Seite. Oder wenn man sich als Mutter was vorlesen lässt. Macht doch ein Ritual daraus beim Zubettgehen.

Bei uns gibt es jeden Tag Hausaufgaben, was ich auch gut finde, denn so kann man das vorher gelernte nochmal festigen.
Rechnen im 100er Raum ist in der 2. Klasse normal. Bei uns kam das Einmaleins glaube ich erst in der 3. Klasse.

Irgendwann habt ihr doch bestimmt mal einen Elternsprechtag. Lass dich von der Lehrerin aufklären, wie dein Sohn im Vergleich zu den anderen Kindern ist. Oder frag mal, ob du eine Stunde beim Unterricht zusehen kannst. So hast du den direkten Vergleich. Ich war damals einmal pro Woche "Lesemutter". Dort habe ich mit einer kleinen Gruppe von Kindern Texte gelesen und Fragen dazu beantworten lassen. So konnte ich die Leistungen meines Großen gut vergleichen. Kindern ist es wichtig, dass man sich für ihre Schule und ihre Leistungen interessiert. Das spornt sie mehr an.

Es gibt auch interessante Lernhefte. Die hat mein Großer immer liebend gerne gemacht. Rätsel, Schreibaufgaben,etc. je nach Klasse. Eigentlich wie Hausaufgaben, aber halt freiwillig. Gibt´s schon für einen Euro!

Sylvia

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Loli (28.10.2010)

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