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jea
22.05.2012
um 11:01 Uhr
och @robeki die haben einen extrem vorteil........................ kannste glauben
 
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von mona84

inesk

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1

Dienstag, 19. Oktober 2010, 15:09

Kind sehr verhaltensauffällig in der Kita

Möchte mal gerne eure Meinung.



Mein Enkel, jetzt 2 1/2 Jahre alt geht seit gut einem Jahr in die Kita und fühlt sich sehr wohl. Nur leider ist er seit einiger Zeit seht verhaltensauffällig.

Mit knapp 2 fing es an. Er griff sich einfach mal so ein Kind aus seiner Gruppe und drückte es gegen die Wand. Er schlug ohne Grund los. Er warf gezielt Spielzeug gegen Kinder. Das letzte was jetzt passierte, dass er mit einem Spielhaus zweimal gezielt auf das Auge von einem Kind schlug.



Es kommt so aus dem nichts, ohne das vorher Streit oder so war, dass die Erzieher oft keine Chance haben ihn noch schnell genug zu stoppen.



Hier sind seine Auffälligkeiten bis jetzt nur zweimal aufgetreten, denn er weiß das hier klare Regeln sind. Einmal hat er beim Essen mit der Gabel nach dem Auge von meinem Sohn gestochen und einmal hat er eine Zigarettenschachtel geklaut. Die war aber leer.



Und dann stellt sich dieser Knirps in der Kita hin und lacht die Erzieher aus bzw. das weinende Kind.



Die Erzieher sind jedes mal froh wenn wir ihn holen und nicht seine Mutter, denn schlagartig ist er ganz lieb. Er will auch neuerdings mal wieder nicht nach hause. Wenn er hier ist mit seiner Mutter kommt ein klares "Tschüß Mama" und er geht in seine Ecke und spielt, oder möchte Malbögen ausgedruckt haben und malt. Ich merke vom Verhalten her oft gar nicht das er da ist. Total ruhig und ausgeglichen. Er weiß in unserer Wohnung gelten unsere Regeln und nicht die von Mama und meine Tochter hält sich da zum Glück raus.



Sind wir gemeinsam mit ihr unterwegs gelten ihre regeln und dann ist der Stress schon vorprogrammiert. Meistens bettelt der Kleine dann schon, dass er beim Einkaufen bei uns in den Wagen will und nicht bei Mama. Dabei muss er bei uns hören und bekommt auch keine Sonderwünsche erfüllt.



Als er letztens ganz doll mit den Ohren hatte und Fieber wollte er nicht mit Mama mit. Er hing wie eine Klette bei mir rum, hat hier geschlafen und wollte ohne Oma nicht zum Arzt. Das ist doch nicht normal. Klar das ein Kind wenn es sein muss auch bei Oma bleibt wenn es krank ist, ist schon OK, aber wenn es gar nicht zu Mama will finde ich das schon komisch.



Muss dazu sagen der freund meiner Tochter trinkt und ist nicht der Papa. Geht aber mit dem Kleinen super um, wenn er denn darf. Erziehungsmäßig hat meine Tochter die Oberhand und akzeptiert nicht wirklich seine Einwände, denn sie als Erzieherin weiß alles besser.

Gespräche durch die Kita mit meiner Tochter brachten nichts.

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Moni42

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2

Dienstag, 19. Oktober 2010, 16:06

Spontaner Gedanke zu deinem Beitrag war


Kinder brauchen Grenzen zusätzlich zu Liebe, Zuneigung und Zuwendung. Bekommen sie diese nicht, fordern sie diese ein durch Verhaltensauffälligkeiten.

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bantam

Profi

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3

Dienstag, 19. Oktober 2010, 16:46

Ups, ich bin etwas erschrocken über die geballte direkte Agressivität des Jungen.
Mein Sohn ist schon recht auffällig aber nicht so krass und direkt gezielt, um jemanden zu verletzen.

Da steckt sicher mehr dahinter, was er zu Hause erlebt oder im TV sehen darf.
Wird er zu Hause überhaupt beachtet ? mit ihm gespielt usw. ?
Das die Mutter Erzieherin ist, hat oft nichts zu sagen ...

Ich hoffe dem Zwerg kann geholfen werden.

Gruß bantam

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inesk

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Beruf: Elektromaschinenbauer tätig als Verkäuferin

4

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 18:32

Ich vermute er ist zu Hause viel sich selbst überlassen, denn meine Tochter sitzt gerne vor dem PC und spielt. Von ihrem 170 kg schweren Partner hat sie leider nicht wirklich Unterstützung. Die Wohnung sieht auch dementsprechend aus. Ich werde zur Zeit nicht rein gelassen.



Zur Zeit ist sie arbeitslos. Kommt kaum mit ihrem Geld klar und das obwohl sie im Moment weit über dem Hartz IV- Satz liegen, denn er bekommt sein Volles Hartz IV, da sie noch kein Jahr zusammen wohnen und sie ALG I, Kindergeld und Unterhaltsvorschuss. Ab Mitte November hat sie wieder einen Job. Diesmal in Vollzeit. Wie das dann mit dem Kleinen weiter laufen soll... keine Ahnung. Hoffe nur er kommt dann weiterhin regelmäßig zu uns, denn er liebt das Spielen und malen bei uns.



Meine Tochter will ihn jetzt auf ADS testen lassen.

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Moni42

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5

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 18:44

Du bestätigst mir meine Vermutung, es kann durchaus daran liegen, dass es keine Aufmerksamkeit erhält. Was macht er wenn deine Tochter vor dem PC hockt? Evt. vorm TVgerät abgestellt........ oder selbst mit elektronischen Geräten zum Stillschweigen gebracht wird. Abewr dann auf ADS testen.....

ich wäre als Oma echt belastet, so etwas mitzubekommen und nicht wirklich was machen zu können.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Moni42« (20. Oktober 2010, 18:52)


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inesk

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6

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 23:29

Ja das bin ich auch, denn ich sehe ja hier das es anders geht. Und er wär kein Kind wenn er nicht zwischendurch mal testen würde. Aber er begreift recht schnell wie es lang geht. Wenn er zum Beispiel was nimmt was er nicht soll und ich ihm sag er soll es bitte wieder hin legen, dann kommt gleich "Opas" oder "Omas" und schon wird es hin gelegt.



Ich denke mal wenn meine Tochter vor der Kita ihm trotzdem den Kontakt zu anderen Kindern ermöglicht hätte, wär jetzt vieles einfacher und vielleicht auch an Problemen gar nicht da. So hat er aber anderen Kindern gegenüber kein Sozialverhalten.



Ja zum einen guckt er Fernsehen oder beschäftigt sich selbst. baut dementsprechend auch genug Mist. War sogar schon am Klarspüler, so das meine Tochter den Giftnotruf anrufen musste. Hab ich aber erst später erfahren. Sie wird schon gewußt haben warum sie uns eher nichts gesagt hat.

Ich frag mich wie sowas geht. Dazu musste er in die Küche, die angeblich immer zu ist und dann den Schrank öffnen. Beides hätte man gehört. Aber ich denke mal sie hatte wieder ihre Kopfhörer auf und war am Online- spielen.

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FrMüllerSchulz

unregistriert

7

Mittwoch, 20. Oktober 2010, 23:35

Hallo!

Also hier kann ich mich nicht zurückhalten und möchte hier doch gerne mal auf folgendes hinweisen:

Zitat

Mein Enkel, jetzt 2 1/2 Jahre alt geht seit gut einem Jahr in die Kita und fühlt sich sehr wohl. Nur leider ist er seit einiger Zeit seht verhaltensauffällig.
Mit knapp 2 fing es an.
Der Junge ist ganz eindeutig in der sogenannten Autonomiephase (auch Trotzphase genannt).
Sein Verhalten ist zwar - zugegeben - recht drastisch, aber relativ normal. Und mit mangelder Aufmerksamkeit seitens der Mutter / Eltern hat das überhaupt nichts zu tun!!!!

Die Autonomiephase ist eine sehr wichtige Entwicklungsphase, die i.d.R. zwischen dem 2. und dem 4. Geburtstag (bei manchen Kindern beginnt es früher, bei anderen später) beginnt. Je nach Temperament des Kindes kann diese Entwicklungsphase sehr anstrengend sein.
Zum Hintergrund: Das Kind erkennt mit fortgeschrittenem Alter (etwa mit 2 Jahren) sein eigenes Ich, es beginnt, sich als eigenständige Person wahrzunehmen (zuvor hat es sich als Teil der Mutter identifiziert). Damit einher geht, dass das Kind entdeckt, dass es einen eigenen Willen besitzt.
Das Kind beginnt nun zunehmend, z.B. Anweisungen und/oder Regeln in Frage zu stellen, immer und immer wieder seine Grenzen auszutesten - das Wörtchen "Nein" gehört dann oftmals zum Lieblingsvokabular des kleinen Trotzkopfes. Wie schon geschrieben, trotzen manche Kinder stärker als andere.

Ich empfehle dringend, einmal diesen Artikel zu lesen:
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_A…leme/s_485.html

Zitat

Er griff sich einfach mal so ein Kind aus seiner Gruppe und drückte es gegen die Wand. Er schlug ohne Grund los. Er warf gezielt Spielzeug gegen Kinder. Das letzte was jetzt passierte, dass er mit einem
Spielhaus zweimal gezielt auf das Auge von einem Kind schlug.

Es kommt so aus dem nichts, ohne das vorher Streit oder so war, dass die Erzieher oft keine Chance haben ihn noch schnell genug zu stoppen.
Du schreibst, dass er "ohne Grund" schlug. Ja, für einen Außenstehenden erscheinen solch heftige Reaktionen tatsächlich vollkommen grundlos zu sein. Für das Kind sind sie es aber nicht. Kann sein, dass das andere Kind ein Spielzeug hatte, dass er gerne haben wollte. Vielleicht hat das andere Kind auch mit jemand anderen statt mit ihm spielen wollen, oder oder oder. Uns Erwachsenen erscheinen die Gründe oftmals vollkommen banal, für die Kinder sind sie es aber nicht. Sie haben eine anderen Blick auf die Welt, ganz andere Gewichtungen was sie als wichtig ansehen als wir.
Dass der Junge schlägt erscheint sehr aggressiv. Ich würde es eher als hilflos bezeichnen. Wenn Kinder in diesem Alter schlagen (viele beißen, treten, kratzen, schubsen,...), heisst das einfach meistens nur: "Ich weiß mir jetzt gerade nicht mehr anders zu helfen. Ich muss meinen Willen jetzt durchsetzen!" Der Drang, den eigenen Willen durchsetzen zu wollen, ist bei manchen Kindern enorm. Für diese Kinder ist es ebenfalls eine emotionale Bahn- und Talfahrt. Sie wissen selbst oft gar nicht, wie ihnen geschieht - die Gefühle überkommen sie oft schlagartig - und sie können nichts dagegen tun!
Hinzu kommt, dass die sprachlichen Fähigkeiten in dem Alter (besonders bei Jungs) einfach für diese Explosion an Gefühlen einfach nicht ausreichen. Sie wissen sich dann einfach nicht anders zu helfen, als mit Nachdruck das zu verlangen, was sie sich so sehr wünschen.

Manchmal sind die Kinder in diesem Alter in einem regelrechten "Wahn". Das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass sie jemanden (bewusst) ärgern wollen!!! Sondern, dass sich in diesem Alter bestimmte, neue Gehirnstränge bilden.

In der Regel hört das Schlagen schlicht und ergreifend wieder auf. Das heisst aber nicht, dass man es tolerieren sollte! Natürlich sollte man dem Kind klar sagen, dass Schlagen kein akzeptables Verhalten ist und ihm dabei helfen, wie es sich stattdessen verhalten kann (Kompetenzaufbau).
Dazu gehört selbstredend, dass man sich selbst dem Kind gegenüber respektvoll und fair verhält - auch, wenn es ein unerwünschtes Verhalten zeigt. Außerdem ahmen Kinder andere nach. Wenn es also selbst geschlagen wird (ich gehe natürlich davon aus, dass das NICHT geschieht!!), wird es dieses Verhalten auch wiederum bei anderen zeigen. Aber es gibt unzählige Beispiele, bei denen die Kinder (wohlgemerkt: in diesem Alter!) schlagen, auch wenn sie selbst keinerlei Gewalt in der Familie erleben.

Dass der Junge dieses Verhalten besonders ausgeprägt gegenüber der Mutter zeigt, ist absolut und vollkommen NORMAL !!!!! Es ist normal, dass ein Kind sich besonders stark mit seiner ersten und wichtigsten Bezugsperson reibt. Hier werden die Grenzen ganz besonders stark getestet - zu der Mutter Leidwesen ;( .
Schuldzuweisungen sind hier vollkommen fehl am Platz und sind für die Mutter nur eine zusätzliche Belastung statt Unterstützung!!!

Zitat

Die Erzieher sind jedes mal froh wenn wir ihn holen und nicht seine Mutter, denn schlagartig ist er ganz lieb. Er will auch neuerdings mal wieder nicht nach hause. Wenn er hier ist mit seiner Mutter kommt ein klares "Tschüß Mama" und er geht in seine Ecke und spielt... Ich merke vom Verhalten her oft gar nicht das er da ist. Total ruhig und ausgeglichen. Er weiß in unserer Wohnung gelten unsere Regeln und nicht die von Mama und meine Tochter hält sich da zum Glück raus.

Sind wir gemeinsam mit ihr unterwegs gelten ihre regeln und dann ist der Stress schon vorprogrammiert. Meistens bettelt der Kleine dann schon, dass er beim Einkaufen bei uns in den Wagen will und nicht bei Mama. Dabei muss er bei uns hören und bekommt auch keine Sonderwünsche
erfüllt.

Als er letztens ganz doll mit den Ohren hatte und Fieber wollte er nicht mit Mama mit. Er hing wie eine Klette bei mir rum, hat hier geschlafen und wollte ohne Oma nicht zum Arzt. Das ist doch nicht
normal. Klar das ein Kind wenn es sein muss auch bei Oma bleibt wenn es krank ist, ist schon OK, aber wenn es gar nicht zu Mama will finde ich das schon komisch.
Also hier sträuben sich meine Nackenhaare!!!
Ich kann ja hier nur Deine hier beschriebene Sicht der Dinge lesen und kenne nicht die andere Version der Geschichte, aber ich denke, hier ist ganz klar zu erkennen, dass der Junge mit seinem Verhalten erfolgreich einen Keil zwischen Großeltern und Mutter treibt! Das dürft Ihr auf keinen Fall dulden!

Dass er sich ohne Probleme von der Mutter trennen kann, interpretiere ich als ein sehr gutes Zeichen! Das bedeutet nämlich in meinen Augen (wie gesagt, ich kann nur davon ausgehen, was ich hier lese), dass er ihr absolut vertraut, dass sie wiederkommt, dass er keine Trennungsangst haben muss.
Dass er sich auflehnt und "wiederspenstig" benimmt, wenn alle Parteien beisammen sind, zeigt m.E. sehr deutlich, dass er auch hier Grenzen testet. Denn: er weiß genau, dass bei Oma und Opa andere Regeln (nicht unbedingt bessere!) gelten als bei Mama. Wenn er bei dem einen das Erwünschte nicht bekommt, versucht er es halt bei dem anderen. Auch das ist kein böswilliges Verhalten des Jungens, sondern normal. Ich vermute mal, dass er bereits des Öftern die Erfahrung gemacht hat, dass er bei dem anderen dann seinen Willen bekommt. Und so versucht er es halt wieder. Das nennt man dann 'Erfahrungslernen'.

Zwischen Deinen Zeilen kann ich lesen, dass Du/Ihr als Großeltern mit dem Erziehungsstil Deiner /Eurer Tochter (teilweise) nicht einverstanden seid. Es ist natürlich nicht falsch, unterschiedlicher Meinung zu sein. Aber: Die Erziehungsberechtigte ist und bleibt die Mutter!! Und die hat das Sagen! Auch wenn Ihr anderer Auffassung seid. Ich habe fast den Eindruck, dass der Junge (unbewusst) manipuliert wird, nämlich dahingehend, dass er es bei Oma und Opa ja besser hat als bei Mama... Sorry, dass ich so direkt bin. Kinder sind sehr sehr feinfühlig und schnappen alles mögliche auf, was wir Erwachsenen uns gar nicht recht vorstellen können.

Vielleicht irre ich mich auch, aber ich denke, wichtig ist, dass Ihr Eurer Tochter Vertrauen schenkt. Vielleicht könnt Ihr Euch ja sogar auch auf einheitliche Regeln einigen. Ich denke, wichtig ist, dass der Junge merkt, dass Ihr hinter der Mutter steht und sie bei Bedarf unterstützt.

So, dass war mal wieder lang... :rolleyes:

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inesk

Senior Mitglied

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Wohnort: Berlin

Beruf: Elektromaschinenbauer tätig als Verkäuferin

8

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 00:40

Danke! Hab ne PN geschickt.



ines

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FrMüllerSchulz

unregistriert

9

Donnerstag, 21. Oktober 2010, 13:24

Lieben Dank für Deine PN !
Die neuen Informationen, die ich nun habe, ändern natürlich alles !
Ich muss etwas darüber nachdenken und mich per PN bei Dir melden. Kann aber etwas dauern, weil ich momentan viel um die Ohren habe...

Lieben Gruß :)

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Ariane34

Anfänger

Beiträge: 27

Danksagungen: 44

Wohnort: Oberbayern

Beruf: Sozialer Bereich

10

Samstag, 23. Oktober 2010, 13:04

oh

Hallo Inesk,



Ich sehe das nicht so wie FrMüllerSchulz. Natürlich könnte das aggressive Verhalten Ausdruck mangelnder Aufmerksamkeit und Langeweile sein. Wenn alles andere nicht mehr hilft, kann massives Verhalten dazu führen, dass das Kind die Aufmerksamkeit bekommt, die es sucht. Leider ist das häufig ein Teufelskreis, denn die gewonnene Aufmerksamkeit kann zu einem Lerneffekt führen: Wenn ich mich so verhalte, bekomme ich Zuwendung! Es können aber auch andere Faktoren dazu führen wie eben Langeweile, kein geeignetes Spielmaterial oder spielpartner.

Sowie du das Verhalten deiner Tochter schilderst, scheint einiges im Argen zu sein. Auch das Verhalten- Desinteresse, ob die Mami da ist oder nicht. Besonders was der Kita-Besuch betrifft, oder das Kranksein---spiegeln eher eine schlechte Bindung wider. Ein Kind, das sicher an die Mutter gebunden zeigt, zeigt ein normales ängstliches oder weinerliches Verhalten, wenn sich die Mutter entfernt!

Das Verhalten find ich auch auffällig massiv. Natürlich schlagen Kinder in dem Alter mal um ein Spielzeug zu bekommen oder sich zu wehren. Doch ich glaube dir auch, dass das Schlagen in dem Fall massiver ist als das normale Austesten eines Kindes.

Ich würde dir raten, direkt mit deiner Tochter über deinen Sorgen zu sprechen. Wenn alles nichts hilft, würde ich das Jugendamt einschalten oder eine andere Stelle wie Kinderarzt oder ähnliches. In Absprache mit deiner Tochter, wenn es möglich ist. Vielleicht ist sie auch einfach überfordert. Aber es geht hier um deinen Enkel und um sein Wohl.

Sein Verhalten zeigt jetzt schon Auswirkungen. Er wird in der Kita abgestempelt, Kinder wenden sich möglichrweise von ihm ab, weil sie Angst haben mit ihm zu spielen....



Lg



Ariane

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