Dienstag, 22. Mai 2012, 19:54 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren
Gruppen

Gruppen und soziale Netzwerke nach Regionen und Themen
Regionale Gruppen

Urlaub Single mit Kind

Silvester 2011
30.12. bis 2.1.2012

Chat für Alleinerziehende

Du suchst Erfahrungsaustausch, oder willst gerne nette Leute kennenlernen? - Hier gehts zu unserem Chatroom.

Wer macht was?

jea
22.05.2012
um 11:01 Uhr
och @robeki die haben einen extrem vorteil........................ kannste glauben
 
Was machen Andere?

Kontrollzentrum
Neue Benutzer

Tina77 (Heute, 17:10)

cupcake. (Heute, 01:06)

lijoa (Gestern, 21:50)

Heidelbeere12 (Gestern, 13:33)

Launi (Gestern, 13:08)

Umfrage

6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
Neu in der Galerie
von mona84

Beiträge: 278

Danksagungen: 440

Wohnort: Deutschland

1

Dienstag, 16. November 2010, 14:50

Mobbing in der Schule

Hallo,
hat von Euch jemand Erfahrung, was Kinderpsychologen machen, wenn zu Ihnen Kinder in die Praxis kommen, die in der Schule gemobbt werden?
Was wird mit den Kindern auf welche Art unternommen?
Sind die Methoden erfolversprechend?
Mein Sohn ist 13. In der Schule wird schon viel an der Problematik gearbeitet und die Sorgen meines Sohnes werden auch sehr ernst genommen.
Nun weiß ich nicht, ob ich für ihn trotzdem noch kinderpsychologische Hilfe in Anspruch nehmen muss.
Worauf muss ich bei der Auswahl des Psychologen achten?
Ist ein Mann da als Gesprächspartner für einen Jungen besser geeignet?
Ich danke Euch schon mal für Eure Hilfe!

Es haben sich bereits 3 Gäste bedankt.

paulchen33

Fortgeschrittener

Beiträge: 94

Danksagungen: 132

Wohnort: bei Mainz

Beruf: Angestellte

2

Dienstag, 16. November 2010, 19:46

Hallo Georg,



grundsätzlich würde ich (habe auch zwei große Söhne 12 und 14) mich mit so einer Problematik nicht an einen Kinderpsychologen wenden und damit meinem kind das Gefühl geben ER ist das Problem...

Würde es Mobbing gegen meine kinder geben würde ich mich an die auslösenden Schüler, deren Eltern wenden, den Kontakt zu den Lehrern suchen.

Wenn alles nix fruchtet, bzw. die Situation außer Kontrolle läuft (Gewaltbereitschaft o.ä.) würde ich einen Schulwechsel in Betracht ziehen.

Ansonsten evtl einen Selbstbehauptungskurs ins Auge fassen... :evil:

Ich finde diesen Mobbingmist auch furchtbar..aber ich glaube, das ist kein Problem unserer Zeit..damals gabs das auch schon..nur hatte es eben noch keinen Namen..kein Kind wurde deshalb zum Therapeuten gebracht..man lernte sich durchzubeißen. :cursing:



Liebe Grüße

Pauli
Wenn du nichts hast, für das es sich zu sterben lohnt, lebst du nicht wirklich.

Es haben sich bereits 4 Gäste bedankt.

Beiträge: 278

Danksagungen: 440

Wohnort: Deutschland

3

Mittwoch, 17. November 2010, 08:47

Hallo Paulchen,
erst einmal vielen Dank für Deine Antwort.

Mein Sohn weiß sehr genau, dass nicht er das Problem ist.
Er hat selbst um diese Form der Hilfe gebeten.

Vom Ansprechen der Täter-Schülern und Eltern wird von allen mit diesem Thema vertrauten Fachleuten dringend abgeraten. Das verschlimmert nur die Situation des Kindes. Ich habe mich schon mit sehr viel Literatur zu dieser Thematik auseinandergesetzt. Wir haben mit Hilfe eines Buches trainiert, wie er auf Beleidigungen und blöde Sprüche reagiert.

Mein Sohn hatte diese Probleme schon in der Grundschule. Ein Wechsel hat nichts gebracht.
Er ist so perplex, wenn er grundlos schief angemacht wird, dass er einfach nicht reagieren kann. Und darauf reagieren die anderen natürlich wieder.

Glaub mir, er kämpft und er kämpft schon lange.
Wenn wir aus dieser Schule fortlaufen, ist nicht sicher, dass es an einer anderen Schule besser läuft. Ganz im Gegenteil. Hier habe ich engagierte Lehrer, die sich wirklich kümmern und gerade jetzt ein bewährtes Konzept (No blame approach)in Angriff nehmen wollen.

Und Mobbing ist momentan ein wirkliches Problem. Es wird, insbesondere von den Lehrern, gern unter den Tisch gekehrt. Das haben wir in der Grundschule erlebt. Früher habe ich das auch abgetan, weil es mich nicht betraf.
Aber in der Realität sieht das schon anders aus. Und hier stehen die Lehrer alle hinter meinem Sohn. Das ist ja doch ein Zeichen, dass es nicht mehr um Dumme-Jungen-Streiche geht.

Und jetzt geht es an das seelische Wohl meines Sohnes.
Wenn er um Hilfe bittet, muss ich mich wieder weiter kümmern.
Klar kann ich erstmal abwarten, was das Konzept bringt. Aber er hat mich jetzt um Hilfe gebeten. Also muss ich meine Fühler ausstrecken.

Es haben sich bereits 5 Gäste bedankt.

Silbersterne

Anfänger

Beiträge: 11

Danksagungen: 18

Wohnort: Bremen

4

Mittwoch, 17. November 2010, 20:42

Hallo Georg!

Ich habe schon verschiedene Erfahrungen mit Kinderpsychologen gemacht. Es gibt u.a. Spieltherapie und auch Verhaltenstherapie für Kinder. Bei Mobbing würde ich mein Kind zur Verhaltenstherapie schicken, da werden Verhaltensmuster erkannt und verändert. Dort könnte dein Sohn sicherlich gute Losungswege aufgezeigt bekommen.

Ob Mann oder Frau ist denke ich grundsätzlich nicht entscheidend, doch wenn dein Sohn schon von selbst den Wunsch äußert eine Therapie in Anspruch zu nehmen, dann lass ihn doch entscheiden welches Geschlecht er bevorzugt.

Ersteinmal würde ich mich erkundigen, welche Therapeuten bei euch vor Ort praktizieren und welche Form der Therapien angeboten werden. Erstgespräche finden oft Zeitnah statt, Therapiebeginn dauert leider um die 6 Monate. (Bei meiner Tochter habe ich ein Jahr gewartet, und sie wurde jetzt nur dran genommen, weil sie Vormittags Zeit hat, da sie noch in den Kiga geht)

Um die Zeit bis zur Therapie zu überbrücken würde ich Kids Win Tsun empfehlen. Da geht es um Selbstbehauptung und Selbstverteidigung.

Viel Kraft und Stärke für deinen Sohn

LG Silbersterne

Es haben sich bereits 1 registrierter Benutzer und 3 Gäste bedankt.

Benutzer die sich bedankten:

Georg1211 (18.11.2010)

Beiträge: 278

Danksagungen: 440

Wohnort: Deutschland

5

Donnerstag, 18. November 2010, 09:17

Hallo Silbersterne,
vielen Dank für die Tipps.
Heute habe ich einen Termin beim Schulpsychologischen Dienst.
Ich hoffe, dass ich dort die Frage ob Spiel- oder Verhaltenstherapie etwas beleuchtet bekomme und sicher kennen die MA dort auch geeignete Praxen.
Erfahrungen haben wir eben keine und was man so liest klingt meistens gut, aber was wirklich dahintersteckt, weiß man halt nicht.
Ich werde meinen Sohn dann fragen, ob Männlein oder Weiblein, wenn es zur näheren Auswahl kommt. Es gibt hier doch eine große Anzahl an niedergelassenen Psychologen/-Therapeuten und eine Kinderpsychologische Klinik. Ich bevorzuge, ohne wirklich begründen zu können warum - reines Bauchgefühl, niedergelassene Therapeuten.

Vielen Dank! :)

Es haben sich bereits 3 Gäste bedankt.

Zur Zeit sind neben Ihnen 287 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

11 Mitglieder und 276 Besucher

airam, aufdemland, feels, Georg1211, Hannafee, jea, Lijana, Moni42, robeki, sonnenkinder62, thomas0123