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och @robeki die haben einen extrem vorteil........................ kannste glauben
 
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von mona84

murmelmaushase

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1

Montag, 31. Januar 2011, 12:13

Bettnässen aus Kummer - was tun?

Hallo,

ich bin neu dabei und weiß nicht so recht, ob es zu diesem Thema schon einen Beitrag gibt, den ich nicht gefunden habe.

Ich habe folgedes Problem: Mein Mann hat sich kurz vor Weihnachten von mir getrennt. Wir haben zwei Kinder (4 und 1 Jahr alt). Mein "Großer" hat die Trennung natürlich mitbekommen. Wir versuchen die Trennung so "kinderfreundlich" wie nur möglich durchzuziehen (Papa-Wochenenden, Papa zwischendurch), aber der Große leidet natürlich trotzdem. Auch wenn er sich so nichts anmerken läßt, so spührt man, das es ar an ihm nagt. Er macht nun sehr oft ins Bett. Ich sage ihm immer, er soll doch bitte mit mir sprechen, wenn er traurig ist, das tut er aber nicht. Wie soll ein 4jähriger seine Sorgen auch formulieren? Nur manchmal kommen Sätze wie "Schläft Papa wieder bei uns, wenn Ihr Euch wieder lieb habt?". Das macht mich furchtbar traurig und auch wütend auf meinen Mann, der sich mit seiner neuen Freundin vergnügt und ich weiß nicht nicht, wie ich den Kummer meines Sohnes auffangen soll. .heulw Kennt ihr das auch? Wie soll ich meinem Sohn nur weiterhelfen?
Vielen Dank für Eure Tipps!

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2

Montag, 31. Januar 2011, 13:34

Hallo,
mein Sohn war 5 als sein Opa starb und er mit der Situation nicht klar kam.

Ich habe damals ganz konsequent mit ihm geübt, über seine Gefühle, Ängste und Sorgen zu sprechen.
Ich habe ihn nicht gefragt: "Wie wars Im KiGa?" , sondern " Was hat Dir Freude gemacht? Was hat Dir gut gefallen? Woran hattest Du Spaß? Worüber hast Du Dich geärgert? Was war doof?" - eben in dem Sinn.
Warum gefällt Dir die Blume und nicht die andere? Manchmal eben auch nur, um im Gespräch zu bleiben, oft aber auch, um einschätzen zu können, wie es ihm geht.

Die Kindergärtnerin hat mich unterstützt, indem sie ihn beim Spazierengehen oder anderen günstigen Gelegenheiten auf seine Gefühle angesprochen hat, mit ihm über seine Sorgen geredet hat. Sie hat mir dann Rückmeldungen gegeben.

Eine Trennung ist auch ein Abschied und Abschiede tun meistens weh. Sucht Euch neue Dinge, die ihr miteinander machen könnt: Eltern-Kind-Sportgruppe, regelmäßig baden gehen, Schwimmen lernen...

Ich glaube, Du musst ihm aber auch klar machen, dass es kein zurück gibt. Nur so kann er sich an die neue Situation gewöhnen. Immer wieder hoffen lassen wäre falsch - denke ich. Lieber ein Ende mit Schrecken....
Und neu durchstarten. Papa ist bei Euch ja scheinbar greifbar und wenn da ein regelmäßiger Umgang machbar ist und der Kleine die Regelmäßigkeit erlebt, wird er sich daran gewöhnen können.

Und nimm Dir viel Zeit für die Kinder. Lass die Bügelwäsche stehen... Die Kleinen brauchen jetzt viel Zuwendung und das Gefühl von Geborgenheit!

Viel Glück!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Georg1211« (31. Januar 2011, 14:39)


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murmelmaushase (31.01.2011)

Herzblatt68

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Montag, 31. Januar 2011, 15:09

Hallo

Bei uns ist es fast dieselbe Situation.Trennung kurz vor Weihnachten und ein Kind was seitdem total verändert ist .Kaum eine Nacht schläft er seitdem durch wacht immer wieder schreiend auf.

Und unser kleiner wird erst drei.

Wir leben im Moment noch in einem Haushalt und er sieht seinen Papa jeden abend.Wenn wir dann in die neue Wohnung gezogen sind wird es denke auch noch schlimmer werden.Er kann es ja mit seinen drei Jahren noch nicht ausdrücken was ihn bewegt das ihn etwas bewegt merkt man ihm aber auch an.



Mein großer war damals 13 Jahre alt als seine Großeltern beide verstorben sind und er spricht heute noch nicht darüber was ihn bewegt.Auch mit keinem anderen Menschen.

Daran sieht man wie schlimm das alles für ihn war.

Auch dein kleiner braucht Zeit um die Trennung zu verkraften.Gib ihm Zeit .Er weiß das du da bist und ihn auffängst.



Martina

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murmelmaushase (31.01.2011)

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4

Montag, 31. Januar 2011, 15:31

Das Bettnässen ....

Hallo Murmelmaushase
Eine Trennung ist meistens schlimm. Und Kinder haben neben dem stummen Zuschauerposten, den sie einnehmen MÜSSEN, auch Ängste.
Darum ist ein Bettnässen in solchen Zeiten auch bei älteren Kindern oft der Fall.
Sehr wichtig ist es, dass wir uns NICHT vor den Kindern streiten und gegenüber Außenstehenden im Beisein der Kinder NICHT abfällig über den Expartner sprechen.
Die Kinder bekommen ohnehin die Stimmungen aufs Genaueste mit.
Den Rat von Georg1211 kann ich sehr bestätigen.
Wenn wir den Kindern ein gutes Rahmenprogramm anbieten und sie so entlasten
von den Sorgen, kommt mit der Zeit Normalität in die neue Sachlage.
Regelmäßige Spielenachmittage, ab und an Freunde des Kindes einladen,
Spaziergänge, und vieles mehr. Je nach Interessengebiet.
Das Bettnässen kann man mit dem Kind besprechen und gemeinsam "Pläne" entwickeln, kindgerecht, wie man am besten vorgeht.
Kleine Rituale sind sehr hilfreich, wenn das Einnässen passiert, ...
welche Worte man dann spricht, wo die Wechselwäsche liegt, und so weiter.
Einen Matratzenschutz hast du sicher schon in das Kinderbett eingelegt.
Alles Liebe für euch.

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murmelmaushase (31.01.2011)

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