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jea
22.05.2012
um 11:01 Uhr
och @robeki die haben einen extrem vorteil........................ kannste glauben
 
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6%

manchmal

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nein

2%

ja

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von mona84

Nicemama

Schüler

Beiträge: 66

Danksagungen: 89

Wohnort: Kaisheim

1

Donnerstag, 12. Mai 2011, 16:27

Gespräch mit dem Kindergarten

Ich hatte gerade ein Gespräch mit der Kinderpflegerin und heute Mittag dann noch ein Gespräch mit der Leiterin des Kindergartens.

Mein Sohn hat gestern ein anderes Kind gebissen, nicht blutig, aber so das noch heute die Abdrücke der Zähne zu sehen sind. Die Mutter hat sich bei der Leitung beschwert. Auch der Elternbeirat hat sich
eingeschaltet.

Er ist am 1.4.2011 in Kindergarten gekommen und ist am 7.4.2011 drei Jahre alt geworden. Bis September ist er noch in der Kleinkindgruppe dann kommt er in seine Stammgruppe wo auch Kinder bis 6 Jahre drin sind.

Die Kinderpflegerin meinte es sei schon viel besser geworden, er hält sich immer mehr an Regeln und kommt immer besser im Kindergartenalltag mit. Er redet immer mehr. Nur Ausrutscher kommen noch vor aber dann eben richtig heftig wie das mit dem beißen. Sie meinte das Ausrutscher vor kommen, ist normal, Kinder streiten sich eben. Er hat auch grad ne Schramme am Auge die sich über das ganze Lid ziehen. Aber kleine
Wehwechen sind halt normal.

Ich mein ich bin nicht dabei gewesen und weiß nicht warum er gebissen hat und so kann ich meinen Sohn ja auch nicht schimpfen, wegen dem beißen. Was soll ich nur machen, das macht mir jetzt schon Sorgen. Kann
man ein Kind aus dem Kindergarten schmeißen wenn sowas öfter vor kommt? Was ist wenn der Elternbeirat beschließt dass es so nicht weiter gehen kann? Oh man was soll ich nur machen?

Ich erkunde mich Regelmäßig wie er sich so macht im Kindergarten. Die Erzieherin der Gruppe hat erst letzte Woche gesagt das es viel besser geworden ist, auch das er jetzt aufs Klo geht und viel mit den anderen Kindern spielt. Er will immer noch nicht nach Hause wenn ich ihn abhole.Er sagt immer das macht so viel Spaß.

Beißen tut er daheim nicht, das habe ich ihm schnell wieder abgewöhnt. Ich weiß wirklich nicht woher das kommt. Bin grad ziemlich verunsichert und hoffe dass ihr mich ein wenig beruhigen könnt. Hoff das die Leiterin mir da weiterhilft und mir meine Unsicherheit nimmt. Weiß wirklich nicht was ich noch tun kann.

Das Gespräch hat leider nicht viel gebracht außer:

Ich soll meinen Sohn doch so schnell wie möglich in einem Frühförderungskindergarten anmelden. Da er Defiziet in der Sprache hat. Er schlägt die anderen Kinder und beißt auch mal sobald er mit Worten nicht weiter kommt, bzw er kann den anderen Kindern nicht sagen was er will. In diesem Kindergarten (25km einfach, sprich für mich jeden Tag 50km) gibt es Förderung für:

Erzieherinen
Sozialpadagogen
Psychologen
Logopäden
Mototherapeuten
Ergotherapeuten

Das ich den Sprit selbst bezahlen muss, so wie die Dame mir das von dem Frühförderungskindergarten erzählt hat, interessiert niemanden. Die 10 Euro die im Bildungspacket für Harzt IV gibt, die helfen wenig weiter. (Die Busfahrt zum Kindergarten und zurück gibt es erst ein Jahr vor der Einschulung gezahlt)

Das er im Sprachlichen noch nicht so weit ist, das weiß ich. Aber der Arzt bei der U7a meinte man solle ihm noch ein halbes Jahr Zeit geben, die Erzieherin meinte aber nein, jetzt ist er 3 Jahre alt, jetzt muss er
dahin.

Mir selbst kam es so vor, als würden die keine Lust haben, überfordert sein oder einfach keine Lust haben meinem Kind beizu bringen wie man sich mit einer Gruppe mit vielen Kindern verhält. Eigentlich komme ich
mir gerade richtig verarscht vor, denn das Gespräch sollte eigentlich nur wegen dem beißen Stattfinden, aber das kam fast gar nicht zur Sprache. Hallo er grad mal 6 Wochen im Kindergarten, vielleicht braucht mein Sohn einfach mehr Zeit??? Sogar der Arzt sagte man soll ihm noch Zeit geben und man braucht halt eben für diese Zeit viel Geduld und Spucke. Oh man weiß grad nicht was ich machen soll.

Hab am Dienstag nochmal einen Termin gemacht bei meinem Hausarzt der auch die U7a gemacht hat mal schaun was der so sagt.

Die hoffentlich nicht ernst gemeinte Frage der Leiterin war: "Schlagen sie ihr Kind?" HHHALLLLOOO????!!! Noch alle Tassen im Schrank? Mein Kind beißt und das ist nicht okay, aber ich kann ihn ja im Kindergarten nicht jede Minute hinter her schleichen. Und das beißen und hauen ist nur, wenn sie in der Gruppe sind, draußen gbt es keine Probleme.

Und es ist auch immer nur ein Kind, mit dem er Probleme hat. Mit den anderen geht das alles in Ordnung, nur eben dieser eine Junge. Toll und wegen diesem einen Jungen soll ich mein LKind gleich in einen anderen
Kindergarten?

Wenn es doch nur Defiziete in der Sprache gibt warum reicht dann einfach nicht ein Logopäde? Muss ich denn gleich den ganzen Kindergarten wechseln?

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Beiträge: 278

Danksagungen: 440

Wohnort: Deutschland

2

Sonntag, 15. Mai 2011, 11:45

Hallo Nicemama,
es ist sicher schwer für Eltern, wenn sie feststellen, dass sich ihr Kind nicht so entwickelt, wie es von anderen erwartet wird.
Ist Dein Hausarzt ein Kinderarzt?
Kinderärzte wissen sehr genau, dass es zum Teil große Spannen in der Entwicklung der Kinder gibt. Jeder Mensch ist anders und entwickelt sich und seine Fähigkeiten dementsprechend.
Vertrau in erster Linie Deinem Kinderarzt. Erzähl ihm von den Befürchtungen der Erzieherinnen und bitte ihn um ein Rezept für eine logopädische Untersuchung. Nach dieser Untersuchung weißt Du genauer wie der Stand ist und entweder bekommt Dein Sohn weiterführende Termine oder Du bekommst Tipps, wie Du selbst mit ihm arbeiten kannst.
Sprich viel mit ihm. Lass ihn Sachen erzählen. So kann er das einfache Sprechen trainieren. Falls irgendwelche organischen Sachen festgestellt werden, wirst Du sowieso ein Rezept für weitere logopädische Stunden bekommen.
Also, klär die ärztliche Seite ab und wenn da alles in Ordnung ist, kannst Du an die soziale Seite gehen.

Er beißt ja nicht, nur weil er beißen will! Irgendetwas fällt vor. Vielleicht stimmt ja auch nur die Chemie zwischen den beiden Kindern nicht und Deiner wird wegen irgendetwas wütend. Das muss man aber eigentlich direkt in der Situation klären, also die Erzieherin wäre da gefragt. Wenn Du ihn Stunden später danach fragst, ist es zu spät. Dafür ist er zu jung. Natürlich muss er wissen, dass man das nicht machen darf. Und mit gerade mal drei Jahren kann man auch schlecht diskutieren. Er kann auch seine Kräfte und die seiner Zähne nicht einschätzen.
Such den Kontakt zu der Erzieherin und mach ihr deutlich, dass Du auch an der Klärung interessiert bist. Es hilft Deinem Sohn nicht, wenn eine Front zwischen Euch Erwachsenen steht. Man sollte zwar hoffen, dass die Erzieherin da drüber steht, ist aber erfahrungsgemäß nicht immer so. Also bist Du als Mutter gefragt. Such das Gespräch. Vielleicht auch mit der Mutter des betreffenden Kindes. Wie alt ist der andere Junge?

Sei für Dein Kind da und hilf ihm.
Ich wünsche Euch beiden alles Gute!

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Benutzer die sich bedankten:

(15.05.2011)

TomTeilzeitpapa

unregistriert

3

Sonntag, 15. Mai 2011, 12:21

Hi Nicemama,



ich stimme Georg voll zu - mach dich da nicht verrückt, alle Kinder entwickeln sich unterschiedlich.

Mein Großer (3,5 Jahre) hat sehr früh mit dem Sprechen angefangen, dafür war die motorische Entwicklung etwas hinterher - das hat sich aber wieder eingeregelt. Ich kenne ein Kind, das lange kein Wort gesprochen hat und dann plötzlich mit ganzen Sätzen angefangen hat.

Vertrau deinem Kinderarzt und wenn du dir nicht sicher bist, geh zu einem anderen, um dir eine andere Meinung einzuholen (Ärzte sind ja auch nur Menschen).



Viel Glück und Kraft!

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Nicemama

Schüler

Beiträge: 66

Danksagungen: 89

Wohnort: Kaisheim

4

Sonntag, 15. Mai 2011, 13:38

Ist Dein Hausarzt ein Kinderarzt?
Ja er ist ein Kinderarzt und seine Frau macht die Erwachsenen. Die haben eine Gemeinschaftspraxis. Und die U7a war vor 6 Wochen. Ein Tag nach seinem 3. Geburtstag. Und der meinte eben man soll ihm noch ein halbes Jahr Zeit geben und dann kann man ihn immer noch zu einem Logopäden bringen.
Such das Gespräch. Vielleicht auch mit der Mutter des betreffenden Kindes. Wie alt ist der andere Junge?
Das Problem ist ja das sie mir nicht mal sagen wer diese Mutter bzw. das Kind ist. Das einzige was ich erfahren habe ist das der Junge fast 5 Jahre alt ist.
Mit der Erzieherin werde ich aufjedenfall nochmal reden, weil auf das Sprechen und auf die Gruppe noch genauer eingehen will. Denn umsomehr ich weiß, um so mehr kann ich mit dem Arzt darüber sprechen.
Ich bin selber gelernte Kinderpflegerin und ich kann schon sehen das mein Sohn defizite hat, aber ich weiß auch das viel auf ein Kind zu kommt.

Mein Sohn ist Einzelkind, war in den 3 Jahre vor dem Kindergarten nie so Regelmäßig und lange mit anderen Kindern zusammen. Im Kindergarten herrschen neue Regeln, ein neuer Alltag und 6 Wochen um das alles zu lernen finde ich noch zu wenig.

Meine Tante ist Erzieherin und da sie ihn ja gut kennt, meinte sie auch, er braucht eben noch mehr Zeit als andere Kinder. Das ist nunmal so und die Aufgabe einer Erzieherin im Kindergarten ist es, diesem Kind die Zeit zu geben. Ihn zu Unterstützen und ein Kind nicht zu Sachen drängen sondern sanft dort hin zu führen. Dass das nicht jeden Tag gehen kann, ist klar, weil es viele Kinder sind. Aber nach 6 Wochen, das einfach zu früh ist eine solche Entscheidung zu treffen, bzw eine Erzieherin gar nicht dazu fähig ist, ein Kind in einen Frühförderungskindergarten zu schicken, sondern nur die Empfehlung geben kann.

Carola7171

Anfänger

Beiträge: 9

Danksagungen: 8

Wohnort: Köln

Beruf: Erzieherin

5

Sonntag, 15. Mai 2011, 13:40

Ich bin auch der Meinung, dass dein Kleiner schon sprechen lernt. Sprich viel mit ihm- klar und deutlich. Setzt euch zusammen und lies ihm vor usw. Das ist übrigens auch eine Aufgabe der Erzieherin- Sprachförderung- frag doch mal nach, was die in dieser Richtung machen. Das was du noch machen kannst, ist gucken/ gucken lassen, ob er richtig hört oder andere Wahrnehmungsprobleme hat. Ansonsten lernen alle irgendwie sprechen! :-)

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 177

Danksagungen: 2016

6

Sonntag, 15. Mai 2011, 14:13

Wenn ich unsicher wäre, dann würde ich mit meinem Wissen von heute, eher mal eine zweite oder andere Pofimeinung einholen. Mit manchem wartet man manchmal zu lange. Bei uns war es die Phimosenop, welche ich im Nachhinein eher hätte in Angriff genommen als der Kidnerarzt die Notwendigkeit war, allerdings der einzige Kritikpunkt, den ich im Nachhinein habe.

Nicemama

Schüler

Beiträge: 66

Danksagungen: 89

Wohnort: Kaisheim

7

Sonntag, 15. Mai 2011, 15:01

Das was du noch machen kannst, ist gucken/ gucken lassen, ob er richtig hört oder andere Wahrnehmungsprobleme hat. Ansonsten lernen alle irgendwie sprechen! :-)
Also wir waren letztes Jahr und vor ca. 8 nochmal zur Kontrolle mein HNO Arzt. Der macte einen Höhrtest und ob die Nerven funktionieren, da war alles okay. Beim Augenarzt waren wir auch, da bekam er Augentropfen zum Entspannen der Augen und der Arzt Kontrolierte. Viel Sprechen wollte er nicht und der Arzt hat mich auch gefragt warum er nicht spricht. Ich meinte zu ihm, "na man bringt doch Kindern bei nicht mit fremden zu reden"

Aber Spaß bei Seite, er hört und sieht gut. Und der Ohrenarzt wie der Augenarzt meinte er braucht Zeit.

FrMüllerSchulz

unregistriert

8

Sonntag, 15. Mai 2011, 15:21

Hallo!

Zitat

Mein Sohn ist Einzelkind, war in den 3 Jahre vor dem Kindergarten nie so Regelmäßig und lange mit anderen Kindern zusammen. Im Kindergarten herrschen neue Regeln, ein neuer Alltag und 6 Wochen um das alles zu lernen finde ich noch zu wenig.
Das sehe ich genauso... Da prasseln so viele neue Eindrücke, Regeln, etc. auf das Kind ein... das kann ein Kleinkind einfach auch mal überfordern, besonders, wenn es den Umgang in einer Gruppe nicht so gewohnt ist.

Daher kann im Übrigen auch das Beißen herrühren. Wenn Kinder in dem Alter schlagen, treten, beißen etc. hat das entweder etwas damit zu tun, dass sie es von zu Hause kennen (Nachahmeffekt - wovon ich hier nicht ausgehe!) oder sie wissen sich in dem Moment nicht anders auszudrücken. Da er sich offensichtlich noch nicht so gut artikulieren kann, behilft er sich halt mit diesem Verhalten. Man müsste mal genauer darauf achten, wann - also in welchen Situationen - dieses Verhalten auftritt. Fühlt sich das Kind z.B. bedrängt? Soll es etwas tun, was es nicht will? etc. Wenn es solche oder ähnliche Situationen sind, kann man gezielt mit dem Kind ein "besseres" Verhalten üben, z.B. indem man ihm immer wieder klar vermittelt: Beißen / Schlagen / Treten ... darfst Du nicht. Wenn Du etwas nicht möchtest, sagst Du deutlich 'Nein!' ... so in der Art.
Mit viel Geduld kann man dem Kind beibringen, wie es sich in solchen Situationen richtig verhält. Ein Kleinkind muss das richtige Verhalten erst üben. Sobald die Kinder dann besser sprechen können, wird es mit dem "auffälligem" Verhalten i.d.R. wieder besser. Von daher, würde ich mir da nicht so `nen Kopf machen...

(Ich kenne jedoch auch einen Fall, in dem das Kind aus purem Spaß gebissen hat... Sein Vater hat ihn immer beim Tollen aus Jux gebissen... :rolleyes: Erlerntes Verhalten: der Junge wusste einfach nicht, dass das andere ganz und gar nicht lustig finden...)

Bzgl. des Vorschlags zum Frühförderkindergarten: damit würde ich definitiv warten. Innerhalb der ersten 6 Wochen im Kindergarten - finde ich - kann das nicht beurteilt werden. I.d.R. holen die Kinder innerhalb der ersten 4 bis 6 Monate im Kiga enorm auf. Man muss den Kindern einfach ein bisschen Zeit geben.
Und wegen der Logopädie - da kann ich dem Kinderarzt und meinen Vorrednerinnen nur zustimmen... Laß Dich nicht verrückt machen. Rede einfach viel mit dem Kleinen - auch alltägliches benennen: z.B. schau mal, jetzt schäle ich die Kartoffeln, damit ich sie danach kochen kann...." etc. Ich weiß, wie banal sich das anhört, aber das fördert das Sprachvermögen am Besten. Es gibt auch süße Wortspiele für Kleinkinder, lass ihn Dinge benennen, singe mit ihm (Sprachrythmik), Kinderreime, Fingerspiele und so weiter. Abends ein Vorleseritual einführen (falls ihr es noch nicht habt). Dabei ist es im Grunde völlig egal, ob er die Geschichte wirklich versteht oder nicht. Wichtig ist, dass er die Worte hört. Naja, ich denke, vieles davon tust Du sowieso schon... Bei AE's ist halt leider oft das Problem, dass es keinen Gegenpart gibt, das Kind also im Alltag seltener ein Gespräch zwischen Erwachsenen erlebt.

Was sehr viele nicht wissen: Kassetten, Hörspiele oder CDs sind übrigens für das Erlernen von Sprache nicht sonderlich förderlich !! Sie können das Zuhören und evtl. auch das Verstehen schulen, aber nicht das Sprechen an sich verbessern. Das kann nur das tatsächlich gesprochene Wort, weil es beim Sprechen auf die Lautbildung ankommt. Und da Kinder sehr viel durch Nachahmen erlernen - viel quatschen!!! :D

Das wird schon. Keine Panik...
Lieben Gruß

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Nicemama

Schüler

Beiträge: 66

Danksagungen: 89

Wohnort: Kaisheim

9

Sonntag, 15. Mai 2011, 16:04

I.d.R. holen die Kinder innerhalb der ersten 4 bis 6 Monate im Kiga enorm auf. Man muss den Kindern einfach ein bisschen Zeit geben.
Also er hat jetzt einen großeren Wortschatz als vor dem Kindergarten, nur an der Aussrpache habert es. Z.B: Marmelade er sagt Armelade. Oder zu dem Namen Frank, sagt er ank. Und ab 3 Jahren lernen sie ja z.B. Fr, Bl, kn, ect. Das fehlt ihm noch. Oder er sagt Sätze wie: "Wasser noch mehr" anstatt "Noch mehr Wasser"
Laß Dich nicht verrückt machen. Rede einfach viel mit dem Kleinen - auch alltägliches benennen: z.B. schau mal, jetzt schäle ich die Kartoffeln, damit ich sie danach kochen kann...."
Also wir gehen z.B. fast täglich in den Wald, viel Spazieren, zum Bauern in Stall zu den Kühen, füttern helfen. Abends gibts ein Gedicht oder eine Geschichte vor dem schlafen gehen.
Was sehr viele nicht wissen: Kassetten, Hörspiele oder CDs sind übrigens für das Erlernen von Sprache nicht sonderlich förderlich !!
Wir singen viele Kinderlieder: Summ, summ summ, Bienchen summ herum" "Es tanzt ein Biabuzemann.." ect.
Oder Fingerspiele machen ihm auch viel Spaß. Hörspiele oder Cd anhören, das interessiert ihn nicht.

FrMüllerSchulz

unregistriert

10

Sonntag, 15. Mai 2011, 16:52

Hallo Nicemama!

Na, dann machst Du doch schon viel mit ihm... Nur zur Info:
Wenn er bestimmte Laute oder Lautverbindungen weglässt, nennt man das 'Ellision'. 'Dyslalie' wird die Sprachstörung genannt.

Zitat

...wobei Lautbildungsfehler bis zum Ende des vierten Lebensjahres nicht als pathologisch angesehen werden. Der Therapiebeginn sollte daher zwischen dem 4. und 6. Lebensjahr des Kindes liegen, denn
danach erlischt die spontane Rückbildungstendenz der Störung fast vollständig.
Also wie schon geschrieben: Keine Panik... :)
Wenn Du unsicher bist, kannst Du ihn ja mal bei einem Logopäden vorstellen. Schaden kann es nicht...
Auch wenn ich denke, dass man ihm einfach noch ein bisschen Zeit lassen sollte.

Lieben Gruß

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