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jea
22.05.2012
um 11:01 Uhr
och @robeki die haben einen extrem vorteil........................ kannste glauben
 
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von mona84

yuli

Schüler

Beiträge: 50

Danksagungen: 64

21

Freitag, 4. Februar 2011, 10:09

Hier kommt der Widerstand!
Mir geht es nicht um die Richtigkeit der Aussage, dass Kinder Väter brauchen, sondern um den unreflektierten Gebrauch der 70% als Keule gegen Mütter, und der damit einhergehenden Aussage, der fehlende Vater fehlt auf jeden Fall durch die Schuld der Mutter und die alleinige Erziehung (durch die Mutter ) sei ursächlich für Kriminalität. Z.B. trennen sich einige ja auch erst, wenn das Kind schon 15 oder 16 ist, da hatte der Vater doch lange genug Zeit grenzsetzend, vorbildhaft und erzieherisch tätig zu sein (nur als ein Beispiel ).
Ich halte nicht die Aussage für falsch, aber die Argumentation.
Zudem stellst du ja selbst voran, das du „leider mit Bestürzung feststellen musst, dass vielen Frauen die Wichtigkeit und Bedeutung der Beziehung des Kindes zum Vater offensichtlich nicht bekannt ist bzw. einfach ignoriert wird.“, danach dann gleich - klatsch- 70% ... -das ist für mich eine eindeutige, einseitige Schuldzuweisung an die Mütter und das lese ich so nicht zum ersten Mal.
Bin zwar selbst nicht betroffen, aber ich kenne da auch einige Väter, denen nich bewusst ist, wie wichtig sie für ihr Kind sind ( aber auch sehr viele Väter, denen ihre Wichtigkeit fürs Kind bewusst ist und keine einzige Mutter, die den Umgang behindert ). Welche Frauen meinst du denn damit? Und wie viele sind das im Vergleich zu denen, die um Umgang bemüht sind oder ihn zumindest nicht behindern?
Hier ein Link zu einem Zeitungsbericht über die Schweizer Studie. Mich würde jetzt mal die Quelle der 70% interssieren, wie hat man das festgestellt? Ich finde im Internet keine Quellen..

Dann gibt es z.B. eine englische Studie über Hooligans, die zu dem Ergebnis kommt, dass bei dem größten Teil der Hooligans die Väter ein schlechtes Vorbild waren ( weil selbst gewalttätig usw.. )..
Kann natürlich sein, dass hier einige Hooligans aus getrennten Familien kommen, trotzdem wurde eben etwas anderes befragt, mit einem ebenfalls eindeutigen Ergebnis.
( ich such mal, ob es das auch im Internet gibt )

Ich bin gar kein Statistikfanatiker, aber die Macht der Statistik ist groß und das zustandekommen der Zahlen wird selten gründlich hinterfragt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »yuli« (4. Februar 2011, 10:17)


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Moni42

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Beiträge: 2 177

Danksagungen: 2016

22

Freitag, 4. Februar 2011, 12:20

Wie viel Prozent von was auch immer ohne einem Elternteil durch Verschulden des anderen aufwächst ist ziemlich unrelevant.

Fakt ist, jedes einzelne Kind ist zu viel und ich denke, dass hier der Grund für solche Beiträge wie den Eingangsthread zu finden ist.

Und ja, es gibt auch die Nicht kümmerer. Das ist schlecht, aber alle die wollen, sollten können und nicht mit dem Frust und den Folgen der Expartner kämpfen müssen.

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Benutzer die sich bedankten:

Comfort (06.02.2011), mira71 (04.02.2011)

rhiananeakamea

unregistriert

23

Freitag, 4. Februar 2011, 15:23

Ich finde man sollte differenzieren ziwschen dem Vater und anderen männlichen Bezugspersonen. Der Vater, so fern der Konatk besteht hat immer noch das Mitsprache recht. So bald sich aus Gründen des Fehlveraltens der Vaterrolle eine andere männliche Bezugsperson einmischt greift er automaitsch nach kurzer Zeit mit in die Erziehungsrolle ein. Die Frage ist ob die Mutter das in diesem Falle will? Sicherlich kann man sich Ratschläge einholen und und anhören von männlichen Personen, wie sie in diesem Falle entscheiden würden, aber das die männliche Bezugsperson der Opa sein soll zum Beispiel oder der Nachbar halte ich für nicht angebracht.

Ich denke jeder hat da andere Vorstellungen in Bezug auf dieses Thema und Menschen im Freundeskreis, auf die sich das Kind später selbst beziehen kann. Ich für meinen Teil kann nur soviel dazu sagen, dass mein Sohn Kontakt zu seinem Vater hat aber ich denke nicht, das er ihn später als männliche Bezugsperson ansehen wird auf Grund der Entfernung oder anderen Dingen die vielleicht zwischen durch noch passieren. Er wird sich auf die Personen beziehen von denen er fast täglich umgeben ist.

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buwa

Fortgeschrittener

Beiträge: 110

Danksagungen: 72

Wohnort: Amberg

24

Samstag, 5. Februar 2011, 19:55

Mein Sohn hat keinen Kontakt zu seinem Vater, da offensichtlich beide nicht wollen und nicht weil ich es irgendwie verbiete. Allerdings versuche ich auch nicht, diesen Zustand zu beenden. Erziehung war in meiner langjährigen Ehe das schwierigste Kapitel überhaupt und dies hat nach der Trennung dazu geführt, dass meine erwachsenen Kinder von sich aus alle den Kontakt zum Vater abgebrochen habe. Für den Nachzügler scheint das vielleicht ein Stück weit "normal" zu sein.
Bei aller Theorie und Statistik lasse ich mir nicht einreden, dass jedes Kind unbedingt Schaden daran nehmen muss. Ich versuche aber auf jeden Fall, dass mein Sohn Umgang zu männlichen Personen haben kann und ich denke mit 8 Jahren kann er schon gut selbst entscheiden, wen er sich als Bezugsperson aussucht. Er hat sehr guten Kontakt zu seinen Fussballtrainern und auch zu manchen Väter seiner Freunde. Insofern gibt es meiner Meinung nach genügend Auswahl an männlichen Vorbildern. Und wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, waren unsere Vorbilder auch nicht immer nur unsere Eltern. Da spielten bei mir sehr viel mehr Personen eine wesentliche Rolle.
In meinen Augen ist es für die Kinder viel hilfreicher, wenn sich Vater oder Mutter einen unkomplizierten Umgang zum anderen Geschlecht bewahren und damit hab ich nun wirklich keine Probleme.

Letztendlich muss jeder für sich entscheiden welchen Weg er zu gehen bereit ist

Brigitte

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Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 177

Danksagungen: 2016

25

Mittwoch, 9. Februar 2011, 09:09

Und wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, waren unsere Vorbilder auch nicht immer nur unsere Eltern. Da spielten bei mir sehr viel mehr Personen eine wesentliche Rolle.


Wo ich das so lese, ja, war bei mir auch so.....
Ich holte mir positive Vorbilder woanders, war mir gar nicht so bewusst.

Es haben sich bereits 2 Gäste bedankt.

cocomarie

unregistriert

26

Sonntag, 5. Juni 2011, 23:46

Neue Rechte der Väter

...wenn Mutter und Kind auf sich eingestellt sind, über Jahre und dann aufeinmal der Vater meint er hat Rechte, gibt es nur Probleme. Er will das Kind zu sich ziehen, indem er diese Dinge die "Mama" nicht erlaubt, erlaubt und schon ist das Chaos perfekt. Diese Väter sollen in der Versenkung bleiben.

Dennoch wird immer wieder erzählt wie "wichtig" der Vater ist!!!!
Ich kenne nur das Beispiel das der Vater den emotionalen Stress praktiziert!!


...kann ich nur bestätigen!!! Danke für die klaren Worte! Von den "neuen" Rechten der Väter wollen nun viele Gebrauch machen, die lediglich "Sehzeit" fordern, mal "ne Runde Papa" spielen wollen ohne Ahnung von Pflichten zu haben...

Der Start in die neue Emanzipation - diesmal der Väter - ist wie jeder Start einer neuen Idee mit sehr viel Mißbrauch, maßloser Übertreibung und Unverständnis ums Eigentlichr versehen.... Und leidtragend sind mal wieder die Kinder!!

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Benutzer die sich bedankten:

(06.06.2011)

Steffi83

Fortgeschrittener

Beiträge: 170

Danksagungen: 177

Wohnort: Dortmund

Beruf: Kranke Schwester :-)

27

Montag, 6. Juni 2011, 14:38

Meine Eltern ließen sich scheiden, da waren mein Bruder und ich sechs. Sie liebten sich nicht mehr und mögen sich als Menschen auch bis heute nicht sonderlich. Aber sie taten eins... auf der Elternebene waren sie Eltern.

Meinen Dad... brauche ich. Weil es eben ist wie es ist.

Ich bin stolz, dass meine Eltern immer meine Eltern waren und sein werden und mich gemeinsam trotz all ihrer Differenzen immer durchs Leben getragen haben, besonders, als es einen sehr schlimmen Einschnitt gab, der mich sehr krank machte.

Ich bin stolz, dass meine Eltern gemeinsam immer ihr Bestes für mich geben (und gaben), sie mir zeigten, was wirklich wichtig ist im Leben.

Ich liebe meine Eltern von ganzem Herzen und bin dankbar für alles, was sie für mich tun.

Und deswegen brauchen Kinder beide zu gleichen Teilen. Ob getrennt oder nicht.
Zuerst ignorieren sie Dich, dann lachen sie über Dich, dann bekämpfen sie Dich und dann gewinnst Du.

- Mahatma Gandhi -


Deutscher Meister 2011.... Borussia Dortmund

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Benutzer die sich bedankten:

airam (06.06.2011), mama_wonni (06.06.2011)

Speuzi

unregistriert

28

Montag, 6. Juni 2011, 18:39

Hi :gerw ,
unsere Kinder und ich sind seit fast 6 Jahren (damals waren sie 2 und 3 1/2) räumlich vom Kindsvater getrennt. Leider war die Vater-Kinder-Beziehung von Beginn an unregelmäßig, viel zu selten und letztendlich haben Vater und Kinder sich seit jetzt ca. 17 Monaten nicht gesehen bzw. telefoniert. Gelegentlich schreibt der Vater eine SMS an die Kinder, womit die Kinder nicht so viel anfangen können, aber freuen tun sie sich..es stimmt sie aber auch immer ein wenig nachdenklich. Ich habe unseren Töchtern auch eine Emailadresse eingerichtet...das funktioniert aber alles nicht so im Sinne der Kinder..es ist einfach zu unpersönlich. Ich weiß, dass die Kinder dem Vater wichtig sind...und der Vater den Kindern...warum es dennoch so läuft...dass ist mir leider auch zu hoch.
Und ansich wünsch ich speziell unseren Zwergen wirklich sehr, dass der Kontakt zwischen Vater und ihnen vor allem wieder statt findet. Ich würde im Sinne unserer Kinder einen Kontakt und eine Umgang begrüssen und unterstützen... und so richtig aufgeben tu ich in der Hinsicht auch nicht ;) .
Auch wenn ich in der Sache oft der "bad guy" bin...jo...der Vater ist aufgrund seiner Seltenheit bei den Kindern ein Juwell (und ich rede in diesen Juwell auch nicht aus :) )...der Kontakt zu den Großeltern väterlicherseits ist so gut wie tot..seit der KV wieder in der Gegend wohnt :rolleyes: ...aber nehm ich sowas persönlich? ;( ...nie nicht!! 8)
vg
Simone

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