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och @robeki die haben einen extrem vorteil........................ kannste glauben
 
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von mona84

Moni42

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Dienstag, 21. Juni 2011, 13:17

Neue Väter - NRW auf vorletztem Platz

Heute morgen hörte ich im Radio etwas, dass ich nicht wirklich überraschte. Das ist auch mein Eindruck, wenn ich es irgendwo einsehen kann:

In ganz D nehmen nur 18 % der Väter das Erziehungsgeld in Anspruch. Und NRW sogar noch weit weniger, da auf dem vorletzten Platz. In Münster die meisten und keiner in Gelsenkirchen.

Da ist wenig zu erkennen, dass die alte Familienkonstellation was Erziehung und Arbeit angeht, sich sehr geändert hat. Ich hoffe, dass alle daheimbleiben Frauen sich mit einem Ehevertrag abgesichert haben bzw. absichern.

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yuli

Schüler

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2

Dienstag, 21. Juni 2011, 13:44

rein rechnerisch ist das Erziehungsgeld ja auch kein Anreiz, denn wenn der Besserverdienende zu Hausebleibt ist der finanzielle Verlust ja auch größer. Also wahrscheinlich ist das auch ein Indiz dafür, dass Männer immer noch einiges mehr verdienen als Frauen und/oder gutverdienende Frauen mit anspruchsvollen Jobs eher weniger Kinder bekommen.

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3

Mittwoch, 22. Juni 2011, 13:17

Hallo Moni,
Du hast sicher Recht, was den Ehevertrag angeht.
Ich denke aber, dass man sich als Frau gar nicht erst in so eine Abhängigkeit begeben darf.
Ein bestmöglicher Schulabschluss, eine gute Ausbildung, ständig beruflich am Ball bleiben....
Nur so kann man im Fall der Fälle weiter ein vernünftiges Leben führen und wird mit dem Verschwinden des Familienernährers - Gott, wie ich das Wort verabscheue - nicht unweigerlich zum Sozialfall.

Auch, wenn wir Erwachsenen unsere Ansprüche herunterfahren, es ist heutzutage ein teures Brot, Kinder großzuziehen. Und im normalen Leben spielen eben nicht nur Tugenden eine Rolle, sondern ein bisschen Materie will und muss man seinen Kindern auch bieten können. Alleine zusätzliche Bildungsangebote, auch wenn sie in der Nachmittagszeit in Räumlichkeiten der Schule angeboten werden, sind mit Kosten verbunden.
Mich ärgert momentan der Busverkehr: Eine Kinderfahrt ist von 0,80 € auf 2,40 € gestiegen, wobei - der Ehrlichkeit halber - seit einer Woche die Karte wieder um 15 Cent gesenkt wurde!

...und ich möchte nicht bis zum Lebensende von irgendjemand abhängig sein, der das Almosen noch als Gnade ansieht und endlose Dankbarkeit erwartet.

Mit einem Ehevertrag und Zahlungen an den Expartner haben wir ja wieder diese Diskussion des armen Ausgebeuten, der so was von ausgenommen wird....

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Moni42

Senior Mitglied

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4

Mittwoch, 22. Juni 2011, 22:28


..und ich möchte nicht bis zum Lebensende von irgendjemand abhängig sein, der das Almosen noch als Gnade ansieht und endlose Dankbarkeit erwartet.
Mit einem Ehevertrag und Zahlungen an den Expartner haben wir ja wieder diese Diskussion des armen Ausgebeuten, der so was von ausgenommen wird....


Warum siehst du es als Almosen an, wenn die gemeinsame Lebensplanung den einen abhängig gemacht hat, sind beide daran schuld. Warum soll nur einer die Nacheile davon tragen?

Mit einem Ehevertrag und der Beschäftigung mit diesem Thema werden die Paare genötigt, sich mit der Thematik zu beschäftigen. Sie können vorab klären, wie es mit der Lebensplanung aussieht, bzw. wie die Kindererziehung gewährleistet werden soll. Es kann ja auch der Mann daheim bleiben. Man kann sich die Aufgaben teilen, beiden können reduzieren. Nicht alle haben Omas,erreichbare Krippen, sind in der LAge Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen......und und und

Es ist weiterhin nicht immer möglich, dass die Kinder gut fremd betreut werden und beide Eltern ihre Karriere weiter vorantreiben.

Auch ist es nicht selten so, dass junge Menschen im Gespräch klar sagen, dass sie ihr Kind gern in den den ersten wichtigsten Jahren selber betreuen möchten. Ich habe mich mit jungen Erwachsenen darüber unterhalten, die es für die Entwicklung als wichtig erachten, da sie den ein oder anderen Eindruck von unterschiedlichen Betreuungsweisen bekamen.

Beiträge: 278

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Wohnort: Deutschland

5

Donnerstag, 23. Juni 2011, 14:29

Almosen deshalb, weil man von dem Unterhalt nicht leben kann oder zumindest eher am unteren sozialen Limit.
Es gibt nun mal nur einen Verdiener, aber zwei Wohnungen, zweimal Heizung, zweimal Strom, sämtliche Zählerbebühren, GEZ.....Heizung und Licht musst Du einschalten, egal , ob 1 oder 5 Personen im Zimmer sitzen...
Wer verdient denn soviel, dass er zwei Haushalte gut versorgen kann? Ab und zu ein Urlaub, Sachen und Spielzeug für die Kinder nicht immer nur von ebay, Musikschule ohne Bauchkniepsen, nicht immer nur den Kontostand beobachten müssen...Vielleicht ist das schon Luxus, vielleicht muss man das nicht haben - mag sein, aber ich will das für mich nicht.

Und es geht doch weiter: wer nimmt Dich denn nach 7 Jahren Kinderpflege noch als vollbezahlte Kraft in Deinem Ausbildungsberuf? Welcher Betrieb investiert Weiterbildungen in seine weiblichen Mitarbeiter, damit sie den Anschluss wiederfinden können. Woher nimmt man als Unterhaltsempfänger soviel Geld, damit man sich selbst weiterqualifizieren kann, um am Arbeitsmarkt eine Change zu haben?

Natürlich kann der Expartner laut Ehevertrag auch dann noch zahlen - aber wem tut das gut?
Der eine ist nach wie vor abhängig. Nicht nur von den Zahlungen des Expartners: es kommen neue Partner, die Stunk machen. Das sehen wir doch hier im Forum oft genug. Neue Partner, neue Kinder...
Es geht um Geld. Und da hört bekanntlich die Freundschaft auf.
Egal, ob nun er an sie oder sie an ihn zahlt....

Positiv an einem Ehevertrag würde ich sehen, dass man sich vielleicht während der Ehe wirklich überlegt, wie man miteinander umgeht, dass man versucht, die Familie zu erhalten, dass nicht bei jeder Kleinigkeit auseinadergerannt wird, dass man sich wieder mehr Mühe miteinander, im gemeinsamen Leben gibt, mehr Anteil an den Sorgen und Problemen, aber auch Freuden von Familienmitgliedern nimmt, dass nicht jeder nur seine eigene Freiheit im Vordergrund sieht und ständig nach links und rechts die Augen offen hält....

Du hast Recht: man kann....Aber so ist das reale Leben eben nicht. Es wäre wünschenswert, wenn sich beide Partner gleichmäßig reinteilen würden (auch um ein gutes Verhältnis zu den Kindern haben zu können) Du hast Recht - das sage ich immer wieder- Du hast mit allem, was Du schreibst, Recht (Kinderbetreuung, möglichst viel Zeit mit den Kindern verbringen, sie aufwachsen zu sehen, ihnen Werte mitgeben...). Aber so funktionierts leider meistens nicht. Sicher gibt es tolle Beispiele (ich kenne eine Familie, da hat sich der Vater jeden Nachmittag hingesetzt und mit den Kindern Hausaufgaben gemacht) - aber eben zu wenige.

Und wenn ich Töchter hätte, ich würde zusehen, dass sie selbständig sind, eine möglichst gute Ausbildung bekommen und würde dann zusehen, was sie daraus machen.

Sicher ist ein Ehevertrag erstmal eine Absicherung, aber nicht die Endlösung.

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