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von mona84

FrMüllerSchulz

unregistriert

11

Freitag, 17. Juni 2011, 20:46

Hi Steffi!

Nur ganz kurz diesmal von mir. Kann es sein, dass sie Backenzähne bekommt?

Wegen der Milch:
Zur Abgewöhnung, die Flasche nicht von heute auf morgen wegnehmen, sondern langsam nach und nach immer stärker mit Wasser verdünnen, bis am Ende sehr viel mehr Wasser als Milch drin ist. Letzendlich wird dann bald Wasser ausreichen.

Lieben Gruß

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Benutzer die sich bedankten:

airam (18.06.2011)

Jonas Mum

Anfänger

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12

Samstag, 18. Juni 2011, 07:16

kann mir auch vorstellen das das nur ne phase ist.
mit der milch jedoch bin ich anderer meinung. wir haben konsequent von flasche auf tasse umgestellt, da jonas auch nachts ziemlich lange ne flasche zusätzlich gewollt hat, dann abends aber auch schlecht gegessen.
ich bin mit ihm eine tasse kaufen gegangen und hab ihm das vorher ausführlich erklärt das er KEINE flasche mehr bekommt sondern wenn er will die milch aus der tasse trinken muß, und dann ruck zuck innerhalb von 4 tagen konnte man vernünftig abend essen und die milch wollte man gar nicht mehr (er war knapp 2 1/2) und seitdem hat er nicht mehr nach ner milchflasche gefragt.
wenn die kids wirklich durst haben trinken sie auch wasser....
und wegen abend essen, wenn du ihr keine flasche mehr gibst nach dem essen sag ihr das vorher und steh dann aber auch konsequent dazu, dann muß sie halt mal schreien, ohropax sind in diesen momenten sehhhhr hilfreich. wenn sies anders net versteht, dann ists essen halt weg aber eine alternative guibt es dann auch nicht. wir machen das immernoch so, und seitdem ists bei uns echt gut mit dem essen (war nämlich auch immer ein sehr heikles thema, da mein zwerg ein sehr schlechter esser ist, und auch immer nur bestimmte sachen gemocht hat, inzwischen seitdem er im kini ißt gehts es sehr viel besser...)
ich wünsch dir starke nerven und ausdauer!

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Steffi83

Fortgeschrittener

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13

Donnerstag, 23. Juni 2011, 09:13

Nachtschreck...

Guten Morgen!

So... heute Nacht habe ich den Notarzt gerufen, weil ich zunächst dachte, dass S. entweder etwas verschluckt oder einen epileptischen Anfall hat.

Es kam ein netter, älterer Kinderarzt, dem ich alle Symptome der vergangenen Nächte beschrieb. Nachdem er S. untersucht hatte und keine Auffälligkeiten feststellen konnte, hörte er sich in aller Ruhe alles an, was ich über vergangene Nächte zu berichten hatte.

Ich habe seine Diagnose von der Seite "Elternwissen.com" zitiert, da ich keine bessere Beschreibung finde (bzw. vor Müdigkeit keine Worte finde)

Zitat


Ihr Kind sitzt nachts plötzlich schreiend im Bett und lässt sich nicht beruhigen. Klar, dass Sie als Eltern besorgt sind. Doch der so genannte Nachtschreck (Pavor nocturnus) ist nicht so selten und außerdem harmlos.
Vor allem Kinder zwischen zwei und sechs Jahren leiden an diesen nächtlichen Attacken. Jungen sind deutlich häufiger vom Nachtschreck betroffen. Es wird eine angeborene Veranlagung vermutet, da der Nachtschreck familiär gehäuft vorkommt. Nachtschreck-Attacken treten im ersten Drittel der Nacht, meist ein bis vier Stunden nach dem Einschlafen, auf. Dann durchlaufen die Kinder einen Wechsel der Schlafphasen und wechseln vom Tiefschlaf in einen halbwachen Zustand, bevor sie wieder in den Tiefschlaf fallen. In diesem Übergangsstadium bleiben die vom Nachtschreck betroffenen Kinder quasi „stecken“ – sie schlafen nicht mehr, sind aber auch nicht richtig wach, sondern befinden sich wie in Trance.
Hat Ihr Kind einen Nachtschreck? Das kennzeichnet den typischen Ablauf
Der Nachtschreck beginnt meist mit einem gellenden Schrei, manchmal auch mit einem Wimmern oder Keuchen. Das Kind zeigt alle Anzeichen starker Angst: Die Augen sind weit aufgerissen, die Pupillen schreckgeweitet. Es hat Herzklopfen, atmet schwer, schwitzt, ist verwirrt und unruhig – häufig schlafwandelt es und/oder spricht im Schlaf, möglicherweise tritt und schlägt es um sich. Manche Kinder nässen beim Nachtschreck auch ein. Es scheint die Eltern nicht zu erkennen, sein Blick geht ins Leere. Versuchen die Eltern es zu beruhigen, lassen sich die meisten Kinder weder anfassen noch beruhigen und stoßen eventuell sogar Mutter oder Vater weg. Der Nachtschreck endet so plötzlich, wie er begonnen hat. Das Kind entspannt sich, legt sich friedlich wieder hin bzw. lässt sich ins Bett zurückbringen und schläft ruhig weiter. Am nächsten Morgen kann sich das Kind an den Nachtschreck nicht erinnern. Nachtschreck-Episoden halten meist nur eine bis zehn Minuten an, können aber auch bis zu einer halben Stunde dauern. Wie häufig Attacken vorkommen, ist sehr unterschiedlich. Der Nachtschreck kann mehrmals wöchentlich, aber auch in größeren Abständen oder überhaupt nur einmalig auftreten.
Der Kinderarzt ist der festen Überzeugung, dass genau das S. nachts so plagt. Und ich beruhigter, weil ich nun weiss, was es sein kann...

Ich hoffe nur, dass das bald wieder aufhört...
Zuerst ignorieren sie Dich, dann lachen sie über Dich, dann bekämpfen sie Dich und dann gewinnst Du.

- Mahatma Gandhi -


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14

Donnerstag, 23. Juni 2011, 12:50

Ich habe mal kurz alles überflogen und das was du gerade geschrieben hast was der Arzt sagt, hört sich schon plausibel an. Allerdings bin ich generell der Meinung, dass es bei Kindern immer so ist, dass wenn es ein Problem gibt, man dieses auch beheben kann. Ohne dich angreifen zu wollen, aber meistens liegt es ja gar nicht an den Kindern.

Seitdem es mir gut geht, schläft mein Sohn super duper ein und durch und ist generell auch ziehmlich ausgeglichen. Die Verbindung zwischen Mutter und Kind ist meistens doch stärker als man meint!

"Nachtschreck" hört sich für mich an wie "plötzlicher Kindstot". Also etwas, was öfter vorkommt aber keiner weiß warum und wie man es wirklich verhindern kann.

Ich kann dir mal einen "Elternbrief" per Mail schicken, wo auch Ernährungsempfehlungen angegeben sind. Ist zwar für 18. Monate gedacht aber als Richtlinie vielleicht für dich auch hilfreich, vor allem was die Milch angeht :-)
Alles Liebe
Kathi

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15

Donnerstag, 23. Juni 2011, 12:56

Ich kenne den "Nachtschreck" aber das erklärt ja icht wieso das Kind abends erst gar nicht ins bett geht. Das erklärt nur wieso ein Kind nachts wach wird und schreit?

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mama_wonni

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16

Donnerstag, 23. Juni 2011, 18:41

Naja Steffi, hast Du wenigstens mal einen Anhaltspunkt....Aber ich kann mich auch Chaos anschließen, das erklärt die Nacht..aber nicht die Einschlafphase..
Was bekommt L denn noch abends? Was isst sie denn vor dem schlafen gehen? Vielleicht kann man da was machen....Vielleicht brauchst auch Du mal ne Auszeit um konsequent einige Dinge einzuleiten..wie z.B auf Tasse umstellen oder die Flaschen generell weg zu lassen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, und das trifft auf Kind und Erwachsenen gleichermaßen zu.. :D

LG Wonni
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mama_wonni

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17

Donnerstag, 23. Juni 2011, 18:47

Ich habe noch etwas vergessen zum Thema Auszeit. Das Kind merkt auch das Du erschöpft und ausgebrannt ist. Merkt Deine Unsicherheit, die sicher schon beim Abendbrot beginnt. Du denkst dann schon an das was folgen wird..Vielleicht solltest Du auch mal Baldriantee trinken abends und auch konsequent sein...
(Will Dir nichts unterstellen, vielleicht bist Du es ja) Aber ich denke, Du möchtest ja auch Ratschläge ;)

LG Wonni
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Steffi83

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18

Donnerstag, 23. Juni 2011, 20:44

Sie bekommt abends ein Brot, Tee (aus der Tasse, sie trinkt nur noch abends die Milch aus der Flasche) und wenn sie noch mag einen Fruchtzwerg. Nach dem Abendessen spielen wir meist noch mit ihren Legosteinen.

Dann ziehe ich sie um, creme sie ein (so wie früher in der Babymassage) und sie kommt auch langsam runter. Sie trinkt dann ihre Milch genüsslich (Humana Schlummermilch), dann gehen wir Zähne putzen und sie marschiert ins Bett. Ich lese ihr etwas vor, wir kuscheln noch ein wenig, bedanken uns beim lieben Gott für den prima Tag. Dann ein Küsschen, Spieluhr an, Licht aus und ich gehe.

Es ist dann (meistens) erstmal Ruhe, sie erzählt sich noch etwas, wälzt sich rum (höre ich übers babyphone) und dann ist es still. Nach einiger Zeit (Spanne 30 bis 120 Minuten) geht es dann langsam los. Sie wird unruhig, ruft laut nach mir, komme ich rein liegt sie allerdings da und schläft. Nach einer gewissen Zeit schreit sie dann und verhält sich wie oben beschrieben. Wenn diese Attacken dann vorbei sind schläft sie weiter, mal mehr, mal weniger unruhig.

Ich habe sie heute Mittag schlafen lassen, heute abend ist sie dann ohne Stress eingeschlafen. Bisher ist alles ruhig...
Zuerst ignorieren sie Dich, dann lachen sie über Dich, dann bekämpfen sie Dich und dann gewinnst Du.

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19

Donnerstag, 23. Juni 2011, 22:06

Ich habe sie heute Mittag schlafen lassen, heute abend ist sie dann ohne Stress eingeschlafen. Bisher ist alles ruhig...
heist das, dass sie keinen mittagsschlaf mehr macht? wie alt ist sie?

Erst wer aufhört sich um sich selbst zu drehen, ist in der Lage wahre Liebe zu schenken!


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FrMüllerSchulz

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20

Freitag, 24. Juni 2011, 22:54

Hi Steffi!!

Hoffentlich konntest Du mittlerweile wieder ein bisschen schlafen...
Wenn es noch nicht besser geworden ist, kannst Du es mal Notfall-Globulini von Dr. Bach (gibts in der Apotheke, kostet etwa 10,- EUR) versuchen. Ich habe die für meinen Sohn (3,5 Jahre) auch, weil er auch diese nächtliche "Attacken" hat. Bei ihm beruhen diese eindeutig auf der Autonomiephase (Trotzphase). Er träumt, dass irgendetwas nicht so läuft, wie er das möchte (z.B. kann er den Schmetterling im Traum nicht fangen oder er möchte partout nachts um 2 Uhr eine Baustelle besuchen oder nachts schwimmen gehen oder oder oder...) und dann geht es auch schon los... :rolleyes: Da hilft nur eins: Gelassenheit bewahren... Da ich diese Nächte nun schon seit längerem kenne, bin ich mittlerweile abgehärtet... 8) Meine Strategie ist folgende: ich bin bei ihm und sorge dafür, dass ihm nichts passieren kann (z.B. Kopf stoßen weil so wütend, dass wir nicht mitten in der Nacht zum nächsten Schwimmbad fahren). Und warte. Denn alles andere hat keinen Wert bei ihm, sondern macht es nur noch schlimmer. Meine Erfahrung hat mir gezeigt: je ruhiger ich selbst bleibe, desto einfacher fällt es ihm, sich wieder zu beruhigen. Wenn ich das Gefühl habe, dass er wieder ansprechbar ist, frage ich ihn, ob ich ihn nun trösten darf... Nicht immer, aber oft lässt er sich dann darauf ein und kommt dann auch schnell wieder runter.

Da diese Phasen generell mit größerer Gereizheit und Weinerlichkeit einhergehen (ich nenne diese Phasen liebevoll unsere "Orkanwochen"), habe ich gute Erfahrung mit den Notfall-Globulini gemacht. Ich gebe meinem Trotzkopf die Globulini an den Abenden, an denen abzusehen ist, dass die Nächte wieder mal sehr kurz ausfallen werden... 3 bis 4 direkt vor dem Schlafengehen reichen aus. Zwerg schläft dann wesentlich ruhiger...
Natürlich ist das keine Dauerlösung!! Aber ein paar Tage hintereinander ist das schon in Ordnung. Die Globulini sind ja rein pflanzlich und nebenwirkungsfrei. Man sollte den Kindern allerdings nicht vermitteln, dass sie gegen ein unerwünschtes Verhalten helfen... Also nicht sagen: Du bekommst die Kügelchen, damit du wieder lieb bist! oder so... Ich sage ihm, dass sie ihm helfen, besser zu schlafen.

Ich kann nicht beurteilen, ob es sich bei Euch auch um Trotzreaktionen handelt oder etwas anders vorliegt. Möglicherweise ist Euer Tagesablauf zu unregelmäßig oder mit zu vielen Aktionen gespickt. Kann auch sein, dass es schon zu spät ist und sie mehr Schlaf braucht und abends "überdreht"... Am wahrscheinlichsten finde ich eine Mischung aus mehreren Dingen.

Lieben Gruß und hoffentlich bald ruhigere Nächte...

P.S.: Manchmal klappt es auch gut mit einem "Ablenkungsmanöver", z.B. Sterne gucken...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »FrMüllerSchulz« (24. Juni 2011, 23:04)


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