Hi Steffi!!
Hoffentlich konntest Du mittlerweile wieder ein bisschen schlafen...
Wenn es noch nicht besser geworden ist, kannst Du es mal
Notfall-Globulini von Dr. Bach (gibts in der Apotheke, kostet etwa 10,- EUR) versuchen. Ich habe die für meinen Sohn (3,5 Jahre) auch, weil er auch diese nächtliche "Attacken" hat. Bei ihm beruhen diese eindeutig auf der Autonomiephase (Trotzphase). Er träumt, dass irgendetwas nicht so läuft, wie er das möchte (z.B. kann er den Schmetterling im Traum nicht fangen oder er möchte partout nachts um 2 Uhr eine Baustelle besuchen oder nachts schwimmen gehen oder oder oder...) und dann geht es auch schon los...

Da hilft nur eins: Gelassenheit bewahren... Da ich diese Nächte nun schon seit längerem kenne, bin ich mittlerweile abgehärtet...

Meine Strategie ist folgende: ich bin bei ihm und sorge dafür, dass ihm nichts passieren kann (z.B. Kopf stoßen weil so wütend, dass wir nicht mitten in der Nacht zum nächsten Schwimmbad fahren). Und warte. Denn alles andere hat keinen Wert bei ihm, sondern macht es nur noch schlimmer. Meine Erfahrung hat mir gezeigt: je ruhiger ich selbst bleibe, desto einfacher fällt es ihm, sich wieder zu beruhigen. Wenn ich das Gefühl habe, dass er wieder ansprechbar ist, frage ich ihn, ob ich ihn nun trösten darf... Nicht immer, aber oft lässt er sich dann darauf ein und kommt dann auch schnell wieder runter.
Da diese Phasen generell mit größerer Gereizheit und Weinerlichkeit einhergehen (ich nenne diese Phasen liebevoll unsere "Orkanwochen"), habe ich gute Erfahrung mit den Notfall-Globulini gemacht. Ich gebe meinem Trotzkopf die Globulini an den Abenden, an denen abzusehen ist, dass die Nächte wieder mal sehr kurz ausfallen werden... 3 bis 4 direkt vor dem Schlafengehen reichen aus. Zwerg schläft dann wesentlich ruhiger...
Natürlich ist das keine Dauerlösung!! Aber ein paar Tage hintereinander ist das schon in Ordnung. Die Globulini sind ja rein pflanzlich und nebenwirkungsfrei. Man sollte den Kindern allerdings nicht vermitteln, dass sie gegen ein unerwünschtes Verhalten helfen... Also nicht sagen: Du bekommst die Kügelchen, damit du wieder lieb bist! oder so... Ich sage ihm, dass sie ihm helfen, besser zu schlafen.
Ich kann nicht beurteilen, ob es sich bei Euch auch um Trotzreaktionen handelt oder etwas anders vorliegt. Möglicherweise ist Euer Tagesablauf zu unregelmäßig oder mit zu vielen Aktionen gespickt. Kann auch sein, dass es schon zu spät ist und sie mehr Schlaf braucht und abends "überdreht"... Am wahrscheinlichsten finde ich eine Mischung aus mehreren Dingen.
Lieben Gruß und hoffentlich bald ruhigere Nächte...
P.S.: Manchmal klappt es auch gut mit einem "Ablenkungsmanöver", z.B. Sterne gucken...
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »FrMüllerSchulz« (24. Juni 2011, 23:04)
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