um aufs augsangsposting zurück zu kommen, ich finde das kann man nicht am geschlecht des elternteils festmachen, wer "besser" ist oder nicht.mal ist es die mutter, mal der vater.
es sind zwar meistens die mütter, bei denen die kinder leben, aber ob das immer die bessere lösung ist, das kann niemand pauschalisierend beantworten...
Warum schreibst du dann vorher diese provozierenden Fragen??? Ich finde das bringts nicht! Mit dem hier von mir zitierten Satz hast du vollkommen Recht. Ich habe ihn schon oft gelesen und ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwer ihn nicht unterschreiben könnte. Somi ist dies doch unser Minimalkonsens und es sollte jedem diese Grundeinstellung zugetraut werden. Wenn ich vom anderen annehme, dass er so denkt, brauch ich ihn auch nicht angreifen und ihm das Gegenteil unterstellen.
kommen wir nun zur eigentlichen fragestellung zurück: wie sollte also eine für alle seiten fruchtbare, offene diskussion hier gestaltet werden, - ohne als einseitig väter- oder mütterlastig, sondern im Sinne der kinder, aber auch im unserem als ihre elternteile, geführt werden?
ch denke, dieses Forum sollte auch Raum bieten, Dinge loswerden zu können, die eben nicht so erfreulich sind, wie z. B. Wut, Enttäuschung und Verbitterung gegenüber dem anderen Elternteil. Oft sind ja seelische und/oder körperliche Verletzungen vorausgegangen. Dieses Forum kann zwar keine Beratungsstelle ersetzen, aber dennoch findet man hier Menschen, die ähnliches erlebt haben und kann sich austauschen und erfahren, wie andere mit solchen Situationen umgegangen sind. Das kann ungeahnt hilfreich sein. Insbesondere Frauen verarbeiten viel mithilfe von Gesprächen mit anderen. Ich denke, es macht wenig Sinn, jemanden für seine Gefühle zu verurteilen. Man muss aber lernen, diese Gefühle zu überwinden und den richtigen Umgang mit ihnen finden. Das erfordert viel (Selbst)- Reflektion. Und dabei können andere, die in diesem Prozess schon weiter sind, gut helfen.
Oh, ja genau! Drum bin ich auch hier! Erfahrungen anderer mitbekommen, eigene Einstellung ü+berdenken, aber auch Frust loswerden, Ängste aussprechen können und vielleicht beruhigt werden...
Auch ich habe Menschen mit denen ich mich austauschen kann, allerdings nicht mit eurer/meiner Erfahrung...
Da wollte ich grad einen Vorschlag machen... schon les ich ihn ;-):
Hm...mir geistert schon die ganze Zeit so eine Art „Frustabladeraum“ durch den Kopf... So eine Art „hier-darf-ich-mich-mal-ungestraft-so-richtig-auskotzen-Raum“...
Könnte man das Forum vielleicht etwas differenzierter aufsplitten, so dass man gleich weiß wo man richtig ist???
So etwas nach frische der Problematik oder so, dann wissen auch die "Erfahrenen" vielleicht besser was man erwarten kann?
Der Leser sollte sich nicht "persönlich" angeriffen fühlen, wenn er einen Beitrag hier liest, es geht ja um jemanden anderen im Prinzip.
Ja, eben! Und ich sollte auch immer überdenken wie ich mich äußere, wie Tipps/Ratschläge und auch Kritik formuliert werden können, dass man sich nicht angegriffen fühlt! Der Ton macht viel aus!!!
Geschlechtsformulierungen vermeiden und und von den einzelnen "Elternteile" reden.
YEP, denn die Vater/Mutter Diskussion ist doch echt unnötig (--> siehe oben)
Sich daran erinnern..wie man selbst manchmal "emotional" war, auch wenn es bei manchen schon ne Ecke lang her ist.
Eben! Einfach auch mal Verständnis. Ich hätte gern erst mal das Vertrauen, dass es stimmt was ich sage. Und notfalls erst mal ne Rückfrage, nicht gleich von dem ausgehen was man sich einbildet (ohne den anderen zu kennen). Ich hatte sofort das Gefühl, ich muss mich erst mal rechtfertigen, und das lese ich auch bei anderen so!
Wo wir doch irgendwie alle im gleichen Boot sitzen, könnte man sich doch etwas mehr vertrauen, oder?
Ich bin auch relativ schnell in eine Diskussion über böse Mütter/schlimme Väter hineingeraten und habe mich ziemlich missverstanden gefühlt. Auch beim Blättern in anderen Beiträgen ist mir aufgefallen, dass es als Frau kaum möglich ist sich einmal kritisch, gefrustet, enttäuscht, ängstlich, verletzt,...über den Vater zu ohne sofort in die "das Kind hat aber ein Recht auf beide Elternteile, Du willst es als Machtmittel missbrauchen"-Ecke gedrängt zu werden (interessanterweise fast ausschließlich von Frauen, warum weiß nur der Wind :-)).
Das ist sooooo furchtbar und es geht mir auch so! Selbst wenn ich mehrfach betone und versuche zu erklären, scheint es nicht anzukommen. Mannometer und das verletzt dann schon, wenn man alles tut, um die Umgangseltern+Kind Beziehung gut zu halten, nur aber eben auch nicht zu allem Ja und Amen sagt.
Das hier ist in meinen Augen kein objektives Forum mehr....ein wenig Neutraliät und Verständnis wäre durchaus angebracht.
Ja, das Verständnis fehlt mir auch!
Es ist nunmal jede familiäre Situation sowhl vor als auch nach einer Trennung individuell...und so gilt es dann auch, nicht ständig zu pauschalisieren...sondern auf den Fragesteller, der ja ein ernsthaftes Problem hat, sonst wäre er nicht hier und würde hilfe suchen, auch mal einzugehen..
"zweiseitig" schildern wäre man nicht in einem alleinerziehenden Forum.
"Nun, was tun" - Nicht pauschalisieren. Nachfragen. Nicht pauschalisieren. Weitestgehend objektiv bleiben. Nicht pauschalisieren. Die individuellen Umstände beachten. Nicht pauschalisieren. Klare Frage - Klare Antwort. Nicht pauschalisieren. Keine voreiligen Schlüsse ziehen. Nicht pauschalisieren. Freundlich bleiben. Und, was ich fast vergessen hätte - nicht pauschalisieren.
Genau! Das ist doch das Problem. Es werden voreilig Schlüsse gezogen und pauschalisiert.
Danke für deinen Lösungsvorschlag!!!
Warum schreiben denn Mütter und Väter hier? Weil sie einen Rat brauchen und nicht über den Kopf gestreichelt werden wollen und bedauert. Ihnen nützt das nicht.
Naja, ich brauche Rat. Ich will aber auch mal über den Kopf gestreichelt werden und bedauert werden.
Verständnis und Mitgefühl für die Situation oder eben auch die hochkochenden Emotionen die einem manchmal im Weg stehe, das tut gut und hilft weiter. Mir habe die Beiträge geholfen in denen ich dies spüren konnte.
Dann kann ich leichter meine Haltung überdenken und eigene Fehler eingestehen, bzw vielleicht sogar dem anderen Elternteil seine leichter lassen!
Ich hoffe, dass ich so nicht rüberkomme.......
Liebe Moni, das tust du leider :-(
Vielleicht liegts an deinem Ton? Ich habs als voreingenommen und überheblich, belehrend empfunden und schreibe dies nur hier so offen, weil ich langsam das Gefühl bekomme: Ich hab mich geirrt, die is gar nicht so.... es liegt am Ton. Sorry also für mein Vorurteil

!!! Und die lieb gemeinte Anregung/Kritik nochmal zu überlegen warum du so rübergekommen bist... Jetzt bin ich belehrend :-( Sorry. Bin aber auch ein grundsätzlich sehr offener, direkter und ehrlicher Mensch.
mir hat vor einigen Monaten eine Userin geschrieben ... Du bist zu sachlich ... das will ich garnicht hören

... warum nicht ... was spricht gegen die rechtliche Grundlage ... nur diese hilft auf Dauer die eigene Situation zu verstehen und das Beste da raus zu machen ...
Naja, gerade wenn es um Umgang geht, ist die rechtliche Lage ja nicht soooo eindeutig. Außerdem sind viele Ängste mit im Spiel. Auf konkrete Situationen (egal welche) kann ich reagieren, darauf eingehen, wenn ich aber nicht weiß, was auf mich zukommt, damit fällt es mir schwerer umzugehen. Niemand kann mir sagen, was "mein" Richter entscheiden wird. Aber Verständnis, Mitgefühl und eigene Erfahrungsberichte können beruhigen.
Was mich einfach ein wenig geärgert hat ist ein z.T. leicht herablassender Ton der "alten UserInnen" mit dem eigetlich sachliche Inhalte vorgebracht werden. Und natürlich sind Fakten und Gesetze wichtig aber es wirkt eben manchmal wie ein Schlag in den Nacken wenn man hier, sicherlich oft auch emotional aufgewühlt, seine Ängste und Sorgen schildert und sofort via Gesetzestexten in eine Schublade gesteckt wird. Sachlichkeit ist eine super Sache, gelegentlich wäre ein wenig Feingefühl aber auch wünschenswert
Unabhängig davon, ob Mann oder Frau, Mutter oder Vater, muss ich sagen, dass es einfach unendlich viel Kraft kostet, die Kinder nicht spüren zu lassen, was da abgeht und ihnen das Märchen vom Superpapi zu lassen. Ich habe ein paar Menschen, denen gegenüber ich alles rauslassen kann und mich auskotzen kann, aber ein Treffen mit ihm wenn die Kinder dabei sind ist immer mit einem halben Tag Wut und Schokosucht verbunden.
Oh, ja! Und ich habe zwar Menschen bei denen ich mich auskotzen kann, aber niemand mit der gleichen Erfahrung. Drum bin ich hier. In der Hoffnung Verständnis, Vertrauen zu finden, um dann an mir und der Situation zu arbeiten.... Ich wünschte von den Erfahrungen der anderen/ EUCH!!! etwas abzuschauen....
Danke für dieses Thema!
Es war echt notwendig und ich hoffe es bringt was!!!
Liebe Grüße Cristl