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jea
22.05.2012
um 11:01 Uhr
och @robeki die haben einen extrem vorteil........................ kannste glauben
 
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von mona84

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Mittwoch, 13. Juli 2011, 12:03

Wo findet Erziehung statt?

Es ist ja eine Zumutung für Kiga und Schule Unzulänglichkeiten im Elternhaus wett zu machen. Das sehe ich zum Beispiel in der Klasse meiner Tochter. Die Lehrerin musste nebenbei die Kinder erziehen, bevor sie mit lehren anfangen konnte. Also das muss doch wirklich nicht sein.
;( ;( ;(


Aufgrund des zitierten Beitrag stelle ich die oben genannte Frage einmal ein.

Was ist Erziehung für euch? Wo findet diese statt?

Ich selber habe in Erinnerung, dass ich oft erlebt habe, dass die Eltern auf KIGA und Schule schimpfen, weil diese sagen Erziehung findet im Elternhaus statt. Die Eltern wiederum sagen, dass im KIGA und in der Schule nicht erzogen wird.

Persönlich sehe ich es so, dass wir zuhause die ersten Grundlagen legen. Und dieses ist sicher auch die wichtigste Stelle in der Erziehungsarbeit, die eigene Familie. Schon im Kleinkindalter im Umgang mit dem Kind, mit dem was wir ihm anbieten, wie wir sein Interesse wecken, wie wir mit anderen umgehen, wie wir uns verhalten, wie wir mit Fehlverhalten umgehen, ob wir selber schummeln bei Alter der Kinder wegen Ermäßigungen und und und.
Wie geht die Gesellschaft in unserem Umfeld miteinander um.........auch das hat Einfluss.

Allerdings muss ich sagen, dass für mich der KIGA und die Schule auch einen Erziehungsauftrag haben. Denn wir als Eltern erleben unser Kind nicht unbedingt in Gruppen und sein Verhalten ohne unser Dabeisein.

Und ich habe in den Jahren durchaus erlebt, dass ich mir mehr Zusammenarbeit zwischen KIG oder Schule und Eltern gewünscht hätte. Nicht unbedingt bei uns persönlich, sondern in anderen Problemfällen.

Leider sind zumindest den Lehrern auch einige mögliche Massnahmen verboten oder erschwert worden.

Auch erlebte ich inkonsequente Lehrer, dass ich manchmal für mich den Kopf geschüttelt habe.

Die Lehrer unserer Kinder waren fast alle älter und sehr viele einfach bocklos geworden. Und die engagierten Lehrer hatten nicht selten einen schweren Stand innerhalb des Kollegiums.

Mobbing wurde nicht wirklich ernsthaft bearbeitet. Genauso wenig wie Brutalität einiger Schüler....hier finde ich, dass der beim Übergang in die weiterführende Schule die Schüler auch in ihrem Verhalten geschult werden müssten. Gibt es Auffälligkeiten, die an die Lehrer durch Schüler oder Eltern rangetragen werden, müssten diese mit allen Konsequenzen von Anfang an bearbeitet werden.

So etwas Simples wie Vokabel lernen oder Hausaufgaben machen und dann auch noch ordentlich sollte auch von den Lehrern zu beginn eingefordert werden. Hier habe ich oft erlebt und erlebe es heute wieder, dass die Schüler sagen; dass brauchen wir nicht, dass sagt der Lehrer nicht.......und dann kommt die Überraschung:

Vokabel lernen wird vorausgesetzt, Heftführung wird benotet, vertiefen der Unterrichtsinhalte wird plötzlich abgefragt......und die Schüler sagen, dass haben die nie gesagt.
alles was die Eltern erzählt haben, ist wahr. Und die Eltern, die sofort klare Regeln hatten, was diese Dinge anging hatten dankbare Kinder.

brutale Ausraster (Kopf in Kippfenster eingeklemmt, dass Schülerin ins KH kam mit Gehirnerschütterung; Schüler, der nach Pause in die Klasse kam, wurde unvermittelt in den Bauch geboxt, dass dieser sich sofort erbrach und und) wurden trotz Eltern"aufstand" nicht geahndet. DAs Argument, die sind unter 14 Jahren, war ein beliebtes, wir können nichts machen. Einmal geriet der Rektor dabei an Eltern, die sich damit nicht zufrieden gaben und klarstellten, entweder bearbeiten Sie das nun Schulintern mit Konsequenzen und ernsthaft oder wir melden diesen Vorfal bei der Polizei. Diese hatte damals eine Stelle, welche mit auffälligen JGL unter 14 arbeiteten.

Wir Eltern haben auch eine Vorbildfunktion, was Gemeinschaftsarbeit angeht. Dreck weg Tag - aus einer der Klasse 6 und 9 waren je zwei Kinder da. Jeweils ein Kind hatte gesagt bekommen, dass es gehen muss und hatte einen Freund aktiviert. Auch ein Vater ging mit. Und hinterher waren die Kinder stolz, dass sie da gewesen waren.

In der GS beispielsweise kam von den Eltern die Idee, Leseeltern zu installieren, sodass die Kinder in kleineren Gruppen lesen lernen konnten und so auch öfter dran kamen.

Ich habe auch den Fall erlebt, dass nicht deutschstämmige Kinder ohne oder mit sehr wenigen Deutschkenntnissen in die GS kamen. So etwas ist eine Zumutung, dass geht nicht.

Doch Eltern sollten sich auch für die Schule der Kinder interessieren, für die Inhalte, kommen sie klar oder nicht, wie ist das Miteinander und und und

Und sie auch bestärken Problematiken anzupacken. Auffälligkeiten auch gemeinsam mit den Lehrern zu besprechen, sodass diese nicht aus allen Wolken fallen, wenn es zu Eskalationen kommt.

Wieso ist es nicht möglich Unterricht zu machen, weil die Klasse zu laut ist?
Warum ist es ohne Konsequenzen, wenn der Klassenspiegel ständig mehr schlechter als 4 Noten aufzeigt?
Warum schaffen wir nicht alle Lektionen in der Klassenstufe der Fremdsprache, was machen wir im Falle eines Umzuges mit den fehlenden Lerninhalten oder später.....

nicht selten erhalten Kinder schon in Klassen Nachhilfe, wo ich das nicht nachvollziehen kann. Mit etwas Unterstützung durch die Eltern ist das selten nötig.

Klar ist es auch so, dass die Kinder selber manchmal nicht einsehen, dies oder das zu machen. Sie hier zu stärken ist die Aufgabe der Eltern.

Leider sind diese durch ihre eigene Situation nicht immer in der Lage, aber manchmal sind sie auch der Meinung, dass Kinder sich selber erziehen.

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Beruf: Verwaltungsangestellte

2

Mittwoch, 13. Juli 2011, 12:32

Wie steht so schön auf der Homepage unserer Grundschule?


„Um ein Kind zu erziehen braucht es ein ganzes Dorf.“


(Afrikanisches Sprichwort)

Ich denke auch der Grundstein wird zu Hause gelegt, aber dennoch haben viele andere Faktoren Einfluß auf die Erziehung! Schule, Kita, Umfeld, Familie, Freunde ....

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Cristl

Profi

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3

Mittwoch, 13. Juli 2011, 14:41

Hallo Moni,
das ist nun mal ein (für mich) sehr wichtiges Thema!!! Danke dir für den Start der Diskussion.
Du zitierst meine
;( ;( ;( ... und die kamen von mir, da ich genau die Problematik sehe, die du so treffend beschreibst! Dazu kommt, dass ich ihr beruflich täglich begegne ... :|

Wie du schreibst, hat die Schule einen Erziehungsauftrag. Ich halte diesen für sehr wichtig (eine Begründung hast du ja schon geliefert...)! Nur kann die Schule dem Erziehungsauftrag auch nicht gerecht werden, wenn die Eltern ihren eigenen kaum wahrnehmen. Die Schule betreibt dann "Schadensbegrenzung". So hart es klingt, ich kann es nicht anders ausdrücken.... Die Grundlage legt die Familie, die Schule kann nur in Kooperation mit den Eltern, diese Erziehung unterstützen.


Wenn ich solche Sachen lese:
brutale Ausraster (Kopf in Kippfenster eingeklemmt, dass Schülerin ins KH kam mit Gehirnerschütterung; Schüler, der nach Pause in die Klasse kam, wurde unvermittelt in den Bauch geboxt, dass dieser sich sofort erbrach und und) wurden trotz Eltern"aufstand" nicht geahndet. DAs Argument, die sind unter 14 Jahren, war ein beliebtes, wir können nichts machen. Einmal geriet der Rektor dabei an Eltern, die sich damit nicht zufrieden gaben und klarstellten, entweder bearbeiten Sie das nun Schulintern mit Konsequenzen und ernsthaft oder wir melden diesen Vorfal bei der Polizei. Diese hatte damals eine Stelle, welche mit auffälligen JGL unter 14 arbeiteten.
wird mir schlecht!!! :schiri :schiri und ich schäme mich für meinen Berufsstand :rot !!!
Ich weiß zwar drum, hoffe aber dass dies nicht die Regel ist!!!

Der Optimalfall ist also eine gut funktionierende Kooperation zwischen Elternhaus und Schule und Engagement auf beiden Seiten für das Kind. Nicht gegeneinander sondern Miteinander!

Nun beschreibst du die Schwierigkeiten mancher Eltern:
Leider sind diese durch ihre eigene Situation nicht immer in der Lage, aber manchmal sind sie auch der Meinung, dass Kinder sich selber erziehen.
dies begegnet mir leider häufig... und natürlich hat jeder Mensch Zeiten in denen es einem schlecht geht und man sehr mit sich selbst beschäftigt ist (im übrigen auch Lehrer, die dann mal zwischendurch etwas weniger Konsequentz zeigen können, als nötig und sonst auch von ihnen praktiziert :huh: )....
darunter leiden die Kids, dauert es länger... nun da hilft dann nur noch Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und Schule.... Ich trauere oft für die Kinder mit, tu mein Bestes und weiß doch, dass sie Dinge brauchen die ich ihnen nicht geben kann... ;( ;( ;(
Schwierig, schwierig und das in Zeiten in denen es zu wenig Geld bei den Kommunen gibt um die Problematik durch SA zu unterstützen.... In unserer Gemeinde sind z.B. nur halb so viele SA angestellt wie es eigentlich bräuchte um die Zahl der Fälle zu bearbeiten... Die betreiben letztlich auch nur noch Notdienst...
Und an jeder Schulen müsste 1 Vollzeit JSA Standard sein!
...
Gruß Cristl

P.S. Ich bin ganz deiner Meinung Moni!
LG Cristl

Zitat

Auch aus Steinen,
die einem in den Weg gelegt werden,
kann man Schönes bauen.

(Johann Wolfgang von Goethe)
Man gebe mir die Gelassenheit Dinge hinzunehmen die ich nicht ändern kann!!! 8|

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