Die Lust zum Lernen haben wir und ich früher erreicht durch Konsequenz und Motivation und Mitmachen., Interesse zeigen.
Es gab von Anfang an die Ansage, dass Hausaufgaben ordentlich und sorgfältig zu fester Zeit gemacht werden. Da es oft auch keine Hausaufgaben gab, wurde trotzdem etwas überarbeitet oder vertieft.
Sie lernten in die Schule hineinzuwachsen, in dem das Interesse für die Inhalte geweckt wurde, da wir als Eltern die Themen erfragten, unser Wissen verglichen und auch mal nachschauten. Ist Interesse für Wissen schon früh spielerisch geweckt, ist eine Grundlage gelegt, die ausbaubar ist.
Natürlich gab es lustlose Zeiten und schlechte Noten, auch bei uns, aber der Umgang mit dem Thema war entspannt und es gab die Frage, was nun, besser gemacht werden kann. Warum ist es so, faul oder kann man nicht.
Unsere Patchworkkinder sind mit der Schule recht allein gelassen worden. Bei dem Mädchen weniger ein Problem, bei dem Jungen waren die Zeugnisse und Beurteilungen haarsträubend. Aber es hatte keine Konsequenz.
Wir haben nach dem umzug erst mit strenger Anleitung, dann mit "ich kann das alleine" und im letzten halben JAhr mit der Ansage, bis 16 Uhr ist Zeit für die Schule zum Hausaufgaben machen und nacharbeiten aufgrund einer Zeugnisbemerkung versucht. Und mit reden, reden, reden..........nicht mit meckern, sondern mit aufzeigen der Situation für den weiteren Lebensweg.
Und wir hatten gestern stolze Kinder, ein Schüler, der zum ersten Male stolz auf sein Zeugnis ist und auf ein Projekt, welches mit gut bewertet worden ist.
Sie lernen in den letzten Monaten mühevoll, aber stetig, dass nicht Minimalarbeit zum Erfolg führt, sondern regelmäßiges Nacharbeiten zu besseren Noten führt.
Einzig das Problem der großen Lücken beim Großen steht zur Zeit im Raum und er muss den Ehrgeiz entwickeln diese schließen zu wollen.
Hier können wir ihm nur vor Augen halten, dass seine Ziele nur erreicht werden, wenn er genau bei sich hinschaut und ehrlich heuausfindet wo er steht.
Die Möglichkeiten dazu verschaffen wir ihm ungefragt und auch nach Wunsch. Nun schauen wir mal, wie es sich entwickelt.
All das ist Erziehungsarbeit, die mir manchmal "auf den Geist geht", aber das hat einen anderen Grund. Wir bügeln hier mühsam Fehler aus, die jemand anderer verzapft hat und die Kinder ausbaden müssen in ihrem Lebensweg.
Unser Großer ist sich gegenüber ganz ehrlich und sagt, dass er sich wünschen würde, dass ein oder andere Mal mehr getan zu haben. Er hat schon ein gutes Abi, aber mit estwas Aufwand wäre mehr drin gewesen. Das haben wir ihm auch immer gesagt, aber er fand es damals nicht nötig.
Heute sind die großen zusätzliche Erziehungshilfe