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von mona84

Wolke

Anfänger

Beiträge:

1

Mittwoch, 28. Juni 2006, 19:45

Was muss man sich alles gefallen lassen?

Hallo!

Melde mich mal nach langer Zeit wieder zu Wort.

Der Gerichtstermin vor zwei Wochen ist super für meinen Kleinen und mich gelaufen. Hab das ABR zugesprochen bekommen und der KV muss einmal die Woche sein Kind besuchen. Doch er kommt immer noch nicht.

Gestern bei der EB nur Lügen. Ich dachte ich hör nich richtig. Mano man, wenn er was kann dann das. Ich habe mich zwar schon an die Ausreden gewöhnt, die kommen, wenn er mal wieder keine Zeit für sein Kind hat oder warum er sich aus jeglicher Verantwortung zieht. Aber nun zu behaupten, er kommt nicht mehr, da ich so "gemein" zu ihm bin. Sorry, ich wunder mich nur. Wegen üblen Behauptungen ist schon immer jemand bei den Besuchsterminen dabei.

Wie dreist kann ein Mensch eigentlich sein? Wie kann ich nich vor solchen Lügen und Behauptungen schützen?

Vieles geht zwar schon ins eine Ohr rein und außm anderen wieder raus. Aber irgendwie ist auch mal gut und irgendwo sollten auch mal Grenzen sein.

Ich kann mit ihm in keinster Weise vernünftig reden. Mir wird das Wort im Mund um gedreht, Sachen später anders dargestellt,.. und und und... Auf irgendwelche Anwaltssachen habe ich keine Lust, aber irgendwie muss dann diese üblen Nachreden doch mal stoppen?!

Irgendwann reicht es einfach...

Liebste Grüße!

Wolke[addsig]

Gast

unregistriert

2

Mittwoch, 28. Juni 2006, 19:58

RE: Was muss man sich alles gefallen lassen?

Hallo Wolke,

der Dad meiner kleinen kümmert sich auch nicht so, wie es eigentlich sollte.

Ich habe mit der Zeit aufgehört, zu fragen, oder ihn zu informieren, und irgendwie ihm das Gefühl gegeben.......na ja, wennst halt nicht willst, dann willst halt nicht.

Seit dem kommt er zumindest (fast) regelmäßig alle 2 Wochen und holt sie Samstags bis Sonntags.

Erzählt er mir dann, wie z.b. letztes mal, die kleine war mindestens 4 mal wach die Nacht, bekommt er von mir ein Schulterzucken zurück.....

Grins......

Wenn es was wichtiges gibt (gemeinsames SR) stecke ich der kleinen Zettel in die gepackte Tasche, das läuft dann alles nur schriftlich.

Nichtsdesto trotz bekommt die kleine davon nix mit, wenn Papa sie holt, gibt es eine Übergabe, man grüßt sich, und verabschiedet sich.

Also in meinem Fall war das wirklich der beste Weg, dem Vater irgendwie zu verstehen zu geben, das nicht ich es bin, die den Kontakt auf verrecken erhalten muß.

Manchmal fühlen Männer sich dadurch ja auch in die Ecke gedrängt, und ziehen sich absichtlich zurück :-? [addsig]

bantam

Profi

Beiträge: 222

Danksagungen: 258

3

Mittwoch, 28. Juni 2006, 20:08

RE: Was muss man sich alles gefallen lassen?


Hallo Wolke


Wie dreist kann ein Mensch eigentlich sein? Wie kann ich nich vor solchen Lügen und Behauptungen schützen?


Auch wenn wir kein Kontakt zum Vater haben, kenne ich dieses Problem, was mich oft wütend oder traurig macht:

Übers Internet stoße ich zwischenzeitlich mal auf Frauen, die Kontakt zum Kindsvater haben und mich dann z.B. fragen : Warum darf ER kein Kontakt zum Kind ( darf er immer, nur tut er es einfach nicht ) oder ...ihr habt einen Gerichtstermin weil er Dich als Stalkerin angezeigt hat ( dabei ging es um ein Unterhaltsgerichtstermin, weil Vater null zahlt )...seine Glanzleistung war eine ungerechtfertigte Anzeige über die Emailadresse seiner jetzigen Frau bei der Sozi damals oder er bezeichnet mich bei Fremden als total psychisch kranke Frau....
Jetzt bei der Gerichtsverhandlung lies er über seinen kurzfristig beauftragten Anwalt erklären, er könne nicht arbeiten, da er auf die 2 Kids seiner Frau aufpassen müsste, wo ich widerum weiß das der Vater der Kids sich um sie kümmert, wenn sie aus der Schule kommen und die Mutter noch auf der Arbeit ist....wieder alles gelogen von ihm, damit er ja nichts für sein Kind zahlen muss.
Er selbst ist verheiratet, treibt sich in Singlebörsen rum, lügt den Frauen vor, er sei getrennt lebend, hätte guten Job usw. lügt, das sich die Tastatur schon krümmen müsste.....

Ich denke gegen solche Verleumdungen kann Frau sich nicht schützen und wir müssen es als "Belustigung" ansehen und uns dafür ein dickes Fell anschaffen....traurig aber was soll man sonst tun ???

Gruß bantam[addsig]

Gast

unregistriert

4

Mittwoch, 28. Juni 2006, 20:53

RE: Was muss man sich alles gefallen lassen?

Hallo!

Bei mir is die Sache so, dass er es gar nicht will. Er will auch nicht das Sorgerecht oder sonstiges was mit Arbeit oder Verantwortung zu tun hat (auch nicht Kind über Nacht oder so).

Dabei geht er absolut in die Opferrolle. Ich bekomme böse Sms, da ich ihn schriftlich an eine abgesprochene Terminverschiebung erinnert hab. Für ihn sind alle anderen Schuld. Ihm passiert das einfach . Er kann nichts dafür, die anderen sind Schuld... Er ist der Arme und alle anderen sind böse.

Er hat sogar gesagt, dass er das Sorgerecht abgeben will, wenn das so weiter läuft. Aber nicht, weil er es nicht will, nein, weil ich so böse bin... (bin gemeingefährlich... ;-) ) Er sucht und gibt halt Gründe an, um das SR abzugeben, aber trotzdem gut dazustehen. Mal sehen, ob er es wirklich irgendwann macht... Denn interessieren tuts ihm wirklich nicht. War nun fast 2 Monate nicht da. Keine Frage nach dem Kleinen... Was solls... Es nervt einfach...

@bantam
Ja, kenne diese Lügen auch von meinem KV. Was schonmal ganz gut war, ist, dassdie Richterin ihm das alles nicht abgekauft hat. Er macht eine Weiterbildung und das beansprucht noch neicht einaml 12 Std die Woche. (Das er hintenrum arbeitet, ist schon fast egal... ) Auf jedem Fall meinte die Richterin zu ihm, dass er ja dann ganz viel Zeit für sein Kind hat. Bei seinem Gesichtsausdruck mußte ich fast lachen... Naja, und auf seine feurigen Behauptungen ist sie gar nicht erst eingegangen...

Ja, ein dickes Fell braucht man dafür.. Ist nur nicht so einfach... Tut aber gut auch von anderen zu hören, die solche Situationen kennen...

Danke!

Gast

unregistriert

5

Mittwoch, 28. Juni 2006, 20:54

RE: Was muss man sich alles gefallen lassen?

Sorry, war ich!
Wolke

Gast

unregistriert

6

Mittwoch, 28. Juni 2006, 21:13

RE: Was muss man sich alles gefallen lassen?

Hallo Wolke,

dann lasse ihn das SR abgeben, Dir alleinig übertragen, und zeige ihm, durch ignoranz, das nicht Du zum Umgang verpflichtet bist, sondern er.

Nehme ihm einfach den Wind aus den Segeln, und die Angriffsfläche Dir gegenüber.[addsig]

bantam

Profi

Beiträge: 222

Danksagungen: 258

7

Mittwoch, 28. Juni 2006, 21:25

RE: Was muss man sich alles gefallen lassen?

@ Wolke

Der Vater redete auch immer das ER dafür nix könne, andere immer die Schuld haben egal für was....Verantwortung versprach er mir aber er kann für sich selbst nicht mal die Verantwortung übernehmen.
Telefonieren, Zeit für Internet und Briefe schreiben kann er mit fremden Frauen, aber 55 Cent für ne Karte zum Geb. für den Kleinen sei nicht drin, er hätte kein Geld und keine Zeit ;-)

Mir tuts weh für den Kleinen...er sieht sein Vater im Internet in den Kontaktbörsen inserieren, wo er noch reinschreibt mit Kinderwunsch aber er meldet sich nicht bei seinem eignem Kind...
Und über den Anwalt ließ er ausrichten das man im Internet ja "wie alle" mit seinem Status übertreibt und besser da stehen möchte, da er sich mit sämtl. gut bezahlten Berufen darstellt, 2 Wohnungen, 15-20 Pcs usw.
Bin auch gespannt wie der Richter ( der schmunzeln musste ) bei der nächsten Verhandlung entscheidet.

Schade um alle Väter die um Ihr Recht kämpfen müssen und unsere mit den Kids nix zu tun haben wollen, aber sich als VATER darstellen.[addsig]

Gast

unregistriert

8

Mittwoch, 28. Juni 2006, 21:47

RE: Was muss man sich alles gefallen lassen?

@ Bantam,

dein letzter Satz ist wahr.

Viele wollen Vater sein, und denen wird es verwehrt, und die anderen.......nun ja.

Davon abgesehen..........wenn Dad sich nicht kümmert, hätte ich auch keine Lust, zu schauen, was er nebenbei so macht. Ist mir doch wurscht, ob er Kontaktanzeigen aufgibt, oder nicht.

Das interessiert mich die Bohne.

Er kann sie holen, wenn er will..........und wenn er nicht will......ich habe mein möglichstes getan.

Und irgendwann wird er sich vor der kleinen erklären müssen.

Nicht ich muß ihn erklären.

Also selbst, wenn Dad nicht zahlen würde.....ich würde keinen dieser Kriege durchziehen (wahrscheinlich, weil ich das alles schon mal hinter mir habe).....

Ich würde sie auch satt bekommen.

Aber ich für mich.........möchte einfach, das Ruhe in meinem Leben herrscht.

Zahlt er, okay, zahlt er nicht, würde ich es auch nicht gut befinden, aber bevor ich mich auf nochmaligen Krieg einlasse.............ne..........da geniesse ich nun den Frieden.........
[addsig]

bantam

Profi

Beiträge: 222

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9

Donnerstag, 29. Juni 2006, 10:19

RE: Was muss man sich alles gefallen lassen?

@ Aninjha

Ich stimme Dir voll zu und hätte am liebsten auch innere Ruhe, denn verhungern müssen wir nicht und kommen auch so immer über die Runden.

Denn genug Stress , Ärger mit den Ämtern hab ich eh, was mich zermürbt.

Die "Suche" nach dem Vater begann durch das Jugendamt und Sozi.
Er zog ja ins Ausland und das JA und damals Sozi verlangte von mir das ich seine Adresse ausfindig machen solle, da ich ihn nur über PC finden könne war es für mich die einzige Möglichkeit.
Da er mehrmals Umzog ohne Ummeldungen wurde ich erneut aufgefordert.
Durch seine Ignoranz, Frechheiten, Drohungen und Lügen schaltete ich die Anwältin wegen eines Titels für den Unterhalt des Kindes ein und diese wollte auch das ich alles was ich finden könne über ihn vorlegen kann, somit bin ich in einen ewigen Strudel geraten, was mir auch sehr zu setzte, ihm aber zeigte das ich mir nicht alles gefallen lasse.

Wenn der nächste Termin mit einer richterl. Entscheidung ( Titel ) endlich durch ist, hoffe ich für uns alle endlich geregelte Wege gehen zu können.

Da er ja im Ausland wohnt, dauert das ganze schon gute 1, 5 Jahre und glaub mir, nochmal würde ich sowas auch nicht durchziehen.
Meine manchmal Wut, Enttäuschung über den Vater bleibt nicht aus, aber ich lasse sie auch nicht den Kleinen spüren.
Zwerg fragt oft nach Papa oder meint ...da kommt Papa ( wenn er einen Mann sieht der Papa ähnlich sieht ) aber da versuch ich ihm zu vermitteln....Dein Papa kommt nicht, er wohnt ganz weit weg aber wenn Du Größer bist und Papa es möchte, fährst Du ihn besuchen.
Und wenn Zwerg Dinge macht wie sein Vater es tat, lache ich mit ihm und sage ihm...das hat Dein Papa auch immer so gemacht, damit er etwas stolz sein kann auf sein Papa und weiß...er hat einen Papa, auch wenn er nicht da ist.

Ob es richtig ist weiß ich nicht, aber so finde ich es besser, als wenn ich nichts über Papa sage und er blüht etwas auf wenn er auch manchmal " mit " Papa lebt.

bantam



[addsig]

Wolke

Anfänger

Beiträge:

10

Donnerstag, 29. Juni 2006, 10:51

RE: Was muss man sich alles gefallen lassen?

Hallo ihr zwei!

Ja, die innere Ruhe... Manchmal schaffe ich es schon ganz gut. Und manchmal macht es mich so wütend... Natürlich versuche ich, dass der Kleine so wenig davon mitbekommt. Aber mitkriegen tut er es irgendwie... Ich wünschte, der KV würde realisieren, das was ihm alles offen steht mit unserem Sohn... Ich habe nie den Umgang verhindert und werde es auch nicht tun. Dazu weiß ich wie wichtig auch ein Vater (besonders für einen Jungen) ist.

Ich denke, mit dem Sorgrecht wird noch etwas dauern. Er "muss" sich erst noch ein bißchen bemühen, um dann sagen zu können: "Ich hab doch alles gemacht".

Auch ich hole den Vater durch reden zum Kleinen. Ich finde es gut, wie du das machst, bantam. Ich und meine Familie beziehen ihn mit ein. Sätze wie:"Du guckst grad wie dein Papa" oder "Dein Papa ist auch wichtig" kommen bei uns öfter vor. Ich werde ihn nicht schlecht machen, weil der Kleine darunter noch mehr leiden würde. Ich werde ihm,wenn er alt genug ist aber auch ehrliche Antworten geben. Ich werde es weder verschlimmern noch verschönern. Und dann muss KV sich selbst verantworten...

Sorry, hab vergessen, dass ich ja an allem Schuld bin :lol: ...

Wolke, der es schon wieder besser geht! 8-) [addsig]

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