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von mona84

julimama

Anfänger

Beiträge:

1

Dienstag, 12. September 2006, 17:44

Mutter-Kind-Kur oder Reha? Totales Info-Chaos! Brauche Rat!

Vielleicht kann mir ja hier jemand helfen...

Ich versuche - bisher vergeblich - herauszufinden, wie und wo ich eine Mutter-Kind-Kur bzw. eine Reha gemeinsam mit meinem Sohn realisieren kann. Die Rentenversicherung verweist mich an die Krankenkasse und umgekehrt.
Habe mir Anfang April 2006 einen Wirbelbruch zugezogen und leide noch heftigst unter den Folgen. Lebe seit Juni 2006 getrennt von meinem Mann, d.h. seither allein mit meinem 4-jährigen Sohn. Ich krieg meinen Alltag kaum bewältigt, habe noch dolle Schmerzen. Mein Kind leidet unter der Trennung, meinem Unfit-Sein und ist bereits in kinderpsychologischer Behandlung. Alle (Hausarzt, Kinderarzt & Kindertherapeutin) raten zu einer Mutter-Kind-Kur. Wie gehe ich am besten vor? Wer kann mir helfen? Ist es egal, dass ich konfessionslos bin, wenn ich mich an eine kirchliche Einrichtung wende? Hat jemand eine Anlaufstelle im Kölner Raum, ja besser noch im Kölner Süden für mich?

Lieben Dank im Voraus für alle Tips!
julimama :-) [addsig]

Gast

unregistriert

2

Dienstag, 12. September 2006, 22:14

RE: Mutter-Kind-Kur oder Reha? Totales Info-Chaos! Brauche Rat!

Hallo Julimama

Was möchtest Du denn für eine Kur machen?
Bei einer Mutter-Kind-Kur wird davon ausgegangen, dass das Kind normal und gesund ist, es besucht ganztägig die Kinderbetreuung. Thearpiert wird hauptsächlich die Mutter (Vater) wegen Überlastung (Stress)..

Dann gibt es Reha-Kuren. Soll es eine Reha für dich sein, oder für Dein Kind?

Wenn Dir klar ist, was für eine Kur Du beantragen willst, wendest Du Dich am besten an Deine KK.
Sei aber darauf gefaßt, dass Dein Antrag zunächst abgelehnt wird und gehe getrost in Widerspruch.

LG
Marie

bantam

Profi

Beiträge: 222

Danksagungen: 258

3

Mittwoch, 13. September 2006, 06:53

RE: Mutter-Kind-Kur oder Reha? Totales Info-Chaos! Brauche Rat!

Moin julimama

Wenn Deine Krankenkasse keine Kureinrichtung hat, melde Dich für Köln hier :

http://www.mutter-kind-kur.net/index.htm

Dort wird Dich geholfen ;-) [addsig]

Cats

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Berlin

4

Mittwoch, 13. September 2006, 08:38

RE: Mutter-Kind-Kur oder Reha? Totales Info-Chaos! Brauche Rat!

Hallo, also ich hatte letztes Jahr eine Mutter-Kind-Kur und die habe ich über die AWO beantragt. Auch bei der Caritas kann man anfragen.
Als dann - natürlich - die Ablehnung kam, hat mir die AWO auch beim Verfassen des Widerspruchs geholfen.
Vielleicht auch noch `ne Möglichkeit.

Rita[addsig]

Gast

unregistriert

5

Freitag, 15. September 2006, 23:42

RE: Mutter-Kind-Kur oder Reha? Totales Info-Chaos! Brauche Rat!

Hallo julimama !
Nächste Woche ist es bei meinem Sohn und mir so weit , wir fahren zu REHA.
Anfangs wußte ich auch nicht genau wie und wo beantragen.
Erst wollte ich eine Mutter-Kind Kur machen, diese beantragt man bei seiner Krankenkasse. Man läßt sich die entsprechenden Vordrucke zusenden und geht damit zum Hausarzt und Kinderarzt. Diese Kur dauert in der Regel 3 Wochen.
Aber mir war dies zu wenig um mich auf Dauer zu stabilisieren.
Dann habe ich mich im Mai an meinen Rentenversicherungsträger gewandt.
Wenn du genug dort eingezahlt hast ist auch für dein Kind der Rentenversicherungsträger der Kostenträger. ( Bei meinem Sohn zahlt die BFA)
Ansonsten gehst Du über den Rentenversicherungsträger in eine REHA und dein Kind über die Krankenkasse.
Alles etwas kompliziert, aber ich hab`s gerade hinter mir.
Die ersten Anträge bei der BFA wurden abgelehnt, was normal sein soll, der Widerspruch ging durch.
Also überlege dir einfach willst du nur 3 Wochen ausspannen mit ein bißchen Massage ect. , dann wende dich an deine Krankenkasse und lass dir dort die Anträge zuschicken.
Willst Du aber mehr , dann wende dich an deinen Rentenversicherungsträger.
Ich war die letzten 10 Jahre sowohl in einer Mutter-Kind-Kur als auch in einer REHA und ich würde mich immer wieder für die REHA entscheiden.
Ich wünsch Dir viel Glück , denn ich kann dich so gut verstehen.
Und bei der ersten Ablehnung nicht verzweifeln, sondern kämpfen.
Viele Grüße Ute

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