RE: es sind unsere Kinder...
also, wenn ich den text eins zu eins lese, dann fällt mir dazu folgendes ein:
mein kind ist mein kind, gehört zu meinem leben, ist meine erziehung, bestimmt auch ein stück mein weltbild, und garantiert meine verantwortung.
ich wehre mich dagegen, das eine organisation wie staat oder amt vorschreiben soll, was ich wann wie mit meinem kind zu tun und zu lassen habe. Am besten noch nach norm, schön vorgeformt fürs spätere leben. gerade unsere politik demonstriert doch gerade, das sie nicht für die allgemeinheit arbeitet. denen mein kind anvertrauen ? niemals !
kein anderer hat die verpflichtung (und damit auch das recht) mein kind gross zu ziehen.
wir sitzen schon bis zum hals in gesetzen, manche sinnvoll, manche meiner meinung nach überflüssig, und manche sperren sich gegen jede art der individualität.
wie ich den "rand der gesellschaft" definiere bleibt mir selbst überlassen. eventuell sollte man erst mal sein leben und seine wünsche überdenken bevor man sich ins abseits gedrängt fühlt. aufegeben gilt nicht, auch wenn es die einfachere alternative ist. ich frage mich in letzter zeit häufiger, wie es unsere eltern und grosseltern geschafft haben zu überleben.
sicherlich ist in dem auszug oben einiges überdenkenswert, aber mich ärgert daran, das man erst mal alles dunkelschwarz sehen muss. hey, das leben besteht nicht nur aus negativen dingen. sicherlich kann ich mir viele negative dinge suchen, und danach mein leben ausrichten. aber mein leben ist mir persönlich zu schade dafür. ich sehe lieber das positive, und richte mich im rahmen meiner möglichkeiten damit ein.
das soll nicht bedeuten, das das leben nur rosarot ist, oder das man nicht mal nörgeln darf, oder auch mal neidisch zur seite plinkern. aber letztendlich ändern solche sachen nichts. eine positive einstellung dagegen hilft enorm im täglichen leben.
natürlich nur meine ganz persönliche meinung ;-)
liebe grüsse, andrea