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jea
24.05.2012
um 15:36 Uhr
so fg nun absichtlich noch mal in die küche flitz um eine extra grosse kanne kaffe zu holen dasvanilleeis und die erdbeeren lasse ich schon mal da
 
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Umfrage

6%

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nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

Gast

unregistriert

1

Montag, 18. Dezember 2006, 12:40

WIEDER STIRBT EIN KIND Wer ist schuld?


WIEDER STIRBT EIN KIND Wer ist schuld?
Völlig überfordert
Eine Frau aus dem thüringischen Sömmerda hat ihre Wohnung verlassen – ihr Baby ist verdurstet


Hinter dieser Tür also. Hinter der braungemaserten Tür in dem Plattenbau lag das tote Baby. Drei Tage, vielleicht auch vier oder fünf. Verdurstet, nachdem die 20-jährige Conny N. ihren zehn Monate alten Sohn allein gelassen hat. Seit Sonntag sei sie nicht mehr in der Wohnung gewesen, hat sie den Polizisten erzählt, die sie festnahmen. Seitdem sind der Bremer Kevin und die anderen Fälle vernachlässigter Kinder für die thüringische Kreisstadt Sömmerda nicht mehr nur ferne Nachrichten.

Donnerstag Nachmittag haben das Jugendamt und Polizeibeamte diese braungemaserte Tür aufgebrochen und die Leiche von Leon Sebastian gefunden. Seine zweijährige Schwester Lena Isabell gab keinen Laut von sich. Erst als ihre Retter das Zimmer betraten, in dem sie in einem Laufgitter auf die Mutter wartete, machte sie sich bemerkbar. Das Mädchen war dehydriert, ist inzwischen aber wieder in einem guten Zustand.

„Ich habe ganz schreckliche Gefühle“, sagt Nachbarin Kerstin Pieper. „Für die Mutter darf es kein Erbarmen geben.“ Die 43-Jährige hat mit Tränen in den Augen eine Kerze vor den Hauseingang in der Lucas-Cranach-Straße gestellt. Es ist nicht die erste. Die Kerzen brennen neben Kuscheltieren, schwülstigen Engeln und roten Rosen. So tief dunkelrote Rosen, wie sie oben im vierten Stock auf einem Plakat an der Wand hängen. Ein Schuhschrank steht darunter. Ein bisschen Erde wurde verstreut, wohl als man den Kindersarg aus der Wohnung trug.

„Die Mutter hat eingeräumt, sich schlecht und sporadisch um die Kinder gekümmert zu haben“, sagt der Erfurter Kriminaldirektor Herbert Bauer. Seit Sonntag habe sie sich in den Straßen von Sömmerda herumgetrieben. Übernachtet hat sie bei einer Freundin. Sie soll einen verstörten Eindruck gemacht haben, als sie von der Polizei festgenommen wurde. Ihre Wohnung war nicht verwahrlost, sagt Erfurts Polizeidirektor Rainer Grube. „Aber es gab einen Uringeruch und andere Gerüche und einen überdurchschnittlich hohen Anfall von Fliegen.“

Warum sich die arbeitslose Frau plötzlich so gehen ließ, können Polizei und Staatsanwaltschaft noch nicht sagen. Fragt man die Nachbarn, dann fing alles mit einem neuen Freund an. Ihren Ehemann – der Kindesvater, ein 25-jähriger Arbeitsloser – soll sie aus der Wohnung geworfen haben. Vor einigen Monaten kam dann der Neue. „Sie war tagelang nicht da“, hat Nachbarin Pieper beobachtet, mit der sich Conny N. bis zur Geburt ihres Sohnes den Hauseingang geteilt hat. Die Kinder waren dann angeblich immer beim Vater. „Ich habe gesagt, komm’ doch rüber wegen der Wäsche und dem Kochen, weil ihr doch der Strom abgestellt war. Aber sie hat nicht mal mehr für die Behörden die Tür aufgemacht.“

Es ist keine wohlhabende Gegend, die Plattenbausiedlung am Sömmerdaer Stadtrand. Doch sie ist keineswegs heruntergekommen. Hier wohnen keine begüterten, aber ganz normale Menschen. Viele Russlanddeutsche, auffällig viele junge Leute und deshalb auch eine Menge Kinder. „Ja, ich empfinde Wut, so etwas sogar wie Hass auf die Mutter“, sagt Mathias Thormeyer, Kraftfahrer und selbst Vater von zwei kleinen Kindern. Er wohnt ein paar Eingänge weiter. Er hat Conny N. zwar nicht häufig, aber doch oft genug gesehen, um sie zu beschreiben. Eine kleine, kräftige Frau, schwarzhaarig, hübsch. „Und braungebrannt“, fügt er hinzu. In den letzten Wochen hat sie sich aufgebrezelt, wenn sie etwa zu ihrer Freundin ins Auto stieg, um zu Partys oder Diskotheken zu entschwinden, sagt Nachbarin Pieper. Und die Kinder? „Die hat sie allein gelassen.“ Mitte November wurde es einer anderen Nachbarin unheimlich. Sie mochte nicht mehr länger ingnorieren, was hinter der braungemaserten Tür den Blicken entzogen war. Sie informierte das Jugendamt. Den ersten Kontakt mit Mutter und Kindern habe es am 15. November gegeben, sagt Staatsanwältin Anette Schmitt. Dabei seien die Kinder nicht in einem auffälligen Zustand gewesen. Entgegen allerersten Informationen, die am Freitag kursierten, waren die Kinder auch keineswegs unterernährt. Offenbar bestand keine unmittelbare Gefahr für die Kinder, die ein sofortiges Mitnehmen erforderlich gemacht hätte. Es scheint so gewesen zu sein, dass die Mutter ganz plötzlich ihre Wohnung verließ, die Kinder zurückließ und einfach nicht mehr zurückkam. Auf Anweisung des Sömmerdaer Landrats Rüdiger Dohndorf durfte die Leiterin des Jugendamtes am Freitag keine Auskünfte geben. So steht die Behauptung der Mutter im Raum, sie habe sich vom Jugendamt „unter Druck gesetzt“ gefühlt. Weil sie von der Situation überfordert gewesen sei, habe sie ihre Wohnung gemieden. Das Jugendamt hatte Ende November einen Antrag gestellt, der Mutter das „Aufenthaltsbestimmungsrecht“ für ihre Kinder zu entziehen. Laut Staatsanwaltschaft kam es Freitag vor einer Woche zu einem Anhörungstermin vor dem Amtsgericht. Am Montag darauf wollte der Richter noch einmal Vater und Mutter sehen, die beide nicht erschienen. Am Donnerstag schließlich übertrug er per Beschluss das Sorgerecht an das Jugendamt. Das ließ am Nachmittag, als niemand öffnete, die Wohnungstür aufbrechen.

Da war es zu spät.


Ich finde das sollte uns kurz vor Weihnachten sehr nachdenklich stimmen!

schöne Feiertage

Julia


Gast

unregistriert

2

Montag, 18. Dezember 2006, 13:25

RE: WIEDER STIRBT EIN KIND Wer ist schuld?

Nicht nur kurz vor Weihnachten!

inesk

unregistriert

3

Montag, 18. Dezember 2006, 13:41

RE: WIEDER STIRBT EIN KIND Wer ist schuld?

Hallo Julia!

Wenn ich das lese, dann überlege ich, ob ich nicht doch darum kämpfen sollte als Pflegemutter zu arbeiten.
Aber leider bekomme ich auch nur Hartz IV und da hat man schlechte Karten. Aber solche Kinder brauchen nun mal viel Liebe und Zuwendung und vor allem eine intakte Familie. Das geht auch mit wenig Geld.
Mir läuft es immer ganz kalt den Rücken runter, wenn ich solche Dinge lese oder höre. Vor allem wenn dann Geschwisterkinder noch neben ihrem toten Bruder oder Schwester irgendwie leben müssen. Diese Kinder sind für ihr ganzes Leben gezeichnet.
Aber warum kommt es dazu?
Ich denke, vieles könnte verhindert werden. Viele Menschen geben sich einfach auf und somit leider auch ihre Kinder. Viele haben nicht die Kraft mit den Ämtern zu kämpfen, um ihr Recht durchzusetzen. Ich kenne viele, die da nicht die Kraft für haben. Zum Glück sind dort keine Kinder betroffen. Aber es gibt viele Menschen die eigentlich kein Leben mehr haben. Die anonym in ihren Wohnungen leben.
Schlimm! Es ist einfach nur schlimm!

Ines :roll:

Nico

unregistriert

4

Montag, 18. Dezember 2006, 17:48

RE: WIEDER STIRBT EIN KIND Wer ist schuld?

In diesem Fall ist es wieder eine überforderte junge Mutter,
die keine Hilfe suchte oder auch nicht annahm.
Hier wäre das Jugendamt gefordert gewesen regelmäßig
Besuche abzustatten, stattdesen wurde sehr wahrscheinlich
nur angerufen und nachgefragt ob alles okay ist.
Nicht nur die Mutter trift die Schuld sondern auch diese Sesselfurzenden
Mitarbeiter des Jugendamt die ja von der Situtation der Mutter wußten aber keine Interesse zeigten und sich nur wichtig tun wenn es zu spät ist. (Möchte natürlich nicht alle verurteilen aber in diesem und einigen anderen Fällen schon).
Anscheinden ist das die heutige Zeit, was stört wird entsorgt egal wie...
Traurig, traurig, tut einem im Herzen weh.

Nico

[addsig]

Gast

unregistriert

5

Montag, 18. Dezember 2006, 22:49

RE: WIEDER STIRBT EIN KIND Wer ist schuld?

Überforderte junge Mutter.....

1. So verkehrt war es nicht dass man früher Mutter-Kind-Heime hatte wenn schon die Eltern ( also die Großeltern de Säuglings ) nicht bereit waren damit Haushaltsgeminschaft zu führen.

2. Das "Einreden" du schaffst das allein, die Nichtqaulifikation ist doch schon fast bewiesen dadurch dass eienn Schwangerschaft mit einem eheunwilligen Mann begonnen wurde oder dieser wegen Zickickeit ( baby-blues ) oder Ähnlichem vergrault wurde!

3. Relativ verlockend viel Geld ( Wohnung, Einrichtung, Erzeihugnsgeld, ALG ) zum "Alleinnichtschaffen" vom Staat verteilt wird.

werner

Gast

unregistriert

6

Montag, 18. Dezember 2006, 23:05

RE: WIEDER STIRBT EIN KIND Wer ist schuld?

hallo,
ich finde diese nachricht ganz furchtbar schlimm und es tut auch mir im herzen so weh, zu lesen, dass in diesem fall wieder ein kind umgekommen ist und ein zweites daneben verwahrlost fast das gleiche schicksal erlitten hätte.

trotzdem kann ich der mutter dieser kinder nach-fühlen, denn es kann sich niemand vorstellen, wie schwer es wirklich ist, so jung mit 2 kindern, arbeitslos und alleine, völlig überfordert, wahrscheinlich ohne elterlichen, familiären rückhalt dieses leben zu meistern. ich kann es nachfühlen, weil ich viel älter, schon mit einem kind völlig alleine zeitweise, ohne rückhalt und unterstützung, zudem mit dem emotinalen Trennungsschmerz kämpfend, der fast alle energie raubt, auch immer wieder phasen habe, wo ich am liebsten fliehen möchte, aus einem leben, dass ich so niemals leben wollte, ein verhasstes leben, aus dem man sich ohnmächtig und hilflos überfordert fühlt und das einem keine perspektive auf hoffnung bietet und das einem auch immer wieder an selbstmord denken lässt!

wie ergeht es da einem jungen menschen mit 20 mit 2 kindern?? das ist elend pur. wer kann sich vorstellen, wie schwierig es ist, alleinerziehend kinder grosszuziehen in der heutigen zeit? ja, alle alleinerziehenden hier! Und jede/r weiss, wie schwer es ist! Auch MIT Eltern, MIT vielleicht funktionierender nachbarschaftshilfe oder -kontakten, oder MIT arbeit...gott, wie schwierig ist es auch MIT hilfe, auch MIT prof. hilfe, die trennung zu verwinden und durchzustehen und stark zu sein und kindern alls zu geben, was man hat!!!

Das JA, ist nur ein amt, mit menschen, die ihren job nach paragraphen tun, auch wenn sie ihre arbeit korrekt und mit engagement tun. aber was fehlt, sind die anteilnahme, auch eines nachbarns, einer familie, eines freundeskreises, liebe, zuwendung, unterstützung, all das kann ein amt nicht leisten, auch wenn sie alles in ihrer macht stehende tun.

die kinder sind immer die leidtragenden, sind immer diejenigen, die auf der schwelle stehen, zwischen einem paar das sich streitet oder nicht mehr miteinander redet.

Wer hasst den Vater??? Der seine Mitverantwortung und Mitschuld trägt! Der seine Verantwortung offensichltich an die junge Mutter abgegeben hat und sich verdrückt hat!!!
Schlimm, ganz ganz schlimm!! Es beelendet mich wirklich!

Dieser Fall zeigt, dass auch die Menschen, die drumherum wohnen und sehr wohl etwas mitbekommen haben, einfach zu lange wegschauen!!! und sich nicht einbringen ins leben, was um sie herum passiert.

Gott, man müsste ein netzwerk schaffen, wo sich kinderlose menschen mit diesen jungen, (oder auch älteren) überforderten alleinerziehenden, oder sogar auch überforderten familien sich austauschen könnten, das ist die einzige eingebung, die ich dazu grade habe.

ich schreibe das hier, weil ich niemanden entschuldigen will, auch nicht diese mutter, aber weil ich elend auch immer wieder nach-fühlen kann und leider auch immer wieder erlebe..
..also werfe der/diejenige den ersten stein (des hasses) de/dier einfühlungsvermögen hat!!!





Gast

unregistriert

7

Dienstag, 19. Dezember 2006, 00:25

RE: WIEDER STIRBT EIN KIND Wer ist schuld?

ich verstehe die eltern nicht, die kinder bekommen, scheinbar ohne auch nur im geringsten eine ahnung davon zu haben, was auf sie zukommt.

aufklärung? familienerziehung? wo findet so etwas statt?

wenn man sich anschaut, wer so in grossstädten einen kinderwagen durch die fußgängerzone schiebt, da kommen einem schon zweifel.
mütter? väter? arme kinder!
was kann die gesellschaft dafür? denen ist einfach nicht zu helfen!

wenn das kind friert, setze ich es auf die herdplatte.

ich glaube, dass es in unserer gesellschaft immer mehr verblödete unreife menschen gibt, die in einer welt aus konsum, drogen und medienrummel aufwachsen, gefühlsmäßig völlig daneben sind und keinen bezug mehr zur realität haben.

arme mutter?
sie hat den ehemann rausgeworfen (s. o.) und will sich vergnügen.
leider hat sie dabei ihre kinder vergessen.
dafür gibt es keine entschuldigung

nun gut, die nicht vorhandene sorge um die kinder ist sie jetzt los.

??????????????????????????????????????????
wo leben wir hier eigentlich?

Gast

unregistriert

8

Dienstag, 19. Dezember 2006, 10:43

RE: WIEDER STIRBT EIN KIND Wer ist schuld?

Ich freue mich jetzt schon auf die Hetzjagd auf alle überforderten Eltern die Angela Merkel ausgerufen hat.
Endlich wird einmal die Wahrheit gezeigt.
Kinder sind eine Belastung für die Gesellschaft sowie für die Anverwandten.
Zeit, Muse, Anerkennung und Geld fehlen um mit ihnen ein erfülltes Leben zu leben.
In Deutschland haben die Menschen immer noch nicht verstanden, dass Kinder zu der Gesellschaft gehören und nicht abgespalten als ein fremder Teil in Aufbewahrungsstätten auf Spielplätzen, oder hinter geschlossenen Türen zu halten sind.
Ironische Grüße

Gast

unregistriert

9

Dienstag, 19. Dezember 2006, 14:22

RE: WIEDER STIRBT EIN KIND Wer ist schuld?

Zeit, Muße, Anerkennung und Geld fehlen?

Mit deutlich weniger Geld ( in heutigen Preisen gerechnet ), bei wesentlich schwererer Haushaltsarbeit ( Stichwort Waschmaschine, Selbstnähen, Einkochen ) in deutlcih engeren Wohnungen ( Muße ) brachten unsere Großmütter ihre Famlien durch "schwierige Zeiten"!

werner

Und es gab auch viele Alleinerziehende, eben Kriegerwitwen!


anerkennung: Emanzipiert sein heist auch selbst sich anerkennen....

Gast

unregistriert

10

Dienstag, 19. Dezember 2006, 17:23

RE: WIEDER STIRBT EIN KIND Wer ist schuld?

Zitat von »Gast«

hallo,
ich finde diese nachricht ganz furchtbar schlimm und es tut auch mir im herzen so weh, zu lesen, dass in diesem fall wieder ein kind umgekommen ist und ein zweites daneben verwahrlost fast das gleiche schicksal erlitten hätte.

trotzdem kann ich der mutter dieser kinder nach-fühlen, denn es kann sich niemand vorstellen, wie schwer es wirklich ist, so jung mit 2 kindern, arbeitslos und alleine, völlig überfordert, wahrscheinlich ohne elterlichen, familiären rückhalt dieses leben zu meistern. ich kann es nachfühlen, weil ich viel älter, schon mit einem kind völlig alleine zeitweise, ohne rückhalt und unterstützung, zudem mit dem emotinalen Trennungsschmerz kämpfend, der fast alle energie raubt, auch immer wieder phasen habe, wo ich am liebsten fliehen möchte, aus einem leben, dass ich so niemals leben wollte, ein verhasstes leben, aus dem man sich ohnmächtig und hilflos überfordert fühlt und das einem keine perspektive auf hoffnung bietet und das einem auch immer wieder an selbstmord denken lässt!

wie ergeht es da einem jungen menschen mit 20 mit 2 kindern?? das ist elend pur. wer kann sich vorstellen, wie schwierig es ist, alleinerziehend kinder grosszuziehen in der heutigen zeit? ja, alle alleinerziehenden hier! Und jede/r weiss, wie schwer es ist! Auch MIT Eltern, MIT vielleicht funktionierender nachbarschaftshilfe oder -kontakten, oder MIT arbeit...gott, wie schwierig ist es auch MIT hilfe, auch MIT prof. hilfe, die trennung zu verwinden und durchzustehen und stark zu sein und kindern alls zu geben, was man hat!!!
....
ich schreibe das hier, weil ich niemanden entschuldigen will, auch nicht diese mutter, aber weil ich elend auch immer wieder nach-fühlen kann und leider auch immer wieder erlebe..
..also werfe der/diejenige den ersten stein (des hasses) de/dier einfühlungsvermögen hat!!!



ich möchte mich von diesem teil des postings absolut distanzieren.

es ist nicht schwer, es ist anders allein erziehend zu sein !
sicherlich auch manchmal kompliziert. sicherlich auch manchmal mit dem täglichen kampf ums geld. eventuell ist es umständlicher.
aber es ist nie negativ - wie denn auch ? man lebt mit einem menschen zusammen, den man liebt, und der diese liebe erwiedert. was will man mehr ? dafür lohnt doch jeder umstand, jeder tick mehr, den man macht.

und ich verstehe nicht, wie es so viele schaffen, ihrem trennungsschmerz lange hinterher zu hängen. ich hatte dafür keine zeit, ich hatte verantwortung zu tragen. ich hatte zwei leben zu planen, und das im bestmöglichen rahmen. tut mir leid, das soll kein angriff sein, aber meine fixierung lag (und liegt) bestimmt nicht auf dem, was ich nicht habe, sondern auf dem, was ich habe. in der vergangenheit lässt es sich nicht besonders gut leben. vielleicht sollte der ein oder andere mal seine sichtweise ändern, und nicht immer neidisch schauen, was der andere hat (oder was man denkt, was er hat), sondern aus und mit seinen mitteln das beste machen.

irgendwie etwas off-topic, aber das kam mir gerade so hoch *sichentschuldigt*

eine entschuldigung finde ich für die mutter nicht, und nachfühlen kann ich es erst recht nicht.

ach ja, noch was - immer wieder wird so gerne "die gesellschaft" dafür verantwortlich gemacht. also, ich trage für mein handeln noch immer selbst die konsequenzen.

grummelnde grüsse, andrea

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