Meine Güte - man liest immer wieder darüber,und trotzdem stellen sich einem die Haare auf... eine schlimme Welt für viel zu viele Kinder ist das manchmal..
Dass der Junge scheinbar "abgöttisch" an seiner Mutter hängt, ist sicherlich mit ein schwieriger Punkt für dich , eine Entscheidung zu treffen. Aber wenn du (was du hoffentlich tun wirst) dich an die entsprechenden Stellen wendest,würde ich dir raten,in deinem eigenen Interesse und um längerfristig auch "Schuldgefühle" oder zumindest Zweifel über deine Entscheidung zu vermeiden, auf jeden Fall auch selber mal mit einem psychologischen Berater dort sprechen. Sie werden dich sicher beruhigen können und dir leicht verständlich erklären können, welche Dinge da in dem Kind derzeit tatsächlich psychisch/emotional ablaufen, warum seine Fixierung auf die Mutter "trotz allem" (bzw. gerade WEGEN der Umstände) gegeben ist..und warum es für das Kind -auch langfristig, im Sinne von "eigenes Leben entwickeln"- jetzt absolut notwendig ist, schnellstens ein "Gegengewicht" als Alternative zum bisher Erlebten zu erhalten.-
So wie du es geschildert hast von den bisherigen Abläufen her, ist es eher unwahrscheinlich, dass der Mutter da jetzt völlig das Umgangsrecht oder der generelle Kontakt zu ihren Kindern untersagt oder entzogen werden würde (rechtlich auch kaum machbar) - d.h.mach dir keine Gedanken darüber, dass "deinetwegen" die Kinder jetzt ihre Mutter "auf ewig verlieren" und nicht wiedersehen werden o.ä.- das wird nicht der Fall sein. Du wirst lediglich den (guten und wichtigen!) Weg ebnen dafür ,dass die Kinder in einem stabilen, sicheren und angemessenen Umfeld mit festem Rahmen und Bezugspunkten leben und sich fangen können - und die Kontaktmöglichkeiten mit der Mutter werden (will ich behördlicherseits zumindest hoffen) entsprechend dem "Kindeswohl" dann geregelt und "begleitet" ermöglicht werden. Die Kinder brauchen Hilfe (auch die Mutter,davon mal abgesehen) - und ich bin sehr froh, dass hier jemand NICHT wegschaut ,sondern aktiv wird und das einzig Richtige tut! Ich kann deinen Konflikt verstehen, weil es eben die "Mutter" ist - und das geht nun wirklich an unsere Urinstinkte und absoluten Grundwerte in der Gesellschaft... man SELBST kann es nicht wirklich akzeptieren,dass eine Mutter so "unnatürlich" ihren Kindern gegenüber handelt,und deshalb kommt man dann mit solchen Tatsachen nicht wirklich klar. Aber stelle dir der Einfachheit halber vielleicht einfach vor, es wäre eine bezahlte Erzieherin oder ein Betreuer im Jugendlager oder Kinderheim oder sonstwas, der so handeln würde....du würdest sicherlich nicht zögern, dich miteinzusetzen dafür, dass die Kinder schnellstens in gute Obhut kommen und der "fehl-betreuenden " Person die Lizenz entzogen wird...
Vor allem auch wegen der möglichen gravierenden ! Folgen für das Kleinkind aufgrund der Mangelernährung u.motorischen Reduzierung etc. : bitte zögere nicht länger-sondern hilf, dass den Kindern geholfen wird! :-)