RE: Vater mit Psychotherapiebeginn nicht einverstanden
Hallo Ever!
Warum willst du der Scheidung nicht zustimmen, wenn er eh eine Andere hat? Du machst dir doch damit nur alles unnötig schwer.
Ich muss sagen, dass er sich sehr gut informiert haben muss, denn er hält genau die Fristen für die Einreichung der Scheidung ein. Die kann er nämlich 3 Monate vor Ablauf des Trennungsjahres einreichen. Dann dauert es etwa noch ein jahr, bis ihr geschieden seit. daran ändert sich auch nicht groß was, wenn du gegen der Scheidung bist.
Das Einzige, was die Sache erheblich verzögern kann ist euer Haus.
Ich denke auch für deine Kinder wäre es wichtig, wenn die Scheidung so schnell wie möglich durch ist. So haben sie vielleicht immer noch die stille Hoffnung, dass er zurück kommt. Sie können so noch nicht mit der Sache abschließen.
Auch für dich wird es einfacher, wenn ihr geschieden seit. Man kann mehr Entscheidungen alleine treffen, als wenn man immer noch als verheiratet zählt. Viele Ämter, Behörden unsw. wissen, dass man oft nur geringen Kontakt zum geschiedenen Partner hat. Sie akzeptieren dann oft auch nur eine Unterschrift. Das hab ich zum Beispiel erlebt, als mein Sohn die Schule gewechselt hat. Da wurde dann auch auf die Unterschrift seines Vaters verzichtet.
Die Probleme mit Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen kenne ich auch sehr gut. Hab da zur Zeit auch sehr mit zu tun. Ist immer dann wenn zu viel psychische Belastung da ist. Auch wenn man denk, es geht einem gut, der Körper ist dann anderer Meinung.
Vielleicht sollte ich auch endlich mal eine Therapie machen. Aber wo? Kenne keinen guten Psychologen hier.
Wünsch dir noch einen schönen Sonntag.
Liebe Grüße Ines :roll: