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jea
24.05.2012
um 15:36 Uhr
so fg nun absichtlich noch mal in die küche flitz um eine extra grosse kanne kaffe zu holen dasvanilleeis und die erdbeeren lasse ich schon mal da
 
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Ever

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Berlin

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1

Samstag, 17. März 2007, 09:28

Vater mit Psychotherapiebeginn nicht einverstanden

Hallo,könnt ihr mir weiterhelfen?

9 Monaten ist es nun her,dass mein Mann mich seine leibliche Tochter und Stiefkinder verlassen hat.Zusammen hatten wir 4 Kinder.Gleich nach der Trennung entschied er mehr oder weniger nur Kontakt zur leiblichen Tochter zu halten.Nachdem ich innerhalb von 2 Wochen nach der Trennung begann wieder voll in meinem alten Beruf zu arbeiten,organisierte ich Hortplätze Babysitter einen Au pair um die Betreuung der Kinder zu sichern.Wenig später begann ich eine Psychotherapie um diesen Schock und die schlimme Umgangssituation zu bearbeiten.Zwei meiner Kinder bekamen je einen Platz in der Trennungsgruppe um damit fertig zu werden.Die Trennungsgruppe ist gut aber löst auch etwas aus und bringt Konflikte unter den Halbgeschwistern.

So nun zu unserer gemeinsamen Tochter: Sie ist völlig überfordert mit der Trennung der neuen Partnerin des Vaters und der Situation er wäre nun nur ihr Vater.Ich habe entschieden nach Beendigung der Trennungsgruppe sie eine Psychotherapie machen zu lassen.

Nun ist der Vater der Meinung,er weis gar nicht was ich habe,sie sei immer fröhlich würde sich bei Ihnen wohlfühlen nicht knabbern und auch nicht einnässen.Infos über ihre Probleme habe ich ihmausführlich geschrieben.Ich bin nicht in der Lage ihn zu sprechen,zu hören geschweige ihn zu sehen.Nach öfteren Versuchen bin ich fast danach zusammengebrochen und hatte tagelang damit zu kämpfen.

Nun ist die Tochter über seine Kasse versichert und ich brauche seine Unterschrift.Was kann ich macheb? Die Kleine braucht doch die Therapie.Neulich gab es einen Streit als ich ihr erklärte ,dass er nur ihr Vater sei.Nein er ist der Vater vonallen Kindern,antwortete sie.Sie ist doch so aufgewachsen.

Aber es ist alles in Ordnung nicht wahr?Sie ist Zuhause oft aggressiv nach und vor den Umgangen und wenn ihr Grenzen gesetzt werden.

Ich kann das nicht mehr auffangen ich kann nicht mehr die Gespräche über den Vater führen!

Er fordert Mitentscheidung!Ha ....9 Monate hat er sich nur um sein neues Leben gekümmert und sich nicht dafür interressiert welch ein Scherbenhaufen er hinterlassen hat.

Gibt es die Möglichkeit übers Jugendamt zum Wohle des Kindes etwas zu erreichen?Gruß Ever

[addsig]

inesk

unregistriert

2

Samstag, 17. März 2007, 11:57

RE: Vater mit Psychotherapiebeginn nicht einverstanden

Hallo Ever!

Warum läßt du deine Tochter nicht in deine Krankenkasse wechseln? Damit bräuchtset du nicht unbedingt seine Unterschrift wegen der Therapie. das wäre jedenfalls das Erste, was ich da machen würde.
Oder mal mit der Krankenkasse telefonieren und den Fall schildern. Es gibt manchmal sehr nette SB die auch mal zu gunsten der Mutter manche Dinge umgehen.
Väter wollen nie die Probleme sehen! Kann auch durchaus sein, dass sie dort die Probleme nicht zeigt, weil sie Angst hat, dass der Vater sie dann schneller nach Hause bringt. Kinder sind da sehr erfinderisch.
Auch die Reaktionen nach dem Umgang sind normal. Sie hat ja nun mal nur den Sonntagspapa und bekommt sicherlich vieles, was sie sich wünscht. Sei es das Lieblingsessen, viel Zeit usw. Sie weiß noch nicht, dass der Alltag bei Papa auch Regeln enthalten würde, die er vielleicht als Sontagspapa nicht unbedingt aufstellt.
Ich weiß nicht, was für einen SB du beim Jugendamt hast, ob er zum Wohle des Kindes entscheiden würde.
Meine SB war nach dem Gespräch mit dem Vater der Meinung, dass ich die Böse bin, da ich mich vom Vater getrennt habe und daher die Probleme sind. Es interessierte nicht, dass der Vater gewaltätig ist.
Versuch dein Glück!

Liebe Grüße Ines :roll:

Ever

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Berlin

Beruf: Krankenschwester

3

Samstag, 17. März 2007, 14:52

RE: Vater mit Psychotherapiebeginn nicht einverstanden

Hey Ines ,schön mal wieder von Dir zu hören.
Ich habe das Gefühl ,er hat eher ein Problem ,dass ich nicht mit ihm rede.Info bekommt er nur schriftlich.Ich kann einfach nicht mit ihm reden,ich habe Angst zusammenzubrechen.Oft wenn ich merke wieder Kraft zu haben,habe ich die Tochterübergabe gemacht und danach wieder massive Schwierigkeiten mit Traurigkeit ,Schwindel Kopfschmerzen usw. gehabt.Heute ist wieder ein Schreiben vom Anwalt gekommen er möchte die Scheidung.NEIN ich habe dem nicht zugestimmt.Ich habe nicht die nötige Kraft das durchzustehen.

Andere Sachen sind wichtiger.Die Kleine ist bei ihm versichert ,da er mehr verdient und das wohl so geregelt ist .Aber ich habe einen Antrag bei meiner Kasse gestellt.Sie ist bei im privat versichert.

Ich empfinde es eher als Unruhe Stiften und der Frust darüber,dass er nicht an allem teilhaben kann.Aber holt sein Tochter nur 2.5 Tage im Monat,das ist doch ein Witz oder? Gruß Ever[addsig]

inesk

unregistriert

4

Sonntag, 18. März 2007, 11:04

RE: Vater mit Psychotherapiebeginn nicht einverstanden

Hallo Ever!

Warum willst du der Scheidung nicht zustimmen, wenn er eh eine Andere hat? Du machst dir doch damit nur alles unnötig schwer.
Ich muss sagen, dass er sich sehr gut informiert haben muss, denn er hält genau die Fristen für die Einreichung der Scheidung ein. Die kann er nämlich 3 Monate vor Ablauf des Trennungsjahres einreichen. Dann dauert es etwa noch ein jahr, bis ihr geschieden seit. daran ändert sich auch nicht groß was, wenn du gegen der Scheidung bist.
Das Einzige, was die Sache erheblich verzögern kann ist euer Haus.

Ich denke auch für deine Kinder wäre es wichtig, wenn die Scheidung so schnell wie möglich durch ist. So haben sie vielleicht immer noch die stille Hoffnung, dass er zurück kommt. Sie können so noch nicht mit der Sache abschließen.

Auch für dich wird es einfacher, wenn ihr geschieden seit. Man kann mehr Entscheidungen alleine treffen, als wenn man immer noch als verheiratet zählt. Viele Ämter, Behörden unsw. wissen, dass man oft nur geringen Kontakt zum geschiedenen Partner hat. Sie akzeptieren dann oft auch nur eine Unterschrift. Das hab ich zum Beispiel erlebt, als mein Sohn die Schule gewechselt hat. Da wurde dann auch auf die Unterschrift seines Vaters verzichtet.

Die Probleme mit Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen kenne ich auch sehr gut. Hab da zur Zeit auch sehr mit zu tun. Ist immer dann wenn zu viel psychische Belastung da ist. Auch wenn man denk, es geht einem gut, der Körper ist dann anderer Meinung.
Vielleicht sollte ich auch endlich mal eine Therapie machen. Aber wo? Kenne keinen guten Psychologen hier.

Wünsch dir noch einen schönen Sonntag.

Liebe Grüße Ines :roll:

Gast

unregistriert

5

Sonntag, 18. März 2007, 15:52

RE: Vater mit Psychotherapiebeginn nicht einverstanden

Hallo Ever, ich habe die Kinder damals auch über mich versichern lassen, da ich die Hinterherrennerei leid war....... Das war auch kein Problem.
Ansonsten soltest du überlegen, lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende - was die Scheidung angeht. Und suche dir einen Psychlogen, der dir helfen kann.

LG Moni

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