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jea
24.05.2012
um 15:36 Uhr
so fg nun absichtlich noch mal in die küche flitz um eine extra grosse kanne kaffe zu holen dasvanilleeis und die erdbeeren lasse ich schon mal da
 
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von mona84

Gast

unregistriert

1

Dienstag, 20. März 2007, 11:38

Ostern

Hallo!
Meine Anwältin ist im Moment im Urlaub und ich brauche einen juristischen Rat.

Mein getrennt lebender Mann und ich teilen uns die Wochenenden für unsere Kinder, 2 und 4 Jahre alt.

Jetzt steht Ostern an, und eigentlich wäre es "sein" Wochenende. Ich bin allerdings der Meinung, daß die Kinder die Feiertage zu Hause verbringen sollten.
Laut meiner Anwältin gilt das für die Weihnachtstage; in diesem Fall bin ich ihm entgegengekommen und er konnte die Kinder bereits am 1. Feiertag nach dem Frühstück abholen.
Nun möchte ich mit den Kindern am Ostersonnabend ein Osterfeuer besuchen und am Ostersonntag wollen wir bei Oma und Opa Eier suchen. Ich habe meinem Mann angeboten, die Kinder am Ostersonntag gegen nachmittag abzuholen (meinetwegen auch schon am Mittag). Er besteht darauf, die Kinder das komplette Wochende zu nehmen; schließlich wäre es "seins".
Weiterhin werden die Kinder die komplette Woche nach Ostern bei ihm und seiner Freundin verbringen - einschließlich des folgenden Wochenendes (sozusagen "mein" Wochenende).
Bevor es jetzt zu Streitereien kommt, möchte ich wissen, wie die Rechtslage aussieht.
Letzte Woche hatten wir das Thema auch schon, da hatte er nichts dagegen.

Vielen Dank und viele Grüße
Valerie

Gast

unregistriert

2

Dienstag, 20. März 2007, 12:33

RE: Ostern

Hallo Valerie.
Ich hatte das gleiche Problem Weihnachten. Meine Anwältin sagte mir damals, dass ich unsere Tochter gar nicht zu ihm geben müßte, wenn ich nicht wollte. Die Hauptfeiertage ist sie bei mir. Als mein Noch-Mann dann das JA eingeschaltet hatte, um sein "Recht" einzufordern, hatte er schlechte Karten. Das heißt, dass Ostersonntag dein Feiertag ist und Ostermontag sein Tag. Wenn er die Kids eh die Woche bis einschließlich dein Wochenende über hat, dann schlage ihm vor, dass er sie Ostersonntag Mittag, wie du es vor hattest, abholt, oder er die Kids schon Freitag zu deinem Wochenende wieder zurückbringt, denn es ist dein Wochenende. Wenn ihm das nicht paßt, wird er auf deinen Vorschlag eingehen. Oder du sagst, dass die Kids die Hauptfeiertage bei dem Elternteil verbringen, wo sie leben, so ist es geregelt.
Ich wünsche euch, dass ihr es ohne Streit hin bekommt und frohe Ostertage,
Glückspilz[addsig]

inesk

unregistriert

3

Dienstag, 20. März 2007, 16:17

RE: Ostern

Hallo Valerie!

Bei mir hat damals die Richterin gesagt, dass ihm bei doppelten Feiertagen die Kinder am zweiten Feiertag zustehen. Also Ostern, den Ostermontag, Weihnachten am 2. Weihnachtsfeiertag und Pfingsten auch der Montag.
Und da ist es egal, ob das auf sein WE fällt, oder auf meins.


Liebe Grüße Ines :roll:

Rick

m-admin a.D.

Beiträge: 264

Danksagungen: 526

Wohnort: Münsterland

Beruf: Ausfüllend ;-)

4

Dienstag, 20. März 2007, 21:00

RE: Ostern

`N´abend, die damen,

soso, eine anwältin im urlaub, ´ne andere anwältin hat gesagt, die richterin auch, das jugendamt (bestimmt alles männer :-D ) , meinen also, was sollen die kinder beim vater an den "hauptfeiertagen" 8-) .

wo steht das? ich mein, wo geschrieben?

ich würde allen, die so denken, wünschen, dass sie ihre eigenen kinder an eben diesen tagen nicht haben, dann würden die damen, und deren kollegen in besagten institutionen nicht so viel blödsinn daher reden. ich weiss, wovon ich rede :evil:

HALLO???? habt ihr schon mal die kinder "neutral" gefragt?

sorry, mütterlicherseits omma und oppa mit eier-suchen-programm vorziehen, lieber als kiddies beim vater?

uj, ich rege mich wieder auf. wollte noch fragen, ob eine von euch selbst für anwaltskosten aufkommt? - lasse es aber lieber, sonst kriege ich noch mehr mecker :-D

mein vorschlag: abwechselnd aufteilen - ganz einfach. kompromisse eingehen!?

so handhabe ich es, die feiertage stehen in der regel ja länger fest :-) , der kurzen (5) machts auch spass, und ich brauch mir den vorwurf eines gockels nicht um den kamm hauen lassen.

lg

rick

[addsig]
die ehe ist der hauptgrund für scheidungen

Gast

unregistriert

5

Dienstag, 20. März 2007, 21:25

RE: Ostern

Hallo Rick.
Ja, das ist das, was die Anwältin und das JA mir damals gesagt haben.
Aber wir haben dann unsere Tochter (9) gefragt. Sie wollte bei mir feiern und dann die Rest der Woche bei Papa bleiben. Und jetzt Ostern will sie es ähnlich. Aber Valeries Kids sind noch zu jung, um gefragt zu werden.
Aber ich weiß, was du meinst. Jedes Jahr im Wechsel ist gut. Aber irgendwann muß doch ein Anfang gemacht werden.
Glückspilz[addsig]

Amazone

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Augsburg

Beruf: Mutter und was

6

Dienstag, 20. März 2007, 22:35

RE: Ostern

Also wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist doch Valerie absolut dazu bereit einen Kompromiss einzugehen, jedoch ihr Ex stellt sich quer.
Was is denn nun dein Problem dabei Rick?! Irgendwie versteh ichs grad net, sorry.
Eine kleine Erklärung für eine Nicht-Blondine wäre nett ... :-D

Ich halte durchaus nix davon auf richterliches Recht zu pochen und zwischen meinem Ex und mir läuft es zum Glück bis jetzt immer ganz gut ohne. Aber wenn er sich popelig anstellen würde, keinem Argument zugänglich wäre und die Kids auch lieber bei mir wären, dann würde ich durchaus auch den Weg über den Anwalt nehmen.
Lass mir ja schließlich net auf dem Kopf rumtanzen *sfg* 8-)


Unaufgeregte amüsierte Grüße

Claudia[addsig]

Gast

unregistriert

7

Dienstag, 20. März 2007, 23:13

RE: Ostern

Also:
Richterlich ist da erstmal gar nichts geregelt. Es gibt beim Umgangsrecht nur richterliche Leitlinien.

De besagen, das den Hauptfeiertag (also 1. Weihnachtstag(nicht Heiligabend, da kein Feiertag)bbei dem Elternteil verbringen soll, mit gewöhnlixhwn Aufenthalt.

Andersrum meine pers. Einschätzung: Warum nicht im Wechsel?

Und wenn das Osterwochenende auf ein Papa WE fällt.....was solls?

Da müssen sich dann halt Opa und Oma anpassen.


Im übrigen: Wir haben das direkt seit der Trennung geregelt.

1 jahr Heiligabend/ Silvester etc.bei Vater, anderss Jahr andersrum (geregelt so mit meinen roßen), der Dad der kleinen will auch immer nie.........aber er will nie, weil ja auch mehr bedeuten könnte.

Ich als Mum, habe auch letzt Heiligabend , da kinderwochenende war, allein verbracht,

Aber bei solch Gedanken, wie 1. Ostertag etc.....denken da nicht Mütter zu egoistisch?

Die Kinder gehören nicht der Mutter..........oder doch?


Dajole

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Rhede

Beruf: Angerstellte

8

Montag, 26. März 2007, 19:40

RE: Ostern

mein wochenende, dein wochenende, ehrlich gesagt verstehe ich ein solches gezeter nicht ganz. ich finde du solltest dich glücklich schätzen, dass der KV sich um seine kinder kümmert und die kinder bei sich haben möchte. dieses scheint ja auch für seine neue freundin zu gelten, sonst hätte sie wohl nicht 9 tagen mit fremden kindern zugestimmt. besser kann es für die kiddies doch nicht laufen. und ich finde für dich auch nicht. genieße die zeit ohne kids, gönn dir was für dich. die kiddies sind gut aufgehoben und du mußt dir keine gednken machen. tank auf!

Gruß Dagmar[addsig]

VillaKunterbunt

Anfänger

Beiträge:

9

Samstag, 31. März 2007, 21:39

RE: Ostern

Hallo Valerie,

Da stimme ich Dagmar zu. Mein WE - sein WE......Anspruch auf....die einzigen die Ansprüche haben sind die kids (an beide Eltern).

Was hier abläuft (und noch von anderen unterstützt und leider angeheizt wird) ist reiner Machtkampf.

Geht am besten zu einer neutralen Stelle (Mediation) und einigt Euch unter deren Vermittlung auf eine Verfahrensweise......ich kann da die Familienberatungsstellen der Caritas nur empfehlen.

Die Kinder werden es Euch als Eltern danken und nebenbei gebt ihr dabei noch ein gutes Vorbild ab.

Gast

unregistriert

10

Donnerstag, 5. April 2007, 21:42

RE: Ostern

Hallo zusammen!
Erstmal herzlichen Dank für die Hilfe!

Jetzt noch ein erklärender Nachtrag, den ich mir nicht verkneifen kann.
Natürlich ist es alles andere als erstrebenswert, jede Streitigkeit mittels Anwältin zu klären. Ich sehe für mich nur leider keine andere Möglichkeit; mein Mann ist selbst Jurist (wenn auch kein Familienrechtler) und klärt grundsätzlich alles auf diesem Weg. Somit ist es für mich nicht ganz uninteressant, zu wissen, wo ich rechtlich stehe.
Im konkreten Fall besteht das Problem darin, daß mein Mann den Osterplänen erst zugestimmt hat, um dann eine Woche später alles über den Haufen zu werfen. Ich hatte den Kindern aber die Pläne inzwischen bereits mitgeteilt. Mein Sohn (4) möchte auf jeden Fall sowohl das Osterfeuer als auch den Ostersonntag mit mir verbringen. (Das habe ich meinem Mann allerdings nicht erzählt - ich möchte nicht, daß er den Kleinen unter Druck setzt oder ihm ein schlechtes Gewissen einredet).Und zur Erinnerung: Ich habe meinem Mann angeboten, die Kinder schon am Mittag des Ostersonntags zu holen.
Speziell auf die Antwort von Dagmar bezogen: Ich kann leider nicht beurteilen, was für ein Mensch die Freundin meines Mannes ist. Ich habe sie nie kennengelernt. Auch wenn ich meinen Mann nach wie vor für einen guten Vater halte, ist es kein besonders schönes Gefühl, daß meine Kinder von einer Person (mit)betreut werden, die ich noch nie im Leben gesehen habe, das kannst Du mir glauben. Zumal er wenige Wochen nach unserer Trennung mit ihr, ihrem Sohn und unseren Kindern für 2 Wochen in den Urlaub gefahren ist. Zu dem Zeitpunkt war meine Tochter gerade mal 1,5 Jahre alt. Aber ich kann den Kindern wohl schlecht den Urlaub mit ihrem Vater verwehren. Leider läßt er - auch in dieser Beziehung - nicht mit sich reden.
Ich denke, daß es so wichtig für meinen Sohn ist, die Feiertage wie gewohnt zu verbringen (in diesem speziellen Fall eben Ostern mit Osterfeuer, später bei Oma und Opa), weil es so viele Veränderungen in seinem Leben gegeben hat.
Und an Rick: selbstverständlich komme ich für die Kosten auf, wer denn sonst?
Ich finde es unglaublich , daß man als Mutter grundsätzlich mit dem Rücken zur Wand steht. Der Vater gilt ja schon als großartig, wenn es sich regelmäßig um die Kinder kümmert, was selbstverständlich sein sollte.
Ja, es geht um die Kinder, und nur um die Kinder. Es geht nicht darum, daß Mami ein nettes Fest hat - aber auch nicht darum, daß Papa ein schönes Fest hat.
Aber Recht machen kann man es wohl niemandem - im Bekanntenkreis halten sie mich wegen meiner zahlreichen Zugeständnisse auch schon für bescheuert.
Das Ziel ist, den Kindern gerecht zu werden.
In diesem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Osterfest!
Valerie

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