RE: Ostern
Hallo zusammen!
Erstmal herzlichen Dank für die Hilfe!
Jetzt noch ein erklärender Nachtrag, den ich mir nicht verkneifen kann.
Natürlich ist es alles andere als erstrebenswert, jede Streitigkeit mittels Anwältin zu klären. Ich sehe für mich nur leider keine andere Möglichkeit; mein Mann ist selbst Jurist (wenn auch kein Familienrechtler) und klärt grundsätzlich alles auf diesem Weg. Somit ist es für mich nicht ganz uninteressant, zu wissen, wo ich rechtlich stehe.
Im konkreten Fall besteht das Problem darin, daß mein Mann den Osterplänen erst zugestimmt hat, um dann eine Woche später alles über den Haufen zu werfen. Ich hatte den Kindern aber die Pläne inzwischen bereits mitgeteilt. Mein Sohn (4) möchte auf jeden Fall sowohl das Osterfeuer als auch den Ostersonntag mit mir verbringen. (Das habe ich meinem Mann allerdings nicht erzählt - ich möchte nicht, daß er den Kleinen unter Druck setzt oder ihm ein schlechtes Gewissen einredet).Und zur Erinnerung: Ich habe meinem Mann angeboten, die Kinder schon am Mittag des Ostersonntags zu holen.
Speziell auf die Antwort von Dagmar bezogen: Ich kann leider nicht beurteilen, was für ein Mensch die Freundin meines Mannes ist. Ich habe sie nie kennengelernt. Auch wenn ich meinen Mann nach wie vor für einen guten Vater halte, ist es kein besonders schönes Gefühl, daß meine Kinder von einer Person (mit)betreut werden, die ich noch nie im Leben gesehen habe, das kannst Du mir glauben. Zumal er wenige Wochen nach unserer Trennung mit ihr, ihrem Sohn und unseren Kindern für 2 Wochen in den Urlaub gefahren ist. Zu dem Zeitpunkt war meine Tochter gerade mal 1,5 Jahre alt. Aber ich kann den Kindern wohl schlecht den Urlaub mit ihrem Vater verwehren. Leider läßt er - auch in dieser Beziehung - nicht mit sich reden.
Ich denke, daß es so wichtig für meinen Sohn ist, die Feiertage wie gewohnt zu verbringen (in diesem speziellen Fall eben Ostern mit Osterfeuer, später bei Oma und Opa), weil es so viele Veränderungen in seinem Leben gegeben hat.
Und an Rick: selbstverständlich komme ich für die Kosten auf, wer denn sonst?
Ich finde es unglaublich , daß man als Mutter grundsätzlich mit dem Rücken zur Wand steht. Der Vater gilt ja schon als großartig, wenn es sich regelmäßig um die Kinder kümmert, was selbstverständlich sein sollte.
Ja, es geht um die Kinder, und nur um die Kinder. Es geht nicht darum, daß Mami ein nettes Fest hat - aber auch nicht darum, daß Papa ein schönes Fest hat.
Aber Recht machen kann man es wohl niemandem - im Bekanntenkreis halten sie mich wegen meiner zahlreichen Zugeständnisse auch schon für bescheuert.
Das Ziel ist, den Kindern gerecht zu werden.
In diesem Sinne wünsche ich Euch ein schönes Osterfest!
Valerie