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jea
24.05.2012
um 15:36 Uhr
so fg nun absichtlich noch mal in die küche flitz um eine extra grosse kanne kaffe zu holen dasvanilleeis und die erdbeeren lasse ich schon mal da
 
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von mona84

arielle007

Anfänger

Beiträge:

1

Freitag, 29. Juni 2007, 22:40

4 Jahre danach ... bitte um Hilfe!!!

Hallo, ich bin seit 3 Jahren geschieden, seit 4 Jahren getrennt, mein Ex ist seit 2 Jahren wieder verheiratet, mit der Frau verstehe ich mich ganz gut, meine beiden Kinder lieben sie sehr. Ich lebe mit beiden Mädchen zusammen, ohne Partner.

Die Kinder (12 und 9 Jahre, Mädchen) sind alle 2 Wochen beim Papa, die Große war im letzten Jahr zwei Wochen dort und hat sich sehr wohl gefühlt. Damals kam auch durch den Ex die Frage auf, ob sie nicht bei den beiden wohnen wolle. Sie konnte sich nicht wirklich entscheiden und blieb bei mir und ihrer Schwester.
Die beiden streiten sich häufig und gehen aneinander hoch - wie es Geschwister eben tun - sicherlich verstärkt durch die Pubertät.

Nun war sie wieder eine Woche beim Papa und möchte einen längeren Versuch machen, dort auch zu bleiben, hat aber Angst, mir damit weh zu tun.
Ich habe fest vor, in Ruhe mit ihr darüber zu reden, bin aber auch nur eine Mama mit Herz und frage vorab mal, welche Erfahrungen ihr habt.
Klar mag sie nun zum Papa, ist dort ja allein und hat ihre Freiheit. Auch meiner kleinen Tochter und mir ging es in der Woche gut, es war ruhiger bei uns.
Welche Erfahrungen habt ihr, wenn Geschwister getrennt werden? Mache ich mir umsonst Gedanken? Wie kann ich reagieren, ohne meine Große zu beeinflussen. Ich will ja nur das Beste für meine KInder (JAAAAAA, ich hasse diesen Spruch auch, aber er stimmt!)
Lieben Dank für eine Antwort, Arielle[addsig]

Gast

unregistriert

2

Freitag, 29. Juni 2007, 23:58

RE: 4 Jahre danach ... bitte um Hilfe!!!

Hallo Arielle,

herzlich willkommen hier im Forum.

Ich kann zwar Deine direkte Frage auf Trennung der Geschwister nicht beantworten, aber kann mich, denke ich, recht gut in Deine Situation reinfinden, und sagen, wie ich handeln würde.

Kurz über mich: September 2001 Aufenthalstbestimmungsrechtsverfahren angeleiert durch den Vater, die beiden Kinder (damals 3 und 6) wurden vom JA und Richter angehört. Der kleine sagte: Ich bleibe bei C.

Also war klar (für alle) die beiden werden nicht getrennt. Der Richter empfand es trotz des jungen Alters als eine sehr kluge Entscheidung, da er letztendlich die Entscheidung auf die große abwälzte ;-)

Beide Kinder blieben bei mir.

Dann änderte sich etwas, aussergerichtlich bekamen einige Zeit danach durch uns Eltern entschieden, ihren Wohnsitz bei Papa.

Heute sind sie 12 und 9, und würde auch nur eines der Kinder wechseln wollen, so würde dem wohl von uns Eltern statt gegeben werden. Und würde Vater dies nicht einvernehmlich machen, würde ich alles in Bewegung setzen, dem Kind den Rückenb zu stärken. Wobei ich da auch denke, das man doch "Übergangsmodelle", "Testversuche" zeitlich begrenzt mal einführen könnte, oder?

Nichts ist endgültig, nur der Tod.[addsig]

Moni42

Senior Mitglied

Beiträge: 2 183

Danksagungen: 2019

3

Samstag, 30. Juni 2007, 18:29

RE: 4 Jahre danach ... bitte um Hilfe!!!

Hallo,

mein Sohn zog zu seinem Vater auf seinen Wunsch hin........

er kam nach einem 3/4 Jahr wieder.

Ich fand es für die Geschwister sehr schlecht, aber diese Zeit haben wir gut überstanden. Ich ließ ihn problemlos gehen und förderte den Kontakt zwischen den Geschwistern wo es ging.
Der Grund im Umzug wird heute mit Flucht vor den geschwisterlichen Auseinandersetzungen und einer kleinen Hoffnung: wenn ich zu Papa ziehe kümmert er sich mehr um mich erklärt. Die geschwisterlichen Auseinandersetzungen sind natürlich auf Entfernung weniger gewesen als im Alltag miteinander. In dieser Zeit haben sie sich sogar sehr vermisst.

Heute ist meine Tochter sein fast einen Jahr bei ihrem Vater, voll aufgehetzt und aufgestachelt. Der Kontakt zu mir ist kaum vorhanden, da sie weiß, dass der Vater dies nicht möchte. Evt. aus der Angst auch sie könnte auch wieder zurückwollen wie damals sein Sohn, was er nicht verkraftete. Und das ist für die Kinder mehr als schlecht, da der Kontakt zu ihrem Bruder (obwohl dieser Volljährig ist und seinen eigenen Weg geht) von ihr auch als nicht wünschenswert durch den Vater gesehen wird.

Und so wird eine gute Geschwisterbeziehung durch Erwachsene zerstört. Der Bruder sagt: abwarten auch sie wird älter und erkennen was gelaufen ist. Aber dann ist viel wichtige Zeit vergangenen und wir haben viel verloren.

Schade, dass es immer wieder Väter und Mütter gibt, die ihre Kinder als "Kampfmittel" einsetzen und ich fühle mich ohnmächtig und kann nichts machen......außer abwarten und Tee trinken.........

Bei unserer Tochter ist ganz klar, dass das Ausspielen der Eltern gut funktioniert hat (verstärkt als die Pubertät einsetzte), da der Vater mitspielte und nicht wie es auch bei Trennungskindern sein sollte, als Eltern Schulterschluss zeigte.

Dies ist einfach wichtig, als Eltern weiter zu kommunizieren und gegenseitig trotz Trennung die gegenseitige Achtung zu bewahren. Das andere Elternteil vor seinen Kindern nicht schlecht machen, oder die Handlungen negativ kommentieren. Die Kinder dürfen keine Vermitterrolle übernehmen müssen, Infos müssen über die Eltern laufen und wenn es nur per Mail möglich ist, dann auch so.

Ich habe diese Situationen durch die Diakonie begleiten lassen und kann dir dies nur raten.

Nette Grüße
Moni[addsig]

Marion03

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Plön/Schleswig-Holstein

Beruf: Frührentnerin

4

Sonntag, 1. Juli 2007, 17:01

RE: 4 Jahre danach ... bitte um Hilfe!!!

Hallo arielle,
ich stand 1 JAhr nach der Trennung auch da und mußte mir anhören das mein Ältester Sohn damals 16 zu seinem vater ziehen wolle. OKay habe es mit gemacht und mir dazu noch nach gespräch mit Jugendamt dann ein Schreiben aufsetzen laßen das ich über alles was Dennis Betrifft bescheid wissen muß. Denn es war ja so das ich für alle Kinder zu der zeit schon das alleinige Sorgerecht hatte.
Heute ist er 23 und bereits lange weg und wohnt mit der freundin in einer eigenen Wohnung.Sagt aber heute hätte ich das nur niemals gemacht, ist immer miese behandelt worden vom vater und deren Freundin inzwischen Frau.
Mußte von seinem lehrlingslohn fast alles abgeben weil die beiden nicht mit geld klar kamen .Angeblich schklcken ja geschwister zuviel unterhalt usw.
Also sprich am besten auch erst mitAmtt und auch mit dem Vater und entscheide dann .

Gruß marion
[addsig]

Minniemaus29

unregistriert

5

Montag, 2. Juli 2007, 18:01

RE: 4 Jahre danach ... bitte um Hilfe!!!

Hallo Arielle,

bei mir gibt es die gleichen Grundvoraussetzungen....auch 4 Jahre getrennt, 3 Jahre geschieden, Ex neu verheiratet, Kids verstehen sich mit neuer Frau, zwei Mädels (9 + 11) bei mir.
Allerdings sind meine beiden nur 17 Monate auseinander und hängen daher sehr oft wie "Kletten" zusammen obwohl das eine oder andere Gezeter/Zickenalarm nicht ausbleibt. Dazu muss ich erwähnen, dass Ex nur 10 km entfernt wohnt und bei einem Wohnortswechsel der Kids die Schulen diesselben bleiben würden....
...aber
ich habe schon mehrmals meinen Kids jeweils nachgegeben, wenn sie gerade mal ne "Papa"-Phase hatten, die jedoch nie länger als ne Woche dauerte, aber meistens waren sie froh nach dieser Trennungszeit wieder gemeinsam "zicken" zu können...
...daher
käme für mich eine Trennung für die beiden eigentlich nicht in Frage, denn trotz aller Zanker/Zickereien können die beiden auch nicht ohne den jeweils anderen...
....doch
wer weiß ob sich das nicht in späteren Jahren noch mal ändert...

LG
die Minniemaus[addsig]

arielle007

Anfänger

Beiträge:

6

Mittwoch, 4. Juli 2007, 03:41

RE: 4 Jahre danach ... bitte um Hilfe!!!

Hallo,
ich danke Euch ganz, ganz herzlich für die tollen Antworten, ist schon immer wieder unglaublich, wie hilfreich es sein kann, nicht allein zu sein mit den Problemen des Alltags.

Momentan hat sich die Situation so ergeben, dass meine Große wieder bei mir ist, weil sie festgestelllt hat, dass es in beiden Zuhause Regeln gibt und sie eigentlich "nur" ungestört von ihrer kleinen Schwester sein möchte.

Wie Minniemaus29 schon so treffend dagte, hängen auch meine Beiden sehr aneinander, aber in der Pubertät ist es total uncool, das zuzugeben.
Ich bin sehr gespannt, welche weiteren Bewährungsproben noch auf mich warten, insgesamt aber war die Woche sehr gut, weil ich ganz genau weiß, wie im im Falle eines Falles reagieren würde, nämlich das Kind eine Zeit lang gehen lassen.

Wir werden uns noch mit den Erwachsenen drüber reden, denn im Grunde genommen war das ja auch ein Zeichen, dem wir Rechnung tragen wollen.
ALSO: DANKE, DANKE, DANKE!!!
[addsig]

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