RE: Tochter nach Besuch beim Vater vollig verstört
Hallo zusammen,
ich kann ja mal berichten, wie wir das gemacht haben.
Ich bin seit 2 Jahren Alleinerziehend und meine Tochter ist nun 3 Jahre alt. Ihr Papa ist für sie (wie bei Euch allen) der aller Grösste. Aber inzwischen kommt sie von Ihren Papatreffen (1x in der Woche einen Tag. Selten auch mal über Nacht) immer super glücklich und ausgeglichen zurück.
Wir hatten am Anfang alle 14 Tage einen Samstag als Besuchstag ausgemacht. Besuchen, nicht mitnehmen! Das heisst, er darf zwar den Tag mit Ihr gestalten, ich bin aber, zumindest im Hintergrund dabei.
War anfangs nicht so schön. Aber wir haben gelernt, dass zu einem guten Kontakt zu dem Kind auch der Respekt zu jedem Elternteil dazu gehört und da ich immer dabei war, gehöre ich auch für meine Tochter dazu. Das heisst sie teilt total gerne ihre Erlebnisse mit mir und erzählt mir stundenlang, was sie alles mit ihrem Papi erlebt hat.
Ich bin also nie die Böse, die die Treffen wieder beendet.
Letzten Sommer haben wir sogar oft alle gemeinsam gegrillt und das waren richtig tolle Tage.
Zugegeben, der Anfang ist schwer. Aber wir wollen doch alle, das unsere Kinder die besten Voraussetzungen erhalten, nette Erwachsene zu werden. Dazu gehört für mich an erster Stelle, das beide Elterteile an einem Strang ziehen um gemeinsam das Beste für ihren Sonnenschein zu tun.
Mittlerweile ist ihr Vater für mich auch eine gute Hilfe in "schwierigen" Zeiten geworden. Zicken-Phasen und Motz-Anfälle sind leichter zu ertragen, wenn Papi am Wochenende mit hilft dagegen zu steuern. Und da er ja der aller Beste ist, haben seine Worte noch einmal eine grössere Bedeutung als meine.
Aber ich denke auch, das regelmässige Treffen das A und O sind.
Viel Erfolg!!!!
Andrea