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um 22:26 Uhr
Ich stell mal einen großen Topf mit heißem , würzigen Käse-Fondue hierhin , dazu frische knusprige Brötchen .
 
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Umfrage

6%

manchmal

92%

nein

2%

ja

Insgesamt 65 Stimmen
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von mona84

Gast

unregistriert

1

Sonntag, 1. Juni 2008, 01:14

Wie komme ich da wohl wieder raus?

Hallo,
Anfang dieses Jahres fing meine große Pechsträhne an und will gar nicht mehr aufhören...
ich bin nun schon 5Jahren mit meinen Zwillingspärchen allein und habe viele Höhen und Tiefen durchgmacht, doch vor so einem großen Chaos wie im Moment hab ich noch nie gestanden... nun will ich endlich anfangen meine Geschichte zu erzählen....
im Januar diesen Jahres, ich kam gerade noch ziehmlich angeschlagen von einer Mutter-Kindkur zurück, meinte mein Arbeitgeber das er mich nicht mehr unter den bissherigen Bedingungen beschäftigen möchte. Ich bin Busfahrein im Linienverkehr und hatte bis Dato einen festen Dienst und somit geregelte Arbeitszeiten und war meinem Arbeitgeber immer sehr Dankbar für dieses Entgegenkommen... für mich ist eine Welt zusammengebrochen, meine Zwillinge waren zu diesem Zeitpunkt noch 5 Jahre alt und kein Kindergarten dieser Welt kann Schichtbetrieb von Drei Uhr in der Früh oder 23 Uhr am Abend abdecken. Trotz Alledem hab ich den Kopf nicht in den Sand gesteckt und habe mich in meiner Verzweiflung an alle Ämter und Einrichtungen die man sich vorstellen kann gewandt, zwar nur mit geringem Erfog...auf eine Antwort des zuständigen Jugendamtes wart ich noch heute.
Aber wie schon gesagt, ich habe nicht aufgegeben und einige Stelllen wurden aufmerksam und haben mir wenigstens zu einer vorübergehenden Lösung weitergeholfen und somit hatte ich ein wenig Luft gewonnen bis zur ersten gerichtlichen Instanz.
Nur kam ich leider kaum zum Ausatmen, denn dann kamen meine Vermieter ins Spiel und machten mir mit einer lächerlichen Klage das Leben zur Hölle; meine Kinder hatten bis zum Frühjahr jeder ein Kanninchen welche wir in einem Aussenkäfig halten durften, leider fiel eines der Häschen dem Fuchs zum Opfer und was meine Kinder davon hielten brauch ich hier wohl nicht zu erläutern (das Drama geschah im Übrigen an ihrem sechsten Geburtstag). Und da Mama ein großes weiches Herz hat konnte sie ihre traurigen Kinder nicht allzu lang aushalten und hat das übriggebliebene Zwerghäschen in die Wohnung geholt, ich tat das ausschliesslich für meine Kinder um ihnen eine Osterfreude zu bereiten und nicht um meine Vermieter zu ärgen, doch sie hat es so geärgert das sie nach grosser Streiterei und vielen bösen Worten mich und meine Kinder nun mit einer Eigenbedarfskündigung( wegen des Kanninchens hätten sie jede Klage verloren) erfolgreich Wohnungslos gemacht haben.
Viele die diese Worte hier lesen werden nun bestimmt sagen nun reicht es aber, aber es reicht noch nicht ganz...
ich habe natürlich die ganze Zeit nach neuer Orientirung gesucht, hatte viele verlockende Angebote unteranderem hätte sich ein kleiner Lebenstraum fast erfüllt, aber leider nur fast.Ein kleines Wohnhaus mit kleinem Ladenlokal wie für mich geschaffen, doch der Vermieter war da anderer Aufassung, nämlich das eine alleinerziehende Mutter doch ein zu unsicheres Unterfangen wäre, bumm das hatte gesessen.
Ein kleines Eigenheim in absolut traumhafter Lage war mir auch nicht vergönnt...wer weiss vofür es gut war. Somit sagte ich mir das wenigstens meine Kinder in ihrer gewohnten Umgebung bleiben sollten und beschloss mich nicht mehr grossartig zu verändern, eine Wohnung in unmittelbare Schulnähe suchen und Kinder werden in der zuvor ausgewählten Schule eingeschult, ja dieser Gedanke war noch nicht ganz ausgedacht da traf mich schon wieder ein neuer Schicksalsschlag, nämlich das die Schule die ich für meine Kinder im Vorfeld sorgsam ausgesucht hatte, grosse Veränderungen vorgenommen hat, z.B. wurde der vorgesehene Lehrer kurzerhand abgesetzt, Eltern nehmen ihre Kinder Scharenweise von der Schule usw.usw. da ich meine Kinder liebe und ihnen von ganzen Herzen wünsche einen guten Einstieg in den Schulalltag zu bekommen hab ich meine Anmeldung kurzerhand zurücknehmen müssen.
Ja und nun steh ich hier vor einem riesigen Knoten in meinem roten Leitfaden und weiss ihn nicht zulösen... Fazit ist das ich im August den besagten Arbeitsgerichtstermin habe, mit total offenen Ausgang.Das meine Wohnung zum 31. Aug. gekündigt ist. Und das meine Kinder Anfang August eingeschult werden in eine Schule die es noch nicht giebt.
Bitte schreibt mir nicht das ich den Kopf nicht hängen lassen soll, das geht sowieso nicht mehr, den trag ich schon unterm Arm...
:-( :-( :-(

Shadow

Anfänger

Beiträge:

2

Sonntag, 1. Juni 2008, 01:48

RE: Wie komme ich da wohl wieder raus?

Hallo Gast,

uff erstmal...eine Menge, die da auf Dich einströmt....aber nichts, was nicht zu bewältigen wäre....also Kopf hoch ;-)

Zur Frage mit Deinem Arbeitgeber: Stelle sie bitte mal in folgendem Forum:
http://www.123recht.net/forum_forum.asp?forum_id=8

Zu Deinem Problem wegen der Wohungskündigung bitte mal dort:

http://www.123recht.net/forum_forum.asp?forum_id=15


Da sind \"Fachleute\" unterwegs, die Dir sicherlich den einen und anderen Rat geben können.

Was die Schule nun angeht...die mußt Du natürlich für Deine Kinder auswählen (bei gemeinsamen Sorgerecht mit dem vater zusammen). Und was soll man Dir da raten? Höre auf die anderen? Auf Dein Bauchgefühl?

Du wirst eine Entscheidung für oder gegen die Schule fällen müssen, und dann eine neue suchen müssen.

Erkundige Dich mal beim Schulamt Eurer Stadt, und was ist mit dem Vater?

Vielleicht entscheidet Ihr das ja gemeinsam? Oder wäägt die Für und Wider ab?

Kopf hoch, auch wenn Du das nicht lesen willst...es geht weiter. Aber nehme jede der 3 Baustellen einzeln für sich

michaela888

Anfänger

Beiträge:

3

Sonntag, 1. Juni 2008, 10:39

RE: Wie komme ich da wohl wieder raus?

Hallo Shadow,
erst mal großen Dank das Du meine Geschichte mit Interesse gelesen hast und für die Links, ich werde mich auf jeden Fall dort einmal umschauen.
Das mit dem Papa wäre eine schöne Sache doch ich glaub dann würd ich die vierte und nervenaufreibendeste Baustelle eröffnen...und da fehlt mir momentan wirklich die Kraft, nein er wird sich wohl besser weitrhin im Hintergrund halten und nur vorpirschen wenn etwas schief gelaufen ist...ist ja auch einfacher im nachhinein zu schimpfen als im Vorfeld bei der Problembeseitigung mitzuhelfen.
Leider sind die Baustellen sehr voneinander abhängig, wir wohnen hier sehr ländlich und da ist Wohnort, Arbeitsplatz und Schulort schnell einmal utopisch weit ausseinnandergerissen und birgt somit wieder neue logistische und organisatorische Probleme...
Danke für Dein Interesse und ich wünsche Dir einen schönen Sonntag.
LG

Anna

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Baden Würtemberg

Beruf: Familienfrau

4

Sonntag, 1. Juni 2008, 11:57

RE: Wie komme ich da wohl wieder raus?

Hallo Michaela,

sei erst mal umarmt...

Wegen der Eigenbedarfskündigung würde ich aufgrund der geltenden Sozialklausel widersprechen und durchatmen.

Wenn dein Vermieter möchte, dass du ausziehst, dann soll er dir eine Wohnung besorgen und die notwendigen Kosten tragen... Als AE mit 2 Kindern mußt du eine Eigenbedarfskündigung nicht so ohne weiteres akzeptieren.

Eine Bekannte von mir, Rentnerin, bekam vor gut 2 Jahren die Eigenbedarfskündigung. Gleichzeitig wurde bei ihr ruchbar, dass die Wohnung verkauft werden sollte. Die Vermieter mußten sie in der Wohnung bleiben lassen und wurden dazu verurteilt die Umzugs- und Renovierungskosten für die neue Wohnung zu übernehmen...

Irgendwelche Schikanen dir oder den Kindern gegenüber würde ich schriftlich abmahnen und spätestens beim 3. Vorfall als Mobbing auffassen, mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen (fristlose Kündigung, Mietkürzung...).

Google einfach mal unter Mietrecht und Sozialklausel.

Dein Arbeitgeber kann von dir nicht verlangen, dass du in den von dir genannten Schichten arbeitest, weil du vorher bereits zu festen Zeiten tätig gewesen bist. Was sagt der Betriebsrat dazu?

Noch einen schönen Sonntag
Anna[addsig]

Laetitia

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Harz

5

Sonntag, 1. Juni 2008, 14:15

RE: Wie komme ich da wohl wieder raus?

Hallo!

Naja, mit der Eigenbedarfsküdnigung ist so eine Sache. kann der Vemieter nachweisen , daß er die Wohung wirklich im Sinne der Eigenbedarfsklausel braucht , dann ist es egal ob alleinerziehend oder nicht.... Ganz ehrlich: wir haben damals auch unsere Mieter so heruaskündigen müssen, da wir eben die Wohnung für den Auszug meines Mannes brauchten...... Wir haben allerdings Rücksicht genommen als sie erst für ein paar Monate später eine Wohnung gefunden haben....

Mit der Änderung der Arbeitsziet, da kommt es wesentlich drauf an was im Arbetivertrag vereinbart ist. Ist da schon Schichtarbeit vereinbart , wurde nur kulanterweise nciht verlangt von Dir , dann sieht es nicht so rosig aus. Der Arbeitgeber könnte sich nämlich auf den Standpunkt stellen , daß Du die vertraglich vereinbarten Zeiten zugesichert hast und eben auch einhaltne musst - ansonsten kann er kündigen.

Allerdings gibt es einen möglichen Ausweg: Das Teilzetiarbetisgesetz! darin ist festgelegt, daß Eltern die Kinder erziehen einen Anspruch auf Teilzeitarbeit haben und selber mitteilen können zu welchen Zeiten sie arbeiten wollen. Ist der Arbeitgeber nicth einverstanden damit , dann muss er nachweisen ,daß und vor allem : warum das nicht geht: Theoretisch kannst Du jetzt einen Antrag auf Teilzeit mit , sagen wir mal einer Stunde wöchentlich weniger Arbeitszeit , stellen und diesen nur in der Zeit ableisten wollen in der Du bisher gearbeitet hast.

Ist der Arbeitgeber damit nicht einverstanden ,dann müsstes Du bereit sein vors Arbeitsgericht zu gehen. ( das tust Du ja soweiso schon, ich weiß nur nicht ob es dieselbe Begründung ist...) Es würde ihm bestimmt schwer fallen zu beweisen warum Du nicht in den Zeiten wie bisher arbeiten kannst , denn es ist ja die ganze Zeit ohne Probleme gegangen... Ich habe von Fällen gelesen, dei damit druchgekommen sind...Ich seber ahbe das auch mal durchgespielt, habe es aber gelassen, da mir druch die Blume selbst vom betriebsrat kalr gemacht wurde, dass ich dann eben auf der sog. "schwarzen Liste " stehe und damir die nächste bin , die geht....

Wie sich das auf das Arbeitsklima auswirkt ist dann eine andere Sache! Aber eine Möglichkeit wäre es....

Allerdings würde ich auch erst mal versuchen den Betriebsrat auf meine Seite zu bringen., denn soziale Gründe sind immer ein guter Grund für Ausnahmen....

LG Laetitia<br /><br /><!-- editby --><br /><br /><em>editiert von: Laetitia, 01.06.2008, 14:25 Uhr</em><!-- end editby --> [addsig]

Anna

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Baden Würtemberg

Beruf: Familienfrau

6

Sonntag, 1. Juni 2008, 21:49

RE: Wie komme ich da wohl wieder raus?

"Gestützt auf die Sozialklausel, kann der Mieter auch einer an sich berechtigten Vermieterkündigung widersprechen, wenn die Kündigung für ihn eine Härte bedeuten würde. Die Sozialklausel ist keine Ausnahmeregelung im Gesetz, sie ist vielmehr das gleichwertige Gegenstück zur Kündigungsbefugnis des Vermieters.

Den wichtigsten Härtegrund nennt das Gesetz ausdrücklich: Fehlender Ersatzwohnraum. Hierauf kann sich der gekündigte Mieter berufen, wenn er keine neue Wohnung zu zumutbaren Bedingungen findet. Zumutbar ist eine neue Wohnung allerdings auch dann, wenn sie teurer ist, nicht im gleichen Wohnviertel liegt und nicht so groß ist wie die bisherige.

Neben fehlendem Ersatzwohnraum kommen als Härtegründe noch in Betracht: Hohes Alter, Invalidität, Gebrechlichkeit, Schwangerschaft, Kinder, Schwierigkeiten bei Schul- oder Kindergartenwechsel, bevorstehendes Examen, geringes Einkommen, schwere Erkrankung oder lange Mietdauer. Häufig sind mehrere dieser Härtegründe gleichzeitig gegeben. Dies erhöht die Erfolgsaussichten eines Mieterwiderspruchs gegen die Kündigung. So kommen zum Beispiel hohes Alter, Krankheit, lange Wohndauer und Schwierigkeiten, eine Ersatzwohnung zu finden, häufig zusammen. Gerade für diese Mieter ist die Sozialklausel ein wichtiges Recht.

Können sich Mieter und Vermieter über eine Fortsetzung des Mietverhältnisses nicht einigen, muß das Gericht entscheiden. Das kann anordnen, dass das Mietverhältnis befristet oder unbefristet fortgesetzt wird. Voraussetzung ist, daß die Härtegründe, auf die sich der Mieter beruft, schwerer wiegen, als das Vermieterinteresse an der Beendigung des Mietverhältnisses. Als Faustregel gilt: Droht durch die Kündigung und einen möglichen Umzug eine Gesundheitsbelastung oder -gefährdung, geht das Recht auf körperliche Unversehrtheit (Mieterinteresse) dem Vermieterinteresse auf freie und selbstbestimmte Lebensgestaltung immer vor.

Der Widerspruch gegen die Vermieterkündigung muß schriftlich erklärt und eigenhändig unterschrieben werden. Das Widerspruchsschreiben muß der Vermieter spätestens zwei Monate vor Ablauf der Kündigungsfrist in Händen halten. Allerdings gilt diese Zwei-Monats-Frist nur, wenn der Vermieter im Kündigungsschreiben auf die Möglichkeit des Widerspruchs, dessen Form und die Frist hingewiesen hat. Ansonsten kann der Mieter auch noch später - bis zum ersten gerichtlichen Termin des Räumungsrechtsstreits - der Kündigung widersprechen."
Aus:
http://www.mieterbund.de/recht/main_recht_sozialkl.html

<br /><br /><!-- editby --><br /><br /><em>editiert von: Anna, 01.06.2008, 21:55 Uhr</em><!-- end editby --> [addsig]

michaela888

Anfänger

Beiträge:

7

Sonntag, 1. Juni 2008, 21:55

RE: Wie komme ich da wohl wieder raus?

Hallo Anna,
Dank erstmal f&uuml;r Deine tr&ouml;stenden Worte und f&uuml;hle mich umarmt und verstanden...
Das mit den Umzugskosten bei sozialer H&auml;rte finde ich gro&szlig;artig und werde es so schnell wie m&ouml;glich an meine Anw&auml;ltin weitergeben, mal schauen was sie daraus machen kann (zum Gl&uuml;ck hatte ich bei unserer Trennung vor 5 Jahren die Einleuchtung eine Mietrechtschutz abzuschlie&szlig;en).
Na ja und das mit dem Mietmobbing, ist ja leider so eine Sache der Auslegung, ich f&uuml;hle mich hier nat&uuml;rlich keinen Tag mehr wirklich wohl und das schlimmste daran ist, zu sehen das meine Kinder hier in ihren Freiheiten total beschnitten sind, immer auf der Hut sein das ja nichts passiert usw.usw. noch dazu kommt das die Beiden bis zu diesem bl&ouml;den Streit (den ich bis heute nicht begreifen kann...)die Vermieter als Gro&szlig;elternersatz gesehen haben und nun wieder einmal in ihrem erst so kurzen Leben eine bitterb&ouml;se Entt&auml;uschung erleben mussten.
Na ja ich will nicht zu doll klagen,erst einmal bin ich froh das sie mich im Moment zwar mit Nichtachtung strafen, aber sonst in Ruhe lassen.Und ich kann glaub ich froh sein von mir behaupten zu k&ouml;nnen eine gute Mieterin gewesen zu sein, wenn sie ausser unseren kleinen Wuschel sonst keinen anderen K&uuml;ndigungsgrund gefunden haben...denn ich bin fest davon &uuml;berzeugt das sie nur Angst haben vielleicht in ein paar Monaten keine Miete mehr zu bekommen, da sie leider mitbekommen haben das ich auf der Arbeit Probleme hab , die sie mir im &Uuml;brigen als Selbstverschuldet angerechnet haben. Seit dem Tag an dem sie mir Dieses verk&uuml;ndet haben empfinde ich nur noch abgrundtiefe Verachtung f&uuml;r diese Menschen.
Na ja, und das mit meinem Arbeitgeber wird eine sehr schwierige Sache, wir sind ein recht Grosser Betrieb und er kann sich locker vom Arbeitgeberverband vertreten lassen und das sind Leute die sich nur mit solchen Dingen besch&auml;ftigen und den ganzen Tag &uuml;berlegen k&ouml;nnen wie sie dem kleinen Mann/Frau das Leben schwer machen k&ouml;nnen und bekommen auch noch nen riesen Batzen Kohle daf&uuml;r, auch da kann ich nur noch tiefste Verachtung empfinden. Zum Gl&uuml;ck bin ich ziemlich schnell mit der Gleichgestelltenbeauftrgte unserer Gewerkschaft in Kontakt getreten, doch auch diese Frau konnte mir bis zum heutigen Tag nicht wirklich helfen. Geholfen hat mir das Wissen das sie den Betrieb dazu bringen m&ouml;chte ,und da zum Gl&uuml;ck auch politische Kr&auml;fte walten l&auml;sst, wieder in eine sozialvertr&auml;gliche Schiene zu r&uuml;cken. Nur leider mahlen diese M&uuml;hlen bekanntlich sehr langsam und wenn ich eins nicht hab ,dann ist es leider Zeit.
Wenn ich im August meine Arbeit verlier, weiss ich nicht wo ich eine Neuanstellung bekomm, somit st&uuml;nde schon wieder ein eventueller Ortswechsel an. Also &uuml;berleg ich einen Ortswechsel schon jetzt mit einer neuen Jobsuche in Verbindung zu bringen um den Kindern einen Schulwechsel schon in den ersten Schuljahern zu ersparen. Andererseits w&uuml;rd ich diesen Arbeitskampf auch gern bis zu Ende f&uuml;hren auch wenn ich ihn wahrscheinlich verlieren werde, aber um ein Zeichen zu setzten, um der Diskreminierung von Alleinerziehenden Eltern etwas gegenzusetzen...
ja und schon beweg ich mich wieder im Kreis und frag mich wie fast jeden Tag wie werd ich da wohl wieder herauskommen...auf jeden Fall mit einem geh&ouml;rigem Drehwurm(wenigstens den Humor, wenn auch Galgenhumor konnte man mir nicht nehmen)
Ich danke Danke Dir noch einmal f&uuml;r Deine Anteilnahme, die vom Herzen kam, das konnte ich hier sp&uuml;ren, und w&uuml;nsche Dir und Allen hier einen sch&ouml;nen Wochenanfang.
Lg Michaela

michaela888

Anfänger

Beiträge:

8

Sonntag, 1. Juni 2008, 22:10

RE: Wie komme ich da wohl wieder raus?

Hallo Anna,
auch f&uuml;r Deinen zweiten Beitrag danke ich Dir sehr, werde ihn gleich herausziehen und morgen an meine Anw&auml;ltin weiterleiten...
Ich denke das ich hier &uuml;ber kurz oder lang sowieso wegen Wohlf&uuml;hlmangel ausziehen werde, doch w&uuml;rde ich mich sehr freuen wenn die Gerechtigkeit einmal siegen w&uuml;rde und sie wenigstens f&uuml;r Schadensersatz aufkommen m&uuml;ssten.Ich w&uuml;rd auch nicht so Raches&uuml;chtig daherreden wenn dieser Eigenbedarf wirklich gegeben w&auml;re aber wer meine Geschichte gelesen hat sieht das dieses nur ein vorgeschobener Vorwand ist...der Eigenbedarf ist noch keine 18 Jahre alt, steckt noch mitten in der Ausbildung die hier im elterlichen Betrieb geschieht und ausserdem ist diese Wohnung &uuml;ber 80qm gross und ich denke mit einer Person wohl etwas &uuml;bertrieben...

michaela888

Anfänger

Beiträge:

9

Sonntag, 1. Juni 2008, 22:10

RE: Wie komme ich da wohl wieder raus?


Anna

Anfänger

Beiträge:

Wohnort: Baden Würtemberg

Beruf: Familienfrau

10

Montag, 2. Juni 2008, 23:05

RE: Wie komme ich da wohl wieder raus?

Hallo Michaela,

danke für deine lieben Worte.

Mir scheint, es kommt so langsam Licht in den Nebel...

Widersprich erst mal der Wohnungskündigung, falls du eine Frist einzuhalten hast... Solange du nicht weißt, ob du deinen Arbeitsplatz behalten wirst, macht es wenig Sinn übermenschliche Kräfte auf die Wohnungssuche zu verwenden.... Telefoniere, wenn in der Zeitung was passendes steht, schau dir die Wohnung an und guck was passiert. Die Anzeigen, Telefonnotizen und Namen der Vermieter würde ich mir aufheben, falls du den Nachweis erbringen mußt.

Mehr Energie würde ich für die Jobsuche verwenden. Nachdem du wahrscheinlich eh auf die schwarze Liste kommst/gekommen bist, könntest du auch mit Hilfe der Gewerkschaft versuchen, eine Ablöse auszuhandeln.

Ohne den Gedanken "Ich-muss-bis-zum-...-umgezogen-sein" bist du doch bei der Arbeitssuche viel flexibler. Die Arbeitsagenturen bzw. Argen zahlen auch Umzugskostenhilfe um drohende Arbeitslosigkeit abzuwenden... und deine Zwillinge werden sich in einer neuen Umgebung wahrscheinlich schneller einleben als du. Take it easy.

Liebe Grüße
Anna[addsig]

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